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Blick Ende Mai 2005 von Tote Mann (1298 m) nach Norden über Heubeermoos-Weide (1115 m) und Zastlertal zu Hinterwaldkopf (rechts 1198 m), Roteck (Mitte 1156 m) und Häusleberg (links 1001 m) – ganz oben links der Kandel

 


Unterwegs sii – s Goh

Weg vo de Möglichkeite, öbbis z schaffe, weg vom Schribtisch, vom Garte, vo de Chuchi, weg vo de Wohnig, vom Hus. Unterwegs sii neumen ane, wo gar nüt wartet, eifach nüt. Des isch Urlaub. Die richtigi Gschwindigkeit däzue finde. S Fliegen isch z schnell: d Verändrig vo eimool uf jetz. D Seel chunnt nit hintenooch. Mit em Zug, des dunkt mi scho glunge. De bisch an eim Ort, chasch lese, schwätze, ämend öbbis esse, e bizzi flanire un bisch doch schnell unterwegs. Usseluege uf de Tapetewechsel: Natur, Dörfli, Stedt, Mensche. Die Grüsch, die Tön, d Grüch, alles so heimelig fremd. Mit de Ziit lullt s di ii, de dösisch im e Borgesii, wie gschauklet as Buschi im Tuech an de Muetter.
Am beschte aber s Goh. Us em Doosii e Gohsii mache. S Leben unter d Füeß neh, de Bode nit verlire, de Bode sueche, günne, gwinne. Goh, nit uf e Ziil hi, aachoo wirsch jo eineweg irgendwenn. Nit raschtlos sii, scho au emool raschte. Unrueihg, grad so ebemäßig wie d Unrueih von re Uhr. Goh im eigne Takt. Uf de Ebeni im Takt vo dim Herz, am Berg im Takt vo dim Schnuuf. Unter Wegs sii, nit über Wegs, im Weg sich unterordne. S Ziil isch de Weg.
Markus Manfred Jung, 30.8.2008, Lueginsland

 

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