Ehe

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Strand von Cavallino-Treporti zwischen Venedig und Jesolo am 10. Mai 2014

Strand von Cavallino-Treporti zwischen Venedig und Jesolo am 10. Mai 2014

 

 

 

Kindererziehung belohnen, nicht aber Eheversprechen, Trauschein, Schwulsein und Treusein
In Deutschland gibt es 97% Heterosexuelle und ca 2-3% Homosexuelle.Von letzteren haben laut LSVD (Lesben- und Schwulen-Verband Deutschland) nur 3 % die seit 2001 bestehende Möglichkeit  zur Eintragung als “gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft” genutzt. Demgegenüber leben 2012 um die 41,2 Millionen Menschen in klassisch ehelichen und heterosexuellen Lebensgemeinschaften.
Die  Väter des Grundgesetzes haben die Ehe mit weitreichenden Privilegien des Staates ausgestattet, darunter auch finanziellen Vorteilen. Deshalb wird von der 2-3%-Minderheit der homosexuell orientierten Mitbürger so vehement die Homo-Ehe gefordert. Ginge es nicht ums Geld, könnte man es ja auch bei der bisherigen Eintragungsregelung belassen.
Alles dreht sich ums Geld. Deshalb sollte man die finanziellen Vorteile der Ehe nicht mehr nur an den Trauschein knüpfen, sondern an das Aufziehen eigener  Kinder. Genau daran mögen die Väter des Grundgesetzes vor 70 Jahren gedacht haben. Denn Ehe, Familie und “Familie mit Kindern” waren damals Synonyme.

Fazit: Finanzielle Vorteile gewährt der Staat nur all denen, die eigene Kinder aufziehen. Fazit: Kindererziehung wird vom Staat belohnt, nicht aber Eheversprechen, Trauschein, Schwulsein und Treusein.
25.6.2015
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Die Single-Ehe ist das Gebot der Stunde
Überall wird die Homo-Ehe diskutiert, als sei dies die zentrale Frage der Gleichstellung. Das ist Kinderkram. Die wahren Leistungs- und Konsumträger sind die Singles. Deshalb ist die Single-Ehe das Gebot der Stunde. Single-Ehe heißt: volle rechtliche und soziale Gleichstellung der Singles mit Verheirateten. Übertragung aller Bevorzugungen, die Verheiratete ohne Gegenleistung erhalten, auf Singles.
Schluss mit der Ausgrenzung der Singles aus ungerechtfertigten Eheprivilegien. Alles andere ist verlogene Ideologie. Die einzige gesellschaftliche Leistung, die Vergünstigungen, also gerechte Gegenleistungen, verdient, ist das Aufziehen von Kindern; das hat aber mit der Ehe nur noch zufällig zu tun.
Die deutsche Politik ist ja der Überzeugung, dass man den Nachwuchs am besten importiert.
25.6.2015, Harald Lukas-Simonyi, Freiburg
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Unterschiede akzeptieren anstelle Gleichmacherei
Mit großer Verwunderung und Entsetzen muss man verfolgen, was seit der Abstimmung in Irland und der Forderung des Bundesrates zur Homo-Ehe geschrieben und gesagt wird. Zunächst ist richtigzustellen: In Irland haben zwar 62 Prozent der abgegebenen Stimmen dafür gestimmt. Aber die Wahlbeteiligung lag gerade über 50 Prozent. Somit haben nur rund 30 Prozent dafür gestimmt. Also, es stimmt nicht, dass die “überwältigende Mehrheit” dafür gestimmt hätte. Wie oft dieses Thema in letzter Zeit in Artikeln und Kommentaren vorkam, ist für mich nicht nachvollziehbar. Auch nicht die Tendenz der Beiträge. Es gibt in Deutschland zwei bis drei Prozent homosexuelle Menschen. Aber diese verschwindend kleine Gruppe schafft es, über lange Zeit die Tagesthemen zu bestimmen – und zwar in ihrem Sinne, auch wenn es zum Glück noch ein paar Zeitungen gibt, die sachlich und eindeutig darlegen, warum eine Gleichstellung nicht in Ordnung ist. Die Mütter und Väter des Grundgesetzes haben eindeutig Ehe und Familie unter den besonderen Schutz des Staates gestellt. Wobei sie Ehe in Verbindung mit Familie gesehen haben: Mutter, Vater und Kinder. Auch wenn es Ehepaare gibt, die keine Kinder bekommen können.
Gleichgeschlechtliche Paare, die keine Kinder zeugen und gebären können, sind vom Grundgesetz keine Ehepaare. Somit stehen sie auch nicht unter dem besonderen Schutz des Staates. Sonst müssten die Regelungen ebenso für Geschwister oder ein Kind, das seine Eltern pflegt, gelten. Andere Lebensformen sind anders als eine Beziehung von Mann und Frau. Deshalb ist die Forderung nach einer Gleichstellung eine Verdrehung. Es spricht auch nichts dagegen, dass solche Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Wir sollten uns in unseren Unterschieden respektieren, nicht aber durch oberflächliche Gleichmacherei. Um eines deutlich zu machen: Mir geht es nicht um die Diskriminierung von solchen Menschen. Ich habe selbst in meinem Umfeld einen sehr guten Freund, der homosexuell ist, und wir verstehen uns bestens.
25.6.2015, Reinhard Klein, Pforzheim

Zu: “Eine Ehe für alle – wollen nicht alle”, Beitrag von Bettina Wieselmann (Land und Region, 12. Juni):
http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/cdu-wehrt-sich-gegen-die-ehe-fuer-alle–106103934.html

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/darauf-haben-die-menschen-ein-recht–106319777.html

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/landtag-debattiert-ueber-homo-ehe–106064426.html

Keine Dringlichkeit zur Einführung der Homo-Ehe
Wie Recht Bettina Wieselmann mit dieser Überschrift hat, sieht man besonders, wenn man einmal seinen Blick auf die Gruppe unserer homosexuellen Mitbürger fokussiert. In dieser Gruppe fällt der Anteil der “Nicht-Woller” offenbar besonders hoch aus. Die Publikationen des Lesben- und Schwulenverbandes Deutschland (LSVD) und des Statistischen Bundesamtes machen dies deutlich. Seit 2001 haben wir die Möglichkeit der eingetragenen (gleichgeschlechtlichen) Lebenspartnerschaft. Bis 2012 – also in elf Jahren – haben von der genannten Gruppe unserer Mitbürger gerade mal drei Prozent diese Möglichkeit für sich genutzt. Ebenfalls 2012 lebten im Vergleich dazu 41,2 Millionen Menschen in klassisch-ehelichen und heterosexuellen Lebensgemeinschaften. Meine Nachfrage beim Statistischen Bundesamt ergab, dass wegen der kleinen Anteile der eingetragenen Partnerschaften keine Aussagen über die Lebensqualität für Kinder im Vergleich zu anderen Lebensformen möglich sind. Eine Dringlichkeit zur Einführung der so genannten Homo-Ehe ergibt sich aus diesen Befunden sicher nicht.
Aus gutem Grund scheiden sich die Geister am Adoptionsrecht. Es ist das elementarste aller Menschenrechte, dass jeder Mensch von Natur aus ein Anrecht darauf hat, von der Zeugung an bei seinen leiblichen Eltern aufzuwachsen. Einem Kind, dem man dieses Recht verwehrt oder einschränkt, wird geschädigt, weil ihm das natürliche Hineinwachsen in die eigene Identität verwehrt wird. Dieses Menschenrecht des Kindes muss Richtschnur sein bei der Bewertung verschiedener Situationen, in die ein Kind geraten kann. Die Befürworter der Homo-Ehe werden dem Wohl des Kindes nicht gerecht. Eine anonyme Samenspende, eine Leihmutterschaft sowie eine künstliche Befruchtung (außer durch die Ehepartner selbst) stellen eine Verletzung dieses Menschenrechts dar und sollten vom Gesetzgeber auch so behandelt werden.
Für einen argumentativen Offenbarungseid halte ich die zitierten Politikeräußerungen – “Wie kann man dagegen sein?” von Frau Sitzmann (Grüne), “muffig” von Herrn Hofreiter (Grüne) und “hinterwälderisch” von Frau Lay (Linke) – , weil sie einer sachlichen Auseinandersetzung mit Diffamierung Andersdenkender aus dem Weg gehen. Trotz gegenteiliger Positionen wird aus den zwar sachlich formulierten Äußerungen von Sozialministerin Altpeter (SPD) und Herrn Wolf (CDU) nicht deutlich, dass sie die Einschränkung des Rechts des Kindes auf das Hineinwachsen in die eigene Identität erkennen.
25.6.015, Dr. Arnd Jungermann

Es fehlt der Homo-Ehe die Potenz, Kinder zu zeugen
Hinsichtlich der Partnerschaften von Lesben und Schwulen halte ich es wie der “Alte Fritz”: Sie alle mögen nach ihrer Façon selig werden. Solche Beziehungen aber als “Ehe” zu bezeichnen, hieße Sonne und Mond – Glanz und Abglanz – gleichzusetzen.
Ehe ist nach BGB eindeutig definiert als Vertrag zwischen zwei Personen unterschiedlichen Geschlechts. Diese versprechen sich, miteinander zu leben. Grundsätzlich haben sie dabei von Natur aus die Potenz, gemeinsame Kinder zu zeugen. Sie tun es dann mit Vergnügen, lassen es, wollen oder vermögen es nicht, wie sich manchmal zu ihrem Leidwesen herausstellt. Lesben und Schwule haben diese Potenz nicht, oder? Dass Liebe bei Ehepaaren wie gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine jeweils gemeinsame Basis ist, davon ist auszugehen.
25.6.2015, Hans-Jürgen Günther, Emmendingen

Wichtig scheint nur die Selbstverwirklichung für homosexuelle Paare
Ehe für alle ja, Kinder für alle nein: Es wird von Politik und Presse vollständig unter den Teppich gekehrt, dass die Bindung der Kinder an Vater und Mutter genauso unterschiedlich ist, wie Mann und Frau sich eben im Wesen und Verhalten unterscheiden und dass genau diese Mischung für die Sozialisation eines Kindes notwendig und förderlich ist. Wichtig allein erscheint vielen die Selbstverwirklichung für homosexuelle Paare in allen Bereichen, auch wenn das Kindern zum Nachteil gereichen sollte; was man natürlich vehement bestreitet, so als ob es aussagekräftige Studien gäbe.
Den politischen Parteien wiederum geht es allein um Stimmenfang. Die unrühmliche Geschichte der Grünen, die Päderasten in ihren Reihen duldeten und sogar salonfähig machten, spricht Bände, und einen Aufschrei der Gesellschaft dazu vermisse ich bis heute.
So sehr ich die dringend notwendige Liberalisierung für homosexuelle Paare befürworte, so sehr erschreckt mich die oberflächliche Sichtweise auf die Entwicklung des Kindes in einer homosexuellen Partnerschaft. Der Fokus in dieser Debatte sollte meiner Meinung auf das Für und Wider der Entwicklung des Kindes in diesen Partnerschaften gerichtet sein und nicht auf die Selbstverwirklichung der eigenen Lebensform in allen Belangen, und das um jeden Preis.
25.6.2015, Waltraud Holzer-Schäfer, Freiburg

Von den Rechten der Kinder spricht kein Homo
Ich lese immer wieder von gleichen Rechten, die Lesben und Schwule fordern. Von den Rechten, die Kinder haben, wenn es um Adoption geht, höre ich hingegen kaum etwas. Haben Kinder eigentlich keine Rechte? Und welche Rechte haben Vorrang?
25.6.2015, Dr. Hermann Schottmüller, Freiburg

 

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