Uniplatz Rotteckring umplanen

Grün statt Steinwüste am Platz der Alten Synagoge: Danke, dass der Stadtkurier Folgen einer nicht klimagerechten Stadtplanung am Beispiel kommender lokaler Backöfen“ beim Umbau des Rotteckrings bei der Universität aufgreift. Bekannt ist, dass Steine, besonders dunkle, sich tags bei Sonnenschein aufheizen, während vor allem Laubbäume durch Verdunstung kühlen. Nachts kühlen Gräser gut aus und helfen bei sommerlicher Hitze, Steine verlangsamen die gewünschte nächtliche Abkühlung stark. Wenn die Stadt zwischen Universität und Theater den großen Grasplatz in Steine umwandeln und am Rotteckring verbreitet fast schwarze, deprimierend wirkende Steine einsetzen will: Beides sind Fehlplanungen zu Lasten der meisten Mitbürger und  zudem hässlich! Die Studie renden vom Vorstand des u-asta der Universität haben für die größte Nutzergruppe beides schon seit jeher abgelehnt. An sonnigen Hitzetagen werden auf den Steinen Spiegel- und Rühreier zubereitbar. Beim Münster platz ist das anders, der wird an solchen Tagen ab abends von kühlenden Winden  gut durchlüftet, hat ein helles Pflaster und bietet tags angenehme Temperaturen im Münster. Also: Bitte Umplanen am Rotteckring! Und: In Freiburg bestehen besonders an großen Kreuzungen schon viel zu viele große dunkle Straßen-Asphaltwüsten, die Freiburg sommerlich unnötig aufheizen. Positiv dagegen: Straßenbahnen, die durch Grasgrün fahren, schön auch fürs Auge und Gefühl. 
5.9.2013, Dr. Georg Löser, ecotrinova e.V. Freiburg

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