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Mohnfeld bei Freiburg im Mai 2020

Mohnfeld bei Freiburg im Mai 2020

 

 

Strassengewalt in Stuttgart: Es bedarf einer Änderung der Politkultur
Gewalt gegen Polizisten gehört fast schon zum guten Ton in der westlichen Gesellschaft. In Deutschland wirkten das Beispiel Joschka Fischer und der Aufstieg von Grünen und Teilen der SPD aus extremen linken Zusammenhängen als symbolische Etablierung.

Wenn eine Innenstadt, wie gerade in Stuttgart geschehen, von einem ausser Kontrolle geratenen Mob verwüstet wird, ist das ein Politikum per se. Im grün regierten Musterländle Baden-Württemberg und in der ebenfalls grün regierten Hauptstadt Stuttgart will die Regierung von Stadt und Land nicht so recht etwas gewusst haben von dem Gewaltpotenzial, das sich am vergangenen Wochenende entlud. So viel Dummheit oder Feigheit der politischen Führungsorgane ist auch ein Politikum.
Der Stuttgarter Polizeipräsident brachte kurz die völlig in die Irre führende Formulierung von einer «Partyszene» ins Spiel; der Mann weiss offenbar weder, was eine «Party», noch, was eine «Szene» ist. Die Manager der Stuttgarter Klubs haben zu Recht sofort protestiert.

Die Täter scheinen weder politisch noch religiös irgendwie gross drauf gewesen zu sein, aber sie brüllten offenbar intensiv und immer wieder: «Fuck the police, fuck the system!» Und unter dieser Selbstbedröhnung eskalierten auch die Angriffe gegen die Polizisten, alle Uniformierten, Polizeiautos und sogar Polizeistationen.

«Systemumsturz» und «Die Bullen sind Schweine» sind Sprüche, die einen fünfzig Jahre alten Bart haben, auch wenn die Brüller aus Stuttgart von der Geschichte nichts wissen. Einen Ursprung der partiellen Akzeptanz von Gewalt gegen Polizisten findet man im Juni 1970: Damals erschien der Artikel «Natürlich kann geschossen werden», der dem «Spiegel» aus dem «Untergrund» von der gerade in Gründung befindlichen RAF zugespielt worden war. Dieser Text stiess das erste Mal nach dem Zweiten Weltkrieg das Tor zur Gewalt gegen Polizisten als Repräsentanten des «kapitalistischen» Systems auf.

Die Täter von Stuttgart jedenfalls fühlen sich in einer Gesellschaft, welche die Polizei öffentlich delegitimiert und zum Beispiel als rassistischen Verdachtsfall (wie die SPD-Chefin Saskia Esken) darstellt, förmlich berufen, auf Polizisten draufzuhauen. Wie sollte es auch anders sein, wenn seit Jahrzehnten brutale, linksradikale Demonstrationen gegen Polizisten in den meisten westlichen Ländern zum guten gesellschaftlichen Ton gehören?
So unterschiedlich die Demonstrationsmoden über die Jahrzehnte gewesen sind, so sehr einigt die Protestszenen eine seltsame «Wut» auf die Polizei. Im Frankfurt der siebziger Jahre gab es Phasen eines regelrechten Bürgerkrieges. Das Gemisch damals setzte sich zusammen aus militanten Hausbesetzungen, Linksterrorismus-Bezügen, maoistischen K-Gruppen, militantem Strassenkampf «für die Dritte Welt», gegen Kapitalismus, Imperialismus, gegen den Staat und das System.
Aus dieser Phase stammt die Filmszene von 1973, in der ein militanter Joschka Fischer, späterer grüner Aussenminister, gemeinsam mit anderen Gewalttätern auf einen am Boden liegenden Polizisten eintritt, was im Januar 2001 eine Diskussion über die Gewaltvergangenheit der Grünen ausgelöst hat. Und aus dieser Phase stammt auch der Molotowcocktail-Angriff der linksradikalen militanten Szene in Frankfurt von 1976, bei dem ein Polizist knapp dem Tode entkam. Diese Strassengewalt gegen die Polizei setzte sich in den folgenden Jahrzehnten fort bis zu den Gewaltexzessen 2015 in Frankfurt anlässlich der Eröffnung der Europäischen Zentralbank und 2017 in Hamburg am Rande des G-20-Gipfels.
So ist in den letzten fünfzig Jahren praktisch jeder Deutsche, auch jeder Deutsche mit Migrationshintergrund, mit kräftiger medialer Unterstützung und Anfeuerung wenigstens zu einem Polizeiskeptiker geworden: «All cops are bastards» – ACAB, auf gut Deutsch: Alle Bullen sind Schweine.

Die Antifa hat viele Gesichter
Natürlich ist die spätere Karriere eines Polizistentreters wie Joschka Fischer auch ein Beitrag zur Entwertung der Polizei. Und die historischen und personellen Linien zur Politik von heute sind da. So ist beispielsweise der derzeitige Oberbürgermeister von Stuttgart, Fritz Kuhn, ein enger Weggefährte Joschka Fischers gewesen. Und so war der heutige grüne Landesvater Winfried Kretschmann als früheres Mitglied des maoistischen Kommunistischen Bundes Westdeutschland (KBW) ebenso ein Weggefährte Joschka Fischers im weiteren Sinne.

Die Grünen haben ihre Gewaltvergangenheit erfolgreich verdrängt; sie haben sich grün verbürgerlicht. Die Beteiligung über Jahrzehnte an Gewaltexzessen, auch im Anti-AKW-Kampf, haben sie bis heute nicht benannt und aufgearbeitet – anders als ihre pädophilen politischen Verirrungen, die sie 2013 zumindest in Ansätzen aufgearbeitet haben.

Die Grünen sind heute alternativ verbürgerlicht, haben mit Robert Habeck keinen Gewalttäter, sondern einen Politromantiker an der Spitze und sind also keineswegs die Buhmänner. Die linksradikalen Linien, der Hass auf Polizei und Bürgerlichkeit haben aber genauso in der SPD Spuren hinterlassen: Saskia Esken und der Bundesvorstand der SPD bekannten sich vor wenigen Wochen über Twitter dazu, «Antifa» zu sein: «Selbstverständlich.» Wohl wissend, dass die Antifa viele Ausleger hat, unter anderem einen sehr wichtigen gewalttätigen Arm. Der machte letztmals Schlagzeilen an Silvester 2019/20 in Leipzig-Connewitz, als mehrere Polizisten bewusstlos geschlagen wurden.

Die Antifa agiert auch unter vielen anderen Namen, derzeit an vorderster Front bei den teilweise durchorganisierten Gewaltexzessen in den USA und in England. Insofern ist die Geschichte von linksradikalen Gewaltexzessen – vor allem gegen die Polizei – nicht reine Historie. Sondern es geht um die Regierenden in Deutschland und um Politik.

Keinen Bock auf «Black Lives Matter»
Der grosse historische Rahmen der Anti-Polizei-Gewalt ist die Grundlage dafür, dass sich in Stuttgart überhaupt junge Leute so sicher fühlten, als sie sich gegen die Polizei austobten. Die Bilder aus den USA, aus London und teilweise auch aus Berlin, die die Täter von Stuttgart seit Wochen täglich sehen, zeigen marodierende, sich in Massendiebstählen bereichernde Gruppen, die die Polizei abschaffen wollen, die Polizisten jagen und die keineswegs die gebührende Medienkritik erfahren. Seit Wochen gibt es bei den kulturrevolutionären Ausschreitungen in den USA auch Tote.
«Black Lives Matter» ist ein Ruf, eine Legitimation betroffener Schwarzer, aber kein Freibrief für ausgerastete junge Männer in Stuttgart, die sich noch nicht einmal pro forma mit den Schwarzen solidarisch erklärt haben. Im Gegenteil: Sie machen, so scheint es, die Exzesse, die sie in den Medien sehen, nach und haben auf «Black Lives Matter» gar keinen Bock. Aber sie wissen sehr wohl, dass die von ihnen auch taktisch eingesetzten Vokabeln «Rassismus» oder «Nazi» gegenüber den Polizisten wahre Wunderwaffen sind.
Insofern ist es katastrophal, dass der Bundesinnenminister Horst Seehofer, statt sich mit den Aussagen von Saskia Esken und dem SPD-Vorstand oder auch mit der gewaltvollen, unaufgearbeiteten Geschichte der Grünen auseinanderzusetzen, angekündigt hat, eine «TAZ»-Kolumnistin anzuzeigen. Ein Bundesinnenminister zeigt entweder an, oder er hält den Mund. Fritz Kuhn hat sich zu Recht von Saskia Esken distanziert.

Gewaltmonopol des Staates
Aber es existiert ein Symbol der Etablierung, wie es das Beispiel Joschka Fischer und der Aufstieg von den Grünen und Teilen der SPD aus extremen linken Zusammenhängen zeigen. Deshalb bedarf es einer Änderung der Politkultur. Das Gewaltmonopol einer rechtsstaatlich organisierten Demokratie liegt ohne Wenn und Aber bei der Polizei. Es darf nicht einreissen, dass Politiker wie Esken die Polizei zum gefährdeten Ort verfassungswidriger Strömungen erklären.
Übeltäter gibt es in jeder Behörde, in der Justiz, in den Parlamenten, und ihnen muss nach Kräften das Handwerk gelegt werden; nur das Gewaltmonopol des Staates bemakeln, das ist per se Verfassungsbruch.
… Alles vom 30.6.2020 von Bettina Röhl bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/meinung/linksextreme-gewalt-es-bedarf-einer-aenderung-der-politkultur-ld.1563205
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Bettina Röhl ist Historikerin und Publizistin.
Zuletzt von ihr erschienen: «Die RAF hat euch lieb» (Heyne-Verlag, 2018).
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Einige Kommentare:
Es gibt zwei Reaktionen bei mir auf solche Exzesse: Wut und Ohnmacht.
Die Wut richtet sich regelmäßig auch auf die deutschen Medien. Als Ostdeutscher schätzte ich das damalige ZDF, den RIAS, RTL Radio etc. Damals wurden Dinge noch beim Namen benannt, gab es noch eine Parität zwischen rechten und linken Anteilen in den westlichen Medien. Mittlerweile wird ein linker Einheitsbrei so gut wie überall verbreitet, oftmals sogar einfach nur von der DPA übernommen. Insofern danke ich Frau Röhl für diesen Kommentar, der leider auch nur im Ausland erscheint. Das die (linken) Medien Wegbereiter von gesellschaftlichen Veränderungen sind, zeigt sich immer mehr in Deutschland. Ich sehe die Gefahr einer neuen linken Diktatur durchaus als real an.
30.6.2020, J.P.
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Überall in der Welt: in Seattle, LA, Washington, Berlin, London, Paris, Stuttgart, Chicago
überall wird Polizei angegriffen, Polizisten werden verletzt, manche getötet. Auch friedliche Demonstrationen in der ganzen Welt fordern nur das Eine: Abschaffung der Polizei.
Aber es hängt natürlich nichts miteinander zusammen! Alles laute Einzelfälle, wovon jeder an sich analysiert werden soll. Hauptsache nicht verallgemeinern, “keinen Zusammenhang konstrieren”.
Stellen wir uns mal umgekehrt vor: Überall zwischen LA und Tokyo ziehen braune Kohorten mit Hakenkreuzen über alle Städte der Welt. Und man redet uns ein: Nicht verallgemeinern! Keine Zusammenhänge erfinden! Jeder Nazi-Aufmarsch habe ganz andere, spezifische Gründe. Hier sei lediglich ein Protest gegen eine linke Zeitung, dort gegen einen kriminellen Bankier, am Ort 3 bloß eine nachvolziehbare Reaktion auf moslemische Kriminalität, am Ort 4 einfach eine gar nicht so schlimme “rechte Szene” usw. Das Eine hat mit dem Anderen gar nichts gemeinsam.
Wie würden Sie auf eine solche Erklärung reagieren? Bestimmt sagen Sie, der “Erklärende” ist entweder gaaanz dumm – oder er gehört selbst zu den braunen Sympathisanten.
30.6.2020, B.K.
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Bravo Frau Röhl und vielen Dank für einen Artikel, der die Faktenlage klar benennt.
Er hebt sich wohltuend von den billigen Ausweichmanövern des Polizeipräsidenten und des GRÜNEN Oberbürgermeisters von Stuttgart ab, die die brutale Randale der Öffentlichkeit als etwas danebengegangene Party verkaufen wollten. Schon das ist unglaublich schäbig.
Unverständlich, warum Rot/ Grün auch heute immer noch nicht ihre zweifelhafte Vergangenheit aufgearbeitet haben.
Ein Tritt gegen den Kopf eines am Boden liegenden Polizisten ist eigentlich ein Mordversuch. Joschka Fischer wird zur “Belohnung” Aussenminister. Esken macht sich mit der Antifaschistische gemein. An sich müsste sie deswegen ihr Mandat verlieren. jemand, der Gewalt verherrlicht, hat in einer Regierungspartei doch nichts verloren und schon gar nicht als Vorsitzende.
Es ist wirklich tragisch, wie einseitig linkslastig und blind auf dem linken Auge DE ausgerichtet ist. Das heisst nun aber gar nicht, dass man als Ausgleich rechtslastig und blind auf dem rechten Auge sein sollte.
Es heisst, alle Extremisten des Platzes zu verweisen, rote Karte zeigen und Gesetze endlich einmal anwenden und durchsetzen, nicht nur immer mehr Gesetze kreieren, und das für die Katz.
Ihr Artikel zeugt auch von viel Zivilcourage in diesem linksverhetzten DE, das Polizisten auf den Müll werfen möchte. Damit dann wohl nur noch die Anarchisten herrschen können.
30.6.2020, C.B.
Die „Partygänger“ brüllten auch „Allahu Akhbar“: https://twitter.com/ainyrockstar/status/1274793587918675969
30.6.2020, N.SCH

Ja, es braucht eine Änderung der Politikkultur.
Vielen Dank für die vielen guten Diskussionspunkte in Ihrem Gastkommentar, Frau Röhl. Und für den Mut, den Sie bewiesen haben, den Finger in eine der Wunden unseres Miteinanders zu legen! Die Achtung der Würde eines jeden Menschen, egal welcher Meinung er ist, ist ein seltenes Gut geworden. Wer nicht der medial gepushten links-grünen Mehrheitsmeinung ist, wird entweder an den rechten Rand (was ist das inzwischen eigentlich – irgendetwas rechts neben links?) gestellt oder auf andere Weise diffamiert.
Aber eine Diskussion, bei der zuerst die andere Meinung gehört und zumindest in den Grundlinien bedacht und auf richtige Punkte hin geprüft wird, bevor geantwortet wird, findet kaum mehr statt. Und hierin könnte doch gerade ein Weg aus der Sackgasse liegen, in die wir uns hineinmanövrieren. Erst zuhören, dann reden und andere Meinungen aushalten, auch wenn es vielleicht schwer fällt. Wem die Argumente fehlen, der schlägt drauf los, verbal und einige dann auch real. Und wer Gewalt gegen Andersdenkende oder auch gegen Polizisten gutheißt oder verharmlost, der verabschiedet sich aus den Reihen der Menschen, denen Menschenrechte wichtig sind. Es liegt an jedem von uns, für die Würde jeden Lebens einzutreten und nicht auf andere einzutreten.
30.6.2020, H.B.
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Kanake?
Sagt der eine Schwabe zum anderen: Dess isch Krieg! Dess sin alles Kanake!
Sagt der andere, mit Namen C. Özdemir: Halten Sie Fresse, wir sind in Deutschland !
https://www.youtube.com/watch?v=MZ1JTKj7zBs
28.6.2020, E.W.N.

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Stuttgart 29.6.2020: Großaufgebot der Polizei
Irre die neuen Nachrichten aus Stuttgart. Da wurde schon vergangene Woche „geframt“ bis zum Umfallen, und aus einem von Migranten dominierten Mob wurde eine „Party- und Eventszene“. Die Polizeiführung legte jetzt noch einmal einen drauf – und blamierte sich massiv, weil ihr Beschwichtigungs-Versuch zur Demaskierung wurde. Stuttgart musste dieses Wochenende mit einem Großaufgebot von Polizei gesichert werden, um erneute Krawalle zu verhindern. Die Innenstadt glich einer Hochsicherheitszone. Und jetzt raten Sie bitte, wie der Einsatzleiter das nannte? „Eine durchaus normale Samstagnacht“. Wenn das die neue Normalität ist, dann sollte man allmählich ans Auswandern denken. Der Polizeitrainer Steffen Melzer hat einen Gastbeitrag geschrieben darüber, mit welchen neun Methoden bei uns versucht wird, die reale Bedrohung durch Geflüchteten, Migranten und auch Linksradikalen zu kaschieren. Es sind bizarre und traurige Einblicke.
30.6.2020, http://www.reitschuster.de
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Stuttgart & Co: Die neun Methoden des Wegsehens
Steffen Meltzer
Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, reite es weiter!
Über den Umgang mit Straftaten aus dem rechtsextremen Milieu muss sich in unserem Land niemand Sorgen machen. Der Kampf gegen rechts wird jeden Tag verstärkt. Staatliche Stellen, Organisationen und Vereine, beispielsweise „Omas gegen rechts“ aber auch Annetta Kahane mit ihrer Amadeu-Antonio-Stiftung und viele selbsternannte Blockwarte
https://www.steffen-meltzer.de/potsdam-feind-mit-fahne-gesichtet/
achten peinlich genau darauf, dass jede Äußerung und Regung hochnotpeinlich dahingehend untersucht wird.
Demgegenüber stehen Straftaten von „jungen Männern“ einer völlig anderen Klientel. Geflüchtete, Migranten und Linksradikale begehen ebenso zahlreiche Gewalttaten. Wie geht man mit diesen um? Anbei eine Beschreibung der Methoden:
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Regel Nr. 1: „Gib dem Pferd einen neuen Namen und es reitet sich wieder.“
In der Nacht von Stuttgart haben nicht etwa hasserfüllte Linksextremisten mit einer mitgeführten Überziehmaske und gewaltbereite Migranten Polizisten verletzt, Geschäfte zerstört und geplündert, es handelte sich vielmehr um lediglich 500 frustrierte Partygänger.
https://www.mt.de/weltnews/nachrichten/nachrichten-aktuell/Randale-mit-Verletzten-und-Pluenderungen-in-Stuttgart-22810103.html
Liest sich wie eine Gartenparty in einer lauen Sommernacht, da kann es schon mal passieren, dass man ein Glas zu viel trinkt und randaliert.
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Regel Nr. 2: „Damit das Pferd vielleicht doch nicht tot ist, besorgt man eine stärkere Peitsche“
Dies geschieht in der Pressekonferenz durch besonders hohe Tiere, hier der Polizeipräsident und Vizepräsident , die noch einmal eindringlich darlegten, dass die Ausschreitungen keinesfalls politisch motiviert waren. Polizisten anzugreifen und zu verletzen muss demzufolge als eine neue Art des Massensports verstanden werden. Kann eben mal vorkommen. Wer den Staat und seine Vertreter angreift, ist unpolitisch. Aha.

… Alles vom 30.6.2020 von Steffen Meltzer bitte lesen auf
https://www.reitschuster.de/post/stuttgart-co-die-neun-methoden-des-wegsehens

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Steffen Meltzer hat als Polizeitrainer 15 Jahre lang Polizeibeamte fortgebildet (zum Beispiel Schießtraining, Amoklagen und anderes). Er ist Autor von „Ratgeber Gefahrenabwehr: https://www.steffen-meltzer.de/produkt/ratgeber-gefahrenabwehr-schuetzen-sie-sich-vor-kriminalitaet-ein-polizeitrainer-klaert-auf/
„So schützen Sie sich vor Kriminalität – Ein Polizeitrainer klärt auf“,
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„Schlussakkord Deutschland – Wie die Politik unsere Sicherheit gefährdet und die Polizei im Stich lässt“,
https://www.steffen-meltzer.de/produkt/schlussakkord-deutschland-wie-die-politik-unsere-sicherheit-gefaehrdet-und-die-polizei-im-stich-laesst/
„Mobbing! Ursachen, Schutz und Abhilfe“
https://www.steffen-meltzer.de/produkt/mobbing-ursachen-schutz-und-abhilfe/
und „So schützen Sie Ihr Kind! Polizeitrainer vermittelt Verhaltensrichtlinien zur Gewaltabwehr“.
https://www.steffen-meltzer.de/produkt/so-schuetzen-sie-ihr-kind-buch/

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MdL Fiechtner nach Rede zur “Partyszene” aus Landtag verwiesen
Der parteilose Abgeordnete Dr. Heinrich Fiechtner hatte am 24.6.2020 im Stuttgarter Landtag diese Rede gehalten:
„Auch mit meinen bald 60 Jahren lerne ich noch täglich dazu. Eine besondere Erkenntnis des vergangenen Wochenendes war es, dass der Begriff ,Partyszene’ eine neue geografische Bezeichnung für den arabischen Raum und den Maghreb zu sein scheint.
Eine Neuerkenntnis war es auch zu sehen, dass es offenbar eine neue Corona-Maßnahme zu sein scheint, mit einer Sturmmaske feiern zu gehen. Auch die Ausstattung mit einer Eisenstange scheint dazu notwendig zu sein. So kann wahrscheinlich der notwendige Abstand von eineinhalb Metern besser gewahrt werden.
Linksextremistische und von Ausländern dominierte Mobs sind in unserer Republik nicht erst seit gestern bekannt. Bereits bei Stuttgart 21 und spätestens beim G20-17-Gipfel in Hamburg konnte man die Ausmaße von unkontrollierten Randalen begutachten. Die Politik schaut auch in diesem Fall genüsslich zu und übt sich in Krokodilstränen.
Man stelle sich nur vor, die Ausschreitungen wären in Ostdeutschland passiert und von Rechtsextremisten besucht gewesen. Am nächsten Tag wäre der Bundespräsident Steinmüller vor Ort gewesen, Blumen würden niedergelegt, Gesetze erlassen, Distanzierungen vorgetragen und die Schuldigen stünden schon fest.
In diesem Fall schweigt man beharrlich über Hintergründe und möchte nicht mal ein deutlich vernehmbares ,Allahu akbar’ als eindeutiges Statement verstanden wissen.
Sie von Grünen, Roten, Schwarzen und Magentafarbenen wissen, dass Sie Dreck am Stecken hatten. Sie waren es, die unser deutsches Volk von Ausländern überrannt sehen wollten. Sie waren es, die mit Ramelow in Thüringen einen Kommunisten ins Amt gewählt haben. An Ihren Händen klebt Blut! Verlassen Sie diesen Plenarsaal, begeben Sie sich umgehend auf die naheliegende Königstraße und sammeln Sie die Scherben Ihrer Politik auf. Und nehmen Sie am besten Frau Aras gleich mit.“

Daraufhin wurde Dr. Fiechtner er von Landtagspräsidentin Muhterem Aras des Saals verwiesen. Da der Abgeordnete sich weigerte , wurde von Polizeikräften aus dem Saal getragen. Anmerkung: Dr.Fiechtner ist Arzt und hatte die AfD verlassen, da sie ihm zu weit rechts erscheint. In Vor-Merkel-Zeiten bis 2002 wäre Fiechtner vermutlich CDU-Mitglied.
28.6.2020
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MdL Dr. Fiechter aus Parlament getragen – Interview von Boris Reitschuster
https://www.youtube.com/watch?v=B9UiRtuI1vA&t=1s
Der parteilose Landtagsabgeordnete und Arzt Heinrich Fiechtner ist heute in Stuttgart aus dem Plenum getragen worden. In den Medien heißt es dazu, er habe provoziert. Schlagzeile in der “Bild”: Die Schlagzeile bei der “Bild” lautet “Polizeieinsatz nach widerlicher Hetzrede”. Fiechtner selbst kommt so gut wie gar nicht zu Wort. Exklusiv erzählte er jetzt im Interview, wie sich alles aus einer Sicht zuspielte. In seinen Augen waren seine Aussagen durch die freie Meinungsäußerung gedeckt. Endgültig zum Rausschmiss kam es, als Fiechtner den Politikern von CDU, SPD und Grünen und damit auch der Parlamentspräsidenten Muhterem Aras von den Grünen vorwarf, ihre Politik habe zu den Scherben in Stuttgart geführt.
Wenn so eine Aussage nicht mehr möglich sei in einem Parlament, habe die Demokratie ausgedient, warnt Fiechtner: „An dieser Stelle ist eine Schwelle überschritten. In der ganzen Republik, Baden-Württemberg steht einmal wieder für die ganze Republik. Da werden die Demokratie und die Freiheitsrechte mit Füßen getreten, in einer Weise, wie wir es seit 70 Jahren nicht kannten.”
24.6.2020, Boris Reitschuster, http://www.reitschuster.de

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Stuttgart: Polizei in Falle gelockt, Opfer „abgestochen“
„Mehrere hundert“ sollen die Polizei eingekreist haben und diffamierten die Eingekreisten als „Rassisten“.
Das Polizeipräsidium Stuttgart geht beim derzeitigen Ermittlungsstand davon aus, dass der 18-jährige polizeibekannte Dunkelhäutige die Situation absichtlich herbeigeführt hat.
https://www.zvw.de/stuttgart-region/gro%C3%9Fes-polizeiaufgebot-in-stuttgart-hunderte-feiernde-versto%C3%9Fen-gegen-corona-auflagen_arid-162434

Erstaunlich, dass eine Zeitung doch tatsächlich wagt eher wenig ungeschminkt die Wahrheit zu schreiben: „dunkelhäutig“, so viel Ehrlichkeit hat man doch schon lange nicht mehr in Massenmedien erfahren dürfen? Oder täusche ich mich da etwa?

Wir leben in interessanten Zeiten!
Für meinen Geschmack schon zu interessant. Mir scheint es ganz so, als würden interessierte Kreise danach trachten unter dem Rassismus-Narrativ nun auch noch Deutschland in Brand zu setzen und das Leben für die deutschen Einheimischen noch schlimmer und gefährlicher zu machen als seit 2015.

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Mutmaßlich linksextremistischer Mordanschlag auf Andreas Ziegler
Wie jeder Besucher des Kleinen Eckladens weiß, wird hier immer akribisch zwischen Lücken-, Lügen- und Lumpenpresse unterschieden, und so wollen wir es auch halten im Fall des mehr als nur mutmaßlich von Linksextremisten begangenen Mordanschlages auf Andreas Ziegler, Mitglied der alternativen Gewerkschaft Zentrum Automobil, verübt am Rande der Grundrechte-Demo zu Stuttgart am 16. Mai 2020.

Die dpa hatte lakonisch gemeldet: “Nach dem Angriff auf Teilnehmer der Stuttgarter Corona-Demonstration schwebt eines der drei verletzten Opfer in Lebensgefahr. Der 54-jährige Mann werde behandelt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Auch seine 38 und 45 Jahre alten Begleiter seien bei der Attacke am vergangenen Samstag verletzt worden. Es werde wegen versuchter Tötung ermittelt und ein politischer Hintergrund weiter nicht ausgeschlossen. Der Staatsschutz sei in die Suche nach den noch unbekannten Tätern eingebunden, hieß es weiter.
Die drei Männer waren am Samstag auf dem Weg zur Kundgebung auf dem Cannstatter Wasen angegriffen und niedergeschlagen worden. ‘Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Täter die Männer gezielt angriffen haben’, teilte die Polizei mit. In der Nähe des Tatorts seien zwei Schlagringe und weitere Gegenstände gefunden worden, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten.”

Die meisten Zeitungen und Sendeanstalten vermeldeten die Bluttat in dürren Worten – keineswegs alle; das humanistische Leitmedium Zeit etwa scheint in seiner online-Ausgabe routiniert darauf verzichtet zu haben –, und dabei wird es wohl bleiben; kein Skandal, keine Kampagne, keine Solidaritätsappelle etc. Ein 54jähriger liegt im Koma, auf der Webseite der Sezession steht zu lesen, ihm sei, obwohl er bereits bewusstlos war, eine Gaspistole an den Kopf gehalten und abgefeuert worden (dass eine Gaspistole am Tatort gefunden wurde, verkündete dpa später ebenfalls), so what? Wenn sich kein rechter Täter auftreiben lässt, läuft die Empörungsmaschinerie nicht an, denn das wäre kontraproduktiv und würde das Publikum verunsichern. (Man kann dieses selektive Verhalten der Medien auch bei Terroranschlägen beobachten: Jede Woche sprengt irgendwo in Afrika oder Asien ein islamischer Radikaler Menschen in die Luft, massakriert Boko Haram die Bewohner eines Dorfes, was unter “Vermischtes” oder “Ausland” kürzestmöglich abgehandelt wird. Aber wenn der Täter ein Weißer ist, dem sich eine rassistische, antimuslimische und überhaupt rechte Gesinnung bescheinigen lässt, kommt er auf die Seite 1, auch wenn er bei den Antipoden auf der Südhalbkugel mordet.)

Der Mann, der in Stuttgart sein Grundrecht wahrnehmen wollte, sich friedlich und leider ohne Waffen zu versammeln, wird entweder wieder gesund oder überlebt als Krüppel oder, was Gott verhüten möge, gar nicht; was auch immer geschieht, man wird es Ihnen – nicht überall, aber da und dort – in teilnahmslosen Worten mitteilen und zur Tagesordnung, dem “Kampf” gegen “rechts”, übergehen, zu dem der Anschlag letztlich auch gehörte.
… Alles vom 23.5.2020 bitte lesen auf https://michael-klonovsky.de/acta-diurna
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Solidarität mit Andreas Ziegler – Video und Spendenaufruf
Noch bevor am 16. Mai die Corona-Protestdemo in Stuttgart angefangen hatte, wurden mehrere Demonstranten von Linken ins Krankenhaus geprügelt. Langsam dringt seit Tagen die Nachricht durch, dass eines der Opfer noch immer in Lebensgefahr schwebt. Auch die nun bekannt werdenden Details zu dem Übergriff schockieren die, die davon erfahren.
https://youtu.be/bBHrboahQCI,

Die Gewerkschaft Zentrum Automobil hat eine Belohnung von 10.000 € für sachdienliche Hinweise ausgesetzt.
Damit der Verfolgungsdruck noch weiter erhöht werden kann, wurde eine Solidaritätskampagne gestartet, über die sie sich an der Aktion von Zentrum Automobil beteiligen können. Unsere Solidarität ist gefragt. Sorgen wir dafür, daß der Fall die Aufmerksamkeit bekommt, die bisher ausblieb, damit die Täter gefaßt werden und ihre gerechte Strafe erhalten. Folgend die Daten für das Spendenkonto:
IBAN: DE10 7603 0080 0950 1251 07
Empfänger: Andreas Brandmeier
Verwendungszweck: Solidarität mit Andy Ziegler

https://www.zentrum-automobil.de/2020/05/22/solidaritaet-mit-andreas-ziegler-nach-antifa-mordanschlagvideo/
23.5.2020

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Corona-Demo: Überfall-Opfer in Lebensgefahr
Der brutale Überfall auf Teilnehmer der Corona-Großdemo in Stuttgart hat immer dramatischere Folgen. Einer der Verletzten ringt offenbar mit dem Tod. ….
Dass die Täter in linksextremen, antifaschistischen Kreisen zu suchen sind, gilt in Ermittlerkreisen als sehr wahrscheinlich. Demnach hätten sie in ihren Opfern offenbar Gegner aus dem rechten Lager gesehen – und diese mutmaßlich auch gekannt.
… Alles vom 19.5.2020 bitte lesen auf
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.corona-demo-in-stuttgart-ueberfall-opfer-in-lebensgefahr.aa1b8014-74a7-4896-9f68-268bb4599de0.html
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Nach Angriff in Stuttgart: 54-Jähriger schwebt in Lebensgefahr
Es war ein brutaler Überfall. Am Samstagnachmittag um 14 Uhr haben bis zu 40 Täter drei Männer im Alter von 38, 45 und 54 Jahren auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart attackiert. Die Angreifer waren vermummt, schwarz gekleidet und mit Schlagringen ausgerüstet. Sie versetzten den Männern heftige Schläge und Tritte. Zwei der Geschädigten mussten von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht werden, der 54-Jährige schwebt laut Polizei in Lebensgefahr. Er und seine beiden Begleiter waren zur Tatzeit auf dem Weg zur “Querdenken 711″-Demonstration gewesen, bei der mehr als 5000 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen protestierten. “Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren”, sagt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Stuttgart. Eine Ermittlungsgruppe mit 14 Beamten sei auf den Fall angesetzt worden.
Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein versuchtes Tötungsdelikt aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll es sich bei den Angreifern um Angehörige der linken Szene handeln. Die Polizei geht davon aus, dass die mutmaßlichen Täter gezielt den 54-Jährigen attackierten. Der lebensgefährlich verletzte Mann ist ein in Stuttgart bekannter Gewerkschafter.
… Alles vom 20.5.2020 bitte lesen auf
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/stuttgart-54-jaehriger-schwebt-nach-pruegelattacke-in-lebensgefahr-a-f9669f51-9219-4ccd-bf39-de275ebfb206

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