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Blick vom Seebuck am Feldberg nach Süden über Nebel zu den Alpen am 7.1.2013

 

 

Hotel Mamma – für die eigenen Kinder wie auch die Grosseltern

Das normale Paar im mittleren Alter hat Kinder wie Grosseltern zu versorgen. Seit der Jahrhundertwende verstärkt sich dieser Trend. Zunächst bestimmen die Kinder den alltäglichen Lebensablauf für die Eltern. Früher zogen die Kinder nach Abschluß der Lehre aus, die Eltern fanden sich alleine im Haus, mussten Beziehungen und Tages-ablauf neu entwerfen und hatten viel Zeit für sich selbst. Im Zuge der Finanzkrise sind die Karriere- und Familienplanungen für die jungen Menschen schwerer geworden, die Kinder bleiben im Elternhaus wohnen, “Hotel Mamma” setzt sich durch. Auf der anderen Seite nimmt die Lebenserwartung zu und damit auch die Wahrscheinlichkeit, für die eigenen Eltern sorgen bzw. diese unterstützen zu müssen. “Hotel Mamma” wird somit – in welcher Form auch immer – zunehmend von Opa und Oma beansprucht.
Führt diese Entwicklung hin zu einer zusätzlichen “Belastung” der mittleren Generation etwa zu einer Renaissance der inzwischen weitgehend verschwundenen Großfamilie? Nicht aus Tradition oder aus Liebe, sondern aus finanziellen Gründen.

Eingesperrt: Die Kinder bleiben länger, die eigenen Eltern benötigen mehr Unterstützung
Der “leere Nest” werde in Zeiten der Wirtschaftskrise zunehmend abgelöst von einem “vollen Nest”. Die Wissenschaftler von der Oregon State University haben für ihre qualitative Studie, die im Journal of Aging Studies erschienen ist, Gespräche mit Gruppen von Menschen mittleren Alters ausgewertet, die 2009 und 2010 stattfanden, also zum Höhepunkt der Krise. Die Kinder können nicht mehr ausziehen, weil beispielsweise die Mieten zu teuer sind und sie keinen Job finden, zudem werden die eigenen Eltern immer älter und sind mehr als früher auf Hilfe angewiesen. Die mittlere Generation muss also den Kindern und den eigenen Eltern helfen. …
Alles vom 4.2.2013 bitte lesen auf
http://www.heise.de/tp/artikel/38/38480/1.html

 

Generationengerechtigkeit – Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen
bevoelkerung1960-2060
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist ein gemeinnütziger Think Tank an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Sie versucht, in der Politik das Bewusstsein für Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu schaffen. Die obige Grafik der Bevölkerungsentwicklung verdeutlicht die Entwicklung zu Ungunsten der Jüngeren.

SRZG – Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen
Mannspergerstr. 29, 70619 Stuttgart, Tel 0711 / 28052777
www.srzg.de , www.generationengerechtigkeit.de

Wir Zukunftssucher: Wie Deutschland enkeltauglich wird
Wolfgang Gründinger
Verlag: Edition Körber-Stiftung 2012
Bestellnummer: ISBN-13: 978-3896840929

Aufstand der Jungen: Wie wir den Krieg der Generationen vermeiden können
Wolfgang Gründinger
Verlag:C.H. Beck 2009
Bestellnummer: ISBN-13: 978-3406586859
http://www.wolfgang-gruendinger.de/

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