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Sojafeld bei der Annakapelle im Dreisamtal zwischen FR-Ebnet und Zarten am 31.8.2016

Sojafeld bei der Annakapelle im Dreisamtal zwischen FR-Ebnet und Zarten am 31.8.2016

 

Erika Steinbach – von der CDU zur AfD
Letzte Woche begegnete mir in den sozialen Medien wieder einmal das Bild von Erikas Steinbachs leerem Stuhl in der hintersten Reihe des Bundestages, auf den man sie verfrachtet hatte, nachdem sie aus der CDU ausgetreten war. Ein Bild für die Geschichtsbücher. Überschreiben könnte man es mit den Worten: Die Opposition im deutschen Bundestag bis September 2017.
Dazu las ich in der FAZ ein interessantes Portrait über die Bundestagsabgeordnete und weshalb sie, die sie im Januar nach über 40 Jahren aus der CDU austrat, nun die AfD im Wahlkampf unterstütze. Die Politik der Kanzlerin hält sie für grundlegend falsch. Deutschland sei massiver Schaden zugefügt worden, der Bundestag habe das mit allen Fraktionen nahezu kritiklos, in Teilen sogar euphorisch hingenommen. Aber das Elend Afrikas könne Europa nicht lösen, sagt die ehemalige Sprecherin für Menschenrechte der CDU-Fraktion.
Sie selbst habe erlebt, wie die Zahl der Kopftücher in ihrem Stadtteil zunahm und was an den Schulen los sei, „wo die Zahl der deutschen Kinder eins, zwei ist“. Ihr Austritt war keine Kurzschlussreaktion, sondern ein Prozess von 2015 bis 2017. Die Entfremdung begann jedoch schon früher mit dem Atomausstieg nach Fukushima. Tag und Nacht hatte sie sich bis zu ihrem eigenen Ausstieg gequält.
Es sind die eigenen Überzeugungen, die Steinbach dazu bewegten, aber auch politischer Pragmatismus. Eine Partei, sagt Steinbach, sei ein „Vehikel, um Dinge umzusetzen, die man für richtig hält“. Es sei wie bei einem Fahrrad: „Wenn man sieht, der Reifen ist platt, dann steigt man ab.“

Alles von Annabel Schunke vom 25.9.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/wer_war_das_und_warum_so_viele
Mehr als vierzig Jahre lang war Erika Steinbach in der CDU
Dann trat sie aus. Das war im Januar. Jetzt macht sie Wahlkampf für die AfD, …
Sie (Erika Steinbach) sagt: „Deutschland wird sich signifikant verändern.“ Und sie erzählt von Menschen im Land: Eine Bedienung, eine „ganz fleißige Frau“, die in Scheidung lebt und drei Jobs hat, findet keine Wohnung und kann sich die, die auf dem freien Wohnungsmarkt angeboten werden, nicht leisten. „Sie ging zu einer Wohnungsbaugesellschaft, und die Sachbearbeiterin sagt: Da haben Sie keine Chance. Jede freie Wohnung wird an Flüchtlinge vergeben.“
….
Alles vom 2.9.2017 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahlkampf-fuer-die-afd-erika-steinbach-begruendet-entscheidung-15199407.html

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Merkel hat die CDU zur populistischen Partei gemacht
Die Große Koalition ist ein Totalausfall bezüglich der wirtschaftlichen Zukunftsgestaltung unseres Landes. Unter Frau Merkel hat sich die CDU zu einer populistischen Partei entwickelt, die keine Vision bietet, sondern kurzfristig – oft nach Umfrageergebnissen – regiert. Im Bundestag existiert kaum noch eine Opposition, weil auch die Grünen meistens mit der Großen Koalition stimmen. …
Die Reformen zur Stärkung der Wirtschaft, die im CDU-Wahlkampf 2005 noch eine große Rolle spielten, wurden nie verfolgt. Ich rede von der angedachten Steuerreform, von Verwaltungsvereinfachungen, von Bürokratieabbau und von Infrastrukturinvestitionen. Stattdessen werden Sozialausgaben ohne Rücksicht auf die finanziellen Konsequenzen erhöht und die Wirtschaft überreguliert. ….
Alles von Heinrich Weis vom 2.2.2017 bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/nicht-das-parlament-kontrolliert-die-regierung-sondern-die-regierung-das-parlament/

 

AfD-Nähe
Sahra Wagenknecht zum Vorwurf, sie sei als Linke-Chefin in der Flüchtlingspolitik AfD-nah: “Die CDU hat steuerpolitisch ähnliche Positionen wie die AfD. Soll ich nun Herr Kauder bzw. der CDU AfD-Nähe vorwerfen?”
17.1.2017, HartAberFair
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Am liebsten wäre mir eine CDU ohne Merkel, die einige AFD und FDP Inhalte übernimmt
17.1.2016, J.Müller

 

CDU braucht viele Friedrich Merze und Wofgang Bosbachs
Die (Mitglieder der CDU-Parteibasis) aber langsam verzweifeln angesichts einer Parteispitze, die ihnen nicht mehr zuhört. Nie zeigte sich das deutlicher als jetzt in der Frage der Flüchtlingspolitik. … Ich will eine Partei, in der die Friedrich Merze dieser Welt nicht vergrault und die Wolfgang Bosbachs nicht nur geduldet werden, um einen konservativen Flügel irgendwie bei Laune zu halten. Sondern wo sie gewollt sind, weil sie in Wirklichkeit das pulsierende Herz der Partei darstellen. …. Wir haben so viel anzubieten – auch deswegen, weil unsere politischen Gegner ein Witz sind. Linke waren früher Intellektuelle. Heute sind sie Spießer. Die Grünen, die sich mit der Legalisierung von Drogen und mit Gender-Sternchen beschäftigen, um den Verlust ihrer Jugend zu überspielen. Die SPD, die gerade der aberwitzigen Idee verfallen ist, Martin Schulz sei ein Sympathieträger. Die FDP, die zwar forsch daherkommt, aber dennoch Angst vor ihrem eigenen Potenzial hat. Und nicht zu vergessen, die SED-Linke, die gerade Trauerfestspiele für einen verstorbenen Diktator veranstaltet. Mein Gott – welch großes Wählerpotenzial liegt uns mit aufrechter Haltung „zur Abholung“ bereit. Ich will eine CDU, die ihre eigene Stärke wieder begreift, anstatt der AfD durch Ignoranz gegenüber ihren eigenen Stammwählern das Feld zu bereiten. …. Alles von Birgit Kelle vom 3.12.2016 bitte lesen auf
https://www.welt.de/politik/deutschland/article159920467/Unsere-politischen-Gegner-sind-ein-Witz.html
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Ich frage mich ernsthaft, wie man einer Partei unabhängig von der CDU noch angehören kann, wo die Parteispitze samt ihrer Vize-Sprecher sich weigern auf die Befindlichkeiten der ortsansässigen Mitglieder zu kümmern. Ich muss gerade an den ehemaligen SPD Ratsherr Guido Reil aus Essen denken, der zwar nunmehr in der AFD ist, aber immer noch bekennender Sozi. Ganz ehrlich, davor und vor seiner Argumentation die Probleme knallhart beim Namen zu nennen darf man als respektvoll betrachten. Seine Argumentation bei Plasberg vor einigen Wochen war sehr beeindruckend.Wer oder was sich noch als Witz offenbart, steht noch aus. Eines ist aber jetzt schon nicht witzig und das nennt sich Borniertheit vor den inneren strukturellen Problemen in Deutschland und die werden auch nach 2017 noch fortbestehen wenn nicht schlimmer werden. Ich denke da nur z.B. an die Nachzugsregularien, wenn die zwei Jahre subsidäre Schutz vorbei sind…
3.12.2016, Virgil, WO
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Unsere Politiker ohne Berufserfahrung in der Wirtschaft verunsichern
“Ich will eine CDU, die meine politische Heimat bewahrt” – Und ich will vor allem eine Politik die meine Heimat bewahrt. Ich bin nämlich Deutscher, “Volksmitglied” sozusagen und kein “schon länger hier lebender”. Ich habe auch nichts gegen Ausländer, die produktiv an der deutschen Gesellschaft mitwirken und unsere Traditionen respektieren. “Unsere politischen Gegner sind ein Witz” – Alle Politiker heutzutage sind ein Witz. Beispiel: Machen Sie sich mal die Mühe und schauen Sie sich die Mitglieder des Kabinetts an. Drei Leute haben Erfahrung in der Privatwirtschaft gesammelt: Dobrindt als Geschäftsführer, Gabriel als studentischer Nachportier in einem Hotel und Maas als Fließbandarbeiter bei Ford nach dem Abi. Alle anderen haben sich von einem Amt zum nächsten hochgedient. So viel zum Thema Bürgernähe.
3.12.2016, Piet S. , WO
Seehofer hat Recht mit seiner Forderung von einer Obergrenze
Seehofer hat Recht mit seiner Forderung von einer Obergrenze (200.000 ist EU- und Industrieländer-Spitze), um den rechten Rand nicht zu stärken und das soziale Gefüge Aufrecht zu halten. Herr …, wieviele Flüchtlinge passen in Ihre Wohnung? Es gibt da wohl eine Grenze des Machbaren? Genauso verhält es sich mit Deutschland und Europa. Wobei in Europa, also in gewissen “Sträuberländern” noch viel Luft, also Platz, wäre.
25.11.2016
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Die CDU/CSU hat in ihren Wahlprogrammen von 2002 und 2007 eine Obergrenze gefordert und Frau Merkel hat diese vehement vertreten. Die “bayerische Extrawurst” besteht darauf, sich an ehemalige Wahlversprechen zu halten, mit denen die CDU/CSU einst an die Regierung kam.
http://www.documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html
http://www.youtube.com/watch?v=5a9-jAwsR0Y
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Aus dem Wahlprgramm der CDU/CSU 2002:
“Zuwanderung steuern und begrenzen Deutschland ist ein weltoffenes und gastfreundliches Land. Mit einem Anteil der Ausländer an der Bevölkerung von 9 % nimmt Deutschland unter den großen westlichen Industrienationen den Spitzenplatz ein. Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer hat seit 1972 von 3,5 Millionen auf 7,3 Millionen zugenommen, die der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer ist dagegen von 2,3 Millionen auf 2,0 Millionen zurückgegangen. Die Ausländerarbeitslosigkeit hat sich in dieser Zeit massiv erhöht und liegt heute mit rund 20% doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Die Zuwanderung erfolgte also überwiegend nicht in Arbeitsplätze, sondern in die sozialen Sicherungssysteme. Drei Viertel der Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland leben, kommen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union. Deutschland kann aufgrund seiner historischen, geographischen und gesellschaftlichen Situation aber kein klassisches Einwanderungsland wie etwa Australien oder Kanada werden.
Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten.
Rot-Grün will keine wirksame Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung. Rot-grün schafft mit der ungeregelten Aufgabe des Anwerbestopps Einfallstore für erweiterte Zuwanderung und mit der angeblichen “Härtefallregelung” und der Ausweitung der Aufenthaltsrechte über die Genfer Flüchtlingskonvention hinaus massive Anreize für Armutsflüchtlinge aus aller Welt. Dies würde in kurzer Zeit zu einer erheblich höheren Zuwanderung nach Deutschland führen, die nicht im Interesse unseres Landes ist. Wir werden unverzüglich nach der Wahl die falschen Weichenstellungen der rot-grünen Bundesregierung korrigieren.”
Und eine Begrenzung der Zuwanderung (per Obergrenze) gibt es in den USA, Kanada, Schweiz, Australien und allen anderen 27 europäischen Staaten. Warum kann es diese in Deutschland nicht geben?
25.11.2016, Hans-Jacob Heidenreich

 

Herrenknecht gegen CDU-Linksruck und Flüchtlingspolitik von Merkel
Der erfolgreiche Unternehmer und langjährige CDU-Unterstützer Martin Herrenknecht (74) distanziert sich deutlich vom Kurs seiner Partei unter Bundeskanzlerin Angela Merkel.
„Sie hat die CDU nach links gerückt. Es gibt keinen Wirtschaftsflügel mehr“,
sagte der Gründer und Chef der Herrenknecht AG im Gespräch in der November-Ausgabe der BILANZ. Martin Herrenknecht leitet den weltgrößten Hersteller von Tunnelbohrmaschinen und unterstützte die CDU in der Vergangenheit durch regelmäßige Parteispenden. Auf Bundesebene stellt der 74-Jährige jedoch seine Zahlungen für die Partei ein und unterstützt sie nur noch auf lokaler Ebene.
„Ich habe ein engeres Verhältnis zu SPD-Leuten wie Gabriel als zu meiner eigenen Partei. Dabei bin ich durch und durch ein Schwarzer.”
….
Herrenknecht äußerte sich auch kritisch über die Flüchtlings- und die Außenpolitik der Bundesregierung: „Ich akzeptiere, dass Angela Merkel im letzten Jahr das Tor aufgemacht, aber nicht, dass sie es danach nicht wieder zugemacht hat. Ich befürchte, die Stimmung in der Bevölkerung kippt, wenn es zu einem größeren Terroranschlag kommen sollte. Und die Integration? Bei uns im Dorf gibt es viele Asylbewerber, die nicht lesen und schreiben können. Wie sollen sie Deutsch lernen?”…
Alles vom 6.11.2016 bitte lesen auf
https://www.bilanz.de/redaktion/herrenknecht-kritik-merkel?utm_source=taboola_Welt&utm_medium=referral

 

Wahlbetrug der CDU zur Migration
Aus dem Wahlprogramm der CDU/CSU 2002
http://www.documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html
das damals vehement von Frau Merkel mit dem Slogan „Multikulti ist gescheitert“ und u.a. dieser Bundestagsrede begleitet wurde: http://www.youtube.com/watch?v=5a9-jAwsR0Y&feature=youtu.be
Alle im Text beschriebenen ungelösten Probleme und Folgekosten wurden damals von der CDU prognostiziert. Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund ist seitdem von 9% auf 14,3% angestiegen, vorwiegend durch Einwanderung in die Sozialsysteme. Der damals von der CDU/CDU geprägte Begriff „Armutsflüchtlinge“ (s. Text unten bzw. Link Wahlprogramm) wird mittlerweile unter „Hatespeech“ verortet.

„Zuwanderung steuern und begrenzen
Deutschland ist ein weltoffenes und gastfreundliches Land. Mit einem Anteil der Ausländer an der Bevölkerung von 9 % nimmt Deutschland unter den großen westlichen Industrienationen den Spitzenplatz ein. Die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer hat seit 1972 von 3,5 Millionen auf 7,3 Millionen zugenommen, die der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer ist dagegen von 2,3 Millionen auf 2,0 Millionen zurückgegangen. Die Ausländerarbeitslosigkeit hat sich in dieser Zeit massiv erhöht und liegt heute mit rund 20% doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung. Die Zuwanderung erfolgte also überwiegend nicht in Arbeitsplätze, sondern in die sozialen Sicherungssysteme. Drei Viertel der Menschen aus anderen Ländern, die in Deutschland leben, kommen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union.
Deutschland kann aufgrund seiner historischen, geographischen und gesellschaftlichen Situation aber kein klassisches Einwanderungsland wie etwa Australien oder Kanada werden.

Deutschland muss Zuwanderung stärker steuern und begrenzen als bisher. Zuwanderung kann kein Ausweg aus den demografischen Veränderungen in Deutschland sein. Wir erteilen einer Ausweitung der Zuwanderung aus Drittstaaten eine klare Absage, denn sie würde die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft überfordern. Verstärkte Zuwanderung würde den inneren Frieden gefährden und radikalen Kräften Vorschub leisten.
Rot-Grün will keine wirksame Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung. Rot-grün schafft mit der ungeregelten Aufgabe des Anwerbestopps Einfallstore für erweiterte Zuwanderung und mit der angeblichen “Härtefallregelung” und der Ausweitung der Aufenthaltsrechte über die Genfer Flüchtlingskonvention hinaus massive Anreize für Armutsflüchtlinge aus aller Welt. Dies würde in kurzer Zeit zu einer erheblich höheren Zuwanderung nach Deutschland führen, die nicht im Interesse unseres Landes ist. Wir werden unverzüglich nach der Wahl die falschen Weichenstellungen der rot-grünen Bundesregierung korrigieren“
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Fazit: Man kann durchaus auch von Wahlbetrug der CDU sprechen.
31.8.2016, Hans Heidenreich

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