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Sonnenuntergang an der ligurischen Küste in Moneglia am 31.10.2014 um 17.30 Uhr

Sonnenuntergang an der ligurischen Küste in Moneglia am 31.10.2014 um 17.30 Uhr

 

NGO – Non Goverment Organizations  –  NRO Nicht-Regierungsorganisationen

 

 

Naturschutz-NGOs zerstören Lebensgrundlagen
Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Die alte Bauernregel bestätigt sich bei modernen NGOs: Für jeden Hektar ertragsarme Biolandwirtschaft wird Regenwald abgeholzt. Denn die Nahrungsmittelproduktion wirkt längst global, nicht mehr national. NGOs täuschen – und verdienen daran mit.

Für jede Fläche, die wir aus der Produktion nehmen, die wir großspurig der „Natur zurückgeben“, für jeden Hektar, den wir auf ertragsarmen Ökolandbau umstellen, werden Wälder in Südamerika gerodet und Torfmoore in Südostasien rücksichtslos abgefackelt, um Soja und Ölpalmen anzupflanzen. Die müssen die Eiweiß- und Fettlücke schließen, die hier durch Verzicht auf den Anbau von Weizen und Raps entsteht.
… Alles vom 13.6.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/udo-pollmer-brotzeit/ngos-zerstoeren-unsere-lebensgrundlagen/
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Getreideexporte
Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass in der EU selbstverständlich landwirtschaftliche Überschüsse produziert werden, die WIR nicht brauchen. Allerdings werden jährlich etwa 50 Millionen Tonnen Getreide exportiert. Die sind das Brot der anderen, etwa in Ägypten (50% der Lebensmittel werden importiert) Saudi-Arabien (90% Import) Tunesien … usw. (Quelle: FAO)
Sehr viele Menschen müssten verhungern, wenn wir in der EU (und die USA, und Australien) nur für unseren eigenen Bedarf produzieren würden. Letztes Jahr, als die Getreideproduktion in Mitteleuropa nicht so gut lief, nahmen die weltweiten Nahrungsmittelvorräte ab – es wurde eben nicht zuviel produziert. Daher, ganz wichtig: Es gibt gute und es gibt schlechte Jahre (Quelle: Bibel). Auch in den schlechten Jahren muss genug zu essen dasein – daher ist es ganz normal, dass es in den guten Jahren zuviel Ernte gibt.
13.6.2019, A.J. TO
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In der Tat genießt die „außerparlamentarische Opposition“ der NGOs unangemessen viel Macht auf unsere Gesetzgebung (und unsere Freiheit) und entwertet damit unsere parlamentarische Demokratie. Und es ist zutreffend, dass (der u.a. für Sauerstoffproduktion wichtige) Regenwald für Soja (Schweinefutter) und Palmen-Öl (billig) vernichtet wird. Mir ist allerdings unbegreiflich, dass wir Soja aus Südamerika und Palmenöl aus Süd-Ost-Asien importieren (müssen), wenn es doch ausreichend Alternativen im eigenen Land bzw. in der EU gibt. Irgend etwas läuft doch hier schief, oder?
13.6.2019, A.K., TO
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Entweder Intensivlandwirtschaft oder weniger Menschen
Wir haben jetzt 0,24 ha/Erdbewohner Ackerfläche. 0,18 ha/Mensch ist absolutes Minimum. Bei Bioanbau gehen die Erträge je nach Fruchtsorte um 30-60% zurück. Gleichzeitig sollen wir bis 2050 10 Mrd. Menschen auf unserem Erdball haben. Es gibt nur zwei Lösungen: entweder weiterhin intensive Landwirtschaft (Maximalprinzip) oder weniger zu ernährende Menschen (Minimalprinzip. Alles andere gehört ins Reich der Träume von Phantasten.
13.6.2019, CUR, TO
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NGO: Selbst instrumentalisieren und davor warnen
Auch auf den Aleuten erreichen einen E-Mails mit Absurditäten aus der Heimat. Neulich war es eine von VENRO, dem Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen https://venro.org/start/. Der Verein vertritt immerhin 130 Organisationen aus Deutschland, die sich gegen Armut und Ungerechtigkeit einsetzen. Doch leben nicht viele eher davon, dass sie Armt und Ungerechtigkeit verwalten? Dieser Verband hat jedenfalls neulich eine Erklärung in die Welt geschickt, in der er davor warnt, die Debatte um den UN-Migrationspakt zu instrumentalisieren.
Aber gehört es nicht gerade für Vereine, die auf Zuwendungen angewiesen sind, jede Debatte, die sich anbietet, dazu zu nutzen, für die eigenen Anliegen zu werben? Gehört Instrumentalisierung nicht zum Handwerk eines jeden Spendensammlers? Heißt ein solches Statement nicht eher, dass man eben keine kritische Debatte zum Pakt wünscht? Besonders absurd wirkt ein solches Statement, wenn es von Vereinigungen kommt, die sich zwar Nichtregierungsorganisationen nennen, aber von staatlichen Geldern leben.
…. Alles vom 3.12.2018 von Henryk M. Broder bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/broders_spiegel_mehr_instrumentalisieren

NGOs sind ein Geschäftsmodell, mit dem Gelder von “Reichen” abgegriffen werden,
um diese an Andere zu geben – am wenigsten an die zu Beglückenden, dafür weit mehr an diejenigen, welche in der 3. Welt an den politischen Schaltstellen sitzen. Und natürlich an die eigenen Handlungsträger. Die NGO sind sich selbst genug…
Privatpersonen, die an der Wohltätigkeit kurzzeitig mitwirken wollen (“Projekt in Afrika”), zahlen eine Gebühr von ca. € 3000 aufwärts , dürfen dann dafür einige Wochen mitarbeiten – die Gebühr landet überall, nur nicht bei der Arbeit vor Ort. Weshalb der “Senior Expert Service” , der im Ruhestand befindliche Fachkräfte dafür gewinnt, an Projekten in Entwicklungs/Schwellenländern mitzuwirken, ausdrücklich damit wirbt, keine Beiträge zu verlangen. Dass das notwendig geworden ist, zeigt, wie sehr sich die NGO’s – bei gigantischem moralischem Anspruch – auf Korruption eingelassen haben. Die Freiwilligen, welche in an Info-Ständen in der Innenstadt für solche NGO werben, wissen davon natürlich nichts. Die machen das naiv “für die Gute Sache”.
3.12.2018. M-M.
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Ohne Instrumentalisierung kein Diskurs
Das “nicht instrumentalisieren” (also am besten gar nicht drüber reden) ist genauso lächerlich wie das Gequatsche von der “Spaltung der Gesellschaft”, die unbedingt vermieden werden muss. Ich war immer der Meinung, dass es in einer pluralistischen Gesellschaft immer unterschiedliche Standpunkte gibt (sonst wäre sie ja nicht pluralistisch) und sie sich damit grundsätzlich in unterschiedliche Lager aufteilt (also gespalten ist).
Merkmal einer Demokratie ist es, dass man dann versucht einen Konsens zu finden, dies ist uns in den letzten Jahren durch die merkelsche Alternativlosigkeit komplett verloren gegangen. Ist eigentlich der Klimawandel schon auf den Aleuten angekommen? Der Deckenventilator rotiert kräftig und wirkt zuweilen wie ein Heiligenschein. Aber den haben Sie sich verdient, Herr Broder. :-)
3.12.2018, B.A.

Nichtregierungsorganisationen, die von Regierungsgeldern/Steuergeldern leben
Von der Verwaltung von Armut und Unrecht kann man heute sehr gut leben und dazu werden Armut und Unrecht permanent instrumentalisiert. …
Die Könige der Instrumentalisierung: Amadeu-Antonio-Stiftung Die fangen schon bei der Namensgebung an.
3.12.2018, B.K.
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NGO’s = Lobbyisten
Mich stört seit langem , daß die Regeln unserer Demokratie von diesen NGO `s ausgehebelt werden. Wer am lautesten schreit und Rabbatz macht (DUH) setzt sich durch. Kein Bürger hat diese NGO `s gewählt , ich habe sie nicht gewählt und ich möchte auch nicht , daß sie in meinem Namen handeln. Was ist das für eine Demokratie ,in welcher hunderte NGO`s vom Staat , EU und von Milliardären finanziell unterhalten werden und die Richtlinien der Politik bestimmen ? Wieso wird hier nicht das ” böse” Wort Lobbyismus denen angehängt ? Den Politikern, welche diese NGO`s unterstützen und ihnen zu Kreuze kriechen, sollte man jeden Tag entgegenrufen : Not in my name !!
3.2.2018, G.J.

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40000 NGOs für Afrika – Helfersyndrom
In diesen Wochen wird wieder, wie jedes Jahr seit 2003, vom Verein „Aktion Tagwerk“ „Dein Tag für Afrika“ organisiert. Im gesamten Bundesgebiet werden Schülerinnen und Schüler für „Afrika“ mobilisiert. Es soll das Bewusstsein für Entwicklungshilfe gefördert werden. Bei uns wird immer der Eindruck erweckt, ohne Hilfe für Afrika würde der Kontinent untergehen. Mit diesem „Tag für Afrika“ wird das Image Afrikas verfestigt, dass die Afrikaner unfähig seien, sich selbst zu helfen. Mit dieser Kampagne werden „Afrika und Hilfsbedürftigkeit“ ohne jede Differenzierung gleichgesetzt und kommuniziert….
Vielleicht wissen Lehrer und Schüler nicht, dass bereits 40.000 (!) NGOs (William Easterly) Afrika „retten“ wollen. Aber viele Schüler werden – soweit ich höre – gar nicht gefragt, ob sie mitmachen wollen. Viele junge Afrikaner werfen uns heute schon vor, dass wir „Hilfe“ in der heutigen Form nicht deshalb leisten, weil wir von ihrer Wirksamkeit überzeugt sind, sondern weil es für uns der einfachste und billigste Weg sei, Engagement gegen Armut und Ungerechtigkeit in der Welt zu demonstrieren…..
Würden die Schüler nicht mehr über Armut und Ungerechtigkeit lernen, wenn sie einen Tag in einem Obdachlosenasyl, bei einer Tafel oder ähnlichem helfen würden? Stattdessen muss einmal mehr Afrika herhalten. Aber dem verheerenden Drang, Gutes in Afrika zu tun, lässt sich bisweilen nicht mit Vernunft begegnen. … Alles von Volker Seitz vom 12.7.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/kein_tag_fuer_afrika
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Hilfe = Subkultur des Ablasshandels
“… 40.000 (!) Nichtregierungsorganisationen …” – eine wichtige Information! Man bedenke, wie ineffektiv diese NGOs auch Mittel von staatsnahen Stiftungen und aus staatlicher Förderung verbraten, ganz zu schweigen von der intransparenten “offiziellen” Entwicklungszusammenarbeit. Der Schluss, drängt sich auf, dass hier eine Subkultur des Ablasshandels wächst, die abgestellt werden muss. Der “Tag für Afrika” zeigt den Schülern, dass man bei uns mit kritiklosem Wohlmeinen besser beraten ist.
12.7.017, Abdreas Rochow, AO
Attac

Attac wurde 2002 kurz nach der globalisierungskritischen Organisation Attac Deutschland gegründet, schließlich stammt mit Astrid Schaffert eine der Mitgründerinnen der Bundes-Attac aus Freiburg. Um die 500 Mitglieder stehen 15 Aktive gegenüber (gegenüber 50 in 2008). Dies liegt daran, dass es inzwischen in Freiburg viele Initiativen gibt, die ähnliche Ziele wie Attac verfolgen und zudem Attac unterstützen: Kritik an TTIP, Demokratiedefizite, Macht der Konzerne. Arm-Reich, Globalisierungsfolgen

Attac Freiburg
Gieselherr Reichardt, Christoph Lienkamp (früher Misereor, heute Lehrer am DFG Freiburg), Astrid Schaffert.
www.attac-netzwerk.de/freiburg . , www.attac.de

foodwatch

foodwatch unabhängig: “Mit der unabdingbaren parteipolitischen Neutralität und der finanziellen Unabhängigkeit von Staat und Industrie machten wir uns nicht nur Freunde. Für den Bauernverband war foodwatch der „Kettenhund“ der grünen Verbraucherministerin Renate Künast, die wiederum foodwatch nie verzieh, dass wir die Ziele ihrer Öko-Agrarwende als völlig illusorisch kritisierten – und damit Recht behielten.  Unser provokanter Report „Klimaretter Bio?“ verletzte die Vertreter der ökologischen Landwirtschaft tief. Und die Lebensmittelindustrie gründete 2012 eigens einen Verein („Die Lebensmittelwirtschaft“), um den aus ihrer Sicht völlig ungerechten Angriffen von foodwatch etwas entgegenzusetzen.
foodwatch EU-weit: Mit dieser Hartnäckigkeit werden wir auch die nächste Phase von foodwatch – den Schritt nach Europa – angehen. Allein in Deutschland können wir nur noch begrenzt Verbraucherpolitik machen. Egal ob Zusatzstoffe oder Detailregelungen zu  Futtermittelkontrollen: Die Entscheidungen fällen die EU-Institutionen. Deshalb müssen wir auch die Verbraucher aus anderen EU-Staaten für die foodwatch-Mission, sich gemeinsam gegen Verbrauchertäuschung und Gesundheitsgefahren zu wehren, gewinnen. Damit diese, so wie wir in Deutschland, ihre Regierungen in die Pflicht nehmen. So sollen in den nächsten Jahren foodwatch-Büros in Frankreich, Spanien und Italien folgen. Ich hoffe, Sie, liebe Leser und Förderer von foodwatch, sind und bleiben dabei.
www.foodwatch.de, , www.foodwatch.org

 

 

ICLEI – Europasekretariat Freiburg

ICLEI ist ein weltweiter Verband von aktiven Städten und Gemeinden, die sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet haben. Das besondere an ICLEI ist sein Engagement auf den unterschiedlichsten Ebenen: Auf der globalen Bühne vertritt ICLEI die Kommunen auf UN-Konferenzen und in vielen internationalen Gremien. Gleichzeitig engagiert sich ICLEI vor Ort und begleitet Kommunen auf Ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Daher profitiert ICLEI von seinem Wissen über die Anliegen der Akteure auf unterschiedlichen Ebenen und wird als Verbindungsstelle zwischen der lokalen und globalen Ebene tätig.
Das ICLEI-Europasekretariat in Freiburg fördert kommunale Nachhaltigkeit mit Beratungsangeboten zur innovativen Gestaltung der Beziehungen zwischen öffentlicher Verwaltung und der Gesellschaft.

ICLEI European Secretariat,
Leopoldring 3, 79098 Freiburg, Tel  +49-761 / 36 89 2-0
http://www.iclei-europe.org

 

SÜDWIND e.V. – Institut für Ökonomie und Ökumene

SÜDWIND tritt seit der Gründung im Jahr 1991 für wirtschaftliche, soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit ein. Wir sind davon überzeugt, dass dort, wo Menschen unter den Auswirkungen des globalen Wirtschaftssystems leiden, ein direkter Zusammenhang zwischen dem Reichtum einiger weniger und der Armut vieler Menschen besteht. Hierfür sind ungerechte wirtschaftliche und politische Strukturen verantwortlich und wir wollen dazu beitragen, das zu ändern.
SÜDWIND e.V., Lindenstr. 58–60, 53721 Siegburg, Tel. 02241-26 609 0
www.suedwind-institut.de

 

TJN – Tax Justice Network

Das Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) setzt sich für eine Stärkung der öffentlichen Finanzen und für ein gerechteres Steuersystem ein – in Deutschland und weltweit. Wir fordern von der Politik ein entschiedenes Vorgehen gegen Steuerflucht in Steueroasen und missbräuchliche Steuervermeidung. Das Netzwerk Steuergerechtigkeit ist ein internationaler Zusammenschluss von sozial- und entwicklungspolitischen sowie kirchlichen Organisationen, WissenschaftlerInnen und engagierten Einzelpersonen. Dieser Blog wird unterstützt von MISEREOR und terre des hommes Deutschland

http://steuergerechtigkeit.blogspot.de/
http://www.taxjustice.net/cms/front_content.php?idcat=2&idart=2&client=1&changelang=2
www.taxjustice.net
http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/offshore-leaks-mit-steueroasen/ (4.4.2013)

 

VENRO – Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen

VENRO ist ein freiwilliger Zusammenschluss von rund 120 deutschen Nichtregierungsorganisationen (NRO), die bundesweit tätig sind. Lokale Initiativen werden im Verband durch die NRO-Landesnetzwerke repräsentiert. Die VENRO-Mitglieder sind private und kirchliche Träger der Entwicklungszusammenarbeit, der humanitären Hilfe sowie der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit.
Wir – die VENRO-Mitgliedsorganisationen – haben uns im Verband zusammengeschlossen, um unseren „Beitrag für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt zu verstärken“. Unsere gemeinsame Aufgabe ist, der „Bekämpfung der Armut, der Verwirklichung der Menschenrechte und der Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen bestmöglich zu dienen“.

VENRO – Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V.
53113 Bonn
www.venro.org

 

WFC World Future Council
1) Diese Regionen sind immer weniger bewohnbar. Wenn Europa schon nicht mit bislang weniger als zwei Millionen Kriegsflüchtlingen aus Syrien und Afghanistan klarkommt – wie wollen wir dann Dutzende oder Hunderte Millionen Flüchtlinge vor allem aus Afrika bewältigen, die der Klimawandel und die Zerstörung der Umwelt zwangsläufig hervorbringen werden, wenn wir nichts dagegen unternehmen?
2) Die entwickelten Länder haben ihren Wohlstand lange Zeit auf Kosten der Umwelt und der Nachwelt aufgebaut, vor allem mit einem riesigen Verbrauch an Rohstoffen aus der ganzen Welt und durch die Energieerzeugung aus fossilen Quellen. Jetzt werden wir immer stärker mit den Folgen konfrontiert. Wir werden die Kosten zahlen müssen, die wir bislang abgewälzt haben.

3) Globalisierung heißt ja auch: Wir konnten die Grenzen des Wachstums eine Zeit lang dadurch hinausschieben, dass unser ökonomischer Raum in andere Länder hineingewachsen ist. Aber es gibt eben auch globale Wachstumsgrenzen. Die Flüchtlingskrise, deren Anfänge wir derzeit erleben, ist ein Symptom dafür.
4) Wird sich Chinas Aufstieg zu einer Wirtschaftsmacht wiederholen, zum Beispiel in afrikanischen Staaten? Das halte ich für eine Illusion. Chinas Aufschwung in den vergangenen Jahrzehnten beruhte ja sehr stark auch auf der Bereitschaft der übrigen Welt, chinesische Produkte mit geliehenem Geld zu kaufen. Von daher sehe ich keinen Raum für ein zweites China.
5) Hilfe in den Herkunftsländern: Relativ schnell zum Beispiel, indem in vielen armen, aber sonnenreichen Ländern eine Energieversorgung mit Solarenergie aufgebaut wird. Die Energieversorgung ist der Schlüssel zur Lösung vieler anderer Probleme, etwa der Erschließung von Wasserreservoirs, des Aufbaus einer effizienteren Landwirtschaft oder der Gesundheitsversorgung. Die Sonnenenergie müsste gerade in den Staaten Nordafrikas, am Äquator oder in der Subsahara viel stärker genutzt werden. Es gibt viele Möglichkeiten, Strukturen und Entwicklungen schnell zu verändern und zu verbessern
6) Was tun Sie als World Future Council, um zu helfen? “von Uexküll: Wir haben hier in Hamburg eine einzigartige internationale Organisation, die sich ganz konkret darum kümmert, wie die Dinge umgesetzt werden, wie man von hier nach dort kommt, zum Beispiel bei der Übertragung eines Gesetzes wie des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes in andere Länder wie etwa nach Südafrika. Politische Theorien oder Wissenschaften sind vielen Entscheidungsträgern in Schwellen- oder Entwicklungsländern viel zu kompliziert. Sie wollen Beratung für die praktische Umsetzung.”
8.3.2016

WFC: Die Zahl der Flüchtlinge wird rapide steigen
An diesem Wochenende trifft sich der World Future Council in Hamburg. WFC-Gründer Jakob von Uexküll will globale Probleme diskutieren. Ein Gespräch über Flüchtlingsströme – und deren Vermeidung. …. Alles vom 6.3.2016 auf

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article152982716/Die-Zahl-der-Fluechtlinge-wird-rapide-steigen.htm

http://www.worldfuturecouncil.org/de/

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