ABCM

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Abfall mit dem Leiterwagen zum Recyclinghof bringen am 28.9.2012. Deutsch und Französisch (rechts)

 

 

 

 

ABCM – Association pour le Bilinguisme en Classe dès la Maternelle

Der Verein ABCM (Association pour le Bilinguisme en Classe dès la Maternelle) hat als Ziel, den zweisprachigen Unterricht Deutsch-Französisch zu fördern. Das Grundprinzip beruht auf einer (zwei)-sprachlichen Sensibilisierung im frühen Kindesalter unter strikter Einhaltung des Prinzips « ein Lehrer eine Sprache », wobei der Unterricht allen frei zugänglich sein soll (Unentgeltlichkeit des Unterrichts). Seit seinem zehnjährigen Bestehen hat der Verein ABCM über 50 Schulen im Elsaß und im Département Moselle eröffnet.
Im Französischunterricht werden die Rahmenpläne der Education Nationale angewandt, im Deutschunterricht wird dem Schulprogramm von Baden-Württemberg gefolgt.
ABCM wir zum größten Teil vom Conseil Régional d’Alsace und von den Départements Bas Rhin und Haut Rhin finanziert. Oft leisten auch die Gemeinden einen finanziellen Beitrag zur Enwicklung der Schulen auf ihrem Gebiet.

http://www.abcmzwei.eu/sprachigkeit/
www.abcmzwei.eu

 

 

Deutsch-Französische ABCM-Grundschule in Kappel-Grafenhausen

Seit 2012 ist die Grundschule aus dem elsässischen Bindernheim über den hein nach Kappel-Grafenhausen umgezogen.

Zwei Tage Unterricht auf Französisch, zwei Tage Unterricht auf Deutsch. Jeweils 8 – 16.30 Uhr.

“Deutschland und Frankreich haben eine sehr unterschiedliche Auffassung von Erziehung, vor allem, wie man Autorität ausübt. In Deutschland steht das Kind im Zentrum, in Frankreich der Lehrer” Schulleiterin Sylvie Briancon.

Der Psycholinguist Jean Petit begleitete das Konzept von Anfang an.
Anfang 2013 besuchen fast 1200 Schüler die 10 ABCM-Grundschulen: 12% der Grundschüler im Elsass sind in einem bilingualen Zug.
Am Ende der 5. Klasse sind alle Schüler zweisprachig: Französisch ist die dominante Sprache, aber die Kinder sprechen Deutsch ohne Akzent.
Nch der 6. Klasse gehen alle Kinder wieder aufs normale College. Wunsch: In Kappel-Grafenhausen ein deutsch-frenzösisches College bzw. Gymnasium eröffnen

 

 

Kompromiss zwischen beiden Unterrichtsmethoden
“Hier kann ich nicht dieselben Strafen verhängen wie in Frankreich”, sagt Chloé Goepfert, Lehrerin an der école maternelle. Deutsche Eltern fänden es zum Beispiel nicht akzeptabel, wenn ein Kind allein in der Ecke stehen muss – was in Frankreich eine gängige Art der Bestrafung ist. “Bei uns müssen die Kinder den Sitzkreis zwar verlassen, aber sie behalten den Raum immer im Blick.” Ein Kompromiss zwischen beiden Unterrichtsmethoden – das ist das Besondere der deutsch-französischen Schule. “Bei uns haben die Kinder mehr Zeit als in Frankreich, um sich an den Schulrhythmus zu gewöhnen, aber es ist auch nicht wie in der 1. Klasse in Deutschland, wo weniger gefordert wird und wo die Kinder mehr Zeit haben, sich anzupassen.”, erklärt Schulleiterin Sylvie Briançon…….
Alles vom 19.7.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/bildung-wissen-1/schulweg-ueber-den-rhein–73696903.html

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