Baby

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Tele-Blick von der Immi am 9.2.2007 nach Osten ins Weilersbachtal (links) und Zastlertal (rechts) sowie hoch zum Häusleberg und Hinterwaldkopf – Hanisenhof links

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(1) Kinderwagen Dreisam 6.11.2012     (2) Hände 24.3.2014                                 (3) Strandbad 22.6.2014

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(4) Babyhosen 7.12.2016

 

Wellcome Freiburg

Das Baby ist da, die Freude groß und dann beginnt der neue Alltag in der Familie. Das Baby schreit, das Geschwisterkind ist eifersüchtig, keiner hat eingekauft, die Oma wohnt 500 Kilometer entfernt, puh, ganz schön anstrengend. Hier genau setzt das Wellcome-Projekt an. Praktische Hilfen für Familien nach der Geburt. Seit 2009 unterstützt Nicole Zundel, Koordinatorin des Projekts, das von der Diakonie geführt wird, gemeinsam mit derzeit 37 Ehrenamtlichen junge Familien bis zu 6 Monate lang. 18 neue Familien stehen auf ihrer Warteliste, daher möchte das Wellcome-Team dringend neue Engagierte willkommen heißen. …..
Alles vom 29.5.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/lokales/freiburg/praktische-hilfe-fuer-eltern

Wellcome Freiburg, Diakonisches Werk,
Nicole Zundel (Koodinatorin), Dreisamstraße 3-5, 79098 Freiburg.Tel. 0761/36891 -179
freiburg@wellcome-online.de., www.wellcome-online.de
http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/kinderbetreuung-6-monate-nach-der-geburt-10-jahre-wellcome/ (5.7.2012)

Wellcome Freiburg – Hilfe nach der Geburt >Muetterzentrum

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Betreuungsgeld vor dem 15. Lebensmonat-Modell
Erst einmal möchte ich Ihnen und allen Beteiligten meinen Respekt für die gut recherchierte und den Interessierten anschaulich und gut verstehbar vermittelte Ratgeber-Serie “Junge Familien und das Geld” zollen: Meiner Einschätzung nach steht alles Wesentliche drin, sehr gut verstehbar und knackig vermittelt! Es gibt aber einen kleinen Irrtum im “Betreuungsgeld vor dem 15. Lebensmonat-Modell”. Der scheint vielleicht erst einmal gar nicht so bedeutsam, lässt aber im schlechtesten Fall bei Ihren Leserinnen und Lesern eine Falschannahme aufkommen, dass nämlich berufstätige Eltern 14 Monate Elterngeld untereinander frei verteilen können. Sie haben die Verrechnung der nachgeburtlichen Mutterschutzfrist, der – wie es nahegelegt wird – berufstätigen Mutter nicht einbezogen (was Sie im EG-Teil erwähnt haben). Dann lautet die korrekte Option: zwei Monate nachgeburtlicher Mutterschaftsgeldbezug der Frau = zwei Monate Elterngeld (EG) verbraucht; zehn Monate EG-Bezug des Mannes (mein Bravo für die beispielhafte Idee) = 12 Monate verbraucht, so dass dann Vater und Mutter des Kindes nur noch zwei Monate = je einen gemeinsam = parallel nutzen können, nicht je zwei. Daran, dass der letzte EG-Bezugsmonat der 13. Lebensmonat des Kindes ist, ändert sich aber nichts, was Ihr Hauptthema “möglicher Beginn des Betreuungsgeldbezugs vor dem 15. Lebensmonat” angeht. Meine Erfahrung in der Schwangerschaftsberatung zeigt, dass sich die Unerfahrenen unter ihnen gerne an Modellen orientieren, die von sachkundiger Seite angeboten werden. Deshalb könnte eine öffentliche Korrektur des Beispiels relevant sein. Eine hilfreiche Information für alle werdenden Eltern kann als Teil Ihrer sehr informativen Serie sein, dass sie Anspruch auf kostenlose Rundum-Beratung haben zu ihren Fragen – eben auch den in Ihrer Serie thematisierten – bei allen offiziellen Schwangerschaftsberatungsstellen.
3.5.2014, Erika Zippe, pro familia e. V., Freiburg
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Ein Bonus für Daheimgebliebene
Alles zu “Ein Bonus für Daheimgebliebene” von Ronny Gert Bürckholdt vom 26.4.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/betreuungsgeld-kann-eltern-viel-geld-bescheren–83806235.html
Deutscher Ethikrat gegen Babyklappen

Der Deutsche Ethikrat hat sich mit deutlicher Mehrheit für ein Ende von Babyklappen und anonymen Geburten ausgesprochen. Stattdessen schlägt er einen neuen Weg vor. Babyklappen und anonymen Geburten seien ethisch und rechtlich sehr problematisch, heißt es in einer in Berlin vorgestellten Stellungnahme. Die Kölner Medizinethikerin Christiane Woopen sagte, es sei unwahrscheinlich, dass Mütter und Väter, die ihre Kinder töten wollten, von dem Angebot überhaupt erreicht werden. Kritisiert wurde die Stellungnahme aus den Reihen der Kirchen: In einem Sondervotum sprachen sich sechs der 26 Ethikrat-Mitglieder für eine Fortsetzung der Angebote aus. Dazu zählen der Augsburger katholische Weihbischof Anton Losinger, der katholische Moraltheologe Eberhard Schockenhoff (Freiburg) und der evangelische Mediziner Eckhard Nagel, der auch Präsident des Ökumenischen Kirchentages 2010 ist. Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und die evangelische Landesbischöfin Margot Käßmann sprachen sich für eine Beibehaltung aus. Die Angebote seien trotz ethischer und rechtlicher Bedenken vertretbar, argumentieren die Kirchenvertreter im Ethikrat. “Es besteht immerhin die reale Möglichkeit der Rettung eines Kindes vor dem Tod durch die Angebote der anonymen Kindesabgabe, so dass diese im Hinblick auf den Lebensschutz bestehen bleiben müssen”, forderte Losinger. Die seit rund zehn Jahren in Deutschland praktizierte anonyme Kindesabgabe soll verhindern, dass Frauen Neugeborene töten oder aussetzen. Die Zahl tot aufgefundener Neugeborener in der Bundesrepublik ist nach Angaben des Kinderhilfswerks “terre des hommes” seit Einführung dieser Angebote im Jahr 1999 konstant geblieben und 2008 sogar gestiegen. Der Ethikrat empfiehlt stattdessen dem Gesetzgeber, eine “vertrauliche Kindesabgabe mit vorübergehender anonymer Meldung” zu ermöglichen. Zudem verlangt er eine umfassende öffentliche Information über bestehende Hilfsmöglichkeiten. Konkret sollen Frauen in Notlagen verlangen können, dass die Daten zur Geburt für die Dauer eines Jahres nur einer betreuenden Beratungsstelle und nicht dem Standesamt mitgeteilt werden. Damit solle ein “angemessener Zeitraum größtmöglicher Vertraulichkeit geschaffen werden”. Bundesweit gibt es nach Angaben des Ethikrats rund 80 Babyklappen; zudem böten etwa 130 Kliniken anonyme Geburten an. Seit Jahren gibt es politisch und gesellschaftlich eine Auseinandersetzung über den Sinn von Babyklappen. Kritiker und Verfechter der anonymen Kindabgabe verweisen jeweils auf konkurrierende Grundrechte: einerseits auf das Recht auf Leben, andererseits das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Der Sozialdienst katholischer Frauen begrüßte das Mehrheitsvotum des Ethikrates.
29.11.2009, kna

 

Babyklappen-Statistik Baden-Württemberg

Von den 35 in Babyklappen in Baden- Württemberg abgegebenen Kindern leben inzwischen zehn wieder bei ihren Müttern. In Lörrach wurde noch kein Baby in die Klappe gelegt.18 Babys wurden zur Adoption freigegeben, bei drei weiteren steht die Adoption noch aus. Drei behinderte Säuglinge kamen in Pflege. Ein Kind war bereits vor Abgabe in der Babyklappe gestorben, vermutlich bei der Geburt. 16 Neugeborene waren in Stuttgart, 12 in Karlsruhe, 5 in Mannheim und 2 in Pforzheim abgegeben worden. In der jüngsten Babyklappe in Lörrach wurde noch kein Säugling gefunden. Im Südwesten seien derzeit keine weiteren Babyklappen geplant, teilte Ministerin Monika Stolz (CDU) auf eine Landtagsanfrage der CDU-Abgeordneten Andrea Krueger mit. Krueger sieht in diesen Einrichtungen ein geeignetes Instrument zum Schutz des neugeborenen Kindes, falls trotz Schwangerschaftsberatungen das soziale Netz für Mütter nicht ausreichend trage. Die erste Babyklappe war von der Hardtstiftung und dem Diakonischen Werk des Landkreises im Juli 2001 in Karlsruhe eingerichtet worden. Das Weraheim Stuttgart eröffnete im April 2002 seine Babyklappe. Im Dezember 2002 folgten die Babyklappen beim Städtischen Klinikum Pforzheim und an der St. Hedwig-Klinik in Mannheim. Die jüngste Einrichtung gibt es seit Mai 2008 am St. Elisabethenkrankenhaus in Lörrach.
10.8.2009, Sozialministerium BW

 

Nestlé-Milch – Melamin und Krisenkommunikation

Der ungeheuerliche Milchskandal in China hat jetzt auch den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern Nestlé erfasst. In /”Dairy Farm Pure Milk”/, einem Milchprodukt von Nestlé wurden “Spuren” der giftigen Chemikalie Melamin entdeckt.

Es sind eben nicht “nur” chinesische Firmen, die sich auf Kosten der Gesundheit bereichern, sondern auch die “Global Player”. Wir wollen das Augenmerk aber nicht auf den Skandal selber lenken,

sondern auf die jetzt anlaufenden Kampagnen, die den Nestlé Skandal herunterspielen sollen. Nicht das gesundheitsschädliche Melamin in der Nestlé-Milch, die Umweltkatastrophe, der Reaktorunfall oder das bekannt gewordene Massaker sind das Problem für große Konzerne und Diktatoren, sondern “schlechte

Krisenkommunikation”. Das folgende aktuelle Zitat eines Nestlé Sprechers ist ein Beispiel

klassischer Krisenkommunikation: “Das Schweizer Unternehmen bestätigte die Angaben der Regierung in Hongkong. Allerdings handele es sich bei der getesteten “Dairy Farm Pure Milk” um ein für die Gastronomie bestimmtes Produkt, das nicht von Kleinkindern getrunken werden sollte, sagte ein Konzernsprecher am Sonntag in Genf. Ein Sprecher des Zentrums für Nahrungsmittelsicherheit in Hongkong erklärte, der Anteil des Giftes in der in China hergestellten “Dairy Farm Pure Milk” von Nestlé sei so niedrig, dass ein einjähriges Kind mit einem Gewicht von 7,5 Kilogramm drei Packungen oder 3,38 Liter pro Tag trinken müsste, um eine gefährliche Dosis zu erreichen. Der normale Konsum sei ungefährlich.” Quelle: Focus Online

Wie schädlich die “geringen Spuren” tatsächlich sind, lässt sich schwer einschätzen. Es bleibt die Frage: “Was ist Wahrheit, was ist Lüge, was ist Krisenkommunikation?” Dass es beim ganzen Vergiftungsskandal in China ökonomische Gründe für eine Melaminbeimischung gab, ist unbestritten

“Heute hat fast jedes Unternehmen einen PR-Plan für Krisenkommunikation in der Schublade, um eventuelle profitschädliche Probleme zu antizipieren und herunterzuspielen” schreiben die Autoren Stauber und Rampton im lesenswerten Buch “Giftmüll macht schlank” und beschreiben dort auch genau wie solche Pläne aussehen. Im Bereich Krisenkommunikation arbeiten die größten Werbefirmen der Welt. “Burson Marsteller ist Spezialist im so genannten “Krisenmanagement: “/Nach dem Reaktorstörfall //von Three Mile Island in den USA im Frühjahr 1979 polierte die Agentur das angekratzte Image des Betreibers wieder auf. Dem Chemieriesen Union Carbide standen sie nach der Katastrophe im indischen Bophal zur Seite, bei der über 2000 Menschen ihr Leben verloren.” /schreibt Ulrich Müller von LobbyControl. Burson Marsteller wirbt einerseits für die “sichere Kernenergie” andererseits ist B-M externer Berater der Landesregierung Baden Württemberg für das Projekt Krisenkommunikation (z. Bsp. bei Atomunfällen). Es wäre dringend nötig, dass sich die Umweltbewegung, aber auch Journalisten, mit solchen Informations- und Desinformationskampagnen verstärkt auseinandersetzen. Die jetzt anlaufende Krisenkommunikation des Nestlé Konzerns sollte genau analysiert werden.Im Zusammenhang von Greenwash und Krisenkommunikation wollen wir auch noch einmal daran erinnern, dass erst in diesem Jahr bekannt wurde, dass Nestlé auch Attac ausspähen ließ.
Axel Mayer / BUND Geschäftsführer Freiburg, 22.9.2008
mehr: http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/krisenkommunikation-nestle-milch-melamin.html

 

 

Drillinge: Lia, Amaya und Eleni halten die Eltern auf Trab 

Sie erinnern sich an das Studenten-Ehepaar Christina und Florian M. mit ihren Drillingen aus der BZ vom 6. Juni ? Dieses Jahr hat der jungen Großfamilie gezeigt, dass nicht nur an Weihnachten Engel unterwegs sind. Ihre Geschichte berührte so viele Leser, dass sie von einer wahren Unterstützungswelle durch die ersten Monate getragen wurden. “Es war eine Super-Resonanz”, strahlen die Eltern glücklich.

Die eineiigen Drillinge Lia, Amaya und Eleni haben sich inzwischen prächtig entwickelt. Einen Moment weggeschaut — schon wuseln die drei Mädels aus ihrer Spielecke in die Mitte des Wohnzimmers und strahlen. Gegenseitig haben sie sich als Spielkameraden entdeckt. Da ist Kuscheln, Schnuller-Klauen, Schluchzen und Spaß gleichermaßen angesagt. Mit undefiniertem Brabbeln und heiterem Quietschen kommunizieren die drei Rotschöpfe untereinander. Dass Eleni, Lia und Amaya von ihren Eltern verwechselt werden, kommt nur noch sehr selten vor. Sie haben zweifellos ganz unterschiedliche Charaktere ausgeprägt. Zur Sicherheit tragen sie trotzdem noch die von Christina handgeknüpften Armbändchen. Die größte Freude kann man den drei Mädchen bereiten, wenn man ihnen eine Geschichte erzählt oder Kinderlieder vorsingt. Da wird mit den Holzrasseln munter geklopft und mit den Köpfchen gewackelt. Nur mit Florians Geigen- und Christinas Cellospiel konnten sie sich noch nicht anfreunden. Wenn abends für die Eltern ein ganz normaler Tag mit den Drillingen endet, sind sie froh, dass ihre drei Goldschätze bis zum nächsten Morgen durchschlafen. Meist kommen Christina und Florian erst nach 8 Uhr dazu, sich etwas zu kochen, die Wäscheberge zu bewältigen und aufzuräumen. Zum Relaxen bleibt wenig Zeit. Aber selbst wenn sie täglich am Limit sind, erscheint es ihnen unbeschreiblich, wie viel Freude Kinder zurückgeben. Sie spüren überdies deutlich, dass sie mit ihrem Glücks-Problem im Dreierpack nicht allein gelassen sind. “Wir waren vom Ausmaß der Hilfs- und Spendenbereitschaft der Menschen völlig überrascht und überwältigt” , bestätigen sie. Diese Unterstützung half nicht nur in der ersten Zeit, sondern gibt auch Perspektiven für das kommende schwierige Jahr bis zu Florians Berufseinstieg. “Wir schwimmen durch den Alltag” , beschreibt Mutter Christina ihre Situation. “Aber wir gehen nicht unter. Dafür haben viele Menschen liebevoll gesorgt.”

Mit Babyausstattungen von Bekleidung über Pflegeprodukte bis zu Kinderstühlen war alles dabei. Es wurde mit der Post geschickt, im Büro der Ortsverwaltung Tunsel abgeliefert oder sogar von Urlaubern dort vorbeigebracht. Bis hin zu den vielen selbst gestrickten Söckchen und Schühchen ist alles begeistert in Benutzung. “Es war unendlich viel” , bekräftigt Florian. “Inzwischen konnten wir schon Dinge, aus denen die drei herausgewachsen sind, an “SOS Mütter in Not” weitergeben.” So wird der Effekt der guten Tat nochmals multipliziert. Eine Firma für Babynahrung schickte eine Lieferung mit Gläschen. Drogeriemärkte sponserten das dreifache Glück. Kindergeschäfte räumten Rabatt ein. Ein Friseur bot der Familie ein Jahr kostenlos seinen Service an. Für den Kinderkleidermarkt in Bad Krozingen bekamen sie einen Einkaufsgutschein über 300 Euro. Ebenso üppig sprudelten über 160 Geldspenden zwischen zehn und 1000 Euro, die sich bisher auf über 17 500 Euro addierten. Ein Autohaus half bei der Suche nach einem passenden Fahrzeug. Denn die meisten Autohersteller haben Drillinge nicht wirklich eingeplant.

Die finanziellen Reserven werden jedoch gut gehütet. Die Familie muss damit rechnen, dass die Krankenkasse demnächst die Haushaltshilfe abzieht, die zweimal in der Woche vier Stunden mit anpackt. Sie soll von dem Geld weiter bezahlt werden. “Ohne sie ist es nicht zu schaffen” , erklärt die junge Mama, die bereits wieder ihr Studium aufgenommen hat. Zwei Nachmittage in der Woche verbringt sie an der Uni. Dann hütet Papa daheim die Kinderschar. Dafür braucht es auf Dauer freilich noch andere Lösungen. Denn selbst wenn er von Januar bis Anfang Mai Elternzeit nimmt, muss er doch im Mai seine Magisterarbeit abliefern. Neben den Prüfungsvorbereitungen sollten dann bereits die Bewerbungen laufen, damit Florian Ende 2008 seine Familie endlich durch eigene Einkünfte ernähren kann. Er hofft darauf, dass er dann in einem Großunternehmen im Kommunikationsbereich unterkommt
Sabine Model , 11.12.2007, BZ

 

 

Drillinge: Junges Studentenpaar freut sich und braucht finanzielle Hilfe

Bad Krozingen-Tunsel-Schmidhofen. Die Schwangerschaft war nicht geplant. Das kommt vor. Christina (27 Jahre) und Florian (28 Jahre) M. nahmen es gelassen: “Das kriegen wir schon hin.” Was sie nicht ahnten: Sie hatten einen Hattrick gelandet. Ihr Glück kam gleich im Dreierpack. Drei aus einem Ei. Ein unbezahlbares Geschenk. Aber für das junge Studenten-Ehepaar finanziell nur schwer zu stemmen. Die Trefferquote ist zwar mit einem Lottogewinn vergleichbar. Allerdings bleibt der monetäre Geldsegen aus. Sogar im kinderfreundlichen Baden-Württemberg.

In Israel hat vor acht Jahren alles angefangen. Nach dem Abi machte Christina aus Freiburg ein freiwilliges soziales Jahr und Florian aus Salzburg leistete Zivildienst. Beide in einer Einrichtung für behinderte Menschen in einem Kibbuz. Seither sind sie zusammen. Wenn auch nicht immer räumlich. Denn Christina studiert in Freiburg Englisch und Italienisch auf Lehramt. Da war ein Auslandssemester in England und ein Sommersemester in Italien angesagt. Florian belegt die neuere deutsche Literaturgeschichte sowie die neuere und neueste Geschichte mit dem Ziel des Magister-Abschlusses. In Salzburg hatte er mit dem Studium der Kommunikationswissenschaften bis zum Bachelor begonnen. Nach Praktika bei SWR Mainz/TV, ORF Salzburg/Radio, Uniradio Salzburg, wäre sein Wunsch die berufliche Orientierung in der Werbe- und Kommunikationsbranche oder in der Unternehmenskommunikation als Pressesprecher oder Ähnliches. Zwischen Basel und Offenburg wird sich da doch etwas finden, hofft er und arbeitet mit Volldampf daran, das Studium zu Ende zu bringen.
Eigentlich hätte auch Christina in zwei Semestern fertig sein wollen. Aufgegeben hat sie das Studieren noch nicht. “Aber nun wird es wohl etwas länger dauern” , meint sie mit Blick auf ihre “drei kleinen Mäuse” , die gerade abgefüllt und trocken auf einer Decke auf dem Wohnzimmerboden vor sich hinschlummern. Eleni, Lia und Amaya ahnen nicht, dass sie für ihre Eltern dreimal Glück, aber auch dreimal Probleme bedeuten. Zurück vom Italien-Semester passierte es. Egal. Ein Kind war okay. Das würden sie schon irgendwie schaukeln. In der elften Schwangerschaftswoche war noch ein Flug nach Griechenland geplant. Mit Billigtickets für vier Wochen. Vorher gab es noch einen Check bei der Ärztin. Christina ging alleine, weil Florian als “Hiwi” (wissenschaftliche Hilfskraft) am Historischen Seminar arbeitete. “Es war ein Freitagabend” , erinnert sie sich, “als die Gynäkologin bei der Untersuchung plötzlich anfing zu zählen: Ich sehe eins, zwei, drei”
Eigentlich passiert so etwas nur anderen. Allenfalls gibt es das im Fernsehen. Erst vor kurzem sahen sie eine Fernseh-Dokumentation über eine Drillingsmutter. “Das war schon krass” , waren sie sich einig. Hatte aber mit ihnen nichts zu tun. Und dann auf einmal doch. Dabei sind weit und breit in den Familien keine Mehrlingsgeburten auszumachen. “Wollen Sie Ihren Mann anrufen?” fragte die Ärztin, selber leicht irritiert. Die Drillinge waren auch für sie gynäkologische Premiere. Christina rief die Mutter an: “Mama, es werden drei!” Sie kam sofort. Nahm die Tochter mit nach Hause. Später folgte Florian. Auf dem Tisch lag eine Überweisung: “Trillings-Gravidität” . Er lachte. Über die Rechtschreibung und die wie nachträglich eingefügte Schrift. Ein Scherz. Doch dann veränderte sich die Welt schlagartig. Risikoschwanger. Alles ungewiss. Griechenland gestrichen. Dafür standen Hochzeit und Wohnungssuche auf dem Programm. Der Gedanke an soziale Indikation kam nicht auf. Obwohl die Literatur über Drillinge nicht eben aufbauend wirkte. Christinas Professoren zeigten sich verständnisvoll und entgegenkommend. Ansonsten bekam das junge Paar die “deutsche Kinderfreundlichkeit” geballt zu spüren. “Drei Babys — das können wir den Nachbarn nicht antun.” Die “Herbergssuche” endete im ländlichen Schmidhofen bei Bad Krozingen. Die Vermieterin freute sich über Kinder in ihrer Doppelhaushälfte. Im Januar war das frisch gebackene Ehepaar eingezogen. Die Drillinge hielten tapfer durch. Christina verweigerte den Klinikaufenthalt bis auf zwei Tage Behandlung wegen der Lungenreifung. Doch am 7. März gab es kein Halten mehr: Blasensprung. Mit dem Fiat Punto ging es nur knapp sechs Wochen zu früh dem “Super-Event” entgegen. Das Empfangskomitee war riesig: acht Ärzte, acht Schwestern und Pfleger sowie zwei Hebammen. Per Kaiserschnitt wurden Christina und Florian von null auf hundert eine Großfamilie. Der Vater konnte nichts verleugnen: Eleni, Lia und Amaya haben seine roten Haare. An ihren handgeknüpften Armbändchen kann man sie unterscheiden. Inzwischen sind sie fast drei Monate alt, haben ein Gewicht von über vier Kilo greifen nach Holzringen, lutschen gegenseitig an ihren Händen, heben die Köpfchen, schlafen nachts sechs bis sieben Stunden durch und lächeln die Eltern an. “Sie sind echt brav” , meint die glückliche Mutter. Das Land Baden-Württemberg hat für die drei Mädels eine Ehrenpatenschaft übernommen, die mit je 2500 Euro verbunden ist. Das Geld wird für mehr Mobilität gebraucht: Ein größeres Auto, in das auch der Drillingskinderwagen passt. Papa hat Pampers angeschrieben. Da gab es für drei Monate Windeln. Die sind nun bald durch. Doch das Windeln geht weiter. Für das hohe Müllaufkommen hat Ortsvorsteher Peter Ritzel kostenlose Müllsäcke durchgesetzt. Ein Brief zwecks Unterstützung bei der Babynahrung ist abgeschickt. Christina stillt zwar und pumpt ab, was geht. Doch der Hunger ist größer. Elterngeld von dreimal 300 Euro ist beantragt. Das Kindergeld reicht nicht weit. Der Hiwi-Lohn reißt es nicht raus. Die Großeltern helfen mit. “Wenigstens von den Studiengebühren sind wir befreit” , freut sich Florian. “Immerhin 1000 Euro im Halbjahr.”
Eltern in der Zerreißprobe. Florian schafft und lernt in der Uni, wird zu Hause eingespannt, macht sich Gedanken um die Finanzen. Doch die Antworten auf Briefe an Firmen, die mit Babys ihr Geld verdienen, sind bis auf wenige sehr ernüchternd. Christina verbringt ihren Tag mit Füttern, Wickeln, Wäsche und Frischluftfahrten im teuren Drillingskinderwagen. Das Baden des Trios dauert mit vereinten Kräften allein zwei Stunden. Die Haushaltshilfe wird wahrscheinlich auch bald von der Krankenkasse gestrichen. Christinas Cello steht in der Ecke. Die Studienbücher sind aus dem Blickfeld gerückt. Das Wohnzimmer ist symptomatisch: Halb voll mit Kindern. Kaum meint man, alles zu haben, gibt es einen Wachstumsschub und nichts passt mehr. Die Badische Zeitung lesen können, wäre nicht schlecht, meint sie. “Ein bisschen wissen, was um uns herum passiert.” Die Badische Zeitung erfüllt diesen Wunsch gerne. Denn die Hoffnung liegt nun mal auf Hilfe von außen, auf Menschen mit großem sozialen Herzen. Vielleicht finden sich “Paten auf Zeit” , die über die erste Durststrecke hinweghelfen. Ein paar Geld- oder Sachspenden. Der Schritt an die Öffentlichkeit fällt nicht leicht. Aber die Klagen von zu wenig Nachwuchs bei Akademikern helfen nicht weiter. Bei “widdewiddewitt und drei macht fünfe” hört die Mathematik der politischen Sonntagsredner auf. Die ehrenamtliche Einrichtung SOS werdende Mütter e. V. hilft konkreter. Dort will die Kleinfamilie schauen, ob sie kleidungs- und ausstattungstechnisch fündig wird. “Wir werden noch eine Weile auf einiges verzichten müssen” , ahnt Florian. “Aber wir schöpfen viel Glück.”
Sabine Model , 8.6.2007, www.badische-zeitung.de

Sachspenden sammelt die Ortsverwaltung Tunsel (Tel 07633/3221) vormittags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr (außer dienstags).
Der Sozialdienst katholischer Frauen Staufen e. V. nimmt unter dem Stichwort “Drillinge” auf dem Konto-Nr. 1587706 bei der Volksbank Staufen BLZ 68092300 Spenden für die Familie mit Spendenbescheinigungen entgegen.

Der SOS werdende Mütter e. V. verweist in solchen Fällen auf seine Kontaktstellen in Neuenburg (Telefon 01605520310), Schallstadt (Telefon 01605520293) und Breisach (Telefon 01605520298).

 

 

Nuk 50 Jahre alt: Der erste schmerzliche Abschied im Leben

Es ist ein erster schmerzlicher Abschied im Leben: der vom Schnuller. Der Sauger ist für Kinder Beruhiger, Tröster und Einschlafmittel — und für Eltern ein Nervenschoner. Ein bekannter Vertreter seiner Art wird jetzt 50 Jahre alt: der Nucki.
Der Schnuller war lange eine runde Sache. Bis 1956. Da brachte die Hanseatische Gummiwarenfabrik Bremen den Nuk auf den Markt: asymmetrisch, naturidentisch, geformt wie die Brust im Babymund. Nuk erinnert kaum zufällig ans Nuckeln, steht aber offiziell für “natürlich und kiefergerecht” . Erfunden haben den Schnuller in Gaumenform, der Zähne nicht mehr verschieben und Kiefer nicht mehr verformen sollte, der Zahnarzt Adolf Müller und der Kieferorthopäde Wilhelm Balters, der Vater der losen Zahnspange. Das Produkt ihrer Bemühungen war ein echter Ladenhüter und erst nach einer Werbekampagne für Kliniken und Hebammen an die Frau zu bringen. Die ersten Nuks — Trink-, Beruhigungssauger und Kieferformer — vertrieb die Hanseatische Gummiwarenfabrik unter der Marke Fromms. Das war firmenpolitisch betrachtet nicht ganz konsequent: Fromms war ein namhaftes Markenkondom. Kinder saugen schon vor ihrer Geburt an ihren Fingern, das trainiert fürs Stillen und ist gut gegen Stress und Langeweile. Bereits vor 4500 Jahren gaben die Ägypter ihren Kindern Sauger aus Ton. Bis ins europäische Mittelalter nuckelten Babys Honig aus tönernen Henkeltierchen, später durch kleine Stoffbeutel einen Brei aus Mehl, Brot und Honig, wahlweise zur stärkeren “Beruhigung” mit Schnaps oder Mohn versetzt. “Hier hast du ihn! Nun sei hübsch still, weil ich die Wäsche trocknen will” , reimte Wilhelm Busch 1865. Damals war der so genannte Wonnesauger schon aus schwarzem Kautschuk, aber auch hart, unförmig und deshalb weder Zahn- noch Gaumenfreude.
Nuk verwendete gereinigtes, dünnes Latex, den Milchsaft des Kautschukbaumes. Die Produktion eines Saugers dauerte in den 60er-Jahren noch anderthalb Tage. In den 70ern wird die Hanseatische Gummiwarenfabrik Teil der französischen Firma Mapa und mit der Kondom- und Gummiwarenfirma Blausiegel zur Mapa GmbH fusioniert. Sie wurde von der Hutchinson-Gruppe (Kautschukindustrie) gekauft, an der wiederum der Mineralölkonzern Total 1974 die Aktienmehrheit erwarb.
Die Mapa GmbH stieg ins internationale Geschäft ein. Heute beschäftigt die Firma mit Sitz in Zeven in Deutschland 600 Mitarbeiter. Sie exportiert in über 70 Länder, ist mit ihren Marken Nuk, Billy Boy, Fromms und Blausiegel Marktführer in Deutschland. 2005 setzte sie 123 Millionen Euro mit Babyprodukten, Kondomen und Haushaltshandschuhen um, 43,3 Millionen Euro im Export.
Das Geschäft wurde nach und nach auch im Inland ausgebaut: Der “Klinikberatungsdienst” reiste von Krankenhaus zu Ärzten, Hebammen und Schwestern. Mit ihnen entwickelte er Spezialsauger für kranke Kinder, den ersten Einwegsauger und den Ventilsauger. Der verhindert fortan den Unterdruck in der Flasche, gegen den die Babys zuvor annuckeln mussten. War in den 70er-Jahren Muttermilch noch als “bakteriell belastet” verpönt, ging es in den 80ern zurück an den Busen von Mutter Natur. Nuk folgte dem Trend und erweiterte das Sortiment von Stilleinlagen bis hin zu Milchpumpen, Accessoires wie Beißringe, Nachttöpfe und der Vaporisator zum Desinfizieren von Flaschen kamen dazu. Sauger wurden nun auch aus Silikon hergestellt, die Flaschen konnten mittels neuer Drucktechnik mit rosa Hasen und blauen Enten überzogen werden. Seit den 90ern boomen Babyprodukte mit Motiven von Janosch. Bei allem Wandel, eines hat die Firma nie geändert: die Form des Saugers. Glaubt man Mapa, ist die Saugerart seit 50 Jahren fast in aller Munde, wurden die meisten seither in Deutschland geborenen Babys mit Nuk-Produkten aufgezogen. Damit das so bleibt, bietet die Firma Eltern viel Beratung. Eines fehlt allerdings im Angebot: Tipps, die Kindern und Eltern den Abschied vom Nucki erleichtern.
28.6.2006 auf www.badische-zeitung.de

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Piccolo – Kinderladen in der Wiehre: Zwei Frauen, ein Traum
Schöne Kleidung speziell für Kinder war schon immer ihr Spaß, ihre Liebe, ihre Leidenschaft. Schon immer hegten die Freundinnen und zweifachen Mütter Sabine Herrmann und Michaela Maixner den großen Traum, irgendwann einmal ein eigenes Kinderbekleidungsgeschäft zu haben. Dieses „irgendwann“ ist jetzt, der Traum heißt „Piccolo“ und ist in der Brombergstr. 23 in Freiburg/Wiehre zu finden. Annette Schledermann, der das Geschäft zuvor gehörte wollte aufhören und gab es bei Sabine Herrmann und Michaela Maixner in die besten Hände. Mit viel Liebe zum Detail, Fantasie und Kreativität haben sie den vorher etwas düsteren Laden in mühevoller Eigenarbeit selbst renoviert, die tatkräftige Unterstützung ihrer beiden Familien tat ihr übriges, das Geschäft nun in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Mit dem Namen „Piccolo“ haben sie lange gehadert, so Sabine Herrmann, denn ihr Sortiment ist nicht nur für die Kleinen, sondern gerade auch für die schon größeren Teens ausgelegt. Die Größen beginnen bei 62 für Babys bis hin zu Größe 176. Sie haben sich dann aber aufgrund der Tatsache, dass der Laden und die Verkaufsfläche eher „piccolo“ sind, doch für diesen Namen entschieden und ihn unmissverständlich mit dem Untertitel „Mode für Kids und Teens“ versehen. Das gute Preis-Leistungsverhältnis, die hohe Qualität und so namhafte Marken wie Mexx, Esprit, Tom Tailor, Noppies, Garcia und Camaro werden in Zukunft sicher dafür sorgen, dass der Laden keinen Kundenmangel haben wird. Bereits am Eröffnungstag (14.01.) standen die Leute Schlange, das Geschäft war von Anfang bis Ende gerammelt voll. „Es war wahnsinnig“ sagt Sabine Herrmann, „mit so viel Zulauf hatten wir nicht gerechnet“. Wir wünschen dem kleinen Familienbetrieb (die Ehemänner arbeiten im Hintergrund mit) alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Gisela Heizler-Ries, DER DREISAMTÄLER vom 26.1.2006
Piccolo Kinderladen, Brombergstr. 23, 79102 Freiburg. Tel.: 0761/73070.
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9.30 bis 12.30 Uhr, 15-18 Uhr, Samstag 10-13 Uhr,
Mittwoch Nachmittag geschlossen.

 

Baumwolle-Windel statt Pampers – gesunde Kinderpopos

Freiburger Kinderpopos werden in waschbare Stoffwindeln gewickelt. „Das spart Müll, ist gesünder für die Babyhaut und langfristig auch billiger.“ Das behauptet Christian Rieger vom Freiburger Windelservice. Baumwolle statt „Pampers“, lautet sein Motto.
Mit großem Erfolg betreiben Martina und Christian Rieger in Opfingen das vor 15 Jahren gegründete Unternehmen „Wiki Windelservice und Naturwaren für Babys, Mütter und Kinder“ und zählen damit zu den ältesten und größten Betrieben einer seit Jahren stagnierenden Branche. Anfang der 90er Jahre schwappte die Geschäftsidee mit dem umweltfreundlichen Baby-Wickelsystem von Amerika nach Deutschland. Seitdem bietet der „Wiki-Windelservice“ Eltern in der Region ein ausgeklügeltes System von Leihwindeln mit wöchentlichem Abhol- und Bringdienst an. „Wiki“ beliefert seine Abonnenten mit der gewünschten Menge Windeln aus reiner Baumwolle. Jedes Teil ist mit einer persönlichen Nummer versehen, damit der Kunde „seine“ Windeln nach sorgfältigem Waschen, Trocknen und Legen wieder zurückerhält. Wöchentlich reinigt die Spezialwäscherei mehr als 6000 Windeln.
Gegenwärtig hat die Firma einen Kundenstamm von rund 120 regelmäßigen Abnehmern rund um Freiburg. Zu den Hochburgen der Stoffwindel zählen aufgrund einer Kundenstatistik die Freiburger Stadtteile Wiehre und Stühlinger. Allerdings ist der Anteil der Kleinkinder im „Hosenscheißeralter“, die mit der umweltfreundlichen Baumwolle gewickelt werden, rückläufig: Nur acht Prozent der Eltern verzichten auf die „Schnell-und Bequem-Wegwerf-Pampers“, wie sie Martina Rieger bezeichnet, und entscheiden sich bewusst für die Wollwindel.
Eine Wegwerfwindel kostet um die 26 Cent. „Mehr bezahlt der Kunde für unseren Rundumservice auch nicht“, sagt Martina Rieger. Die Freiburger Abfallwirtschaft (ASF) belohnt den Gebrauch von Stoffwindeln mit einem einmaligen Zuschuss von maximal 50 Euro.
BZ vom 21.6.2005
Wiki-Naturwaren, Christian Rieger, Hugstmattweg 14, 79112 Freiburg-Opfingen ( 07664-5430).
www.Wiki-Naturwaren.de

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