Martinuswege

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Blick über Stegen nach Norden ins Eschbachtal am 9.1.2014 bei 15 Grad plus

Blick über Stegen nach Norden ins Eschbachtal am 9.1.2014 bei 15 Grad plus

  • Teilstück des Martinusweges durchs Martinstor in Freiburg führen (16.1.2013)
  • Martinuswege von Szombathely/Ungarn nach Tours/Frankreich
  • Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

 

Martinuswege von Szombathely/Ungarn nach Tours/Frankreich

Der Europäische Rat hat im Jahre 2005 die von Szombathely nach Tours führende Straße zur Europäischen Kulturstraße erklärt, mit dem Ziel, das Leben von Sankt Martin, dem bekanntesten Heiligen von Europa und die bedeutendsten Gedenkstätten seines Kultes zu präsentieren. Sankt Martin ist in Szombathely, dem ehemaligen Savaria geboren. Er zeichnete sich unter den Soldaten des Römischen Reiches nicht nur durch seine Tapferkeit, sondern auch durch seine Güte, sowie durch sein Mitleid mit kranken und armen Menschen aus. Beim Stadttor von Amiens gab er einem zitternden Bettler die Hälfte seines Mantels. In seinem Traum sagte ihm Jesus, dass er der Bettler gewesen sei, dem er geholfen habe. Unter dem Einfluss der Erscheinung ließ er sich taufen, hörte mit der militärischen Laufbahn auf und begann die Menschen zum christlichen Glauben zu bekehren.
http://www.viasanctimartini.eu/de

   Martinuswege zwischen Ungarn und Frankreich
Der Martinusweg in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

2005 hat der Europarat den Martinusweg („Via Sancti Martini“), der die Geburtsstadt des Hl. Martin, Szombathely in Ungarn, mit seiner Grablege in Tours in Frankreich verbindet, in die Liste der Kulturwege aufgenommen. Martinuswege gibt es mittlerweile in Frankreich, Italien, Slowakei und Tschechien. Bischof Dr. Gebhard Fürst hat diese Idee aufgegriffen und den Martinusweg auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die unter dem Patrozinium des Hl. Martin steht, ausgewiesen. Wir verstehen und gestalten den Martinusweg in unserer Diözese als Pilgerweg, auf dem die Pilgerinnen und Pilger eingeladen sind, sich mit dem Hl. Martin auf einen geistlichen Weg zu begeben und sich mit seinem Glaubenszeugnis, seinem Leben und seinem Wirken auseinanderzusetzen. Pilgern auf dem Martinusweg kann so zur Spurensuche werden: nach Spuren des Hl. Martin in unserer Diözese, aber mehr noch nach Spuren Gottes in unserem Leben. Der Martinusweg durch unsere Diözese verbindet an einer gedachten Achse entlang die beiden „Martinsorte“ Szombathely und Tours.
www.martinuswege.de

 

Links

http://www.pilgern.info/index.php?id=48

 

Teilstück des Martinusweges durchs Martinstor in Freiburg führen

Als Kind ist mir das frühere Martinsbild am Martinstor noch in guter Erinnerung; heute höre ich Touristen vom “McDonald’s Tor” reden. Das Martinstor erzählt anderes: Als römischer Soldat im Alter von 18 Jahren war Martin am Stadttor in Amiens, nördlich von Paris, von der Notlage eines Menschen derart betroffen, dass er spontan seinen Mantel teilte und dem Frierenden die Mantelhälfte schenkte. Das war 349, also vor fast 1.700 Jahren. Offenbar hat diese Geste der Solidarität die Menschen bis heute bewegt: Kinder erfahren im jährlichen Martinsumzug davon; Martin ist in vielen Ländern Namensgeber für Orte, Straßen, Plätze, Stadttore, Kirchen, und soziale Einrichtungen; Martin und Martina sind bleibend gern gegebene Namen; Martin Luther und Martin Luther King bekannte Namensträger. Zahlreiche Künstler fühlten sich durch die Martinslegende inspiriert.
Martin war nicht getauft, als er den Mantel teilte; heute würde man sagen, er war ein Ungläubiger. Erzählt wird, dass Martin im Traum Christus mit seiner Mantelhälfte sah; daraufhin ließ er sich taufen und änderte seinen Lebensstil. Fortan lebte er bescheiden; sein Einsatz galt besonders den Armen. Und heute? 2005 hatte der Europarat Martin als “Symbol des Teilens” für Europa herausgestellt und den Martinusweg (“Via Sancti Martini”), der die Geburtsstadt des Hl. Martin, Szombathely in Ungarn, über Tschechien, Österreich und Deutschland mit seinem Grab in Tours in Frankreich verbindet, in die Liste der europäischen Kulturwege aufgenommen. Möglicherweise führt ein Teilstück des Martinusweges auch durch Freiburg, durchs Martinstor. Ein Martinsbild am Martinstor wäre jedenfalls ein sichtbares Zeichen, dass die Stadt die Schwächeren nicht im Stich lässt und Solidarität übt. Damit diese Solidarität nicht herablassend ankommt, hat in Rottenburg a.N. ein Künstler den Martin vom Pferd absteigen und die Mantelhälfte in Augenhöhe übergeben lassen. Das wäre dann wohl doch eine etwas andere Darstellung als Simon Grösers St.Martin. Dass es in unserer reichen Stadt auch Bedürftige gibt, hat die BZ-Aktion Weihnachtswunsch überdeutlich dokumentiert. Der Gang durchs Martinstor und künftig wieder der Blick auf ein Martinsbild, darf gerade auch in der Shoppingmeile der Innenstadt daran erinnern, dass Solidarität und Zivilcourage das ganze Jahr über gefragt sind, quasi als persönliches und gemeinschaftliches “Mantelteilen”.
16.1.2013, Eugen Baldas, Freiburg

Heiligendarstellung soll aufs Martinstor – Widerstand formiert sich
Eine Ratsmehrheit aus CDU, SPD, FDP und Freien Wählern fordert, dass das 1968 abgeschlagene Bild des Heiligen Martin auf dem Martinstor ersetzt wird – durch eine Darstellung, die sich an eine um 1790 entstandene Vorlage des Malers Simon Göser anlehnt. Dagegen regt sich jedoch Widerstand bei den Unabhängigen Listen und den Grünen. Das Thema ist heiß: Mehrere Versuche, einen Martin fürs Martinstor zu finden, sind in den vergangenen Jahrzehnten stets gescheitert. ,,,
Alles vom 9.1.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/heiligendarstellung-soll-aufs-martinstor-widerstand-formiert-sich–68032197.html

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