VAG-Fahrer sind Menschen

Bedürfnisbefriedigung ist doch immer eine gegenseitige Angelegenheit. Will heißen: Die VAG möchte mit ihren Kunden Geld verdienen, und die Kunden möchten gern befördert werden. So wie bei jedem anderen Geschäft auch gehört dazu von beiden Seiten ein Grundmaß an Verhaltensregeln. So wie die VAG dafür Sorge tragen sollte, daß ihre Fahrzeuge in Ordnung, ihre Fahrer freundlich und somit ihr Produkt gut ist (die jährlich steigenden Kundenzahlen lassen vermuten, daß dies auch überwiegend der Fall ist), so darf auch vom Kunden erwartet werden, daß er z.B. einen gültigen Fahrschein hat, die Fahrzeuge pfleglich behandelt und den Fahrer nicht verprügelt.
Bei mir ist der Kunde stets König, solange er sich wie ein König benimmt. Mit dem Zustieg ins Fahrzeig erkennen Sie nunmal die ABB’s an. Sie können bei einer Fahrscheinkontrolle ja auch icht hinterher sagen: “Sie, ich wusste nicht, daß man einen Fahrschein benötigt. Wer ließt schon die blöden ABB’s?”. Stellt sich die Frage: wofür gibt es sie dann, wenn keiner sie ließt und sie Ihrer Meinung nach auch keine Rechtsgrundlage bilden? Natürlich steht es Ihnen frei, auf die Dienste der VAG zu verzichten, wenn Sie der Meinung sind, mit Auto oder Fahrrad besser zu fahren. Oder was meinen Sie , wenn Sie sagen:”Dann gebe ich mein Geld eben woanders aus.”? Es geht hier schließlich nicht um die Frage, ob Sie bei Kaufhof oder Karstadt einkaufen sollen. Rund 1,5 Mio. Regiokartenkäufern jährlich geht es aber offensichtlich nicht so und noch sind die meisten auch dazu bereit, sich entsprechend zu benehmen.
Peter Engels, 25.9.2012

Die Fahrer der VAG können einem leid tun
Zu den Berichten über das Verhalten von Fahrern der Verkehrs-AG: Die Fahrer der VAG können einem leid tun, denn was sie alles erleben und stillschweigend über sich ergehen lassen müssen, würde ein ganzes Buch füllen. Nur zwei Beispiele: Auf der Linie 3 stieg in der Stadt eine Frau mit einem voll bepackten Kinderwagen inklusive eines dreijährigen Kindes in die Bahn. Da sie aber nebenher mit ihrem Handy telefonierte, brauchte sie zum Einsteigen etwa drei Minuten. Das Telefonieren ging während der Fahrt weiter, und dass ihr Kind unterwegs dauernd den Kinderwagenknopf drückte und somit der Fahrer noch mehr Verspätung bekam, hat sie nicht mitbekommen. Die Bahn kam mit fünf Minuten Verspätung an der Munzinger Straße an und die Buslinie 35 war weg – genau diese Frau hat den Fahrer dann beleidigt, weil sie den Bus verpasst hat. Der zweite Fall: Am Bertoldsbrunnen steigt eine Frau mit einem Becher Kaffee in der Hand in die Linie 1 Richtung Landwasser ein, der Fahrer macht sie darauf aufmerksam, dass der Verzehr in der Bahn nicht erlaubt sei. Sie geht einfach weiter. Am Rotteckring muss der Fahrer etwas kräftiger bremsen, um eine Kollision mit einem Radfahrer zu vermeiden. Die Frau kommt an der Haltestelle zum Fahrer mit einer voll gekleckerten Bluse und beschimpft ihn, weil sie der Meinung war, er habe das mit Absicht gemacht. Solche Vorfälle geschehen täglich, ich bin seit 40 Jahren mit Bus und Bahn unterwegs und habe solche und krassere Begebenheiten selbst erlebt. Wenn ich sehe, wie zum Beispiel Radfahrer Verkehrsregeln und rote Ampeln ignorieren, bin ich froh, dass die Fahrer so gut aufpassen und nicht noch mehr passiert – meine Hochachtung vor allen Fahrern und Fahrerinnen!
8.10.2012 Elfi Eckelmann, Freiburg

Jeder reklamiert für sich ….
Liebe Leute, stellt doch mal die Menge der beförderten Passagiere ins Verhältnis der Beschwerden. Ich denke nicht, dass die VAG ein Kundenfreundlichkeits-Problem hat, sondern dass sich so mancher Fahrgast mehr aufregt, als es der Situation angemessen wäre. Jeder reklamiert inzwischen für sich, eine perfekte, einwandfreie und menschlich fürsorgliche Behandlung zu erfahren, egal in welcher Situation und egal ob dies dem Gegenüber möglich gemacht oder erschwert wird.
26.9.2012, Theodor Heussmann

Verstößt die VAG gegen das Recht, wenn sie Münzen ablehnt?
Ein VAG-Busfahrer hat einer Jugendlichen nachts am Bertoldsbrunnen keine Fahrtkarte verkauft, weil sie unter anderem mit zehn Zwei-Cent-Münzen zahlen wollte. Der Fall wirft rechtliche Fragen auf. … Alles vom 26.9.2012 auf
/www.badische-zeitung.de/freiburg/verstoesst-die-vag-gegen-das-recht-wenn-sie-muenzen-ablehnt–64015692.html 

http://www.badische-zeitung.de/freiburg-im-kleingeldtest-nur-die-vag-zickt 
http://www.badische-zeitung.de/zu-viel-kleingeld-nachtbusfahrer-laesst-17-jaehrige-stehen 

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