Techno Partys an den Isteiner Schwellen am Rhein

Im Sommer zieht es viele Leute nach draußen, und eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region sind die Isteiner Schwellen. Sie werden zur Entspannung nach Feierabend und zum Sonntagsausflug geschätzt, für Geburtstagsfeiern, Vereinstreffen und Musikpartys. Was die wenigsten wissen: Es ist nicht legal, zu Veranstaltungen an den Schwellen einzuladen – ob privat oder öffentlich. Manch jungen Partyorganisatoren mag das aber nicht einleuchten. … Alles vom 30.6.2012 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/isteiner-schwellen-begehrt-fuer-partys
http://www.freiburg-schwarzwald.de/isteiner-schwellen 

Auf Techno Party in Ruhe das Leben und die Natur geniessen
DIESER ORT AN DEN SCHELLEN IST FÜR ALLE ETWAS HEILIGES, SCHON LANGE VERSUCHEN WIR DORT IN RUHE DAS LEBEN UND DIE NATUR ZU GENIESSEN. … NICHT ZU VERGESSEN DAS DEUTSCHLAND WELTWEIT ALS LAND DER ELEKTRONISCHEN MUSIK ANERKANNT WIRD UND WIR HIER VON EINEM WELTKULTUR ERBE REDEN !!!!
Julien Roesch, 1.7.2012

Grossschreibung im Web für Schreien
Ruhe? Mit Techno? Das kann doch unmöglich ernst gemeint sein. Damit man mich nicht falsch versteht, ich war selbst in der Diskothek Oktan (Gott habe sie selig) wem es noch was sagt, jedes Wochenende zu Gast bis sie schloss. Allerdings hat diese Musik nichts einem Naturschutzgebiet verloren. Im übrigen bedeutet die Schreibweise wie Sie sie pflegen in der elektronischen Gemeinde lautes Schreien. Eine angepasste Gross-/Kleinschreibung wäre angebrachter.
Michael Kern, 1.7.2012

Lärm als akustische Umweltverschmutzung
Lärm ist in der Tat Umweltverschmutzung, akustische Umweltverschmuzung, genauer gesagt Luftverschmutzung. Lärm ist akustischer Abfall, den z. B. eine Technoparty in der stillen Natur hinterlässt. Der geneigte Leser kann ja zu dem Thema googeln, oder sich hier informieren: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/laerm.html.
… So eine Technoparty mitten in der Natur hat doch nur den Zweck, dass Jugendliche sich bis in die frühen Morgenstunden ungestört und unbeobachtet besaufen und Drogen konsumieren können, was ihnen in der Disco verwehrt wird, falls der Discothekenbetreiber die behördlichen Auflagen und Gesetze einhält. Es gibt schon genug Lärmtempel im Ländle, in denen man seine Gesundheit ruinieren kann, da benötigt man nicht auch noch zusätzlich Technopartys in der Natur.
Rolf Schulze, 2.7.2012

Ruhe und Techno?
@Herr Roesch, ich fand witzig, wie sie den Ort dort als etwas “heiliges” sehen und dort die Ruhe und die Natur geniessen wollen. Aber Aussagen wie “Ruhe und Natur” in einem Atemzug mit Techno, das hat was….
Manni Fischer, 2.7.2012

Eltern-Kind-Gespräche
Ja, und die Leute, die eben Natur pur, ohne technische Unterstützung genießen wollen, denen Wassergeplätscher, Windsäuseln und Vogelgesang genügen, die haben immer das Nachsehen.
Gehen Sie durch die Stadt – was haben meist junge Leute auf den Ohren? Teile ihrer Anlage, Riesenkopfhörer, um nur ja nix von der Umwelt mitzukriegen. Geht mir ja oft auch so, aber wenn ich neben solchen MusikliebhaberInnen stehen muss, tun mir schon die Ohren weh, wenn mir die “Restmusik” zugemutet wird. Außerdem ist der nächste Hörakustiker schon im Anmarsch…
Also, Fazit: Die Behörden haben recht, wenn sie die Genehmigung verweigern und sich nicht auf Diskussionen einlassen. Klingt für mich auch wie Eltern-Kind-Gespräche, wo der Nachwuchs unbedingt was will und quengelt und die Eltern standhaft bleiben müssen, weil sie einfach die Auswirkungen kennen und die Langzeiterfahrung haben.
Bea Joeck, 2.7.2012

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Markgraeflerland, Umwelt abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort