Willkommenskultur – Leitkultur

Sogar die Presse korrigiert: Täglich kommen nicht etwa 10.000 Flüchtlinge neu an, sondern eher 15.000 oder mehr. Dies kostet Geld und den Abbau von Wohlfahrt. Von was müssen wir uns verabschieden (bei nüchterner Betrachtung, nix Populismus)? Von Mindestlohn, Frühverrentung, Sozialstaatprivilegien, “Wir sind ein reiches Land” und auch von Multikulti.     .
(1) Mindestlohn senken. Wer Flüchtlinge nicht auf Rumhocken oder Drogenhandel reduzieren will, muss die Schwelle zum Einstieg in den Arbeitsmarkt senken.
(2) Rentenalter erhöhen. Die ebenfalls von Andrea Nahles durchgesetzte Frühverrentung ist laut Professor Sinn Unsinn, denn wir müssen länger arbeiten, um die vielen leider unqualifizierten Migranten zu ernähren.
(3) Sozialstaat abbauen. Wer Einwanderung in Massen will, muss sich vom deutschen Modell des Sozialstaats verabschieden – zumal dies auf einem engen nationalstaatlichen Rahmen beruht.
(4) Konkurrenzdruck im Niedriglohnbereich zulassen: 90% der Flüchtlinge sind wenig qualifiziert. Heute schon konkurrieren die Ärmsten und Obdachlosen um Wohnung und Ernährung (Tafeln). Die Willkommenskultur fordert Opfer unter denen, die bereits hier sind. Wer am Existenzminimum lebt, wirds schwieriger haben.
(5) Multikulti. In alten Einwanderungsgesellschaften war Integration denen überlassen, die einwanderten. Heute ist Integration das neue Mantra, das vor allem die bereits hier Lebenden in die Pflicht nimmt. Sollten wir diese Verpflichtung nicht eher auf das richten, was auch “Leitkultur” heißen darf: Auf einen Alltag in Freiheit und Gleichberechtigung? Und die eigene Verwirklichung in Marktwirtschaft statt Staatsabhängigkeit? Denn wenn wir nicht wissen wollen, wer wir sind, welche Werte wir hochhalten und was wir in Zukunft sein wollen, wird aus dem Willkommen der Masseneinwanderung das, was Michel Houellebecq so präzise mit einem Wort beschrieben hat: Unterwerfung.

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