Barrierefrei

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Blick nach Nordwesten über Mauchen zum Himmelberg am 2.11.2006 - Wiiwegli links nach Schliengen

 

Am Freiburger Münsterplatz wurde ein neuer Zugang zum Münster barrierefrei gepflastert.

Rollstuhlgeeignetes Pflaster am Freiburger Münster 4.10.2012

 

Barrierefreier Wohnraum für 12000 Menschen fehlt in Freiburg

In Freiburg leben 1.786 Personen mit einem Schwerbehindertenausweis aG (außergewöhnliche Gehbehinderung), sowie 213 Personen Bl (Blinde). Weitere 9.200 FreiburgerIr haben eine erhebliche Gehbehinderung (G) und sind somit ebenso auf barrierefreien Wohnraum angewiesen. Von den 1.932 Menschen, die in 21 Freiburger Pflegeheimen und weiteren 1.788 Personen, die in betreuten Wohnanlagen leben, haben viele eine Gehbehinderung und benötigen ebenfalls eine barrierefreie Wohnumgebung.
Somit ergibt sich heute schon ein Bedarf für rund 12.000 Personen, für die schon vor langer Zeit barrierefrei hätte gebaut/umgebaut werden müssen.
Generell sollte Wohnungsbauplanung – unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit – nicht nur die Ökologie und Ökonomie, sondern auch das Soziale und damit auch die barrierearme Bauweise in den Vordergrund stellen. Barrierefreies  Bauen und Wohnen ist demnach im Endeffekt sogar billiger, da nicht nur die geringfügig höheren Baukosten, sondern alle Folgekosten volkswirtschaftlich betrachtet werden müssen. Auch hierzu liefert die Pestel-Studie Zahlen: „Die Pflegebedürftigkeit betrifft rund 11 % der Menschen aus der Altersgruppe 65plus. Davon wieder ein Drittel bedarf der vollstationären Pflege in Heimen. Der finanzielle Aufwand für die Pflege insgesamt lag im Jahr 2011 bei rund 48 Mrd. Euro.“ Daher lohnt es sich immer präventiv barrierefrei zu bauen!
4.11.2013, Lebensraum für Alle

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