Alkohol

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Tele-Blick von der Immi am 9.2.2007 nach Osten ins Weilersbachtal (links) und Zastlertal (rechts) sowie hoch zum Häusleberg und Hinterwaldkopf – Hanisenhof links

In Deutschland  sind 19 Prozent der erwachsenen Bevölkerung alkoholkrank. Auf knapp 6000 Menschen schätzt man die Zahl der Menschen mit einem akuten Alkoholproblem im Raum Freiburg. 140 davon würden jährlich an den Folgen des ungehemmten Trinkens sterben.

Glasflaschen vor übervollem Container am 10.8.2013 in Freiburg

 

Alkohol weltweit
Am Alkohol scheiden sich die Geister auch sehr deutlich. In den muslimischen Ländern ist die Ablehnung natürlich am stärksten, beispielsweise in Pakistan (94%), in Tunesien (85%, den Palästinenischen Gebieten (84%) oder in Indonesien und Jordanien (85%). In Ägypten oder im Libanon ist man schon weniger streng, auf den Philippinen sagen dies nur noch 39 Prozent. In Russland, dem Wodka-Land, lehnen sogar 44 Prozent Alkohol als amoralisch ab, noch stärker ist die Ablehnung in Bolivien (69%) oder eben wieder in El Salvador (82%), moralisch das strengste Land in Lateinamerika. Überraschenderweise sind die Japaner offenbar dem Alkoholkonsum gegenüber am aufgeschlossensten. Nur 6 Prozent finden ihn moralisch verwerflich, gefolgt von Großbritannien und Kanada (9%) und Australien (10%). In Deutschland sieht man Alkohol als etwas bedenklicher an (14%), in den Weinländern Italien (27%), Griechenland (23%), Frankreich (18%) und Spanien (22%) sind dies deutlich mehr, in den USA ist man hier mit 16 Prozent Ablehnenden liberaler als bei anderen Themen. ….
Alles vom 28.4.2014 zu “Die moralische Kluft zwischen den Kulturen (Florian Rötzer)” lesen auf
http://www.heise.de/tp/artikel/41/41571/
.

Alkohol und Nikotin – Schäbige Ungleichbehandlung
Wenn man dem Handelsblatt vom 14. Januar folgt, dann generiert der Alkoholkonsum 10,9 Milliarden Euro Kosten durch Behandlungen, Betreuung und Sachleistungen und 16,7 Milliarden Euro an indirekten Kosten infolge von Arbeitsausfall und Frühverrentung. Nun gibt es mehr Alkoholerzeuger und -verzehrer. Die sind potentielle Wähler. Wären Tabakpflanzer und Raucher in der Überzahl, sähen wir auf Flaschen Bilder von sozialen, psychischen und physischen Übelszenarien. An den gelben Quadraten der Bahnhöfe stünde das überfällige
“Saufen überall verboten”,
oder
“Trinken nur im gekennzeichneten Bereich”.
Schäbig diese Ungleichheit aus Machterhaltungskalkül.
14.1.2013, Heinrich Franzen, Kenzingen

Zu “Ärger über Bevormundung” vom 10. Januar über den Unmut der Tabakfachhändler, die sich gegen die Pläne der EU wehren wollen, Zigaretten mit “Horrorbildern” zu versehen:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/aerger-ueber-bevormundung–68034822.html 

 

 

Nächtlicher Skatebarder
Ein 28-jähriger Skateboarder stieß gestern in den frühen Morgenstunden, gegen 3.30 Uhr, auf der Kreuzung Karlstraße/Wölflinstraße im Freiburger Stadtteil Herdern mit einem Taxi zusammen. Dabei brach sich der 28-Jährige ein Bein. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, war der Skateboarder mit fast zwei Promille Alkohol im Blut unterwegs.
4.6.2012

 

Anonyme Alkoholiker in Freiburg

Ein Zwölf-Schritte-Programm soll den umkehrwilligen Trinker zurück in die Spur bringen, vom Eingeständnis der eigenen Sucht bis zum Gelöbnis, die Botschaft der Anonymen weiterzutragen. Glaubensinhalte gibt die Organisation allerdings nicht vor. Ob Mutter Erde, der Gott der Christen oder das fliegende Spaghettimonster: Hauptsache, es hilft, den Dämon in der Flasche zu halten. In Freiburg soll es 300 bis 500 Anonyme geben, es gibt zehn offene Gruppen.
Alles vom 27.8.2012 auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/alkoholsucht-bekaempfen-indem-man-darueber-redet–63368047.html

Anonyme Alkoholiker Freiburg
Tel 0761/19295,
http://www.anonyme-alkoholiker.de

 

Alkohol – Song der “Toten Hosen”

Ein klarer Kopf ist die beste Droge,
na klar, das kann schon sein.
Es gibt so viel schlaue Sätze dazu
und mir fällt auch einer ein:

Kein Alkohol ist auch keine Lösung!
Ich hab es immer wieder versucht.
Kein Alkohol ist auch keine Lösung!
Es würde gehen, doch es geht nicht gut

Ganz ohne Drogen geht es nicht,
es wird auch immer so sein.
Und Jesus sah das genaus,
denn aus Wasser machte er Wein

Die toten Hosen, 2002

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