Steinmeier: Miteinander reden

Seit der Grenzöffnung Budapest 9/2015 wird Kritik und Opposition von Politik. NGO‘s wie auch Medien sofort mit dem “Kampf gegen Rechts” erstickt, nicht aber diskutiert. Unsere Diskussionskultur ist  leider tot. Da kommt Frank-Walter Steinmeier’s Weihnachtsansprache mit der Aufforderung zum “Miteinander reden” genau richtig – und alle Bürger sollten sie sich zu Herzen nehmen: .
“Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir haben es, Sie haben es in der Hand: Sprechen Sie mit Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind! Sprechen Sie ganz bewusst mal mit jemandem, über den Sie vielleicht schon eine Meinung haben, mit dem Sie aber sonst kein Wort gewechselt hätten. Ein Versuch ist das wert. Das ist mein Weihnachtswunsch an Sie. Und das ist auch mein eigener Vorsatz für das nächste Jahr. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft mit sich im Gespräch bleibt!”

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Ob der Bundespräsident im Fernsehen gesehen hat, was das ZDF aus seiner so löblichen Initiative zum “Miteinander reden” (die er mit “auch mein eigener Vorsatz” für sich selbst versprochen hat) gemacht hat?

Nachrichtensendung ZDF-Heute um 19 Uhr am 25.12.2018 im Dreier-Schritt:
(1) Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beginnt seine Ansprache zu Weihnachten: “Ich habe den Eindruck, wir Deutsche sprechen immer seltener miteinander. Und noch seltener hören wir einander zu. Wo immer man hinschaut, erst recht in den Sozialen Medien: Da wird gegiftet, da ist Lärm und tägliche Empörung.”
(2) Einspieler: Facebook-Titel, “Hass/Fake“-Plakate sowie Alexander Gauland (AfD) auf  einer Sitzung des Deutschen  Bundestags.
(3) Fortführung der Weihnachtsansprache von Steinmeier: “Und mehr noch als der Lärm von manchen besorgt mich das Schweigen von vielen anderen. Immer mehr Menschen ziehen sich zurück unter ihresgleichen, … Wie gut, dass wir diskutieren; wie gut, dass wir miteinander reden! Wenn ich mir für unser Land eins wünschen darf, dann: mehr davon!” .

Über diesen Dreier-Schritt (1), (2), (3) berichtet das ZDF-Heute dem Bürger am Fernseher also wie folgt: Zum einen fordert der Bundespräsident die deutschen Bürger auf, endlich wieder mehr und offen miteinander zu diskutieren – gut so! Zum anderen jedoch suggeriert der Einspieler, dass für die vergiftete Diskussionskultur neben den sozialen Medien die AfD verantwortlich sei (wenn dem so wäre, dann sollte man einfach die “AfD verbieten und alles wäre gut”). Nein, so einfach ist es leider nicht. Denn verantwortlich für die sich ausbreitende Sprachlosigkeit der deutschen Zivilgesellschaft ist die Groko-Politik mit ihren vielen offenen Baustellen: Unkontrollierte Grenzen seit Budapest 9/2015, Euro, EU-Haftung, Targetsalden, Sparer-Enteignung, Brexit, EU-Spaltung, …
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Die o.a. ZDF-Heute-Sendung offenbart miesen Journalismus (ohne Recherche) sowie. Meinungsmanipulation pur (AfD-Bashing). Das ZDF instrumentalisiert die ausgezeichnete Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten und sein ehrliches Anliegen zum “Miteinander reden”, um die AfD als den Schuldigen der zivilgesellschaftlichen Sprachlosigkeit bzw. Sprachverrohung hinzustellen. Wie billig und schäbig.
Zur Erinnerung: Das ZDF als Teil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird von den Steuerzahlern über die GEZ zwangsweise finanziert. Da darf man eine objektive Berichterstattung erwarten mit einer strengen Trennung von Fakten (Nachricht) und Meinung (Kommentar) anstelle von solch plattem erzieherischen Nudging.
25.12.2018
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Steinmeier: Wir müssen wieder lernen, zu streiten
„Das ist das Schöne und das Anstrengende an der Demokratie zugleich. Wir müssen wieder lernen, zu streiten, ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten. Wer Streit hat, kann sich auch wieder zusammenraufen. Das kennen wir von Weihnachten mit der Familie. Aber wer gar nicht spricht und erst recht nicht zuhört, kommt Lösungen kein Stück näher. Sprachlosigkeit heißt Stillstand.“
Lesen Sie die komplette Wihnachtsansprache 2018 von Frank-Walter Steinmeier hier:
https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Frank-Walter-Steinmeier/Reden/2018/12/181225-Weihnachtsansprache-2018.html

Gesprächsverweigerer Steinmeier bittet seine Bürger ums Gespräch
Der Präsident als erster Gesprächsverweigerer im Lande bittet uns, den Versuch zu unternehmen, an Weihnachten jene Debatten unterm Tannenbau zu führen, den seinesgleichen seit Jahren verweigert? Es klingt nach Rechthaberei unterm Tannenbaum. …
Steinmeier outet sich hier erneut als politisches Leichtgewicht, wenn er als Resultat der Gesprächsverweigerung der Menschen untereinander ausgerechnet erklärt: „Was passiert, wenn Gesellschaften auseinanderdriften, wenn eine Seite mit der anderen kaum noch reden kann, ohne dass die Fetzen fliegen – das sehen wir in der Welt um uns herum. Wir haben brennende Barrikaden in Paris erlebt.“ Was für eine Denkverweigerung, denn hier wie in Paris geht es nicht um einen unüberwindbaren Dissens über den Gartenzaun hinweg, der Dissens , der große Graben verläuft zwischen den Leuten und jenen, die sie regieren, zwischen den Bürgern und einer politischen Kaste, der hier Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache erneut auf entlarvende Weise eine Stimme gegeben hat.
„Auch bei uns im Land gibt es Ungewissheit, gibt es Ängste, gibt es Wut.“ Ach was, aber was hindert den Bundespräsidenten daran, die Ursachen einmal ungeschminkt zu benennen? Was auf den Straßen und in den Ämtern passiert, ist doch längst bekannt!
Der Präsident als erster Gesprächsverweigerer im Lande, bittet uns das Gespräch nicht länger zu verweigern. Wir sollen ausgerechnet an Weihnachten die Kartoffeln aus dem Feuer holen? Der Bundespräsident erdreistet sich allen Ernstes uns zu bitten, den Versuch zu unternehmen, an Weihnachten jene Debatten unterm Tannenbaum zu führen, den seinesgleichen uns seit Jahren verweigert? Sein Wunsch: „Und vielleicht ist all das auch ein Thema bei Ihnen heute Abend zuhause.“
…. Alles vom 25.12.2018 von Alexander Wallasch bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/die-qual-zum-fest-weihnachtsansprache-von-frank-walter-steinmeier/
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Nur noch Schweigen der Bürger …
Hat man vor 1 oder 2 Jahren noch diskutiert und gestritten, ist diese Streitkultur in zunehmendem Maße dem Schweigen gewichen. Man geht den politischen Themen aus dem Weg, umso mehr, wenn man die Einstellung der anderen Person kennt. Weil es sinnlos geworden ist, weil man müde geworden ist, weil man nur noch wütend ist, weil man dennoch resigniert aufgibt, dem Gegenüber zu erklären, was Sache ist. Die Fronten sind so verhärtet, dass man lieber schweigt anstatt zu reden. Aber auch unter Gleichgesinnten wird es ruhiger, man wird einfach nur noch sprachlos. Das ist kein gutes Omen, …
Während der Gesprächsverweigerer und Linksradikalenunterstützer Steinmeier davon redet, dass man wieder mehr miteinander streiten und mit Andersdenkenden reden solle, geben Parteimitglieder der SPD Anleitungen heraus, wie man den kritischen Diskurs mit Andersdenkenden ideologisch hin- und abbiegt und nicht auf die Wortwahl und Argumente Andersdenkender eingeht. Das nennt man Heuchelei! Diese Mann ist einer der Unwürdigsten, die das Amt des BuPrä je bekleidet haben. Parteigänger durch und durch, seine vom Amt gebotene Neutralitätspflicht mit Füßen tretend, SPD-Politik aus seiner Position heraus propagierend und unterstützend, linksradikale Rockbands (Feine Sahne Fischfilet in Chemnitz) trotz menschen- und frauenverachtender Texte lobhudelnd uvam. – dieser Mann Steinmeier ist eine Schande für unser Land und für sein Amt!

Ein nicht vom Volk gewählter „Präsident“ erklärt uns die Welt, Moral, Wahrheit, aber es hat nicht geklappt. Ihre Rede, Herr „Bundespräsident“, wurde als das entlarvt was es ist: als orwellisch getarnte Gehirnwäsche unter Mißbrauch der christlichen Fests.
25.12.2018, Gerro Medicus, TO
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Herr Wallasch, herzlichen Dank für Ihre ausgezeichnete Replik auf Frank-Walter Steinmeier und seine vollständige Entlarvung. So lange sich Frank-Walter Steinmeier nicht öffentlich bei Georg Maaßen für das ihm angetane Unrecht entschuldigt und diesen auch vollständig rehabilitiert, ist Frank-Walter Steinmeier nicht einmal meiner Kritik würdig

Sie haben absolut recht. Siehe im offiziellen Parteiblatt: „Im Kampf gegen rechts braucht die SPD auch die Antifa“ https://www.vorwaerts.de/artikel/Kampf-gegen-rechts-braucht-SPD-Antifa. Abgesondert von der Autor*in Angela Marquardt, der Geschäftsführerin der Denkfabrik der SPD …
25.12.2018, B.
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Miteinander reden
Wieder miteinander reden. Schön gesagt, Herr Präsident. Wir wissen, was Sie meinen. Die Leute da draußen, die hellen, erleuchteten sollen denen im dunklen Land, jenen unterbelichteten und renitenten, noch besser erklären, wie sich dieses Land zu verändern hat. Nach göttlichem Plan. Wir haben schon verstanden, Herr Präsident.

Steinmeiers Rede wurde wohl von Feine Sahne Fischfilet (siehe Chemnitz) getextet und bekam dann nur noch etwa präsidialen Feinschliff im Sprachstil. Wie die Waschweiber fabuliert er über die mutmaßliche „ganz besonderen“ Verwandten der Bürger. Was kommt dann nach der Empfehlung an die Bevölkerung, (zu falschen Haltungen und Meinungen) nicht zu schweigen?
25.12.2018, G.Kr,

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Steinmeier beklagt “vergiftet” – das gilt auch für SPD-MdB Claudia Molla
» … da wird gegiftet, da ist Lärm und tägliche Empörung. Wir müssen wieder lernen zu streiten ohne Schaum vorm Mund, und lernen, unsere Unterschiede auszuhalten …«
Soll der Bundespräsident doch mal den Schaum vom Mund seiner SPD-Genossin Claudia Moll abputzen, die in der Bundestagsdebatte über einen AfD-Antrag gegen den Migrationspakt giftete wie ein Fischweib und den politischen Gegnern justiziable Beleidigungen androhte. Die SPD präsentiert die einminütige Szene selbst als Video auf ihrem Twitterkanal.
»Zum fremdschämen« keift Claudia Moll in Richtung AfD und nennt deren Antrag einen
»Lügenantrag«, mit dem der Bundestag
»Zeit verschwenden« müsse -
so Moll, ohne ein einziges Argument gegen den AfD-Antrag anführen zu können. Ob Steinmeier diese Art von Debattenkultur meint, wenn er in seiner salbungsvollen Weihnachtsansprache sagt:
»Ich finde: Wie gut, dass wir diskutieren; wie gut, dass wir miteinander reden! Wenn ich mir für unser Land eins wünschen darf, dann: mehr davon!«
30.12.2018, Limes

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