Haeusliche-Gewalt

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Lindenberg bei St.Peter am 15.11.2014: Blick über den Nebel zum Schauinsland

Lindenberg bei St.Peter am 15.11.2014: Blick über den Nebel zum Schauinsland

 

 

 

Häusliche Gewalt bleibt oft ohne Folgen
Im Stadt- und Landkreis Freiburg wurden im vergangenen Jahr 1570 Fälle häuslicher Gewalt angezeigt, wie bei einer Tagung in Freiburg neulich bekannt wurde. Inbegriffen ist auch die Gewalt gegen Kinder. 88 Prozent der Anzeigen kamen aus der Stadt, zwölf Prozent aus dem Landkreis. Ein für Beratungsstellenleiterin Martina Raab-Heck unerklärlicher Anstieg in der Stadt: In den Vorjahren habe die Relation immer bei 75 zu 25 Prozent gelegen.
Alles vom 15.12.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/warum-bleibt-haeusliche-gewalt-so-oft-ohne-folgen

 

Häusliche Gewalt in der Schweiz – Film anläßlich 16tage-Aktion

Häusliche Gewalt liegt vor, wenn Personen innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder eheähnlichen Beziehung physische, psychische oder sexuelle Gewalt ausüben oder androhen. Die enge Beziehung zwischen Opfer und Täter definiert, was zu häuslicher Gewalt gehört.

In der Schweiz entfällt mit 15‘810 Straftaten (2012) ein beträchtlicher Anteil (39%) der Gewaltstraftaten auf den Bereich „Häuslicher Gewalt“. Beispielsweise geht etwa ein Drittel der statistisch erfassten Vergewaltigungen (197 Fälle im Jahr 2012) auf das „Konto“ der häuslichen Gewalt.
Dieser Film entstand im Auftrag des cfds für die Kampagne “16 Tage gegen Gewalt an Frauen” www.16tage.ch
23.11.2014

 

 

Häusliche Gewalt in islamischen Familien – Gewalt gegen Frauen und gegen Kinder

Häusliche Gewalt geschieht hinter Türen, in Privaträumen: Hinter der Türe einer Dreizimmerwohnung im Mietwohnblock im 6. OG, hinter der Türe der Luxusvilla einer angesehenen Person oder aber hinter der Türe eines Zimmers in der Studenten-WG. Das Problem: Der Staat hat in den Privaträumen einer Wohnung nichts zu suchen, die Privatsphäre ist vom Grundgesetz her geschützt. “Was hinter der Wohnungstüre geschieht, geht niemanden etwas an, auch mich nichts.”

Häusliche Gewalt üben Stärkere gegen Schwächere aus, also zumeist Männer gegen Frauen oder gegen Kinder. Was macht Männer zu gewaltbereiten Machos? Dieses Problem wird in Deutschland nicht offen und ehrlich diskutiert: Nicht nur Alkohol, Arbeitslosigkeit, Armut, Migration, Perspektivlosigkeit und soziale Lage lassen Männer zu Schlägern und Peinigern werden (20%), sondern die Traditionen und religiöse Vorgaben des Islam (80%). Die Zahlen (20 zu 80%) finden sich in diesem Größenverhältnis in allen repräsentativen Studien.

Häusliche Gewalt ist ein Problem der Frauen: Eine verheiratete Muslima kann in ihrer Wohnung in Deutschland nicht die vollen Frauenrechte (wie von Terre-des-Femmes als Teil der allg. Menschenrechte formuliert) einfordern, wenn ihr Ehemann das nicht will.

Häusliche Gewalt ist ein Problem der Kinder: In Berlin stammen 84,2% der jugendlichen Intensivtäter (also mit z.B. 14  Jahren über 500 Straftaten) aus islamisch geprägten Familien (palästinensische und kurdische Flüchtlingsfamilien, türkische und arabische Familien, Libanon-Clan, …), in denen es keine gewaltfreie Erziehung gibt, in denen Kinder von klein an geschlagen und gezüchtigt werden, in denen “kaum ein Junge das Elternhaus körperlich unversehrt verläßt” (Güner Balci, 19.11.2014, Ard). Und diese großenteils in Deutschland geborenen Jungen gehen mit 13 Jahren auf die Strasse, um dort mit unvorstellbarer Brutalität Gewalt auszuüben. Die als Kind in der Familie als “normal”, über lange Jahre und immer wieder passiv erfahrene häusliche Gewalt wird vom Jugendlichen mit Beginn der Pubertät aktiv ausgelebt – ausser Haus, also auf der Strasse. Güner Balci führt dieses Gewaltkreislauf fort: Der Jugendliche tritt mit Gewalt im öffentlichen Raum erst dann nicht mehr in Erscheinung, wenn er eine z.B. aus Anatolien importierte Muslima heiratet, denn “danach richtet sich die Gewalt gegen die Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung”.

Solange islamisch geprägte Traditionen bzw. Religionsvorschriften des Islam der Frau nicht die gleichen (Menschen-)Rechte wie dem Mann zubilligen, solange wird häusliche Gewalt in deren Wohnungen weiter stattfinden – Gewalt zur Unterdrückung der Frauen und Erziehung der Kinder. Auch die in Berlin geforderte “Zwangs-Kita ab einem Jahr” wird daran nichts ändern.

Flüchtlingsfamilien aus Libanon oder dem Grenzgebiet Türkei/Syrien/Irak/Iran (Kurden) kommen nach Deutschland und leben hier 15 Jahre – wohlgenährt und mit 3 Fernsehern versorgt, aber nur geduldet und ohne Arbeit. .

Im 3. Reich konnten Schergen von Polizei bzw. SS jede beliebige Wohnung betreten, durchsuchen und deren Bewohner mitnehmen. Um solche Gräuel der Nazi-Zeit in Zukunft zu verhindern, wurde das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung von den Vätern unseres Grundgesetzes nach 1945 bewußt streng formuliert. Seit 2004 nimmt die häusliche Gewalt stetig zu, immer mehr Wohnungen verkommen zu rechtsfreien Räumen, die Gewalt gegen Frauen und Kinder findet zunehmend hinter verschlossenen Türen statt.

Die Anzahl der Gewaltdelikte im öffentlichen Raum (Strassenkriminalität) nimmt seit 2004 in Deutschland ab. Gleichzeitig werden die Täter immer brutaler (wenn einer am Boden liegt, geht’s erst richtig los), immer jünger (Intensivtäter bereits mit 14) und immer deutscher (hier in Deutschland geboren als Söhne von Migranten bzw. Flüchtlingen).

 

Jugendgewalt – zum Film über die Jugendrichterin Kirsten Heisig

Im Anschluss an den ARD-Film „Das Ende der Geduld” über die 2010 verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig diskutiert Anne Will mit ihren Gästen über den Kampf gegen Jugendgewalt. Seit 2010 wird das von Kirsten Heisig initiierte „Neuköllner Modell” in Berlin angewendet. Junge Straftäter sollen konsequent und schneller vor Gericht gestellt werden, um so ihren Rückfall in die Kriminalität zu verhindern. Wird das Jugendstrafrecht in diesem Sinne heute konsequent angewendet? Oder haben Jugendrichter noch immer zu viel Geduld mit den Tätern? Und warum haben vor allem viele arabischstämmige Jugendliche den Respekt vor unserem Rechtsstaat verloren?
Alles vom 19.11.2014 bitte lesen auf http://annewill.blog.ndr.de/, Sendung 19.11.2014, 2.45 Uhr. ARD

Güner Balci: Gewalt bei der Kindererziehung in der Familie – Jugendgewalt später
Häusliche Gewalt gegen Kinder in der Familie: “Das, was Menschen am Ende zu Tätern werden läßt, was diese Kinder von klein auf erfahren, fängt mit einer Ohrfeige an und geht bis zu brutalster Gewalt. Für diese Jugendlichen ist es normal, dass man nicht körperlich unversehrt ins Leben geht”, denn “gewaltfreie Erziehung in islamischen Familien gibt es nicht.” So die deutsch-türkische Sozialarbeiterin, Autorin und Journalistin Güner Balci in der Ard-Diskussion mit Anne Will im Anschluß an den Film über die 20102 verstorbene Jugendrichterin Kirsten Heisig. Während die anderen Diskussionsteilnehmer beschwichtigen im Sinne von “Mit der Jugendgewalt steht es gar nicht so schlimm”, sieht Güner Balci das Hauptproblem darin, dass die von Tradition und Islam legitimierte Gewalt als Erziehungsmethode diese Kinder allzuoft zu jugendlichen Gewalttätern und Intensivtätern werden läßt. mehr
Balci glaubt nicht an die erzieherische Wirkung von Strafen: „Oft ist es vergebene Liebesmüh‘. Bei 50 Straftaten – was soll man da noch erziehen? Bis wann kann man noch über einen erzieherischen Gedanken nachdenken und ab wann sollte man darüber nachdenken, die Menschen vor jemandem zu schützen? Das ist die Gratwanderung, die man leisten muss.“ Intensivtäter terrorisieren ganze Viertel wie etwa in Berlin-Neukölln bis zu ihrer Heirat: „Wenn die dann irgendwann 30 sind spätestens, dann sind die verheiratet und haben andere Probleme. Dann haben die Frauen das Problem“
„Die Kinder sind Teil der deutschen Gesellschaft. Aber der Hintergrund ist wichtig. Man muss sich fragen: Woher kommt eine enorme Gewaltbereitschaft bei einem 13-jährigen? Oder woher kommt die Respektlosigkeit gegenüber Frauen? Da muss man sich dann fragen, was hat dieses Kind vermittelt bekommen? Was wurden für Werte vermittelt?“ Die häusliche Gewalt in islamisch geprägten Familien wird laut Balci unterschätzt: „Gewalt in der Erziehung spielt in der Türkei eine enorme Rolle. Kinder haben nicht das Recht darauf gewaltfrei erzogen zu werden. Stellen Sie sich vor, jemand kommt aus so einer Kultur, wo das völlig selbstverständlich ist.”
Respekt und Toleranz ist keine Einbahnstraße und sollte auch für muslimische Eltern gelten
Habe das Buch und freue mich, dass nun der Film, gerade zur Woche der Toleranz, ausgestrahlt wurde. Richterin Heisig ist/war für mich eine unfassbar mutige und auch weitsichtige Frau! Ihr “Modell” ist richtungsweisend!! Ihr Freitod (?) nicht nur bedauerlich sondern ein großer Verlust für unserer Justizsystem. Fazit für mich: wer solche Kollegen hat, der braucht keine Feinde mehr! Die anschließende Gesprächsrunde hat mich nicht nur wütend und zugleich traurig gemacht, nein, mir wird auch Angst und Bange vor einer (inkompetent wirkenden) Richterin wie Frau Sassenroth, die zu keiner Sekunde authentisch und engagiert “in Sachen Opferschutz” rüberkam. Etwas dezenter ihr Kollege von der Staatsanwaltschaft. In welcher Welt leben die denn? Geradezu übel wurde mir von der Argumentation des Journalisten Stahl – ein richtiger “Gutmensch”. Wo bleibt denn da die journalistische Neutralität!!? Einzig überzeugend, empathisch und engagiert war Frau Güner Balic in ihrer Benennung der Problematik (islamische Familien erziehen ihre Kinder mit Gewalt). Bravo!! Für mich die einzig ernstzunehmende Diskussionspartnerin in dieser Runde, die genau wusste wovon sie spricht! Ich hätte mir wirklich zusätzliche Diskussionspartner gewünscht, die vor Ort, oder auch in der Forschung mit Jugendgewalt zu tun haben. Soziologen,Sozialarbeiter, Lehrer, Kriminalisten. Oder den Bürgermeister eines bekannten Berliner Stadtteils.
Liegts daran, dass partriarchalische Strukturen, frei von jedem Demokrativerständnis, mit defizitärem Frauenbild vorwiegend bei muslimisch geprägten männlichen Gewalttätern zu finden sind?
Oder wie kommts, dass zigtausende junger Menschen trotz widrigster Lebensumstände nicht kriminell werden? Respekt und Toleranz ist jedenfalls keine Einbahnstraße und sollte nicht nur für Deutsche gelten. Und Respekt fängt im Elternhaus an. Damit wir später keine “Gutrichter” brauchen.
20.11.2014, H. Roll

Angenommen, ich wäre nach Kanada ausgewandert, dann würde ich:
– mich an die Gesetze des Gastlandes halten,
– versuchen, mich in die Gesellschaft zu integrieren,
– die Sprache des Gastlandes erlernen,
– nicht mit Drogen dealen,
– nicht andere Menschen niederschlagen,
– die Gleichberechtigung von Mann und Frau achten,
– meine Kinder nicht züchtigen,
– die Lebensentwürfe meiner Familienmitglieder achten,
– mich im Gastland nützlich machen.
Ist das zu viel verlangt? Nein, es wäre das, was das Aufnahmeland erwarten kann.
20.11.2014, D. Weidener

Frau Güner Balci hat Recht: Alles beginnt bei der Erziehung im Elternhaus
Güner Balci ist die Einzige die den vollen Durchblick hat und der Realität in die Augen sieht. Natürlich muss härter durchgegriffen werden und unsere Justiz muss sich wieder Respekt verschaffen. In der Schweiz sind wir auf dem besten Weg die gleichen Fehler zu machen .Alles beginnt im Elternhaus, in allen Kulturen.
20.11.2014, Irene Brönnimann

Kinder, die häusliche Gewalt erleben, geben diese später weiter
Jeder weiß, wie es wirklich ist und Frau Balci scheut sich nicht, der Wahrheit ins Auge zu sehen und dies auszusprechen! Tolle und ganz wichtige Beiträge von ihr – häusliche Gewalt! Kinder, die Gewalt erleben, geben diese weiter! … Die meisten Opfer haben doch Angst und es wird wenig getan, diese Angst unnötig zu machen!
20.11.2014, Susanne Lagarde

Eltern müssen gewaltfrei erziehen
Ich vermisse in den Beiträgen die Rolle der Eltern/ Familien. Sind die Eltern nicht als erstes oder zumindest auch für die Erziehung der Kinder verantwortlich? In den Beiträgen aller Teilnehmer/innen werden immer nur die deutschen Behörden, Gesetze, Schulen verantwortlich gemacht für die “Fehlentwicklung” von Kindern und Jugendlichen. Sind Eltern, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, automatisch von jeder Verantwortung befreit?
20.12.2014, Gudrun Steinbach

Mit Gewalt zum “Prinz” erziehen
Ich bin Lehrer an einer Mittelschule in einer größeren Stadt in Bayern. Hier sind keine Schüler, die nur geduldet sind. Leider muss ich dennoch feststellen, dass in den Schulen, diejenigen, die straffällig geworden sind/respektlos gegenüber Lehrern und Mitschülern sind/ oftmals unangepasst sind, hauptsächlich Kinder mit Migrationshintergrund sind – nein keine Österreicher – es handelt sich vor allem um Kinder und Jugendliche mit islamischem Glauben. Gründe dafür, sind sicherlich einerseits die mangelnde Erziehung innerhalb der Familien, da ihr “Prinz” zu Hause vollkommene Unterstützung bekommt (mein Kind ist so brav, macht keine bösen Sachen)
20.11.2014, Lems

Erziehung hat nichts mit Zwang und Mundtotmachen zu tun
Ich finde es schon toll, dass man darüber diskutiert, die Kinder in sehr frühem Alter von Straftaten wegzubringen. Wo bleibt denn da die Verantwortung der Eltern? Diesen Familienclans ist es überhaupt nicht bewusst, das Erziehung nichts mit Zwang und Mundtotmachen zu tun hat. Man sollte mehr auf die Eltern mit Migrationshintergrund eingehen. In dem Film war eine Szene zu sehen, in der das Thema sehr gut dargestellt wurde. Ich glaube nicht, dass ein Jugendrichter das reparieren kann, was täglich im Elternhaus falsch gemacht wird. Die Erwachsenen in  den betreffenden Familien sind für ihre Kinder meistens ein denkbar schlechtes Vorbild, jedoch sind die Eltern ständig präsent, haben also mehr Einfluss als ein Sozialarbeiter oder ein Jugendrichter haben kann. Ich will das Thema jedoch nicht nur auf Familien mit Migrationshintergrund beschränken. Es ist genauso schlimm, wenn Eltern sich gar nicht darum kümmern, was die Kinder tun und ob sie zur Schule gehen oder nicht. Ich bin nicht der Meinung, dass das Thema alleine die Gerichte angeht. In der Tiefe kann nur die Familie was richten.
20.11.2014, Emma Müller

Hoffentlich gibt es noch irgendwo Menschen wie Frau Heisig
Schon erstaunlich, wie die Diskussion bei Anne Will läuft. Da sitzt mit Güner Balci eine Kennerin der Situation vor Ort, selbst mit Migrationshintergrund, und versucht der entspannten deutschen Justiz verständlich zu machen was falsch läuft. Fazit: Alles ist doch ganz ok, und wenn nicht, so sind wir selber schuld. Hauptsache keiner sagt was gegen die, deren Herkunft oder Bezeichnung man nicht aussprechen darf. Wir können uns also erstmal wieder hinlegen und abwarten bis in den nächsten Jahren durch verstärkten Zuzug aus dem Süden die Situation noch unerträglicher wird. In Deutschland muss man immer wieder erst “gegen die Wand” fahren um Fehler zu erkennen und entscheidende Änderungen einzuleiten. Hoffentlich gibt es noch irgendwo Menschen wie Frau Heisig. Doch die brauchen die Unterstützung von “ganz oben”.
20.11.2014, Bernd Nasner

In jedem Kind, dem laufend Gewalt angetan wird, wächst Wut
Welch eine Wohltat, die Kommentare einer so erfahrenen und klugen Frau wie Frau Güner Balci zu hören. Wir können uns doch nicht immer nur Gedanken machen über die Täter und die Opfer einfach vergessen. Wann schützt man die Gesellschaft endlich vor allmächtigen Clans? Das Thema Gewalt kommt von Gewalt. Kein Kind wird gewalttätig geboren. In jedem Kind, dem laufend Gewalt angetan wird, wächst Wut und Agression, welche sich jederzeit entladen kann. Fehlende Bildung, schwierige Familienverhältnisse, Islam. Migrationshintergrund, Armut, sind erschwerende Probleme, die die Gewaltbereitschaft fördern. Der Kern liegt für mich in der Erziehung eines Kindes – zum Guten oder zum Bösen.
20.11.2014, Christine Berkenkamp

Häusliche Gewalt gegen Kinder – durch den Islam legitimiert
Der Film war ein lichtblick. Die Diskussion auch, denn sie zeigte das ganze Dilemma auf, in dem wir in Deutschland stecken. Lediglich Frau Balci hatte den Mumm, die Dinge beim Namen zu nennen (Erziehung durch Gewalt zuhause). Wahrscheinlich, weil sie allein dem Vorwurf, “Rechts” zu sein, entgehen kann.
20.11.2014, Bernd

15 Jahre hier Kinder gewalttätig erziehen anstatt zurück in den Libanon
Sehr geehrte Frau Will, ich vermisse die Fragestellung, warum die Eltern der Intensivtäter, die ja – nach Aussage des Journalisten – darunter leiden, dass sie 15–20 Jahre lang in Deutschland nicht arbeiten dürfen, nicht in ihre Heimatländer zurück gehen. Die Aussage des Journalisten, dass es im Libanon seit diesen 15 – 20 Jahren ständig Krieg gibt, ist nun wirklich nachweislich falsch. Wenn ich arbeiten möchte, mich hier falsch behandelt fühle, mein Heimatland liebe, dann gehe ich doch zurück.
Das Hierbleiben über diese gewaltige Zeitspanne muss wohl ganz andere Gründe haben. Wenn man als Familie all das Negative in Deutschland trotzdem mitmacht, was der Journalist so “herzerweichend” aufzählte, scheint die Heimatliebe gegenüber der wirtschaftlichen Sicherheit in Deutschland keine echte Chance zu haben. Welche Probleme wären den Familien, besonders ihren Kindern, erspart geblieben. In der heimatlichen Umgebung wäre es zu diesen erziehungsmäßigen Defiziten / Entgleisungen sicher nicht gekommen. Dort hätte man sicher auch berufliche Herausforderungen finden können.
Über die Möglichkeiten der Abschiebung wurde auch nicht gesprochen. Ich hätte mir etwas weniger “Korrektness” gewünscht. Die deutlichen Worte, mit ebensolchen Beispielen, von Frau Balci machten Einiges sehr deutlich.
20.11.2014, Hans-Joachim Höhne

Gewalt bei der Kindererziehung in islamischen Familien als das Problem 
Tatsächlich habe ich auch den Einruck, dass Frau Güner Balci die „Fachfrau“ in der Runde ist. Die anderen Herrschaften sollten einmal ihre „Ich wünsch mir was“ Brille abnehmen und sich der Realität stellen. Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Gewalt in den frühesten Kindertagen in den Familien beginnt, Heranwachsende – auch mit deutschem Pass – die traditionellen Wertevorstellungen und die mittelalterlichen Lebensrichtlinien der strengen Muslime übernehmen und diese in ihrem Umfeld dann auch anwenden. Kinder erfahren vom Kleinkindalter an Gewalt, Ächtung von Schwestern und Müttern und dem Streben nach Macht über andere bzw. Andersdenkende. Selbst bei Akademikern konnte ich erleben, wie z.B. die Frau und die volljährige Schwester eines Neurochirurgen bei einem Treffen in der Wohnung des Arztes von dem 14jährigen Sohn beschimpft und geschlagen wurden, weil der Tee für die Gäste nicht rechtzeitig fertig war. Die Küche durften die weiblichen Mitglieder der Familie nicht verlassen solange Besuch in der Wohnung war. Dem können wir nur mit einem Strafrecht entgegen wirken, das Schulschwänzen, Gewalt, Raub und Mord Schande über die jeweilige Familie bringt und deren sofortige Ausweisung zur Folge haben könnte. Nur dann haben die traditionellen Muslime ein Interesse, ihre Kinder nach unseren Wertevorstellungen zu erziehen bzw. dafür zu sorgen, dass sie Bildung erlangen und sich integrieren. Wir haben nicht mehr viel Zeit.
20.11.2014, L.Latermann

 

 

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