Fluechtlinge-Hammerschmiedstrasse

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Blick nach Norden zur Kartaus im Freiburger Osten am 21.9.2012

Blick nach Norden zur Kartaus im Freiburger Osten am 21.9.2012

 

hammerschmiedstr-neubau1607   Neubau-Planung Hammerschmiedstrasse 2016-2019 – Plan FSB

 

Lärmschutz Hammerschmiedstraße 700000 Euro, Schwarzwaldstraße 0 Euro

Die Stadtbau baut für Flüchtlinge 62 neue Wohnungen in der Hammerschmiedstraße. Dabei sollen diese nicht nur nach dem aktuellen ökologischen Standard gebaut werden, ein Investment von 16,2 Millionen. Man hält auch eine Schallschutzwand für erforderlich. Diese soll die stolze Summe von 700 000 Euro kosten. Begründung ist die Nähe zur Höllentalbahn und zur B31. Bisher ging es auch ohne. Dazu muss man wissen, die B31 ist dort extra in Tieflage gebaut worden (Tunnelstrecke). Die Bewohner der Schwarzwaldstraße und andere wären froh über solch eine lärmmindernde Maßnahme.
Die Höllentalbahn ist eine Regionalbahn, die nur in großen Abständen fährt. Nachts ist Ruhe. Ich habe selbst Immobilien an der Strecke. Da hat sich noch keiner über den Lärm beschwert.
Der größte Lärmverursacher ist die DB-Strecke quer durch Freiburg. Die ICEs und andere Züge, vor allem aber die langen lauten Güterzüge sind auch in größerer Entfernung Tag und Nacht deutlich zu hören. Da lässt sich die Bahn mit dem Schallschutz Zeit. Ist es nun zu viel verlangt, dass die zweifellos bedauernswerten Flüchtlinge, dem Bombenterror entronnen, den geringen Lärmpegel tolerieren wie andere Bürger auch, zumal weitere Lärmschutzmaßnahmen an den Gebäuden vorgenommen werden? Es gäbe sicher sinnvollere Maßnahmen für diese große Summe.
10.8.2016, Rudolf Günther, FR-Wiehre

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