Trump – sein dummes Wahlvolk

Nach Tump’s Wahlsieg in den USA: Ard und Zdf zeigen weinende Bürger, im DLF wird vom “Ende der Nachkriegszeit” gestammelt. Die Regierung wechselt nach kurzer Schockstarre zu üblicher Diffamierung: Steinmeier verweigert Trump die Gratulation, nachdem er ihn “Hassprediger” titulierte. Für Gabriel ist Trump der „Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen”. Merkel belehrt Trump über die Menschenrechte wie einen kleinen Diktator. .

Größenwahn, Arroganz, “kulturprotestantische Gesinnungsethik” (Bassam Tibi) und Überheblichkeit von GroKo + Grüne richten sich seit dem 9.11.2016 also nicht nur gegen die eigene Bürgerschaft (ab Budapest 9/2015) und gegen die Bürger der EU, sondern auch gegen die USA, deren Bürger so blöde sind, einen so blöde-dummen Trump zu wählen.
Trump-Wähler jenseits des Atlantiks sind eben genauso dumm wie AfD-Wähler bei uns – darüber sind sich TV-Medien, Mainstream-Presse und etablierte Parteien einig. Niemand wagt sich an die entscheidende Frage:
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“Warum hat die große Mehrheit des amerikanischen Wahlvolks für Trump gestimmt?”

Antworten muß man im Ausland suchen, in England (BBC bingt super Kommentare), der Schweiz (NZZ) oder auch in Österreich, wo “Die Presse” aus Wien am 10.10.2016 treffend konstatiert:
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„Diese Wahl war ein krachendes Votum gegen die herrschende Elite in Washington und gegen die politische Korrektheit. Die Ablehnung gegen „die da oben“ wog schwerer als die Abscheu gegen die geschmacklosen Rundumschläge Trumps.”
Auch bei uns ignorieren “die da oben” die Fragen, Sorgen, Nöte und Ängste von weiten Teilen der Bürgerschaft, der Mitte der Gesellschaft. Auch bei uns gibt es demnächst eine Wahl.
10.11.2016

Frank-Walter Hassprediger Steinmeier
Schon im Wahlkampf war Außenminister Frank-Walter Steinmeier schwer aus der Rolle gefallen, als er Trump einen „Hassprediger“ nannte. So etwas darf ein Spitzenpolitiker als Außenminister und damit oberster Diplomat eines Partnerlandes vielleicht denken, aber nicht öffentlich sagen. Denn es ist erstens eine schwere Einmischung in den laufenden Wahlkampf eines befreundeten, demokratischen Landes. Und es ist politisch töricht und kurzsichtig, weil es die Möglichkeit nicht bedenkt, dass man es mit einer Regierung dieses Mannes zu tun bekommen könnte. … Nach der Wahl verweigerte er Trump zunächst die Gratulation zum Wahlerfolg, was normalerweise eine Selbstverständlichkeit unter Demokraten ist. Denn wer den Glückwunsch verwehrt, verwehrt ihn nicht nur dem Gewinner. Sondern desavouiert eine Demokratie und ihre Wähler. ….Alles vom 10.11.2016 auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/nach-trumps-wahlsieg-steinmeier-ausser-rand-und-band

Merkels Größenwahn: Die Demokratin belehrt Diktator Trum über Menschenrechte
Lieber Herr Schwennicke, zu Steinmeier stimme ich Ihnen zu. Aber das Frau Merkel ( Ex Angela Kasner) Herrn Trump über demokratische Werte belehren will, schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht ? Vor gut 20 Jahren wußte sie als FDJ Sekretärin unter Honecker noch nicht mal wie man Demokratie buchstabiert. Ich kann diese Politiker nicht mehr ernst nehmen, aber scheinbar haben wir nix besseres!
Ihnen ist wirklich nicht aufgefallen, daß Frau Merkel sich anhörte, als würde Sie einen Diktator über demokratische Grundwerte belehren?
10.11.2016, Albert Keller, CO
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So einfach ist die gute Welt: Trump-Wähler = AfD-Wähler
Gern wurde der „typische“ amerikanische Trump-Wähler mit dem „typischen“ deutschen AfD-Wähler verglichen. Es ist sicher ein Schock für die politische Klasse hierzulande, dass dieses Klientel zu einer Stimmenmehrheit anwachsen kann. Es wäre eine heilsame Lehre aus dem amerikanischen Wahlergebnis, dass politische Verantwortungsträger, die die Gesellschaft nur noch so behandeln, wie eine Gouvernante ein widerspenstiges Kind, so viel Frust produzieren, dass eine solche Mehrheit möglich wird. Aus der Sicht des wählenden Souveräns ist das irgendwann nur noch ein Akt der Notwehr. Die Verantwortung handelnder Politiker (GroKo + Grüne) ist es, die Wähler nicht dahin zu treiben. …. Alles von Peter Grimm vom 9.11.2016 auf
http://www.achgut.com/artikel/schock_und_schadenfreude

Ein Trump für Europa?
Der beste Kommentar in den Medien kommt, woher sonst, aus Österreich: „Die Presse“ (Wien) schreibt: „Diese Wahl war ein krachendes Votum gegen die herrschende Elite in Washington und gegen die politische Korrektheit. Die Ablehnung gegen „die da oben“ wog schwerer als die Abscheu gegen die geschmacklosen Rundumschläge Trumps. (…)” – ich wünsche mir für Deutschland und Europa auch einen “Trump” – gegen “die da oben”, gegen Merkel, Maas, Gabriel usw… gegen Junker, Schulz usw… Denn schlimmer als mit Obama (Friedensnobelpreis aber Kriegstreiber), schlimmer als mit Merkel & Co kann es nicht kommen.
9.11.2016, JF Lupus
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Überraschen und Entsetzen
Als ich heute morgen im Rundfunk von Trumps Wahlsieg erfuhr, klang die Berichterstattung, als würden in Deutschand Staatstrauer und Halbmastbeflaggung angeordnet. Wäre es in der DDR zu Honeckers oder Ulbrichts Zeiten zu freien Wahlen gekommen, dann wäre das Ergebnis sehr ähnlich kommentiert worden wie heute Trumps Wahl in unseren Medien. Positives Ergebnis der Wahl ist sicher, dass unsere Journalisten langsam begreifen, dass nicht sie es sind, die bestimmen, wer in den USA gewählt wird. Und vielleicht besinnen sich unsere Politiker im Umgang mit anderen Staaten wieder auf die Kunst der Diplomatie und steigen von ihrem hohen moralischen Ross herunter.
Der mediale Elfenbeinturm ist höher denn je. Heute morgen meldete SWR 1 in den 8-Uhr-nachrichten, SÄMTLICHE Parteien äußerten sich “überrascht und entsetzt” von dem Wahlergebnis. Mehr muss ich nicht hören, um zu wissen, wo die wahren postfaktisch gepolten Mitbürger sitzen.
Gisela Tiedt, 10.11.2016

Sorgen über Amerika – Sorglosigkeit gegenüber Deutschland
Hallo Herr Grimm, super Artikel. Ich hasse diese Deutsche Besserwisserei, Bevormundung und auch gewisse Arroganz. Die Deutschen wissen doch am besten, welcher Präsident für Amerika gut ist! Die wissen am besten, welche Regierung für die Polen in Polen die beste ist! Und die Deutschen wissen natürlich am besten, ob der Putin für die Russen in Russland gut ist! Am heutigen Morgen empfand ich aber noch etwas besser, als der überraschende Wahlen Ausgang, nämlich die Kommentare der deutschen Politiker. Angefangen von Ralf Stegner, bis Claudia Roth, Dietmar Barsch, Anton Hofreiter, Sarah Wagenknecht und last but not least Cem Özdemir. Alle wollen gemeinsam stärker gegen Rechtspopulisten vorgehen, anstatt sich an eigener Nase zu fassen und zu erfragen “machen wir bis jetzt alles richtig?
Ist jetzt vielleicht wirklich Zeit gekommen sich über unsere Politik Gedanken zu machen”? Die zeigen mit dem Finger auf Trump und Amerika ,machen sich sehr große Sorgen um Zukunft dieses Landes, anstatt sich Gedanken zu machen, was aus Deutschland wird, wenn Angele Merkel für weitere 4 Jahre gewählt wird? Der beste mit einem großen Abstand ist aber die Lichtgestalt unserer Außenpolitik: Franky, Walter Steinmeier. Er gratulierte heute dem Trump nicht und nannte in vor 3 Monaten, (wo man seinen Sieg nicht ausschließen konnte) einen “Hassprediger”. Mehr politisches Ungeschick und Dummheit geht nicht! Oder kann ein anderer deutscher Politiker doch mehr bieten?
9.11.2016, Jecek Berger, AO

In USA wie auch in D: Politik hatte Ängste der Mitte der Gesellschaft ignoriert
Die fundamentale Lehre lautet zunächst: So etwas passiert, wenn man die Menschen und ihre Ängste ignoriert oder gar desavouiert. Es fallen ja sofort die Parallelen zum Brexit auf. Demoskopen und Medien haben das Ergebnis vollkommen falsch eingeschätzt, die Börsen ebenso. Die Sensoren für das, was in einer Mehrheit der Bevölkerung gedacht und empfunden wird, sind einem großen Teil der politisch-medialen Klasse abhanden gekommen. Man kann über die Hälfte der Bevölkerung eine gewisse Zeit ignorieren. Man kann sie für ungebildet halten, sogar für krank und von unbegründeten Ängsten getrieben. Aber man kann das eben nur für eine gewisse Zeit tun. Der Sieg von Trump ist auch für die im Bundestag vertretenen Parteien (GroKo) ein Zeichen an der Wand.
Alles vom 9.11.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/trump_praesident_deutschland_entsetzt_die_welt_dreht_sich_weiter
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Das deutsche Gejammere – anders als in den USA
Hallo nach Deutschland ich bin gerade am Urlauben im Trump Land. Wie herrlich die Menschen mit dem Thema Trump hier umgehen. Hier kann man sich mit Menschen offen in beide Richtungen über Hillary und Trump unterhalten. Hier stehen Trump Schilder auf den Straßen und in den Vorgärten. Ich sehe keine beschmierten Plakate oder umgeworfene Schilder. Ich dachte ich lebe in Deutschland. Aber wenn ich heute morgen das Geschrei unserer Mainstreampresse lese aus Deutschland und die Begrüßung von Angela Merkel.
Diese Drohung an USA: und wenn Du dich nicht nach Muttis Anweisungen verhältst dann wirst du gebashed wie unsere Sachsen. Das ist Demokratie Par excellence ala Merkel. Ich glaube dass unsere Poolitiker sich ein Beispiel an USA nehmen sollten. Sich mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen und nicht als Pack zu bezeichnen. Trump ist gut für Europa und unser politisches Establishment. Er ist sicher gewöhnungsbedürftig aber er wird vor allem das verkrustete Europa aufmischen. Es war gut heute in USA aufzuwachen. Die Amerikaner sind doch wahre Demokraten. Die deutsche Presse lese ich mir nach 3 Cocktails durch. Anders ist dieses deutsche Gejammere nicht zu ertragen. Heute bin ich richtig stolz auf Amerika.
9.11.2016, Jürgen Friebel

“Die fundamentale Lehre lautet zunächst: So etwas passiert, wenn man die Menschen und ihre Ängste ignoriert oder gar desavouiert.” Politik kann so einfach sein… Heute morgen in der Drehscheibe des ZDF gesehen: Ein junger Amerikaner wird hier in Deutschland zur Wahl von Trump gefragt und warum entgegen den Prognosen so gewählt wurde; “… wenn jemand sagt, er ist für Trump, das ist sehr unbeliebt.” Das ist symptomatisch, auch für Deutschland: Was die Mehrheit möchte, das ist sehr unbeliebt. Es gab eine Zeit der, natürlich von der Meinungsvorgebenden Elite kreierten “Wutbürger”. Ich denke, es ist jetzt Zeit für einen neuen Begriff, mit dem Frontmann Kleber vom ZDF zuvorderst dran: Der moralisierende Entrüstungsbürger. Die Bürger, die nicht verstehen und auch nicht willens sind zu verstehen, dass die Mehrheit ihrer offenbar anzuzweifelnden Moral nicht folgen mögen. Die Demokratie hat gewonnen. Diesen Satz habe ich heute Morgen noch von keinem der politischen Elite gehört. Aber viel darüber, dass “die Mehrheit” nicht weiß, was auf sie zukommt. Der Krux dabei: Mit allen Prognosen und Vorhersagen hat diese Klasse gezeigt, dass sie es ist, die nicht weiß, was da kommt, wenn’s kommt.
9.11.2016, Dietmar Fauß
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“So etwas passiert, wenn man die Menschen und ihre Ängste ignoriert oder gar desavouiert.”
Ja, so ist es. Da könnte vielleicht sogar ein ‘Ditsche’ noch Präsident werden. Auch in Europa sind immer mehr Menschen ihre Verblödung und Vermündelung durch den linken Gender-, Diversity- und Klima-Keu bis zum Überdruß leid. Keine gute Nachricht heute früh also für die Volksgouvernanten. Selbst wenn man Trump für einen wahrhaftigen Rüpel hält, dem weltweit agierenden Sozialpädagogismus hat er ordentlich die Party versaut. Und das ist gut in Zeiten, wo nicht die Zöglinge, sondern ihre selbstgefälligen Erzieher jedes Maß (den pädagogischen Takt) verloren haben. We don’t need no education, sagt bald nicht nur das US-Volk. Es besteht immer Hoffnung für ein Gemeinwesen, auch für Europa, wenn das Volk wieder anfängt, sich als Subjekt zu entdecken und seine Wärter und Aufpasser fortjagt. Diejenigen nämlich, die den Staat am liebsten als Dauer-Besserungsanstalt für den Bürger einrichten; mit sich selber am angenehmeren Ende der volkspädagogischen Erziehungsstrecke. – Ansprechende erste Sichtung der US-Wahl, Herr Maxeiner!
9.11.2016, Gernot Rardtke

Nach dem Brexit ist auch dieses Ergebnis nicht überraschend
 Auffallend ist seit Monaten,daß Kleber,Slomka, Maischberger und wie sie alle diesseits und jenseits des Atlantiks heißen, kein einziges gutes Haar am Gewinner liessen. Auch Frank-Walter und Martin wären lieber mit ihresgleichen unter sich geblieben, und nun gratuliert Putin zuerst ! Kein-ausgesuchter- Promi aus Sport,Kultur u Gesellschaft bekannte sich zu Trump, jede Meinungsumfrage zeigte nur in eine Richtung: seriös ? Und jetzt haben über 50 % Trump gewählt. Die Leute haben auch in den USA die Faxen schlicht dicke sich der tgl. geprädigten Geisteshaltung anzuschliessen und der wundersamen Geldverteilung zuzusehen: Jetzt haben sie zumindest die Hoffnung,daß Gerechtigkeit, Ordnung und Hausverstand mehr zur Geltung kommen.
9.11.2016, Alexander Meyer

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