Staat im Staat – Moscheen in D

In fast 1000 Moscheen predigen türkische Imame, die von Ditib ausgebildet, kein deutsch sprechen und von der türkischen Religionsbehörde im 2-3jährlichen Turnus nach Deutschland geschickt werden. Nun meint sogar der Reform-Islam-Professor Khorchide (Uni Münster), dass sich an dieser “Staat im Staat“-Situation auf Jahre nichts ändern wird: Islam-Studenten wollen nicht in die Moschee und sind zudem großenteils Frauen.

Integration des Islam droht an Ditib zu scheitern
Wegen der Nähe des Verbandes zur Regierung Erdogan geht die deutsche Politik auf Distanz zu Ditib. Rheinland-Pfalz setzt die Gespräche über den Islam-Unterricht aus. Auch die Union ist alarmiert. …
Nach Ansicht von Mouhanad Khorchide, einem liberalen Islam-Theologen an der Uni Münster, stößt die Imam-Ausbildung in Deutschland auf Unmut bei Verbänden und wird “von manchen als Konkurrenz zu der eigenen Ausbildung gesehen”, wie Khorchide in der vergangenen Woche sagte. Zugleich gebe es bei den Studenten, die jetzt wie in Münster in Islamischer Theologie unterrichtet werden, kaum Interesse am Imam-Beruf. Die meisten, so Khorchide, wollten staatliche Religionslehrer werden. Hingegen sei der Imam-Beruf unattraktiv und komme überdies für die zahlreichen Frauen, die derzeit Islamische Theologie in Deutschland studieren, ohnehin nicht infrage. Insofern dürfte es zumindest auf mittlere Sicht dabei bleiben, dass der Bedarf deutscher Moscheegemeinden an Imamen nur aus der Türkei gedeckt werden kann. Schon damit aber bleibt Ditib im Spiel. An diesem allerdings will sich derzeit kaum ein deutscher Politiker beteiligen, wenn Ditib mitspielt. …. Alles vom 6.8.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article157522412/Integration-des-Islam-droht-an-Ditib-zu-scheitern.html
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Was predigen türkische Staatsimame in D?
Die Absicht, einen europäischen Islam durch eine protestantische Bewegung innerhalb der Religionsgemeinschaft zu initiieren, hat bereits Herr Beckstein auf seiner Goslarer Rede 2015 kritisch betrachtet. Aber wenden wir uns dem Inhalt zu. Hier werden in 08/2016 Sachverhalte wie der Einsatz der türkischen Staatsimame durch die DITIB kritisiert, die in dieser Form bereits seit Jahren bekannt ist. In 2015 sind Kritiker dieses Systems und der deutschen Subvention der DITIB durch Steuergelder noch als RechtsAußen diskreditiert worden.
Die Frage ob Deutschland um 5 Millionen Menschen zu integrieren, Lehrinstitute für islamische Religion zum Zwecke einer Ausbildung von Imamen einrichten muss, sollte in der breiten Öffentlichkeit diskutiert werden. Bislang war Religion eine private Angelegenheit. Ein derartiges Vorgehen widerspräche dem Zusammenleben in unserer aufgeklärten säkularen Gesellschaft.
Labakahn, 6.8.2016 SO
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Entwaffnend ehrlich: Viele Türken wollen sich gar nicht integrieren
Diese vermeintliche Integration des Islam hat es nie gegeben. Das ist Wunschdenken! Am Montag wurde der türkische SPD Abgeordnete Özkaraca im Morgenmagazin gefragt (Hintergrund waren die Erdogandemonstrationen in Köln) ob Teile der türkischen Bevölkerung nichts mit den Werten wie Freiheit, Gleichberechtigung und Aufklärung anfangen können. Die Antwort war entwaffnend. Er sagte viele wollen sich gar nicht integrieren. Mittlerweile rudern ja auch mehrere Bundesländer zurück die gemeinsam mit DITIB den Islam-Unterricht einführen wollten. Hier prallen in meinen Augen zwei komplett unterschiedliche Vorstellungen vom Zusammenleben aufeinander welche nicht kompatibel sind. Von daher wird dies nie funktionieren. Die vielen Parallelgesellschaften in Deutschland, selbst bei Einwanderern der dritten Generation, sprechen hier Bände. In meinen Augen war auch die Möglichkeit der doppelten Staatsbürgerschaft das falsche Signal. In Australien läuft das ganz anders und wird trotzdem akzeptiert. Warum läuft das bei uns nicht? Nur wegen unserer Geschichte? Es muss sich etwas grundlegend ändern. So geht es definitiv nicht weiter. Und das Schönreden kann nicht mehr über die Probleme hinwegtäuschen.
Gerd Schidt, 6.8.2016
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Warum keine Buddhisten-, Hinduisten- oder Taoistenkonferenzen in Deutschland?
Die Integration scheitert nicht an Ditib oder einer anderen Institution sondern am, dem Islam innewohnenden, Machtanspruch der keine anderen Autoritäten neben oder gar über sich duldet. Warum nur Islamkonferenz? Warum haben und brauchen wir keine Buddisten-, Hinduisten- oder Taoistenkonferenzen in Deutschland? Eben weil diese Religionen diesen Machtanspruch nicht kennen! Es wird Zeit mit ein paar Lebenslügen aufzuräumen, die vom integrierbaren, friedlichen und toleranten Islam ist eine davon.
Frank Vorbek, 6.8.216
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Diskrepanz: Unsere Rechte genießen und die Pflichten des Koran erfüllen
Koran hin, Bibel her. Es geht hier nicht um irgendwelche religiösen Anschauungen, jeder soll glauben was er will. Es geht darum dass in unserem liberalen, demokratischen, freiheitlichen Land Fremde einwandern, die all unsere sozialen Vorzüge genießen, all unsere Rechte voll ausschöpfen, gleichzeitig aber ihre vom Koran auferlegte Lebensweise ausleben. Dazu gründen sie Vereine ( die bei uns rechtlichen Schutz genießen ) in denen sie unsere Lebensweise verachten und sogar gegen unsere Kultur zum Krieg aufrufen. Und unsere Politik ? Gebunden an liberale Gesetze, weiß nicht wie sie sich dagegen wehren soll ? Das ist einfach lachhaft und darum lacht auch die ganze Welt über uns. Wenn in naher Zukunft nicht grundsätzlich etwas gegen diese Zeiterscheinung unternommen wird, sind wir in zwei Generationen Fremde im eigenen Land. Man lese nach was der oberste türkische Kalif Erdogan von seinen Frauen fordert.,, Wenigstens zwei Kinder müssen es schon sein ”
Tecon, 6.8.016, WO
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Nur Alice Schwarzer sowie Männer gegen Ditib, Feministinnen schweigen
Vor Alice Schwarzer muss man in diesem Falle den Hut ziehen. Sie hat als einzige die Courage gegen DiTiP öffentlich aufzutreten. Überhaupt scheint sie als einzige Feministin erkannt zu haben, was da auf die Frauen zukommt. Es ist schon verblüffend, dass vor allem Männer sich gegen die “Religion des Friedens” engagieren, obwohl sie doch eigentlich viel weniger die Auswirkungen zu tragen haben.
Spott
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Ohne Laizismus wird es in D Religionskriege geben
Wenn wir es gestatten, dass die Grundsätze und Prinzipien des Laizismus, also der grundlegenden und kategorischen Trennung von Staat und Theokraten ausser Kraft gesetzt und praktisch aufgelöst werden, dürfen wir uns nicht darüber beklagen, dass wir über kurz oder lang wieder mörderische Sekten- und Kultmassaker in unserer Gesellschaft erleben. Niemand wird im Ernst bestreiten wollen, dass die gegenwärtig in der Türkei ablaufenden Säuberungsaktionen auf die Wiedereinführung des fundamentalistischen Islams durch den reaktionär-korporativen Sektenführer Erdogan betrieben wird. Dass die Sektenanhänger dieser islamistischen AKP-Kirche keine deutschen Gesetze respektieren und mit aller Rücksichtslosigkeit UND Gewalt gegen Andersdenkende vorgehen ist übersichtbar.
Krabak, 6.8.2016, WO

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