Wohnungsnot – nur bauen hilft

Gegen Wohnungsnot hilft nur eines – Wohnungen bauen. Normalverdiener suchen preiswerte Einfachwohnungen . Migranten suchen Wohnungen, die auch teuer sein können . Studenten suchen Uni-nahe Zimmer . Touristen suchen Ferienwohnungen. Da ist Wohnungsneubau angesagt. Zwangsmaßnahmen wie Mietpreisbremse, Leerstandsteuer und Zweckentfremdungsgesetz helfen nur der Bürokratie und bremsen die Investitionsbereitschaft. Versuchen Sie mal, Wohnraum zu schaffen: Speicher- bzw. Kellerausbau, Anbau, Neubau in Baulücke. Werkstatt in Wohnung. Nachverdichtung. Als privater Bauherr ernten sie nur Schwierigkeiten von Nachbarn, Baurechtsamt, Bürgerverein und werden als der Böse, als Kapitalist und Gewinnmaximierer angefeindet. Anders unsere Verwandten in den USA, die als Bauherren beglückwünscht und mit Bautips geradezu überhäuft werden.
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Weil Wohnungen knapp sind, nehmen Verdrängungswettbewerbe zu. Da zieht ein Obdachlosenheim einen Flüchtling aus Gambia einem hiesigen Obdachlosen vor (Stadt Friedrichshafen). Wohnungsbesitzer, die von Mietnomaden und Mietgesetzen die Nase voll haben (Räuung erst 2 jahre nach Kündigung) verieten lieber an Migranten, da die Stadt sehr gut bezahlt und sich an Zeitmietverträge und Haftung hält.
25.8.2016
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Immer mehr Ferienwohnungen im Freiburger Stadtgebiet
Zahl der Ferienwohnungen im Freiburger Sedanviertel nimmt zu – Bürgervereine warnen
Ferienwohnungen als Konkurrenz zum Wohnangebot? Das Bürgerforum Sedanviertel und Im Grün warnt in einem Schreiben an den Freiburger Baubürgermeister vor einer unguten Entwicklung. ……
Alles vom 26.8.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/zahl-der-ferienwohnungen-im-freiburger-sedanviertel-nimmt-zu-buergervereine-warnen–126465826.html
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Wenn man eine Innenstadtwohnung für 195 Euro pro Tag! vermieten kann, dann muss man doch bekloppt sein, diese Wohnung an Normalmieter zu geben. Diese Angebote sind live mit Bildern der Vermieter auf AirBnB zu besichtigen. Wenn die Stadt also gegen so etwas vorgehen wollte, wäre das ein leichtes.
25.8.2016, Marie-lena Frick

Wohnungen bauen statt Mietpreisbremse
Nicht mit aktionistischen Bundesgesetzen wie der Mietpreisbremse oder den nun geplanten zusätzlichen Steuervergünstigungen für Neubauten gilt es dagegenzuhalten. Die Probleme sind punktuell, und sie müssen vor Ort gelöst werden. Vor allem Baugenossenschaften und kommunale Baugesellschaften sind gefordert, schnell günstigen Wohnraum zu schaffen – für Studenten, Flüchtlinge, Zuwanderer aus EU-Staaten, Geringverdiener. …. Alles vom 16.8.2016 von Ronny Gert Bürckholdt bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/kommentar-die-loesung-liegt-vor-ort–126114419.html
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Mietnomanden, Wohnungsleerstand, Flüchtlinge
Herr Bürckholdt hat Recht, mehrfach auf die arbeitgebernahen Verfasser der Studie aufmerksam zu machen. Trotzdem ist das größte Problem wirklich das Gefälle der Mietpreise je nach Lage. Aber es gibt wirklich Immobilien, mit denen sich die Eigentümer sozialversicherungsfrei eine goldene Nase verdienen. Bei Problemen am Arbeitsmarkt wird immer wieder die (dort) unwirksame und sozialfeindliche Lockerung der Kündigungsvorschriften erörtert. Aber genau das wäre eine Lösung bei fehlenden Wohnungen. Auch wenn man bereits nach zwei Monaten unbezahlter Miete eine fristlose Kündigung aussprechen könnte, vergehen Monate bis Jahre, man die Mieter aus der Wohnung bekommt. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Bei der Durchsetzbarkeit der Kündigung muss etwas geändert werden. Hier liegt auch das Problem, warum viele Immobilieneigentümer nach schlechten Erfahrungen nicht mehr bereit sind, Wohnungen zu vermieten. Der Pool leerstehender Wohnungen ist immens, auch in den Universitätsstädten. Weil wir selbst auch schon mit einer total verwüsteten Wohnung und Mietschulden in fünfstelliger Höhe konfrontiert waren, sehen wir davon ab, darauf zu achten, nur sozial schwache Menschen aufzunehmen, so übel sich das anhört. Aber zwei durchaus ähnliche Fälle haben uns den Mut genommen. Die Mieter waren übrigens deutsche Familien. Die wussten genau, wie sie die Rechtslage ausnutzen können.
Eine unserer Wohnungen ist gerade nach Jahren wieder frei geworden, die haben wir an eine syrische Flüchtlingsfamilie vermietet.
22.8.2016, Michael Bartscher, Emmendingen

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