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Freiburg: Blick nach Norden vom Lorettoberg zu Münster, Schwabentor und Schloßberg am 15.1.2008

 

Unsere junge Generation ist erstaunlich:
Sie arbeitet für Rentner und Flüchtlinge und ist zudem noch froh, schaffen zu dürfen.

 


(1) Der erste eigene Limonadenstand 17.7.2013

 

In der Pubertät rebelliert die Jugend gegen die Erziehung. Das Entscheidende ist, was die Eltern vorgelebt haben, nicht aber das, was sie verbal-erzieherisch gepredigt haben.

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„Wir machen uns Sorgen um Euch“: Offener Brief an die jungen Menschen in diesem Land
Von Nik Grump, bereitgestellt durch Monika Schneider
“Die Kinder der heutigen Zeit haben kaum eine andere Wahl, als das, was um sie herum geschieht, als normal zu empfinden. Sie kennen es nicht anders.” In einem Offenen Brief gibt Monika Schneider ihrer Sorge Ausdruck.
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Liebe Kinder, ich bin jetzt gerade 53 Jahre alt geworden. Für die, die rechnen können ist damit klar, dass ich 1964 geboren wurde. Das war die Zeit, in der die meisten Fotos noch Schwarzweiß waren und man auf der Straße spielen konnte, weil die Anzahl der Automobile noch recht überschaubar war.
Ich habe die Landung auf dem Mond noch live im Fernsehen gesehen, der Russe war noch der Feind und ein Bonanza-Fahrrad der Oberknaller. Wir spielten im Wald Krieg, wir fuhren Fahrrad ohne Helm und mussten nach Hause, wenn die Straßenlaternen angingen (was man aber nicht immer im Wald sehen konnte). Die Väter gingen zur Arbeit, die Mütter sorgten sich um Kinder und Haushalt und stolz fuhr man ein Auto, das man seinerzeit nur bar kaufen konnte, weil die Consumer-Kredite noch nicht erfunden und Schulden was Anrüchiges waren.
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In der Schule hatten wir zum Teil noch Lehrer, die im zweiten Weltkrieg gedient haben. Die haben den Krieg genauso gesehen, wie man ihn sehen musste und niemand konnte einem klarmachen, wie Scheisse derselbe ist. Der Schulunterricht war noch echt und ziemlich ideologiebe
.freit und wir haben viel über unser Land, Europa und andere Kulturen gelernt. Sicherlich mehr als Ihr heute.
Wir reisten in jungen Jahren mit Interrail quer durch Europa, mussten Währungen wechseln, Grenzen überqueren und haben Menschen aus allen Herren Ländern kennengelernt. Wir sind es noch, die das wahre, das schöne, das vielfältige Europa kennen und lieben.
Als wir klein waren gab es nicht viel, worum wir uns Sorgen machen mussten. Ausser vielleicht, wenn wir Mist gebaut haben und vor unseren Eltern geradestanden mit den Händen hinterm Rücken und gesenktem Kopf. Das gab dann auch schon mal Haue – und dann war auch gut. Denn viele von Euch haben das Los der späten Geburt gezogen. Ihr wisst nicht mehr, was Freiheit ist und dass man diese verteidigen muss. Ihr wisst nicht mehr, was Stolz auf das Land der Väter ist, was Respekt bedeutet oder wie man einen Bach aufstaut oder Kaulquappen züchtet.
Und viele von Euch wissen nicht mal mehr, dass es auch noch was anderes als eine Kanzlerin Merkel geben kann.
“Wir machen uns Sorgen um Euch, weil Ihr auf die falschen Leute hört. Sie träufeln Euch Gift ins Ohr und setzen Euch Scheuklappen auf, zwingen Euch mit geheuchelter Liebe und der schneidenden Waffe des Toleranzanspruches Ihren Willen auf.”
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Ihr sollt nicht sehen, was wirklich passiert und das ist recht einfach zu bewerkstelligen, weil Ihr es ja kaum anders kennt. Das, was bei uns Entsetzen hervorruft, weil wir es als das erkennen, was es ist, ist für Euch normal.
Aber bedenkt bitte:
- Polizisten mit Maschinenpistolen auf dem Weihnachtsmarkt sind nicht normal.
- Millionen von Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten in unserem Land sind nicht normal.
- Jeden Tag zehn Messerattacken sind nicht normal.
. Ein Tatort, der eine real existierende Partei in die Ecke rechter Bombenwerfer bringt, ist nicht normal.
Die Zahl der Dinge, die nicht normal sind, ist Legion. Aber Ihr habt Euch dran gewöhnt, Ihr kennt es kaum anders. Und deswegen machen wir uns Sorgen.
Ihr versaut Euch gerade Euer Leben und was noch viel schlimmer ist, Ihr versaut Euren Kindern und unseren Kindeskindern das Leben. Und das tut Ihr, indem Ihr auf die falschen Leute hört und nicht auf uns.
Die falschen Leute, das sind die Leute, die Leute wie mich als die „Rechten“ bezeichnen und damit Menschen meinen, die nichts anderes im Sinn haben, als das Dritte Reich wieder auferstehen zu lassen.

Nichts könnte uns ferner liegen als das. Wir, die wir um 1964 geboren wurden, haben die Verletzungen, die der Krieg angerichtet hatte, noch gesehen. Wir waren umgeben von lebenden Zeitzeugen.
Ganz anders als Ihr heute, die Ihr darauf bauen müsst, dass die Geschichtslehrer nicht lügen und die Medien Euch keinen Mist erzählen.
“Wir machen uns Sorgen um Euch, weil Ihr die Opfer einer seit Jahren laufenden Demagogie seid. Und wir entschuldigen uns bei Euch, weil wir es nicht haben kommen sehen und als wir es sahen, war es zu spät.”
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Die, die heute vor dem Dritten Reich und den Nazis heutiger Zeit warnen, sind die selben, die heute Eure Nachrichten manipulieren, die Euren Schulunterricht ideologisch prägen und die Euch zu willfährigen Werkzeugen einer Politik machen, an deren Ende nur Krieg stehen kann. Das ist der Krieg untereinander, das ist der Krieg zwischen den europäischen Ländern und der Krieg der einen Religion gegen die andere und der Krieg der Großkonzerne gegen das kleine mittelständische Unternehmen. Ihr hört auf Menschen, die „sozial“ im Namen tragen und das Gegenteil tun. Und wir sind schuld, weil wir nicht aufgepasst haben und es stoppten, als es noch ging.
Viele von uns wählen die AfD. Ja, das tun wir. Und das tun wir in der Hoffnung, unsere Verfehlungen der letzten Jahrzehnte auffangen zu können und ein Europa zu stoppen, das niemand will, der seine Kinder liebt so wie wir Euch lieben.
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“Wir sind nicht böse. Wir sind keine „Nazis“. Wir sind nur Menschen, die die Vergangenheit kennen und die Zukunft sehen.”

Das kommt wohl mit dem Alter. Hätte ich früher auch nicht so geglaubt, ist aber so. (Ja, gut, nicht bei allen, aber bei vielen.) Es geht uns nicht darum, die Uhr zurückzudrehen in die Zeit der drei Fernsehkanäle und der Mutti in der Küche und dem Papi bei der Arbeit (wobei da nichts grundsätzlich Falsches daran ist). Es geht uns darum, dass man eine Zukunft gestaltet, die für unsere Kinder und Eure Kinder und dann deren Kinder in Deutschland lebenswert ist. Das Gegenteil ist der Fall.
“Glaubt mir bitte eins, liebe Kinder: „Multikulti“, „offene Grenzen“, „bedingungsloses Grundeinkommen“, „Islam ist Frieden“, „Klimawandel bekämpfen“ ein „Vereinigte Staaten von Europa“ und all der andere Blödsinn, ist das exakte Gegenteil einer sicheren Zukunft, in der man gerne leben möchte. Das schwöre ich Euch in die Hand.”
Lasst Euch nicht erzählen, dass dies hier und heute das beste Deutschland aller Zeiten ist. Das ist es nicht. Wir haben heute echte Armut im Land, wir haben Gewalt bis zum Abwinken und wir haben einer Religion Tür und Tor geöffnet, die uns nicht liebt und der wir zum Opfer fallen werden mit allem, was uns lieb und teuer ist.
Wir werden von Menschen regiert, denen dieses Land – und damit auch Ihr – nichts bedeutet. Sie verfolgen eine Ideologie und sie gehen dabei auch ganz problemlos über Eure Leichen. Sie sind die, vor denen man warnen muss. Ihr müsst nicht auf mich hören. Ihr werdet es wahrscheinlich auch nicht.
Aber speichert den Brief an Euch ab und setzt den Kalender in Eurem Handy auf den 18.12.2037. Ich bin dann möglicherweise schon tot und meine letzten Worte werden wohl so etwas sein wie das, was alle alten Menschen so von sich geben, wenn Sie auf dem Sterbebett liegen: „Ich hatte eine gute Kindheit. Aber ich mache mir Sorgen um Euch.“
Vielleicht denke ich aber auch einfach nur „Scheisse, ich wusste es und keiner wollte auf mich hören.“
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Vielleicht lebe ich aber auch noch, sitze in einem Sessel und höre draussen das Knattern von Maschinengewehren und Eure Schreie und murmle so was wie „Selber schuld, Ihr seid alle Idioten,“ und dann mache ich mir ein letztes Bier auf.
Vielleicht kommt ja auch alles anders und Ihr habt Recht und wir Unrecht. Und während ich das schreibe, muss ich lachen. Denn so wird es nicht kommen. Wir werden Recht behalten, Ihr nicht und das macht uns Sorgen.
Passt auf Euch auf. Denn wir sind bald weg, wir Kinder der geburtenstarken Jahrgänge und müssen Euch die Gestaltung der Zukunft überlassen und das ist wirklich besorgniserregend.
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… Alles vom 20.12.2017 von Nik Grump, bereitgestellt durch Monika Schneider bitte lesen auf
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/wir-machen-uns-sorgen-um-euch-offener-brief-an-die-jungen-menschen-in-diesem-land-a2299862.html

 

 

 

 

 

Die Jugend war schon immer schlecht
„Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (ca. 3000 v. Chr., Tontafel der Sumerer).
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„Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“ (Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.)
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„Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“ (ca. 1000 v. Chr., Babylonische Tontafel).
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„Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter steht wider die Mutter, die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter“ (Micha 7, Altes Testament um 725 v. Chr.)
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„Nicht ist der Vater dem Kind, das Kind dem Vater gewogen – Nicht ist der Bruder lieb, wie er doch früher gewesen; bald versagen sie selbst den greisen Eltern die Ehrfurcht“ (Hesoid, vor 700 v. Chr.)
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„Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer“ (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
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„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.)
12..89.2016

 

94% der Zehnjährigen täglich online

Die JIM-Studie (Jugend, Information und Multimedia) und die Stide “Kinder und Jugendliche 3.0″ des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) haben in 8/2014 repräsentatiove Untersuchungen zur Mediennutzung der Jugend herausgebracht.
www.mpfs.de
www.bitkom.org

Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 19 täglich:
179 Minuten Online
111 Minuten Fernsehen
106 bzw. 44 Minuten Videospiele Jungens bzw. Mädchen
48 Minuten Computer in der Schule

Beliebteste Apps:
72 % WhatsApp
56 % Facebook
46 % Skype
19 % Google

Medien:
94 % sind täglich im Internet
84 % bzw. 88 % der 12-13-jährigen bzw. 18-jährigen benutzen ein Smartphone
15 % benutzen ein Tablet

 

Ich träume davon, dass der Geist von Stephane Hessel unter uns Jungen weiterlebt

Einem Bekannten, der das Vergnügen hatte, Monsieur Hessel kennenzulernen, schrieb ich vor kurzer Zeit: “Es ist für mich, als würde ein Traum in Erfüllung gehen. Die Möglichkeit diesen Mann, der für mich wohl so etwas wie ein Vorbild ist, vielleicht kennenlernen zu können.” Dieser Traum ist wohl geplatzt? Nein, das ist er überhaupt nicht. Stéphane Hessel hat mit seinem Lebenswerk eine Idee hinterlassen. Er hat sie vererbt, in sich zwar geschlossen, aber nicht zum Sterben bestimmt. Seine Ansätze verkörpern die Grundpfeiler einer gerechteren Welt. Sein Wille steht für die Kraft des Guten.
Eine Gefangenschaft in einem KZ zu überleben, das ist eigentlich schon genug des Guten. Sein Leben aber darüber hinaus, in den Dienst der Völkerverständigung zu stellen und nicht ruhig zu werden, das ist es, was ihn, zu einem Vorbild macht. Hessels Geist ist nie alt geworden und darf es, solange unsere Welt so ist, wie wir sie kennen, nie werden.
Viele junge Menschen, wie auch ich einer bin, sind heute nicht mit den Gegebenheiten konfrontiert, wie sie Stéphane Hessel erleben musste. Es war damals, wie Hessel selbst sagt, offensichtlicher, man wusste, die Nazis waren der Feind, das Böse, und sich gegen sie zu richten, war in der Schlussfolgerung gut.
Das ist heutzutage nicht mehr so. Es gibt doch bei uns viel Gutes, also wogegen sich empören? Gegen den Drang, noch mehr Schokolade zu essen oder noch mehr Playstation zu spielen? Vielleicht, doch dürfen wir jungen Menschen mit unserem heutigen Standard nicht vergessen, dass es immer noch viele gibt, die so ein Leben nicht haben. Die nicht jeden Morgen eine warme Dusche nehmen können, die nicht immer essen können, wann ihnen danach ist. Hessel spricht in dem Film “Der Diplomat” davon, dass er nach seiner Flucht immer wieder Gewissensbisse hatte. Warum gerade ich, warum durfte ich überleben und so viele andere Menschen nicht? Vielleicht sollten auch wir jungen Leute etwas mehr auf unser Gewissen hören und es nicht auf langen Partynächten mit Unmengen von Alkohol betäuben. Vor sich selbst kann man nicht wegrennen. Ich habe schon einen neuen Traum. Ich träume davon, dass es noch viele Hessels auf unserer Welt geben wird, dass sein Geist, besonders unter uns Jungen weiterlebt und wir aus unserem Gewissen die Kraft ziehen, etwas zu geben.
Empört euch!
23.3.2013, Jakob Reichel (19), Müllheim

Der französische Schriftsteller und Widerstandskämpfer Stephane Hessel ist mit 95 Jahren gestorben
Es kommt nicht oft vor, dass die aufbegehrende Jugend einen Greis auf den Schild hebt. Jemanden, der so gar nicht cool daherkommt. Jemanden, der seit mehr als einem halben Jahrhundert dasselbe predigt. Aber die Botschaft, die Stéphane Hessel seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts verkündet, war in Vergessenheit geraten. Als der knorrige ehemalige Résistance-Kämpfer sie 2010 unters Volk bringt und seine Streitschrift “Empört euch!” veröffentlicht, erweist sie sich als brandaktuell. ….
Alles zu “Empörende Liebe – Der französische Schriftsteller und Widerstandskämpfer Stéphane Hessel ist 95-jährig gestorben” von Axel Veiel vom 28.2.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/literatur-1/der-franzoesische-schriftsteller-st-phane-hessel-ist-mit-95-jahren-gestorben–69578010.html

 

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