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Auf der Baar: Blick nach Norden zwischen Birkendorf und Steinatal am 21.9.2006 um 18 Uhr

 

 

 

Jugendarbeitslosigkeit – Das größte Problem in der EU

In Griechenland sind laut EU-Statistik 62,5% der jungen Menschen unter 25 ohne Job. In Spanien sind es 56,4%. Portugal: 42,5%. Italien: 40,5%. In zwölf Ländern Europas liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei über 25% [Quelle]. In absoluten Zahlen: In Europa sind 7,5 Millionen junge Menschen unter 25 weder in Arbeit noch Ausbildung – so genannte NEETs (Not in Employment, Education or Training), hinzu kommen weitere 6,5 Millionen unter den 25- bis 29-Jährigen [Quelle]. Die Arbeitslosenquoten unter Jugendlichen sind doppelt so hoch wie unter Älteren. Auch in Deutschland verloren Jugendliche in den Nachwehen der Bankenkrise sechsmal häufiger ihren Job als Ältere [Quelle]. Selbst wenn sie Arbeit haben, ist sie zunehmend befristet oder ein Teilzeit- oder Aushilfsjob. Die junge Generation ist die Verliererin der Krise. Inzwischen ziehen viele junge Menschen wieder bei ihren Eltern ein, weil sie sich eine eigene Wohnung nicht mehr leisten können. In Großbritannien spricht man daher schon von der „Boomerang Generation“
4.4.2014, www.wolfgang-gruendinger.de

 

Geldgier: Höchstdotierter mit dem dreißigfachen des Arbeiterlohnes
Kommunismus ist nicht die Lösung, das stimmt. Aber das Gefälle von Höchstlohn, sprich Managergehalt plus Boni gegen Dumpinglohn ist so hoch, dass der Kapitalismus, wenn er derart weiterverfährt und die Schere noch weiter auseinanderklappt, irgendwann zusammenbricht. Also wenn ein Höchstdotierter mit dem dreißigfachen des Arbeiterlohnes nicht mehr motiviert ist, (auf die tatsächlich gearbeitete Stunde bezogen), dann “leidet” er unter einer krankhaften Gier. Und damit haben wir es in unserer Zeit massiv zu tun.
Diese “Kranken” richten den Sozialen Kapitalismus oder auch genannt “Soziale Marktwirtschaft” zugrunde. Vom Abgrund sind wir nicht mehr weit entfernt, deshalb ist ein Mindestlohn schon ein wichtiger Anfang, eine höhere Besteuerung für Privatbesitz in Milliardenhöhe und eine Beschränkung für die Absetzbarkeit bei der Gewerbesteuer für Millionengehälter muss deshalb staatlich reglementiert werden. Denn Kranke kann man nicht ihrem Schicksal überlassen, sondern muss ihnen helfen. Und Geldgier ist eine schlimme Krankheit.
21.12.2013, Bernice Bacheberle

 

Die Reichen verstecken ihr Geld in Steueroasen

DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf in seiner “Ansprache zum 1.Mai” am 30.4.2013 um 19.56 Uhr in den Landesnachrichten im SWR-Fernsehen: “Die Reichen verstecken ihr vieles Geld in Steueroasen“.
Eine solche verallgemeinernde Aussage  zu reservierter Sendezeit im öffentlichen Fernsehen ist unwahr, nicht zielführend und verleumdet alle Bürger, die Vermögen haben.
Sie ist genauso unwahr wie die Aussage “Die armen Hartz IV-Empfänger sind faul.” Der Unterschied: Letztere Aussage würde – zu Recht – einen Sturm der Entrüstung auslösen. Erstere Aussage der Gewerkschaften hingegen wird einfach ignoriert.
30.4..2013

 

Rus’kinsche Preisgesetz  “Alles gibt es irgendwo noch billiger”

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.  Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.  Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.  Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.
John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1819-1900

Fazit: Die kurzsichtige Sichtweise “billiger, trendgebunden, pflegeleicht und kurzlebig” gefährdet Mensch und Umwelt. Meist werden diese Produkte in „ Dritten Welt“ unter Arbeitsbedingungen hergestellt, die ökologisch und sozial bedenklich sind.  Kaufen Sie Produkte von kleinen, handwerklich und umweltbewußt orientierten Betrieben in der Region.

 

Hartz IV – Rückgang von 2010 bis 2013

Im Jahr 2010 lag der Anteil der Hartz IV Empfänger im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung deutlich höher als 2013. So war der Anteil 2010 in Berlin bei 19,2 %. Zweieinhalb Jahre später liegt er noch bei 17,2%. Baden-Württemberg: 5,2 % (2010) und 4,1 % Juli 2013, Bayern 4,6% zu 3,4%, Sachsen-Anhalt 14,4% zu 12,6%, NRW 10,7% zu 9,2%.
15.8.2013

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