Zensur Spiegel-Bestsellerliste

Das Buch “Finis Germania” wurde von Platz 6 der Onlineversion der Spiegel-Bestsellerliste entfernt. Das Buch erschien dort durch eine Empfehlung des Spiegel-Redakteurs Johannes Saltzwedel, der sich erdreistete, eine eigene Meinung zu haben. Ob “Finis Germania” oder “Finis Italia” oder “Finis Austria” – es geht gar nicht um ein spezielles Buch, sondern um eine Zensur, die sich in Mainstream-Medien wie ÖR eingeschlichen hat:
Nach Political Correctness-Maulkorb, Netz-Zensurgesetz von Heiko Maas, Denunziations-Liste der grünen Heinrich-Böll-Stiftung nun die gefakete Spiegel-Bestsellerliste – es wird so weitergehen mit der Umerziehung zum “unmündigen Bürger”, sobald nach der ersten Flüchtlingswelle (Balkanroute, 2015) die zweite Flüchtlingswelle (Mittelmeerroute, 2017 nach der Bundestagswahl) mindestens weitere 2 Mio Migranten ins Land bringt. Gut so. denn nur durch eine weitere massive Überfremdung kann Deutschland Angela Merkel als Bundeskanzlerin endlich loswerden.
23.7.2017
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„Finis Germania“, Rolf Peter Sieferle,
Verlag Antaios, ISBN 978-3-944422-50-3
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“Das Migrationsproblem – über die Unvereinbarkeit von Massenimmigration und Sozialstaat”
134 S., 16 Euro
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Spiegel-Redakteur empfiehlt Sieferle
Der Historiker Sieferle hatte sich vor allem mit seiner großen Studie “Rückblick auf die Natur” (1997) als Umwelthistoriker und Kritiker des Ressourcenverbrauchs durch den globalen Kapitalismus profiliert. In den Jahren vor seinem Tod näherte er sich allerdings rechtsradikalen Positionen an. In “Finis Germania” fordert er “das indigene Volk” der Deutschen auf, sich gegen die Bedrohung durch die aktuellen Migrationsbewegungen zu behaupten und seine “spezifische Identität” zu verteidigen. … Alles vom 11.7.2017 bitte lesen auf
http://www.sueddeutsche.de/kultur/sachbuch-liste-empfehlung-nach-punkten-1.3541949

Bestsellerliste ade
Die Spiegel-Bestseller-Liste war eine Institution, eine Instanz, die nur auf harten Zahlen basierte. Zuverlässig, weil unbestechlich und unbeeinflussbar – außer durch Absatz von Büchern oder eben dessen Ausbleiben. Das ist nun vorbei. Auch dieses letzte Fünkchen von Objektivität der Presse reiht sich ein in die Doktrin einer selbsternannten Meinungselite, wie sie Jean-Claude Juncker trefflich definiert hat: „Wenn’s drauf ankommt, muss man lügen.“…
Alles von Roger Letsch vom 19.7.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/reputationsgau_spiegel_bestsellerliste_gereinigt
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http://unbesorgt.de/finis-germania-die-these-ist-nur-das-vorzimmer-der-gewissheit/

Bücherverbrennung
Es kann ja denn nun nicht mehr weit bis zur Bücherverbrennung sein. Es ist schon erstaunlich, wie viele Paralleln vor unseren Augen zur dunkelsten Zeit Deutschlands gerade ablaufen. Und (fast) alle schauen weg. Auch das wird wohl eine traurige Parallele zu damlas sein.
20.7.2017, Lothar Hannapel, AO
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Zensur
Zuletzt Meldungen über ein neues Netzzensurgesetz, vorgestern die Meldung über das neue Denunziations-„Institut“ der (grünen) Heinrich-Böll-Stiftung, heute die Meldung über gefakete Spiegel-Bestsellerlisten – Quo vadis, Meinungs- und Zensurfreiheit? Setzen die Linken nun ihren Tugendtotalitarismus endgültig durch oder teilen sie vor ihrem Untergang ihre Freiheitssegnungen ‘nur’ noch einmal kräftig nach allen Seiten aus?
21.7.2017, Gernot Radtke, AO

Ausgerechnet den Schlüssel zum Buch “Finis Germania” findet man zudem erst auf den letzten Seiten: „Welche Möglichkeiten hat eigentlich Ikarus, wenn seine Flügel schmelzen und er in die Tiefe abstürzt? Er kann die Augen schließen und so lange schreien, bis ihn die See verschlingt. Er kann aber auch die Augen geöffnet halten und die erhabene Aussicht genießen, solange sie sich bietet. Das Ergebnis ist in beiden Fällen das Gleiche; der Weg ist aber ein völlig gegensätzlicher.“ …Alles vom 19.7.017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/darf_man_dieses_buch_besprechen
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Selbstverschuldete Unmündigkeit der Deutschen
Vielen Dank, eine sehr interessante und anregende, sachliche Rezension. Eine Ihrer Schlussfolgerungen finde ich jedoch fragwürdig: “Dem Autor hingegen ist vorzuwerfen, dass er mit „Finis Germania“ nur ein Fragment abgeliefert hat, mit dessen Ausarbeitung und Interpretation die Nachwelt offensichtlich vollkommen überfordert ist.” Ist das wirklich dem Autor vorzuwerfen und nicht vielmehr den heutigen “Intellektuellen”, die es sich in ihrer Unreflektiertheit, Verbohrtheit und Überheblichkeit allzu bequem gemacht haben? Der Satz “Die Gedanken sind frei.” ist heute zu einer Lachnummer verkommen. Freie Denker findet man lediglich im Außen. Die ganz offensichtlichen Denkverbote, die das Umdenken und Infragestellen der eigenen Überzeugungen unmöglich machen, haben sich unsere “Intellektuellen” selber auferlegt, sind für ihre Überforderung selber verantwortlich: “Selbstverschuldete Unmündigkeit”, so würde Kant das wohl bezeichnen. Sieferle ist hier offenbar lediglich der Katalysator, der genau diese Problematik an’s Licht bringt, jedoch nicht Urheber des Problems.
19.7.2017, Annegret Weise
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Wiedergutmachung – eine deutsche Spezialität
“Der Deutsche ähnelt daher nicht dem Menschen, dessen Schuld durch die Liebe Gottes zwar nicht revidiert, aber kompensiert wird, sondern dem Teufel, dem gestürzten Engel, dessen Schuld niemals vergeben und der für alle Zeiten in der Finsternis verharren wird.” Wie kommt Roger Letsch darauf, dass Sieferle das Nichtvergeben auf die “Generationen von Juden, die im Deutschland von heute längst nicht mehr dasselbe sehen, wie ihre Eltern und Großeltern” bezieht?
Ich haben Sieferle anders interpretiert. Nicht die Nachfahren der ermordeten Juden, sondern diejenigen, die aus der Verteufelung ihren ganz eigenen handfesten Nutzen ziehen, sind gemeint.
Man denke nur an ehemalige Kolonialvölker, die von den Deutschen jetzt, nach Hundert Jahren, plötzlich Wiedergutmachung fordern. Fordern sie dies auch von Engländern, Spaniern, Franzosen, Portugiesen, Holländern, Belgiern, Japanern? Aussichtslos!
Sind Forderungen der Schwarzafrikaner an Arabische Völker bekannt, deren Vorfahren tausend Jahre lang Sklavenhandel in Schwarzafrika getrieben haben? Aussichtslos!
Entschädigen die US-Amerikaner ihre schwarzen Mitbürger für das Unrecht, das deren versklavten Vorfahren geschah? Aussichtslos!
Geben die Bewohner des amerikanischen Doppelkontinents den Ureinwohnern ihr Land zurück? Bizarre Idee!
Zu den Nutznießern dieser Art “Moral” gehören aber auch und vor allem die sogenannten Freunde der Deutschen, in der EU und anderswo. Haben diese doch unausgesprochen, aber in allen Verhandlungen und Vereinbarungen allgegenwärtig diesen Joker in der Hand. Und der sticht immer.
Auch Herr Erdogan spielt diese Karte immer wieder gerne und offen aus. Aber nicht zuletzt hat der Sündenstolz der Deutschen selbst die Einmaligkeit und Unvergänglichkeit der Deutschen Verbrechen zur unabdingbaren Voraussetzung. Er entschuldigt, nein begründet die Gewaltorgien der Antifa gegen “die ewigen Nazis”, erkennbar an dem Schwefelgestank, der von diesen ausgeht.
19.7.2017, Werner Ocker

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