Fluechtlinge-Hoellentalstrasse

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Flüchtlingswohnheim FR-Littenweiler Höllentalstrasse am 3.11.2015 - Wand am Kranhaken

Flüchtlingswohnheim FR-Littenweiler Höllentalstrasse am 3.11.2015 – Wand am Kranhaken

Diese Internetseite heißt anfangs “Jesiden”, da im Wohnheim Höllentalstrasse ursprünglich Jesiden als Flüchtlinge einziehen sollten. Nun aber wurden diese – zu ihrem Schutz – anonym an unbekannten Orten untergebracht.

Flüchtlingswohnheim in FR-Littenweiler, Höllentalstrasse, am 16.12.2015

Flüchtlingswohnheim in FR-Littenweiler, Höllentalstrasse, am 16.12.2015: 7 Farben und 22 Lampen

 

Kontakt – Flüchtlingswohnheim Höllentalstrasse

Sozialer Dienst Flüchtlinge
Amt für Wohnraumversorgung der Stadt Freiburg
Höllentalstrasse 1a, 797 Freiburrg
Tel 0761/696 657 21, christine.stiefvater@stadt.freiburg.de
Bewohner: Mo und Mi 10-12 Uhr
Ehrenamtliche: 1.+3. Freitag im Monat 10-12- Uhr

Technischer Dienst (auch Schlüsselverlust):
Mo-Fr 8-15.30 Uhr, Tel 0761/707 795 20
 .
Petra Geppert, Leiterin “Soziale Dienste”, petra.geppert@stadt.freiburg.de
Daniela Amann, Betreuung Wohnungen, daniela.amann@stadt.freiburg.de  , Tel 0761/696 657 25
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Antje Reinhard, Büro für Migration und Integration, Jacobistrasse 14, 79104 Freiburg
Tel 0761/201-3065, antje.reinhard@stadt.freiburg.de
 www.freiburg.de/fluechtlingshilfe.
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Ventsislava Traykova, Stabstelle Amt für Wohnraumversorgung, Auf der Zinnen 1, 79098 Freiburg
Tel 201-3202, ventsislava.traykova@stadt.freiburg.de

Pressereferent beim Oberbürgermeister FR, Cagdas Karakurt, cagdas.karakurt@stadt.freiburg.de
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Bürgerverein als Koordinator und Ansprechpartner der einzelnen Arbeitsgruppen.
www.bv-littenweiler.de, info@bv-littenweiler.de, Franz-Jürgen Zeiser Tel 0761/6 70 47

Helferkreis , c/o Irmgard Winkler, Tel 0761/67665, ki-winkler@t-online.de
A
rbeitsgruppen des helferkreises:
Sport und Bewegung“ z.B. Yoga, mit Kindern im Wald un­ter­wegs, Fußball, Drachen basteln, Martin Wolkewitz, (wolke@imbi.uni-freiburg.de).
Kunst & Kultur“ Günter Schnitzer, (grafik-design-schnitzer @gmx.de)
Hilfen im Alltag“, Orientierung in der Stadt, Karl-Heinz und Irmgard Winkler, (ki-winkler@t-online.de)
Gesundheit“ Hilfe bei Arztbesuchen und gesundheitlichen Ein­schränkungen, Ernährung,
Erika Kilchling-Scharsich, (erikekilchling@web.de)
Sprachförderung“ Prof. Dr. Gabriele Kniffka, (gabriele.kniffka@ph-freiburg.de)
Kleinkindgruppe“ für unter Dreijährige mit ihren Müttern, Vera-Stiina Collan-Mihajlovic, (Tel. 69 67 111),
Patenschaften mit Familien“ Achim Füssenich, (A.Fuessenich@gmx.de),
Kochen“ Elisabeth Buchholz, (lidibuchholz@arcor.de),
Orte der Begegnung“ Daniela Boulanger, (DBoulanger@gmx.de).
Hobbys“ Miriam Haas, (Mirihaas@t-online.de).
Deutsch-Kurs Frau Baermann (Salzladen), baermannsonja@gmx.de

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Protokoll Nachbarschaftsgespräch Wohnheim Höllentalstraße

15.12.2016

Teilnehmer am 15.12.2016:
Sozialer Dienst: Stefan Walz, Christine Stiefvater
Anwohner: Herr Schmitt, Herr Herth, Herr Baumgartner

Themen:
1. Außenbeleuchtung
Der Soziale Dienst berichtet, dass folgende Maßnahmen umgesetzt wurden:

– Alle LEDs der Außenbeleuchtung wurden getauscht gegen Energiesparlampen.
– Alle Lampen sind jetzt nach unten gerichtet.
– Die Kopplung der Beleuchtung an Bewegungsmelder wurde ausgeschaltet; das Licht wird nun bei Bedarf per Schalter angeschaltet.
– Der „Flackereffekt“ (kurz vor dem endgültigen Ausgehen der Lampen flackern diese noch 2x) ist laut Elektriker eine gesetzliche Vorgabe und darf deshalb nicht abgeschaltet werden.
=> Die Anwohner berichten über eine deutliche Verbesserung in Bezug auf die Beleuchtung, die jetzt nicht mehr störe, und loben die schnelle Umsetzung.

2. Lärm durch Kinder und Erwachsene
Der Soziale Dienst berichtet, dass bezüglich des Lärms Folgendes unternommen wurde:
– Alle Frauen wurden im Rahmen einer Hausversammlung informiert, dass das teilweise laute Verhalten (z.B. lautes Telefonieren vor den Wohnungen) die Nachbarn stört und sie mehr Rücksicht nehmen müssen. Die Frauen zeigten sich größtenteils einsichtig und auch erschrocken, dass Nachbarn sich darüber beschwert haben.
– Zusätzlich zu der Hausversammlung fanden auch noch einige Einzelgespräche zum Thema Lärm statt.
– Es wurden Regeln in Bezug auf Lärm durch die Kinder aufgestellt: ab 20 Uhr sollen die Kinder in den Wohnungen oder draußen nur beaufsichtigt und leise sein.
– Die Kinder dürfen mit den Fahrrädern und Bobbycars nur noch auf dem ebenerdigen Gelände fahren, nicht mehr auf den Laubengängen; gerade bei diesem Punkt zeigten sich die Mütter sehr einsichtig.
– Die Security wurde weiter auf das Thema sensibilisiert und ist angehalten, dem Sozialen Dienst zu berichten wenn es zu Lärmbelästigungen kommt, damit der Soziale Dienst die Möglichkeit hat, die betreffenden Frauen und Kinder direkt darauf anzusprechen.
=> Die Anwohner berichten, dass es in den letzten Wochen deutlich ruhiger war. Zum teil wird dies jedoch auch an der Jahreszeit liegen, so dass man vor allem im Frühjahr beobachten muss wie sich das Thema Lärm entwickelt. Der Soziale Dienst hält das Thema weiter nach und bittet die Anwohner auch um Rückmeldung falls hier wieder eine Verschlechterung eintreten sollte.

3. Sonstiges
– Der Soziale Dienst erzählt, dass auch das Thema Müll weiter angegangen wurde und darauf geachtet wird, dass das Gelände sauber gehalten wird. Dank des geänderten Stellplatzes der Müllcontainer und aufgestellter Schilder zum Thema „unerlaubtes Abstellen von Sachspenden“ konnte hier auch eine Verbesserung erreicht werden
=> Die Anwohner haben dies ebenfalls positiv wahrgenommen. Es ist aber auch klar, dass dieses Thema im Wohnheim dauerhaft nachgehalten werden muss. Der Soziale Dienst berichtet auch, dass nach wie vor (wenn auch seltener als noch vor 3 Monaten) ungefragt Sachspenden auf dem Gelände abgestellt werden; teilweise wurden auch Möbel, die nicht aus dem Wohnheim stammen, auf dem Parkplatz hinter dem Haus abgestellt, so dass hier auch ein Problem der Sperrmüllentsorgung durch Personen außerhalb des Wohnheims besteht.

– Der Soziale Dienst fragt nach, ob es noch Beobachtungen von „Züchtigung“ der Kinder durch Mütter gab und betont nochmal, dass dies keinesfalls toleriert werden kann und Anwohner, die so etwas beobachten, dies unbedingt dem Sozialen Dienst melden sollen, damit dieser Maßnahmen ergreifen kann.
=> Von den anwesenden Anwohnern hat niemand etwas beobachtet.
– Die Anwohner fragen nach, ob nach wie vor jede Nacht Security im Einsatz ist, da es in der Wohneinheit, in der die Security untergebracht ist, nachts manchmal dunkel sei
=> Der Soziale Dienst bestätigt, dass nach wie vor die Security beauftragt ist, jede Nacht vor Ort zu sein.

– Der Soziale Dienst möchte im Frühjahr wenn es warm genug ist ein „Kennenlernfest“ für die Familien im Wohnheim und die Anwohner auf dem Gelände des Wohnheim ausrichten.
– Um weiter im Austausch mit den Anwohner zu bleiben soll im Mai ein erneutes Treffen stattfinden. Ein Termin hierfür wird im Frühjahr vereinbart.
Zudem bittet der Soziale Dienst die Anwohner darum, sich bei Vorfällen (Lärm etc.) zeitnah zu melden, damit gleich darauf reagiert werden kann.

Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an die Anwohner für das nette, offene Gespräch und die positiven Rückmeldungen. Wir freuen uns über den konstruktiven Austausch.
15.1.2016, Christine Stiefvater, Stadt Freiburg im Breisgau , Amt für Migration und Integration
Sozialer Dienst Flüchtlinge
Höllentalstr. 1a, 79117 Freiburg im Breisgau, Tel.: +49761/69665721, Fax: +49761/69665726,
E-Mail: christine.stiefvater@stadt.freiburg.de

 

 

Feuerwehralarm – im Schnitt dreimal im Monat
Immer wieder rückt die Feuerwehr an beim Flüchtlingswohnheim, mit jeweils vier Löschwagen und 1-2 Polizeiautos. Mindestens 12 mal zwischen Anfang Februar und Ende Mai 2016, also im Schnitt dreimal im Monat. Eine stolze Leistung. Kosten entweder 870 Euro (laut Feuerwehrmann) oder 1400 Euro (laut PrivatuUnternehmer, der schon mal bezahlen musste für einen Streich seiner zwei Lehrbuben). Inzwischen machen sich die Flüchtlingsfrauen zuweilen lustig über das erneute Tatütata und so viel gutmenschliche Fürsorge. Siehe Bild (42) unten.
29.5.2016
Feueralarm:
14) 11.2016 um 18.30 Uhr – Vier Löschfahrzeuge, keine Polizei
13) 21.6.2016 um 16 Uhr – Vier Löschfahrzeuge + Polizei + Arzt
12) 26.5.2016 um 20.30 Uhr –        ”

 

Flüchtlingswohnheim Höllentalstrasse in Freiburg-Littenweiler – Bilder vom Bau
Das am 11.12.2015 fertiggestellte Flüchtlingswohnheim an der Höllentalstrasse/Ecke EbneterWeg in Freiburg-Littenweiler sollte jesidische Frauen mit ihren Kindern aufnehmen. Anfang Dezember 2015 jedoch meldet die Presse, dass syrische, kurdische und irakische Flüchtlingsfamilien einziehen werden. Grund auch: Die Jesiden werden an anonymen Orten untergebracht – zum Schutz vor IS.
Am 19.12.2015: Bezug der ersten Wohnung (EG West) mit zwei Frauen und 5 Kindern
Der solide und moderne Neubau wurde in einer Rekordzeit von nur zwei Monaten erstellt.
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fluechtlinge1jesiden151026          fluechtlinge2jesiden151026          fluechtlinge3jesiden151026
(1) Südseite 26.10.2015                          (2) Küchenwand ungedämmt                 (3) Wand gedämmt – siehe (10)

fluechtlinge4jesiden151026          fluechtlinge5jesiden151026          fluechtlinge6jesiden151026
(4) Aussenwand Nordseite – Aufbau     (5) Nordost-Ecke am 26.10.2015           (6) Südseite mit Höllentalstrasse

holzhaus1kabel151029          holzhaus2wand151029          jesiden-3etagen151104
(7) Anbau Energiehäuschen                  (8) Nordseite am 29.10.2015                   (9) Südseite 4.11.2015

jesiden-trockenbau151104          heizung-sanitaer151106          trittschalldaemmung151106
(10) Trockenbau 4.11.2015 – siehe (2)  (11) Heizung/Sanitär 8.11.2015            (12) Trittschalldämmung 6.11.2015

flachdach151107          holzbau1suedseite151110          holzbau2nordseite151110
(13) Flachdach am 7.11.2015                 (14) Südseite 10.11.15                             (15) Nordseite 10.11.2015

holzbau3fliesen-kueche151110          holzhaus1installation151111                         holzhaus2estrich-waben151111
(16) Küche Fliesen 10.11.2015              (17) Installation Haus 4 am 11.11.15    (18) Estrich Waben 11.11.2015

holzhaus3rigips-federleisten151111                          holzhaus4rohre-abpressen151111                        holzhaus5nordseite151111
(19) Rigips Federleisten 11.11.15          (20) Rohre abpressen 11.11.15          (21) Nordseite Gutex-Platten

holzhaus6suedseite-dampfsperre151111           holzhaus7dach-bahn151111         holzhaus8dach-gefaellplatten151111
(22) Südseite Fassadenfolie schwarz    (23) Dach Raureif morgens                   (24) Dach Gefälleplatten Styropor

holzhaus9dach-sarnafil151111          holzhaus10dach-heissklebenl151111          holzhaus12holzstaenderwand151112
(25) Sarnafil-Bahnen auf Styropor        (26) Sarnafil heisskleben 11.11.2015    (27) Haus 4 Holzständerwand 12.11

holzhaus11steinzeug-bodenfliesenl151111          holzhaus13nordseite15114          holzhaus14boden-aufbau15116
(28) Bodenfliesen Wohnküche 12.11.   (29) Südseite Schwarzfolie 14.11.2015  (30) Boden, Rohre, Estrich 14.11.

holzhaus15flachdach-sarnafil15116          holzhaus16estrich-waben15117          holzhaus17nordseite15117
(31) Flachdach Sarnnafil 16.11.2015   (32) Küche Estrich-Schüttung 17.11.    (33) Nordseite Holzfaser 17.11.15

holzhaus18dach-nordost15117          holzhaus19dach-west15117          holzhaus20dach-west-bahn15117
(34)  Flachdach 2.OG am 18.11.2015   (35) Blick nach Westen 18.11.                (36) Bahnhof mit Höllentalbahn

holzhaus21nord151123                         holzhaus22west151123          holzhaus23sued-fundermax-fassade151123
(37) Nordseite am 23.11.2015               (38) Westseite 23.11.2015                       (39) Südseite 23.11. FunderMax-Platten

holzhaus24-autokran151124          holzhaus25autokran151124          feuerwehr-fluechtling160508
(40) Autokran 24.11.15 Südseite           (41) Autokran Nordseite Treppe              (42) Feuerwehr 8.5.2016

(1) Nur die zwei östlichen Häuser stehen, links die Bodenplatte sichtbar. Die Bodenplatte besteht aus 18 cm Beton, darunter Folie, 5 cm Sauberkeit und dann Kiesschüttung zur Herstellung der Waagerechten.
(2) Küchenwand mit Herd und Spüle im Entstehen:  Ungedämmt mit Kalt- und Warmwasser rot (2), Wand gedämmt
(3) Trockenbau Rigipsplatten, gespachtelt (10), Fliesen hinter der Arbeitsplatte (16), …
(3) Mineraldämmung zwischen den Sparren

(4) Aufbau der Wand von innen nach aussen (insgesamt ca 26 cm stark):
0) Rigips 2 cm (fehlt noch), Rauhfasertapepe
1) Blechprofile, dazwischen Mineraldämmung 5 cm
2) OSB-Platte, grünes Klebeband, 2 cm
3) Ständerwand Holzrahmen mit Dämmung Mineral dazwischen 14 cm
4) OSB-Platte aussen 2 cm
5) Fermacell-Platte 2 cm
6) Holffaserplatte Gutex 4 cm
7) Holzlattung waagrecht 4*8 cm Tiefe*Breite
8) Fassadenfolie – schwarze Bahnen (sieht man später zwischen den Fassadenplatten durch)
9) Lattung senkrecht 4*6 cm Unterkonstruktion für die hinterlüftete Fassade
10) Fassadenplatten 2 cm

(7) Steuerleitungen und Heizungsrohre für den Anbau an der Ostseite, der die Heizungsanlage aufnehmen wird, am 29.10.2015
(8) Nordseite zur Höllentalbahn hin am 29.10.2015: Eine Seitenwand für das 1.OG im Haus 3 schwebt am Kran ein.

(12) Aufbau des Fussbodens von oben nach unten:
0) Bodenbelag Teppich, PVC, …
1) Fermacell-Platten geklebt 3,5 cm
2) Styroporplatten 12 cm
3) Wabenplatten aus Karton, die mit Sand gefüllt werden – Wabenschüttung 6 cm (Trittschall)
4) Spanplatten, auf denen Heizungsrohre, Kabel, … liegen
5) Holzdecke als vormontiertes Fertigteil

(17) Die ausgesparte Rinne in der Bodenplatte nimmt alle Rohre und Kabel auf und führt diese nach außen ins Energiehäuschen, das an der Ostseite von Haus 1 angebaut ist..
(20) Die Heizungsrohre werden nicht mehr wie früher geschweißt oder gelötet.; die C-Stahlrohre (Heizung) bzw. Plastikrohre (Wasser) werden mit der Spezialzange abgepresst.

(23) Nach dem Nachtfrost wird die Bitumen-Schweißbahn gereinigt (Raureif entfernen), um darauf

(24) Die Styropor-Gefälleplatten auszulegen: 8 Reihen mit einer Stärke von 100 mm (Süden) und 260 mm (Norden). Das Flachdach neigt sich also nach Süden hin, die 3 Abläufe incl. Notüberläufe werden also an der Südwand gebohrt.
(25) Sarnafil-Folienbahnen ausrollen
(26) Die Überlappungen der Sarnafil-Bahnen heiß verkleben. Hier hilft Jessy aus Nigeria (seit einem Jahr in FR, als Asylant anerkannt, 43, Frau und Sohn in Afrika, seit 3 Monaten als Hilfsarbeiter bei Dach-Gerber).
Flachdachaufbau (von oben nach unten):
0) Kies+Steinplatten oder Begrünung
1) Sarnafil-Folie zur Abdichtung. Folienbahnen heiß kleben.
2) Styropor-Platten weiß zur Herstellung des Gefälles. Platten zwischen 20 mm und 180 mm stark.
3) Dampfsperre Bitumen
4) OSB-Holzfaserplatten
5) Dachsparren mit Innendämmung
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(28) Für Wohnküche und Dusche: Vornehme Steinzeug-Fliesen von Villeroy & Boch “grau unglasiert 20*20″ verlegen.
(29) Schwarzfolie zwischen Holzfaserweichplatten und Fassadenplatten am 16.11.2015
(32) Trockenestrich am 17.11.2015 In die in der Küche auslegegten Wabenplatten aus Karton wird Kies geschüttet, darauf dann später (im Raum hinten rechts sichtbar) Styropor und Fermacell.
(35) SarnaFil-Folie fertig auf dem Flachdach 2.OG am 18.11.2015. Nachdem die Flachdächer am 19.11.2015 komplett verklebt und dicht sind, kommt  plötzlich der große Wetterumschwung: Nach ca 8 Wochen Wärme und Trockenheit nun der Temperatursturz und Regen mit 119 l/qm am 20.11.2015. Glück gehabt!
(40) Ein Autokran des Freiburger Kranunternehmens Frenzel www.autokrane-freiburg.de hievt am 24.11.2015 mit einer seiner 40 Kran-Lkws die Metallbauelemente für die Treppen und Wohnungszugänge von der Höllentalstrasse (Südseite) aus über das Gebäude, damit sie an der Nordseite montiert werdenkönnen. Wert des Autokrans ca 750.000 Euro mit Last bis 55 Tonnen.

(42) Immer wieder rückt die Feuerwehr an beim Flüchtlingswohnheim – siehe oben.

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Bauarbeiten ab Oktober 2015
An der Höllentalstrasse/Ecke Ebneter Weg entsteht ein Flüchtlingswohnheim, bestehend aus vier Reihenhäusern mit 2 bzw. 3 (rechts Attika) Geschossen. Vorwiegend unten eine Vier- und oben zwei Zweizimmerwohnungen. Die Wohnungen im EG sind barrierefrei. Zugang nach oben über Aussentreppe (Treppenhaus gespart) und dann gleich in die Wohnküche (Flur gespart).
Planung und Bauleitung durch die neun Architekten umfassende “Werkgruppe Freiburg”. Die Planung des Hauses in Holzständerbauweise konnte erst Ende Juni beginnen. Im September 2015 schon setzen die Erdarbeiten für Wasser/Kanalisation ein.
Nach Fertigstellung der Bodenplatte beginnt ab 12.10.2015 der Hochbau: Holzständerwände und Decken mit dem Kran aufstellen – Montagezeit nur zwei Tage pro Haus. Schon ab 14.10.2015 startet der Innenausbau mit den Gewerken Heizung, Elektro, Sanitär, Gipser. Es macht richtig Freude, den Arbeitern zuzusehen: Federschienen für Rigipsplatten anschrauben, Wasserrohre isolieren, rote Kabel für Rauchmelder in jedem Raum zur Deckenmitte führen, Halterungen für Heizkörper unter den Fenster montieren, 380V-Leitung für Küchenherd verlegen, Wasserrohre verbinden (mit der Zange click, kein Löten und Schweißen mehr), Mineraldämmung zwischen die Sparren einschneiden.
Ein Sägen, Abspitzen, Bohren, Spachteln, Messen, Nieten, Hämmern, Abkleben, Feilen, Verputzen, Kleben, Spachteln, Schrauben, … jeder schafft “sei Sach”, ohne dem anderen in die Quere zu kommen. Nur das Radio muß koordiniert werden: Im EG von SWR3 auf Baden FM umschalten, das dies im OG bereits läuft.
Schon ab 27.10.2015 werden die ersten Qualitätsfenster mit Dreifachverglasung eingebaut – kein Plastik, sondern Holz. Aufwändiger Schallschutz nach Norden zur Höllentalbahn hin: Aussenwand mit Extradämmung sowie zusätzliche Schallschutzverglasung.
Brandmeldeanlage durch Fa Elektro Müller: Infrarot-Rauchmelder in allen Zimmern (Deckenmitte) und einen Handmelder am Wohnungseingang anbringen, alles mit roten Leitungen verkabeln und in den Heizraum führen, wo eine Hekatron-Anlage, über Telefonstandleitung mit der Feuerwehr verbunden, installiert wird. Alle Geräte sind mit Sabotagealarm verbunden – wenn man daran rumschraubt, um sie außer Kraft zu setzen, geht der Alarm los.
Das Gebäude genügt allen im Frühjahr 2015 geltenden Wohnungsbauvorschriften: EnEV, Schall- und Brandschutz, … Von daher muß das Haus nicht – wie im Grundstücksvertrag mit der Stadt festgelegt – nach 5 Jahren abgerissen werden. Ab Anfang November 2015 gelten für Flüchtlingswohnheime weniger strenge Bauvorschriften.

Sämtliche Arbeiten werden von Handwerksbetrieben aus der Regio ausgeführt
www.werkgruppe-freiburg.de aus FR-Unterwiehre. Planung und Bauleitung durch die Architekten der Werkgruppe..
www.baumer-holzbau.de aus Simonswald. Wände und Decken im Holzbau
www.bury-haustechnik.de aus Ihringen. Wasser und Heizung
Dieter Hansjörg Sanitärinstallationen aus FR-Haslach, Tel 0761/475739. Sanitär Dusche, WC und Küche.
www.fischerbau-Freiburg.de aus Freiburg. Bodenplatten, Fundamente aus Beton.
www.gerber-dach.de aus Bahlingen a.K.. Flachdach. Ca 20 Mitarbeiter.
www.hepper.de aus Freiburg-Haid. Gipser, Trockenbau
www.elektrotechnik-wagner.com aus Freiburg-Opfingen. Elektro Haustechnik, Rauchmeldeanlage.
www.isotec-isoliermontage.de aus Badenweiler. Rohrisolierung
www.fliesen-roehrlich.de aus Freiburg (Zweigstelle mit 25 Mitarbeitern)
www.loeffler-kirchzarten.de aus Kirchzarten, Anschluß Kanalisation, Energie
www.mayer-deco-point.de GmbH aus Gutach-Bleibach. Linoleum-Fussbodenbeläge.
www.muellergmbh.info  Elektro Müller von FR-Rieselfeld, Brandmelde-Anlage aufschalten zur Feuerwehr
www.schies-haustechnik.de aus Burkheim. Lüftungstechnik (Bad, WC)
www.siegenfuehr.de aus Meisenheim bei Kehl, Fensterbau mit eigener Fertigung von Holzfenstern.
www.stuedle1.de Malerbetrieb Stüdle aus Gundelfingen (7 Mitarbeiter), Decken spachteln, Wände Rauhfaser
www.metallbau-weber.de aus Schweinfurt. Aussentreppen und Laubengänge.

 

Kleine Chronik
9.10.2015. Bodenplatte von Haus 1 und 2 betoniert
12/13.10.2015: Haus 1 mit EG und 1.OG in Holzständerbauweise erstellt
3.11.2015: Das 2.OG von Haus 4 (Westen) im Holzbau (Rohbau) errichtet. Kompletter Umfang des Neubaus sichtbar.
4.11.2015: Flachdach komplett regendicht durch Dampfsperre
7.11.2015: Erste Wohnung im Haus 1 (Osten) komplett tapeziert mit Rauhfaser.
10.11.2015: Der Bagger hat die Erdbewegungen beendet – Boden ringsum ist arrondiert.
11.11.2015: Energiezentrale-Anbau (mit Heizraum und Elektrotechnikraum) ist errichtet.
17.11.2015: Erste Wohnung Maler, Fliesen und Brandmelder fertig.
19.11.2015: Flachdach incl. Brüstungen mit Sarnafil komplett  heißgeklebt, d.h. wasserdicht.
20.11.2015: Sanitär-Armaturen in den Duschen werden montiert.
23.11.2015: Linoleum-Fussbodenbeläge in den Schlafzimmern legen.
23.11.2015: Farbige FunderMax-Fassadenplatten 0,8 cm auf Lattung schrauben.
11.12.2015: Alles Wohnungen sind fertiggestellt, nur die Möblierung fehlt noch.
17.12.2015: Aussenbeleuchtung nach Norden mit 22 Leuchten über Bewegungsmelder gesteuert.
19.12.2015: Bezug der ersten Wohnung (EG West) mit zwei Frauen und 5 Kindern
03.02.2016: Alle Wohnungen sind bezogen
16.02.2016: Zum 5. Mal rückt die Feuerwehr an wegen Rauchmelder-Alarm
26.04.2016: 13.30 Uhr Feuerwehr mit 4 Löschzügen und 2 Polizeiautos zum 9. Mal
18.05.2016: 16 Uhr Feuerwehr zum 11. Mal – die Flüchtlingsfrauen freuen sich
26.05.2016: 20.30 Uhr Feuerwehr zum 12. Mal
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Stimmen von Passanten am Ebneter Weg
Am Ebneter Weg kommt es immer wieder zu Diskussionen von interessierten Passanten. Hier einige Stimmen:
“Da kommen jesidische Frauen mit Kindern hinein. Hauptsache keine jungen Männer, die nachts nicht wissen was sie tun sollen.”
“Toll wie schnell das hier geht. Wir warten bei uns schon seit Mai vergeblich auf einen Handwerker.”
“Das ist ein Qualitätsbau nach EnEV. Und in der BZ stand, dass das Heim nach 5 Jahren wieder abgebaut werden soll. Das glaube ich nie und nimmer. So ein solides Haus läßt man doch stehen.”
“Solche Häuser für Flüchtlinge bräuchten wir häufiger, in allen Stadtteilen”
“Etwas neidisch bin ich schon. Wenn ich an meine alten Fenster denke und die modernen Schallschluckfenster hier. Aber die Flüchtlingsfrauen haben ja auch vier durchgemacht.”

“Die machen’s richtig. Bei der großen Wohnungsnot in Freiburg hilft nur bauen, bauen, bauen”
“Sogar mit Penthaus nach Westen”
“Diese super Holzbauer aus dem Simonswälder Tal werde ich mir merken, für meinen Anbau demnächst.”
“Hier wird nicht rumdiskutiert, sondern einfach nur geschafft – super.”
“Nur das Flachdach ist nichts, das können sie in Syrien machen, aber nicht bei uns mit dem Regen und Schnee.”
“Wie in Österreich, da bauen sie mehrgeschossige Holzhäuser schon lange”

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Seit 3.2.2016 sind endlich alle Wohnungen bezogen
Nach sechswöchigem Leerstand sind seit 3.2.2016 alle Wohnungen belegt. Leider funktioniert über die TV-Satellitenanlage nur Astra 19,2 (Nahost Sender), nicht aber z.B. Hotbird 13 (westeuropäische Sender). Schade: Die Kinder kommen (noch?) nicht an KiKa ran, den Erwachsenen bleiben die teils verhassten arabischen Staatssender – Assad’s Staats-TV funktioniert.
Nach wie vor sind die Heizungsthermostate in den Wohnungen zumeist auf 5 voll aufgedreht mit der Folge, dass die überhitzten Räume über offene Türen und Fenster gekühlt werden müssen. Bei afrikanischen Bewohnern habe ich zwei Mal alles lieb erklärt, auch dass Thermostate auf 2 OK sind – etwas später aber sind sie wieder auf 5 voll aufgedreht. Der Grund liegt darin, dass über Jahre hinweg gelernt wurde: Heizkörper = Ofen = muß heiß brennen und glühen, sonst kaputt (dies erklärte mir eine junge Mutter auf Französisch).
Heute erfahre ich, dass die Fenstergriffe mit Sensoren ausgerüstet werden sollen, die bei geöffnetem Fenster den jeweils darunter befindlichen Heizkörper ausstellen (teure Hightech, die bedient werden muß und zudem ausgehebelt werden kann).
Bis dato ist die Feuerwehr über die hochmoderne Rauchmeldeanlage (alle Rauchmelder in den Zimmern verkabelt und online mit Feuerwehr verbunden) dreimal alarmiert worden und in der Höllentalstrasse angerückt – beim ersten Mal mit acht Feuerwehrautos plus Arzt plus Polizei. Allesamt Fehlalarme: zweimal Kaffeewasser und einmal eine Kerze auf dem Küchentisch.
Fazit: Integration über Hightech und Geld funktioniert nicht, sondern über Betreuung, Rücksprache und persönliche Hilfe (Flüchtlings-Paten).
10.2.2016

 

Flüchtlingswohnheim – eine Baustelle, die Freude macht
Viele Passanten bleiben Tag für Tag an der Ecke Höllentalstrasse/Ebneter Weg stehen und schauen fasziniert zu, wie zügig das neue Flüchtlingswohnheim, bestehend aus vier 2-3geschossigen Reihenhäusern, entsteht. Als Holzständer vorgefertigte Wände und Decken werden in nur zwei Tagen/Haus per Kran aufgestellt und sogleich folgen die Gewerke Heizung/Sanitär, Elektro, Trockenbau, Lüftung, … Mit Freude stellen die vielen Passanten fest, wie fachkundig, schnell und trotzdem unaufgeregt hier gearbeitet wird – vielleicht liegt es auch daran, dass alle Arbeiten von mittelständischen Handwerksbetrieben aus der Regio ausgeführt werden: Holzbau Baumer aus Simonswald, Sanitär Buhry aus Ihringen, Elektrotechnik Wagner aus Freiburg-Opfingen, Gipser Hepper aus Freiburg, Flachdach Gerber aus Bahlingen, usw.
Hier entsteht ein Qualitätsbau, der gefällt: EnEV, Dreifach-Holzfenster mit zusätzlicher Schallschutzverglasung, Brandmeldeverkabelung in jedem Raum, Badfliesen raumhoch, Dusche 120*120 barrierefrei, Ausgang von jeder Wohnung ins Freie, …. Die Passanten sind überzeugt, dass ein so hochwertiger Neubau nicht – wie die Stadtverwaltung sagte – in fünf Jahren abgerissen wird. Und sie hoffen, dass die aus Irak und Syrien geflohenen jesidischen Frauen mit ihren Kindern wirklich zum 1.12.2015 einziehen werden.
1.12.2015, E.Kaier, Littenweiler Dorfblatt

 

Rundgang durch die vier Häuser am 11.11.2015
Wie an jedem Tag arbeiten viele Handwerker der unterschiedlichen Gewerke zusammen – emsig und schnell, aber ganz unaufgeregt. Und Hand in Hand, wie z.B.: Auf dem Flachdach werden die Gefälleplatten aus Styropor vom Dachdecker ausgelegt. Nun muß der Zimmermann (Baumer Holzbau) die 15er Löcher für die drei Abläufe und 3 Notüberläufe in die Aussenwand bohren. erst danach kann der Dachdecker die Sarnafil-Folie auslegen und mit den Abläufen heiß verkleben.
Haus 1/EG: Rauhfasertapeten weiss streichen. Heizkörperanschlüsse freilegen und Thermostatventile montieren.
Haus 1/OG links: Bad zu Ende plätteln. Räume tapezieren.
Haus 1/OG rechts: Elektro Verteilerkasten Leitungen prüfen
Haus 2/EG: Decken ganzflächig spachteln. Boden im Bad Flüssigestrich.
Haus 2/OG links: Rigips Wände Fugen verspachteln
Haus 2/OG rechts: Rigips Wände fertigstellen.
Haus 3/EG: Rohbau. Heizungsrohre islolieren. Lüftungsanlage im Bad. Mineral zwischen die Sparren der Wände.
Haus 3/OG links: Rigips grün in Dusche.
Haus 3/OG rechts: Bodenestrich verlegen: Schüttung in Waben und Fermazellplatten darauf.
Haus 4/EG Rigips silber der Wände zum Nachbarhaus 3. Elektroinstallation.
Haus 4/OG: Heizungs-C-Stahlrohre am Boden verlegen und abpressen. Federleisten und Rigips der Innenwände.
Haus aussen: Gutex-Holzweichfaserplatten und Querlattung.
Haus Dach: Bitumen-Schweißbahn reinigen (Raureif entfernen), Styropor-Gefälleplatten auslegen und darauf Sarnafil-Folienbahnen auslegen und heiß verkleben.
Haus 1/Anbau: Wände und Dach des Energie-Häuschens in Holzfertigbauweise stellen.
11.11.2015

 

 

Fertigstellung an der Höllentalstrasse erst Anfang 2016
Kaum ein anderes Thema beherrscht die Medien so, wie die aktuelle Flüchtlingssituation. „Wir kriegen das gemeinsam hin“, betonte Oberbürgermeister Salomon jüngst bei einer Pressekonferenz der Stadt Freiburg. „Wir stehen vor einer der größten humanitären Herausforderungen. Aber ich bin mir sicher, dass wir die ankommenden Flüchtlinge in Freiburg unterbringen und gut durch den Winter bringen werden“, so OB Salomon weiter. Die vom Gemeinderat der Stadt im Dezember 2014 beschlossene und mit qualitativen Anforderungen versehene Einrichtung einer Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA), die Ende 2016 in den Gebäuden der Polizeiakademie in St. Georgen funktionsbereit sein sollte, brachte ein sog. Freistellungsprivileg für die weitere Aufnahme von Flüchtlingen mit sich. Neun Monaten danach richtet die Stadt nun mit Zelten eine Bedarfsorientierte Erstaufnahmestelle (BEA) auf dem Gelände der Polizeiakademie ein und muss neue Flüchtlingsunterkünfte mit insgesamt 2.500 Plätzen bereithalten – das einst zugesagte Freistellungsprivileg zog die Landesregierung aufgrund der aktuellen Situation wieder zurück. „Wir wollen agieren und nicht nur reagieren“, stellt Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach klar. Deshalb sucht die Stadtverwaltung auch fieberhaft nach Standplätzen für vier Containerwohnheime für je 300 bis 350 Flüchtlinge und prüft zudem „alle verfügbaren Flächen und Gebäude“, wo Flüchtlinge in Freiburg untergebracht werden können. Dabei werden derzeit rund 50 Objekte im gesamten Stadtgebiet auf ihre Eignung untersucht. Die Standorte der geplanten Heime werden erst nach Information der Bürgervereine und Anhörung der Anwohner einer breiteren Öffentlichkeit mitgeteilt. Geschätzte 350 Menschen werden bis Ende 2015 jeden Monat in der Stadt ankommen, wie viele es 2016 werden, kann aktuell niemand voraussehen. Der eingeschlagene Weg der dezentralen
Unterbringung mit größeren Plätzen soll beibehalten werden – die Belegung von Turnhallen wird als „letzte Option“ bezeichnet. Im Freiburger Osten wird die Stadthalle, nach dem erfolgten Auszug der UB, ab Anfang Dezember als Unterkunft für 200- 400 Personen eingerichtet. „Die Stadthalle ist vor allem als Auffanglager für den Winter geplant, als atmendes Gefäß, das der Stadt Flexibilität bietet, bis die Menschen in städtischen Einrichtungen untergebracht werden können“, führt Ulrich von Kirchbach aus.
Die Kirchengemeinde Maria-Hilf will in ihrem Lehrlingswohnheim Plätze zur Verfügung stellen. Gerade hatte
Erzbischof Stephan Burger den Appell des Papstes, dass jede katholische Pfarrei Flüchtlinge aufnehmen sollte, erneuert. Insgesamt möchte das Erzbistum bis Jahresende 450 Personen Obdach bieten. In der  Hammerschmiedstraße sollen im Laufe der Zeit in renovierten Wohnungen bis zu 300 Menschen dauerhaftere
Unterkünfte finden.
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Der Bau der Flüchtlingsunterkunft in der Höllentalstraße verzögert sich Ende des Jahres 2015 sollte der schon für früher geplante Container für 45 jesidische Frauen und Kinder in der Höllentalstraße bezugsfertig sein – bauliche Hemmnisse und mangelnde Anbieter von Containern in Holzbauweise wurden für die Verzögerung verantwortlich gemacht. Inzwischen teilte die Stadt dem Bürgerverein aber mit, „dass sich der Bau der Flüchtlingsunterkunft am Bahnhof verzögert. Unklar sei, ob der Bezug noch in diesem Jahr erfolgen kann.“ OB Dieter Salomon betont, dass nun konsequent daran gearbeitet wird, „damit die aufgenommenen Menschen die Möglichkeit zur Integration haben. Dies wird eine weitere große Aufgabe sein, die mit den verschiedenen Institutionen und Trägern, den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam gelingen wird.“ Weitere Information auf  www.freiburg.de/fluechtlingshilfe.
Das zweite Vorbereitungstreffen für ehrenamtliche Helfer in Littenweiler findet voraussichtlich in der zweiten Novemberhälfte statt. Der genaue Termin wird in der Tagespresse und auf der Homepage des Bürgervereins Littenweiler, www.bv-littenweiler.de bekannt gegeben.
1.10.2015, Beate Kierey, Littenweiler Dorfblatt

Geldspenden – Freiburger Flüchtlingsfonds
Unabdingbar für die Flüchtlingshilfe sowie zur Schaffung und Sicherung von lokalen Angeboten für Flüchtlinge ist die große Bereitschaft der Freiburger Bevölkerung, mit Geldspenden die Aktivitäten zu unterstützen. Neben den Sozialverbänden,
vielen Vereinen und Initiativen sammelt der Freiburger Flüchtlingsfonds Geldspenden, um die Schwerpunkte der
Flüchtlingshilfe Sprachtraining und Übersetzungshilfe, Kinder und Jugendliche, Hausaufgabenbetreuung, Helferkreise/ Runde Tische (Projektmittel), psychosoziale Betreuung (Begleitaktivitäten) und allgemeiner Pool (übergreifende Aktivitäten) zu unterstützen. Der Freiburger Flüchtlingsfonds wird von der Wilhelm Oberle-Stiftung verwaltet. Die Mittel werden durch ein Expertengremium gemäß den Schwerpunkten an Initiativen und
Institutionen weitergeleitet.
Spendenüberweisung: Bankverbindung: Wilhelm Oberle-Stiftung,
Sparkasse Staufen, IBAN: DE30 6805 2328 0009 4540 00, Stichwort Freiburger Flüchtlingsfonds.

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