Walter-Eucken-Institut 60 Jahre

“Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft – Ordnungspolitische Perspektiven” titelt das öffentliche Symposion zum 60. Geburtstag des Walter-Eucken-Instituts der Unversität Freiburg am Freitag, 17.1.2014, bei dem namhafte Fachleute und Wissenschaftler ihre Meinung zu aktuellen Themen wie EU, Finanzsystem und Euro, Regulierung der Banken, Zinsniveau-Inflation und Sozialstaat vertreten. .

Programm des Symposions am 17.1.2014:
Den Auftakt übernimmt nach der Begrüßung um 9.15 Uhr in der Aula der Uni, KG I, der Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser aus Bielefeld. Titel seines Vortrages um 9.45 Uhr: “Soziale Marktwirtschaft – Bedeutungswandel und europäische Perspektive.”
Der Philosoph Peter Sloterdijk aus Karlsruhe setzt sich um 10.45 Uhr mit der Dynamik der Ökonomie nach dem Zweiten Weltkrieg auseinander. Überschrift seines Vortrags: “Vom System Bretton Woods zur Bastard-Ökonomie”.
Um 11.30 Uhr erläutert der Münchner Kardinal Reinhard Marx, was aus Sicht der katholischen Soziallehre Potenziale und Grenzen der Freiburger Ordnungspolitik sind.
Um 14 Uhr fragt sich der Heidelberger Politikwissenschaftler Manfred G. Schmidt, ob die deutsche Sozialpolitik tragbar, reformbedürftig und entwicklungsfähig ist.
Der Münchner Ökonom Hans-Werner Sinn, der der Alternative Für Deutschland nahesteht, begründet um 14.45 Uhr, warum er Europa am Scheideweg sieht.
Abschluss des Symposiums bildet eine Podiumsdiskussion um 16.15 Uhr, an der neben den Vortragenden auch der Leiter des Walter-Eucken-Instituts Lars Feld teilnimmt.
Die Vorträge finden in der Aula der Uni Freiburg, KG I, statt, die Podiumsdiskussion im Audimax, KG II.

Müssen Nationalstaaten mehr Kompetenzen an eine gemeinsame europäische Regierung abgeben?
Lars Feld: Im Sachverständigenrat halten wir föderale Systeme für besser als zentralstaatliche. Deswegen sind wir überwiegend skeptisch gegenüber einer gemeinsamen europäischen Finanzpolitik. Gleiches gilt für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Die Logik Europas ist die eines Verbundes eigenständiger Nationalstaaten. Was die selbst regeln wollen und können, muss nicht eine Zentralregierung an sich ziehen. Wir brauchen keine neuen europäischen Institutionen….. Komplettes Interview mit Lars Feld vom 11.1.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/europa-kommt-zurueck–79460639.html

www.eucken.de 

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