Jugendarbeitslosigkeit

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Moneglia an der Riviera zwischen Genua und La Spezia am 12.6.2016

Moneglia an der Riviera zwischen Genua und La Spezia am 12.6.2016

 

EU-Jugendgarantie gegen Jugendarbeitslosigkeit ist ein Rohrkrepierer
Lüder Gerken kritisiert, dass die EU 6,4 Milliarden Euro vergeudet hat – aber trotzdem mit dem erfolglosen Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit weitermacht.
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Nach Ausbruch der Eurozonen-Krise machten bald Horrorzahlen die Runde: In einigen EU-Ländern betrug die Jugendarbeitslosigkeit nach der Berechnung der EU-Statistikbehörde Eurostat mehr als 50 Prozent. Sofort wurden Rufe nach staatlichen Gegenmaßnahmen laut. Die EU beschloss daraufhin im Jahr 2013 eine sogenannte Jugendgarantie: Alle arbeitslosen Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren erhalten binnen vier Monaten eine “hochwertige” Beschäftigung oder Ausbildung. Dafür hat die EU 2014 und 2015 6,4 Milliarden Euro an Fördermitteln bereitgestellt, die von den Mitgliedstaaten entsprechend eingesetzt werden sollten. Jugendgarantie klingt klasse. Allerdings handelt es sich bei ihr einmal mehr um eine blumige Verschleierung der tatsächlichen Verhältnisse. Und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht.

Erstens: Sie ist überhaupt keine Garantie, sondern nur ein Subventionsprogramm. Kein Jugendlicher erhielt einen Anspruch auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Zweitens: Die festgestellten Jugendarbeitslosigkeitsquoten von über 50 Prozent sind Mondzahlen. Das liegt daran, wie Eurostat die Quote definiert und berechnet: als Anteil der “erwerbslosen” Jugendlichen an der Gesamtzahl der “erwerbstätigen und erwerbslosen” Jugendlichen. Das klingt zunächst unverfänglich. Es kommt aber ganz wesentlich darauf an, wer in den Kreis der “erwerbstätigen” und der “erwerbslosen” Personen fällt, und wer nicht. Und da wird es interessant: “Erwerbstätig” ist, wer arbeitet und damit Geld verdient. “Erwerbslos” ist, wer ohne Arbeit ist und aktiv nach Arbeit sucht. Eine sehr große Gruppe bleibt hierbei unberücksichtigt: Jugendliche, die weder arbeiten noch nach Arbeit suchen. Dazu gehören alle Schüler und Studenten.

Jetzt kommt eine kleine Rechenaufgabe. Nehmen wir an, jede der drei Gruppen umfasst 1000 Jugendliche: 1000 arbeiten, 1000 suchen nach Arbeit und 1000 sind Schüler oder Studenten. Da die Schüler und Studenten bei der Eurostat-Definition nicht mitzählen, sind 1000 von 2000 Jugendlichen arbeitslos. Das ergibt eine Jugendarbeitslosigkeitsquote von 50 Prozent. Wenn man dagegen fragt, wie viel Prozent der Jugendlichen – also aller Jugendlichen – arbeitslos sind, dann sind plötzlich nur noch 1000 von 3000 Jugendlichen, also 33 Prozent, arbeitslos. Für das Ausmaß der sozialen Probleme, die die Jugendarbeitslosigkeit mit sich bringt, ist letztlich nur diese zweite Zahl relevant: wie viel Prozent aller Jugendlichen vergeblich nach Arbeit suchen.
Beispiel Griechenland: Eurostat bezifferte die Jugendarbeitslosigkeitsquote für 2012 auf 55,3 Prozent. Wenn man alle Jugendlichen – also auch die Schüler und Studenten – einbezieht, sinkt diese Zahl auf gerade einmal 16,1 Prozent: In Griechenland waren 2012 tatsächlich nur 16,1 Prozent aller Jugendlichen vergeblich auf Arbeitssuche. 83,9 Prozent waren in Arbeit, gingen zur Schule, studierten oder machten eine andere Ausbildung.

Drittens: Inzwischen liegen die Arbeitslosenzahlen für 2016 vor. Die Jugendgarantie der Jahre 2014 und 2015 hat entgegen den Beteuerungen der EU-Kommission praktisch nichts bewirkt, ist ein Rohrkrepierer. In der EU ging die von Eurostat berechnete Jugendarbeitslosenquote 2016 nur etwas zurück, in Griechenland auf 47,3 Prozent. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist nicht einmal dies auf die Milliarden der Jugendgarantie zurückzuführen, sondern vor allem auf die demographische Entwicklung: Es gibt weniger Jugendliche als noch vor fünf Jahren.

Warum ist die Jugendgarantie weitgehend wirkungslos? Das diesjährige Urteil des Europäischen Rechnungshofes fällt vernichtend aus: Die Mitgliedstaaten hätten die EU-Milliarden zwar gerne genommen, aber nationale Mittel der Arbeitsmarktförderung entsprechend gekürzt.
Grundlegender ist folgender Befund: Nachhaltige Arbeitsplätze werden nicht durch staatliche Garantien, sondern von Unternehmen geschaffen. Das tun die jedoch nur, wenn sie eine solide wirtschaftli-che Entwicklung erwarten. Dies erfordert in den Staaten, die unter mangelnder Wettbewerbsfähigkeit leiden, grundlegende Reformen. Denn gerade in diesen Problemländern verhinderten bislang bürokratische Vorschriften, starre Arbeitsmarktregulierungen und arbeitsmarktferne Berufsausbildungssysteme eine wirtschaftliche Gesundung der Volkswirtschaften.
P.S.: Die EU verlängerte soeben die Jugendgarantie bis 2020 und verpulvert noch einmal 2,4 Milliarden Euro.
Alles von Lüder Gerken vom 16.12.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/rohrkrepierer-jugendgarantie–146741666.html

Lüder Gerken ist Vorsitzender der Stiftung Ordnungspolitik und des Centrums für
Europäische Politik.

 

 

 

Jugensarbeitslosigkeit Südeuropas 
Hätte man in den letzten Jahrzehnten auch nur einen Bruchteil des Aufwandes dafür verwendet, den zum Teil sehr gut ausgebildeten arbeitslosen Jugendlichen unserer europäischen Nachbarländer den Weg in die deutsche Wirtschaft zu ermöglichen, wäre eine wirkliche Integration Europas wahrscheinlich schon einen größeren Schritt weiter gekommen, als dies jemals durch eine von Brüssel diktierte Harmonisierungspolitik mit den Bestrebungen zu einer Fiskal-, Transfer- oder Haftungsunion erreicht werden kann.
Es ist nicht zu spät für Politik und Wirtschaft über die (zusätzliche) Eingliederung von arbeitslosen Jugendlichen unserer europäischen Nachbarländer, im Zuge der Integrationsbemühungen für Flüchtlinge, nachzudenken. Unabhängig davon besteht die Möglichkeit, dass sich die Spaltung in zwei sich parallel entwickelnde Gesellschaften, eine mit einer überwiegend abend- und eine mit einer überwiegend morgenländlichen (muslimischen) Kultur, fortsetzt.

…. Alles von Jörg Hardt vom 20.9.2017 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/immigration-und-andere-herausforderungen-deutschlands/

 

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Massenmigration zu Lasten der bestehenden EU-Jugendarbeitslosigkeit
Seit die Medizin die Kindersterblichkeit im arabischen Raum und Afrika eingedämmt hat und die vielen nachgeborenen Söhne perspektivlos rumhängen, wenden sie sich als “Youth Bulges” nach innerer Revolution (Kairoer Frühling) und äußerem Feind (Juden ins Meer) nun der Flucht in die EU zu – zu 90 % nach Deutschland. Sie kommen als funktionale Analphabeten aus einem islamischen Kulturraum in ein säkular durchgegendertes HighTech-Land, das sich gerade auf die Digitalisierung 4.0 der Arbeitswelt vorbereitet. Hier landen Sie entweder in der Schwarzarbeit oder bereichern das Prekariat der Sozialhilfeempfänger.
Die Massenmigration geht zu Lasten der EU-internen Probleme. 80% der nach Budapest 9/215 nach D gekommenen Flüchtlinge sind junge alleinstehende Männer, also 1,2 Mio. Diese treffen auf eine vor allem in den Südländern der EU vorhandene übergroße Jugendarbeitslosigkeit. GroKo-Politiker haben die Dreistigkeit zu behaupten, dass die Massenmigration die Jugendarbeitslosigkeit in den EU-Südländern eindämmen, da sie das Problembewußtsein schärfen würde.
Jugendarbeitslosigkeit als Europas größtes Problem wird durch die Migration verschlimmert.

Ein 17-jähriger junger Mann, der der Jugendarbeitslosigkeit in Sizilien (25%), Andalusien (30%) oder der Algarve (35%) in Richtung Deutschland entflieht, erhält hier weder Deutschkurs, Wohnung oder gar UMF-Jugendförderung 4800 Euro/Monat, sondern allenfalls eine Bahn-Rückfahrkarte nach Palermo, Sevilla oder Albufeira. Kommt er hingegen aus Marokko, Kamerun oder Afghanistan, dann wird der “Refugee welcome”-Teppich ausgerollt.
Dieses Statement ist wahre Information und weder Ausdruck von Fremdenfeindlichkeit, EU-Verdruss oder gar Rassismus.  Es ist nur erstaunlich, dass beiden Gruppen von arbeitslosen Jugendlichen in der EU so unterschiedlich behandelt werden:
EU-Südländer: Mittlere Reife, Englisch als Fremdsprache, Sozialisation in christlich-säkularer Kultur. Zurückweisung aus D.
Maghreb, Arabische Länder: Zu 90% funktionale Analphabeten, keine Fremdsprache, Sozialisation in islamisch-traditioneller Kultur. Bleiberecht in D mit Vollpension.

MIt ihren weiterhin offenen Grenzen (auch Mitte Juni 2016 kommen tagtäglich ca 500 Migranten zu uns, davon 80% ohne Pass) fördert die Flüchtlingskanzlerin, die “Youth Bulges” per Massenmigration nach D zu holen. Damit mag sie ihren gesinnungsethisch begründeten Größenwahn befriedigen, schafft aber immense zuküftige Probleme:
a) Funktionale islamische Analphabeten lassen sich kaum in den hiesigen Arbeitsmarkt integrieren.
b) Die 20jährigen Migranten wurden in einem islamisch-arabischen Kulturraum sozialisiert (Macho, Frau als Untertan, Korruption und Gewalt, Israel als Hauptfeind). Diese Sozialisation läßt sich nicht durch ein paar Kurse “abintegrieren”.
c) Afrika ist riesengroß und reich, ebenso der arabische Raum. Hier wartet Arbeit in Hülle und Fülle – Aufgabe der EU wäre, diese mit einer geänderten Entwicklungspolitik wie Wirtschaftspolitik zu ermöglichen.
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EU-Südländer: Betrogene Jugend – jeder Fünfte arbeitslos
In Wirklichkeit jedoch existiert das Gerechtigkeitsdefizit in den Staaten, die durch ihre mangelnde Reformbereitschaft die Jugend um ihre Zukunft betrügen. In Spanien, Griechenland und Italien sind immer mehr Menschen dauerhaft ohne Job.
Zählt man zu den offiziell ausgewiesenen Langzeitarbeitslosen auch diejenigen hinzu, die über groß angelegte Frührentenprogramme ausgemustert wurden oder sich resigniert vom Arbeitsmarkt zurückgezogen haben, so bekommt mehr als jeder fünfte Erwerbsfähige in diesen Krisenländern langfristig keine Stelle.
Auch in Frankreich haben die Arbeitsmarktregulierungen und ein überzogener Mindestlohn zur Folge, dass die Jungen viel zu oft den Einstieg ins Berufsleben nicht schaffen. Doch wie die Streiks und Demonstrationen zeigen, wollen die Bürger keine Reformen, sondern hoffen auf den omnipotenten Staat.
Und weil Frankreich selbst schon hoch verschuldet ist, treibt man gemeinsam mit den Italienern die Idee einer europäischen Arbeitslosenversicherung voran. Nicht die Reformideen aus dem Norden will man, sondern nur das Geld. …..
Alles von Dorothea Siems vom 18.6.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156289462/Deutschland-in-der-EU-bald-allein-auf-weiter-Flur.html

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