Schulkinder: Keine Angstmache

Auf der FridayForFuture-Demo in Stuttgart am 15.2.2019 riefen Schüler „Wer nicht hüpft, der ist für Kohle“, dazwischen aber auch “Wer nicht hüpft, der ist ein Nazi”. Und sie riefen “Nie wieder Kohle”, dazwischen aber auch “Nie wieder Deutschland“. Zu letzterem paßt ihre Parole “Es ist eure scheiß Zukunft“. Ist dies nicht erschreckend? Wer hat die Kinder und Jugendlichen derart indoktriniert, verängstigt und mißbraucht?
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Und die Schüler riefen “Kohle stoppen jetzt“ bzw. “Keine Kohle für die Kohle”. Wenn Linksgrün ignoriert, dass nach dem Atomausstieg ohne Kohle die für die Exportindustrie überlebensnotwendige Strom-Grundlast gar nicht mehr abgedeckt werden kann, dann ist das traurig, mag aber so sein. Wenn aber Schüler per Klima instrumentalisiert werden, diese Mär der Grünen kritiklos nachzuplappern, dann überkommen einem Sorge und Zweifel. Und sie riefen auf der Demo “Wir werden wieder zur Schule gehen, wenn ihr das Klima schützt!“ – ja, wer ist “ihr” und was dann?
Die Erwachsenen (Eltern, Lehrer, Geschäftsleute, Lobby, …) haben sich “Make the world Greta again” ausgedacht und Kultur + Politik + Eliten schauen dem FridayForFuture-Spektakel begeistert zu. Aber an die Schülerinnen und Schüler denkt niemand.
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“Wissen statt Angstmache” ist die Aufgabe von Bildungssystem und Schule: Auf den FridaysForFuture-Demos in Freiburg und Stuttgart fragte ich ca 30 Schüler nach der “Grundlast bei der Stromerzeugung”. Nur ein Mädchen wußte Bescheid: Grundlast ist der andauernd benötigte Teil der elektrischen Leistung, also die Belastung des Stromnetzes, die nicht unterschritten wird. Sie liegt bei ca 50 Gigawatt (die Höchstlast bei ca 80 Gigawatt) und fällt auch an, wenn keine Sonne scheint und kein Wind bläst. Grundlastfähige Kraftwerke holen die Energie aus Kohle, Atomkraft, Gas bzw. Fließwasser. Kurz: Ohne Kohle und AKW geht in Deutschland das Licht aus und die Produktionsmaschinen in der  Exportgüterindustrie stehen still..
Auch das Problem der Stromspeicherung scheint nach Meinung der Schüler gelöst zu sein: Die meisten Schüler beantworteten die Frage “Läßt sich Strom im Stromnetz speichern” mit einem treuherzigem “ja”, haben damit wissensmäßig mit Annalena Baerbock gleichgezogen.
Den unwissenden Schülern  ist kein Vorwurf zu machen, wohl aber ihren Lehrern. Wer seine Schüler während der Schulzeit auf der Demo hinter dem Schild “Kohle abschalten sofort!” herlaufen läßt und nicht bereit ist, ihnen den Begriff der Grundlast zu erklären, ist ein mieser Lehrer. Er verdreht den Grundsatz “Wissen statt Angstmache” zu “Angstmache statt Wissen”.
Nachfolgend dokumentieren wir einen offenen Brief von Thilo Schneider – selbst Vater zweier Töchter – der im Netz ein riesengroßes Echo ausgelöst hat.
16.2.2019

OFFENER BRIEF: Liebe Jugend! Seid nicht Greta Thunberg – seid Steve Jobs!
Den unten stehenden offenen Brief schrieb ich an die jungen Menschen meiner Heimatstadt, die am letzten Freitag in Aschaffenburg für die Umwelt demonstrierten, anstatt zur Schule zu gehen. Ich veröffentlichte ihn zunächst am 9. Februar auf Facebook. Er sorgte bei den örtlichen Grünen für erhebliche Entrüstung.
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Liebe Jugendliche, junge Menschen und Bürger von Aschaffenburg,
zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu Eurer Demo am 8.2.2019. Ihr habt damit von einem gesetzlich verbrieften Grundrecht Gebrauch gemacht, nämlich Euch frei und friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Ich meine damit explizit die, die sich tatsächlich aus Sorge auf dem Aschaffenburger Stiftsplatz eingefunden haben – nicht die, für die da alles nur ein Riesen-Happening und ein guter Grund war, sich vor ein paar Schulstunden zu drücken – auch, wenn dies natürlich ebenfalls legitim ist. Wer freut sich nicht über ein paar schulfreie Stunden?
Ich als alter weißer Mann, also als einer, der Euch „die Suppe“ durch sein Verhalten „eingebrockt“ hat, stimme allerdings nicht in die Jubelchöre des „gut gemacht, weiter so“ ein, die Euch allenthalben um die Ohren schallen – übrigens von Leuten, die „im Namen des Umweltschutzes“ auch schon gerne einmal mit 125.000 Flugmeilen zur „Senator Class“ der Lufthansa gehören. Natürlich sind die dabei für das Klima unterwegs. Und in den Urlaub.
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Nein, mir geht es um etwas Anderes. Eben weil ich Euch ernst nehme. Zuerst einmal möchte ich Euch die Angst nehmen, die Euch überhaupt auf den Stiftsplatz gebracht hat. „Ich will, dass Ihr alle die gleiche Panik empfindet, die ich jeden Tag habe“, sagt Greta Thunberg, eine Eurer Ikonen.
Nein, liebe junge Menschen: für Panik besteht wahrlich kein Anlass – zumal die Welt seit 70 Jahren bereits untergeht. Wir sind immer noch hier. Trotz angeblich einem komplett abgestorbenen Wald, verschwundenen und ausgebeuteten Ressourcen, Ozonloch, Atomstrahlung, kosmischer Strahlung, abtauenden Polkappen und was weiß ich nicht noch, welchen düsteren Prognosen und Gefahren, die die Auguren seit 1950 vorausgesagt haben. Wir werden älter als jemals zuvor. Und dies nicht nur dank verbesserter Medizin, sondern weil die Menschheit immer in der Lage sein wird, Alternativen zu finden und Wachstum zu generieren. Ich glaube an die Menschheit – und an Euch. Ich habe ein positives Menschenbild.
Ihr seid in eine Gesellschaft hineingeboren worden, der es noch nie so gut ging wie heute. Ihr habt Freiheiten, die keine Jugend vor Euch hatte und die gefühlt 90 Prozent der Menschheit immer noch nicht haben und auch gerne hätten. Mit diesen 90 Prozent werdet Ihr übrigens verhandeln müssen. Die wollen die gleichen Freiheiten und Rechte wie Ihr sie habt. Ihr mögt einwenden, dass dieser Wohlstand ja von irgendjemandem bezahlt werden muss und auch auf Kosten von irgendjemandem geht – vielleicht sogar auf Kosten Eurer Zukunft.
Und damit habt Ihr – Überraschung – Recht. Wenn meine Generation das komplette Erdöl verbraucht, werden sich Eure Generation und die Eurer Kinder nach Alternativen umsehen müssen. Aber ich glaube an Euch. Ich glaube, dass Ihr den Fusionsantrieb entdecken werdet und ich glaube, dass Ihr Eure Transportmittel damit werdet betreiben können. Ich glaube, dass Ihr Technologien erfinden werdet, von denen wir heute nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben. Und ich bin sicher, dass Euch die gleichen Leute, die Euch heute „in Panik versetzen“, dann ebenfalls erklären werden, warum auch das schlecht und schädlich und auf keinen Fall ethisch vertretbar ist.
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Wisst Ihr, ich bin fett. Wenn ich aber abnehmen möchte, dann muss ICH weniger essen. Nicht die anderen. Ich weiß, der Vergleich hinkt. Nur: so ist es bei Euch auch. Ihr habt es doch bereits jetzt schon in der Hand! Ihr wollt kein Plastik? Kauft keines! Nehmt keinen „Coffee to go“ mehr an, wenn da ein Plastikdeckel drauf ist. Ja, der wird dann schneller kalt – aber ein Opfer müsst Ihr eben bringen. Ihr wollt keine Orangen, die in Plastiknetzen verpackt sind? Dann kauft keine. Es gibt Orangen aber nur in Plastiknetzen oder, als Einzelexemplar, teurer als im Gros? Dann verzichtet ganz darauf. Es liegt ganz allein an Euch, worauf Ihr bereit seid, zu verzichten. Wenn sich nur genug zusammentun, dann werden Lebensmittelkonzerne sich Alternativen überlegen, wie sie künftig ihre Waren verpacken. Ihr findet Firma XY doof? Dann kauft denen ihre Waren nicht mehr ab, bis sie tun, was Ihr verlangt. Seid Euch nur immer auch der Konsequenzen bewusst, die auch eine Verweigerungshaltung oder ein Boykott hat: Irgendein Orangenanbauer in irgendeinem armen Land wird dann seine vielköpfige Familie nicht mehr ernähren können. Es sei denn, er schickt seine Kinder in die Lithium-Minen, in denen die Rohstoffe für die Akkus Eurer Handys und künftigen E-Mobile gewonnen werden. Das gefällt Euch nicht? Dann nutzt das gute alte Festnetztelefon und geht zu Fuß oder fahrt Fahrrad. Noch einmal: es liegt an Euch.

„Die Uhr“ steht seit Jahrzehnten „auf Fünf vor Zwölf“ und Ihr werdet immer auf Leute treffen, die Euch in Panik versetzen wollen. Mit Panik lässt sich gut Geschäfte machen, denn wer panische Angst hat, reagiert irrational und unüberlegt. Nicht umsonst sind ganze Windkraftparks riesige Geldvernichtungsanlagen. Da haben Eure Eltern ´rein investiert, mit gutem ökologischen Gewissen, und weil sie die Story mochten und aus lauter Angst „vor der Klimakatastrophe“ „irgendwas für die Umwelt“ tun wollten. Nicht nur Gier – auch Angst frisst Hirn. Die Emittenten der entsprechenden Anteilspapiere haben sich längst abgesetzt und den Schrott in der gar nicht mehr so freien Wildbahn stehen gelassen.
Seid nicht wie Greta Thunberg
Ihr, die Ihr auf dem Stiftsplatz gestanden habt: Ihr seid aufgerufen. Aufgerufen, Euren Worten auch Taten folgen zu lassen. Ihr wollt etwas ändern? Dann verzichtet. Fordert nicht andere zum Verzicht auf, sondern geht mit gutem Beispiel voran. Geht nicht mehr in Fast-Food-Restaurants, werft Euren Müll nicht auf die Straße, lasst Euch nicht mehr mit dem Auto zur Schule fahren. Und in der Schule: Lasst Euch nicht vereinnahmen oder manipulieren. Denkt selbst. Überlegt selbst. Wenn Ihr den Worten auf dem Stiftsplatz auch Taten folgen lasst – eigene Taten und eigenen Verzicht – dann werde ich Euch tatsächlich auch meine Hochachtung aussprechen und Euch nacheifern. Ich mag alt sein – lernfähig bin ich ja trotzdem. Aber solange das nicht passiert – dann bleiben die Demos auf dem Stiftsplatz eben ein „nice und schön, dass wir mal drüber geredet haben“.
Wir Alten treten langsam und der Reihe nach ab. Wir sind in spätestens 30 Jahren nur noch biologisch abbaubarer Kompost. Wir haben unser Bestes getan, Euch das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Das haben wir als Eure Eltern für unsere Pflicht gehalten. War das falsch? Vielleicht. Aber es war das, was wir für richtig und gut hielten. Es ist Eure Entscheidung, dies aufs Spiel zu setzen – oder weiter zu verbessern.
Seid nicht wie Greta Thunberg – seid Steve Jobs, seid Elon Musk. Habt keine Angst vor der Zukunft, sondern den Mut, diese aktiv zu gestalten und, ganz wichtig, habt Freude und Spaß daran. Verbessert das Leben Eurer Mitmenschen und das Schicksal Eurer Welt. Fangt damit an. Gleich. Bei Euch. Seid Hedonisten und freut Euch, dass Ihr da seid. Ich wünsche Euch, dass es Euch noch lange und in Wohlstand gibt.
… Alles von Thilo Schneider vom 16.2.2019 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/liebe_jugend_seid_nicht_gerta_thunberg_seid_steve_jobs
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Einige Kommentare zum Offenen Brief:
Die Globalisierung frisst ihre Kinder

Ein Appell an die deutsche Jugend ist vergebene Liebesmüh. Die Zukunft findet hier nicht (mehr) statt, sondern anderswo. Unsere aufgestellten Regeln interessieren dort niemanden. Bei 7,6 Milliarden Menschen wissen viele davon noch nicht einmal, dass wir existieren (und umgekehrt), und falls doch, dann ist es denen auch egal.
Die Globalisierung frisst eben ihre dummen Kinder. Ich halte es mit einem Zitat von Walter Sedlmayer, in seinen ausschließlich negativ gehaltenen Reisebericht über England: “Aber der Tee ist gut…”
16.2.2019, A.K., AO
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Schulkinder instrumentalisieren
Es ist einfach nur ekelhaft wie diese links-grünen Populisten nicht einmal davor zurückschrecken, Schulkinder, die ein leichtes Opfer für diese Ideologen sind, weil sie die politischen Zusammenhänge noch nicht verstehen können, für ihre kruden Zwecke zu instrumentalisieren. Das zeigt deutlich auf, wozu diese linken Ideologen im Stande sind und letztlich auch vor nichts zurückschrecken. Gerade wir in D sollten sehr skeptisch auf solche “Einflüsterer” reagieren, hat dies bereits in der Vergangenheit doch immer zu Katastrophen geführt. Warum die Grünen trotzdem in Umfragen steigen, ist mit Ratio und gesundem Menschenverstand schlicht nicht nachvollzieh- und erklärbar, außer mit einer fatalen Leichtgläubigkeit oder mit einer gewissen Lust am Untergang. Gerade die Jungen sind hier gefährdet, da sie von früh bis spät mit linker Propaganda bombardiert werden und dies aufgrund fehlender Erfahrung nicht einordnen können. Eltern müssten hier besser auf- und erklären. Oft sind diese aber genauso verblendet und bestärken ihre Kinder auch noch in diesem Wahn. Wo wird das noch hinführen? Eine gewisse linke Meinungsdiktatur, in der jeder verunglimpft und zerstört wird, der nicht in den Chor der Gläubigen mit einstimmt, haben wir ja jetzt schon. Mit dem “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” wird die Meinungsfreiheit eingeschränkt, durch die Dämonisierung von normalen Bürgern, die ihre Ängste äußern (z.B. Titulierung als “Rechtspopulisten”, “Rassisten”, “Nazis” etc.) durch große Teile der Medien, insbesondere im ÖR, wird das Demonstrationsrecht faktisch beschnitten.
16.2.2019, J.S., AO
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Keine Siemens, Liebigs und Hahns mehr …
Herr Schneider hat es getan – Konsumverzicht predigen. Hoffe ihre Töchter spüren jetzt nicht die Intoleranz ihrer toleranten Mitschüler. In meiner Stadt haben die Schüler es auch getan…………………..Schulschwänzen ! …………………………Was mich am meisten in dem Bericht der Örtlichen Zeitung aufregt: Der kaht. Pfarrer (also der, der an einem unsichtbaren Mann glaubt ,der im Himmel schwebt,) spannt sich vor den Karren der Klimaretter und wurde dafür im Artikel besonders erwähnt. Das Lokalradio des Kreises macht natürlich mit und dort erklärt der Rektor der G-Schule seine Zustimmung zum Schulschwänzen. In dem ehemaligem Land der Dichter, Denker und Erfinder (Ottomotor, Dieselmotor ,Auto……) wird es auf absehbare Zeit (geschuldet unserem Bildungssystem) keine Ottos, Daimlers, Diesels, Siemens, Liebigs, Hahns, Lindes usw. geben, schon keine Jobs
16.2.2019, C.P, AO
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Wohlstandsverwahrlosung
„Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis“. Das ist eben der Fluch der Wohlstandsverwahrlosung; der Blick für die Realitäten des Daseins geht dahin. Ihr Apell, Herr Schneider ist lesens- und liebenswert, es bleibt aber offen, ob er ideologisch Verblendete zum Nachdenken anregt. Ich bin da eher skeptisch, und weil das so ist, werde ich heute sehr hedonistisch, bei strahlendem Sonnenschein, mit meiner Frau das bayerische Fünfseenland offen und mit 8 Zylindern optisch und akustisch bereichern.
16.2.2019, F.K., AO
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Klima- sowie Fremdenpolitik
Nicht nur in der Klimafrage stehen die Jungen vor einem Dilemma. Auch in der Fremdenpolitik ist es das gleiche. Meine Tochter jammert, weil immer mehr Mittel in der Pflege gestrichen werden. Mein Einwand, dass genug Geld vorhanden wäre, wenn man alle Menschen, welche kein Aufenthaltsrecht haben, abschieben würde. Gegenargument: Die sind doch alle so arm. Tja, wie nun das Geld bzw Mittel aufteilen. Keine Antwort, es kommt immer wieder dieselbe Leier von unserem Reichtum. Sie ist aber nicht bereit das Geld für den Friseur uneigennützig zu spenden.
16.2.2019, A.T.
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Schule und Medien betreiben Desorientierung
Eine etwa 12-Jährige wird (3sat?) in der Bahn bei einer Reportage gefragt: “… und warum fährst Du mit Mutti zur Ökodemo?” Sie antwortet: “…ich will nach 2040 noch weiterleben, deshalb Kohleausstieg sofort!” Somit kann ich mir vorstellen, welchen Grad der Verhetzung und Desorientierung Medien und Schule bewirkt haben. Auf die Idee, dass die dabei sitzenden 40-jährige Mutter nicht gestorben ist und wenig Grund zur Besorgnis besteht, kommen die jungen Opfer gar nicht mehr. Aber, das ist wohl die Taktik die Kinder aufzuwiegeln. Nur, weshalb müssen Kinder verdummt werden? Ihr Wählervotum ist keineswegs sicher. Weder der Gang zur Wahl noch die Tendenz.
16.2.2019, A.D., AO
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Unsere Kids laufen Studienabbrechern und Ideologen nach
Der neue Steve Jobs wird nicht aus Europa kommen, schon gar nicht aus Deutschland. Sondern aus den USA, oder noch eher aus Asien, wo sich die Kinder um Bildung reißen und Lehrer wie Popstars verehrt werden.
Die hiesigen Kids laufen lieber Studienabbrechern und Ideologen nach, weil sie diese Utopien eben einfach phantastisch anhören, wenn man sie noch nicht überblickt. In Deutschland übernehmen zunehmend 30-jährige Phantasten, vom Schlage eines Habeck. Menschen die nie erwachsen geworden sind, weil sie nie etwas leisten mussten. In der Politik sind eben vorwiegend jene anzutreffen, für die es in der lukrativen freien Wirtschaft nicht gereicht hat. Und so sichern sie sich ihren fürstlichen Unterhalt via Parteiausweis und sehen das noch als Bestätigung, dass ihre Ideen irgendwie funktionieren. Öko, und Klimareligion sind nur weitere Kontrollinstrumente, nachdem der Kampf gegen die bösen Rechtspopulisten und “viertes Reich Errichter” nicht mehr so gut läuft.
16.2.2019, M.K., AO
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Geburtenkontrolle in Bullerbü?
Die gute Greta hängte einer Bullerbü Idylle nach, realisiert aber nicht, dass man in Bullerbü nicht alt wurde, und das Leben dort sehr anstrengend war und dazu auch aufgrund der endlichen Fläche fruchtbaren Bodens nicht für 8 Milliarden Menschen möglich ist. Allen Befürwortern der strengen Geburtenkontrolle sei geraten sich einmal schlau zu machen wie China das mittlerweile handhabt, die sind davon nämlich abgekommen, propagieren die 3 Kind Familie und das wegen der drohenden Überalterung der Bevölkerung. Die damit verbundenen Probleme werden auch hierzulande spätestens ab 2025 zuschlagen und die sich dann ergebenden Probleme lassen sich nur lösen, wenn man noch mehr und noch mehr Technik anwendet, Leider gehen die jungen Leute davon aus, dass bei Verzicht auf selbige das Paradies automatisch ausbricht und alle Menschen dann gesund und fit die 100 erreichen. Dass das mit keinerlei archäologischen und prähistorischen Funden übereinstimmt, das scheint in den postfaktischen Zeiten in denen wir leben nun wirklich keinen zu stören.
16.2.2019, T.K.

Werter Herr Thilo Schneider. Der Brief ist zu lang,
er überfordert die Lesefähigkeit der Kinder und Jugendlichen. Bereits die Generation meiner Kinder – und Enkelkinder, die ja inzwischen auch erwachsen sind – ist Lese- und schreibfaul, hat Mühe sich auf mehr als zehn Zeilen Text zu konzentrieren. Schachtelsätze sind ganz schlecht, da kommen die Kids schnell ins Schwimmen. Ebenso verhält es sich mit dem Verzichten. Die Forderung nach Verzicht löst bei den Kleinen dasselbe Gefühl aus wie bei erwachsenen Alkoholabhängigen – nämlich: man will mir etwas wegnehmen, etwas vorenthalten, das andere wie selbstverständlich konsumieren.
Man kann Kindern und Jugendlichen nicht mit Vernunft kommen, sie sind per se altersbedingt unvernünftig. Deshalb ist es ja auch so leicht, junge Menschen zu indoktrinieren, zu manipulieren und zu missbrauchen, sei es durch die Wirtschaft, sei es durch die Politik oder durch Ideologen. Vernunft und Einsicht in die tatsächlichen Zusammenhänge und die eigenen dissonanten Denk- und Verhaltensmuszer können erst zu einem späteren Zeitpunkt aufkommen, mit zunehmender Lebenserfahrung und sofern die geistigen Voraussetzungen gegeben sind. Ja, schuld sind immer die Anderen und Verzichten sollen auch immer nur die anderen. Mit dem Smartphone im Rucksack für den “Umweltschutz” zu demonstrieren ist wie den Teufel mit Belzebub auszutreiben.
16.2.2019, W.P., AO
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Erziehungsverwahrlosung
Alles richtig, was Sie da geschrieben haben, Herr Schneider. Meines Erachtens nach fehlt jedoch ein Schritt, und der ist weder leicht noch zeitgeistgemäß: nämlich das Nutzen elterlicher Autorität zum Durchsetzen dessen, was Sie den Kids hier als “Vorschlag” unterbreiten. Vorschlagen nützt bei Kindern nichts. Die brauchen eine klare Ansage, ein verlässliches Regelwerk an Leitplanken. Was diese Kids da betreiben ist nichts anderes als die Repräsentanz von Erziehungsverwahrlosung. Mit dem falschen Ansatz, Kinder jeglichen Alters seien aus “Menschenrechtsgründen” stets auf Augenhöhe zu den Erwachsenen, hat man diese kleinen Monster herangezüchtet, die sich der Quellen ihrer Freiheit, ihres Wohllebens gar nicht bewusst sind und daher bedenkenlos jedem linken Rattenfänger folgen, der wieder einmal das Paradies verspricht, das, wie wir Älteren wissen, schon zigmal blutig im Massenmord geendet hat. Deshalb: konsequente Erziehung. Nehmt die Kinder ernst und beim Wort, und vor allem lehrt sie, dass ALLES, was sie tun oder fordern, KONSEQUENZEN hat! Und dass die manchmal alles andere als gut sind, auch für sie selber.
16.2.2019, J.T, O
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Von Schulstreiks, deren Überheblichkeit und warum die Klimaziele unerreichbar sind
Von Albrecht Künstle, Herbolzheim

Jeden Freitag schwänzen Schüler den Unterricht und schwingen sich zu Anklägern/innen gegen die ältere Generation auf. Sie, noch „grün hinter den Ohren“ – und wahrscheinlich auch dazwischen – werfen uns vor, wir würden ihnen eine Welt hinterlassen, die in eine „Klimakatastrophe“ führe. Hier mein Plädoyer für den Fall, dass ich von diesen Grünschnäbeln einmal vor ein Tribunal gestellt werden sollte.
Fakt ist, dass sich die Jahresdurchschnittstemperatur im heutigen Territorium Deutschlands nach den Daten von Fraunhofer von 7,5°C im Jahr 1881 auf nunmehr 9,8°C Celsius erhöht hat. 2,3°C in knapp 140 Jahren, ist nicht zu unterschätzen, auch wenn das nur 0,017°C pro Jahr sind. Zu den Gründen des Temperaturanstiegs weiter unten. Was taten wir dagegen in den letzten 50 Jahren und was machte ich …
Bericht des Club of Rome “Grenzen des Wachstums” 1972
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Als 1972 der Bericht des Club of Rome „Grenzen des Wachstums“ herauskam, las ich diesen. Er löste einen wichtigen Impuls aus, auch wenn seine Szenarien nicht zutrafen. Zutreffend ist aber, es gibt Grenzen des Wachstums, insbesondere die Ressourcen sind endlich. Wir müssen nachfolgenden Generationen möglichst viele davon hinterlassen. Insbesondere der Ölverbrauch war zu reduzieren. Die Politik setzte deshalb auf die Atomkraft, aber 15 km entfernt von meinem Heimatort wurde in Wyhl ein solches Kraftwerk verhindert. Die Widerständler sagten, was nützt unseren Kindern das Öl, wenn das Ding hochgeht und Baden-Württemberg verstrahlt wird.
Ich muss eingestehen, dass ich hin und hergerissen war, bei den Wyhler Bauplatzbesetzern war ich nicht. Stattdessen installierte ich 1978 die erste thermische Solaranlage in unserer Stadt. Schon das sparte fast 1.000 Liter Öl ein im Jahr. Zwei Jahre später versah ich unser Haus mit einem Vollwärmeschutz und reduzierte unseren Ölverbrauch noch einmal um die Hälfte. Und vor zehn Jahren ergänzte ich die Ölheizung mit einem umweltfreundlichen und klimaneutralen Stückholzkessel. Weil die 40 Jahre alte Solaranlage immer noch funktioniert, beheize ich das Zweifamilienhaus mit nur noch 200 (zweihundert) Litern Öl – im Jahr, der Öltank fasst 9.500 Liter. Dieses Fassungsvermögen war einmal für zwei Jahre ausgelegt. Die fast 100.000 Liter nicht verbrauchten Heizöl stehen nun euch zur Verfügung und vermieden rund 25 Tonnen CO2.
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Das war aber nicht alles. Unser Sohn bekam dieses Umwelt-Engagement quasi in die Wiege gelegt. Er forscht in einem Schweizer Institut am ökonomisch sinnvollen Einsatz alternativer Energien. Ich selbst investierte nach und nach in fünf Firmen im Bereich der erneuerbaren Energien (wovon zwei Freiburger Firmen pleite machten, ich noch nicht). Das alles war nur möglich, weil ich Prioritäten setzte und z.B. nur „normale“ Autos fuhr, keine teuren „Panzer mit zwei Geschützrohren hinten“ raus. Autos mit relativ geringem Spritverbrauch und geringen Emissionen.
Auch ich selbst bin relativ emissionsarm und stoße wie andere beim Ausatmen nur vier Prozent der Luft als CO2 aus (sie besteht zu rund 0,04 Volumenprozent oder 0,06 Masseprozent aus CO2). Aber weil ich nicht alleine auf der Welt bin, reichert sich das CO2, in der Atmosphäre an – wenn es nicht durch die Naturflächen und Weltmeere abgebaut wird – und bildet mit anderen Gasen das problematische „Treibhausgas“.

Und nun, meine jungen Ankläger, schauen wir uns einmal unseren Verlauf der Klimaerwärmung näher an! Schon vom Beginn der Klimaaufzeichnung 1881 an bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges, also in 33 Jahren, stieg die Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad an. Was war geschehen? Die Einwohnerzahl des Deutschen Reiches war von rund 45 Mio. Menschen auf 65 Millionen angestiegen. Dies war auf die geringere Kindersterblichkeit zurückzuführen, ebenso auf die Industrialisierung. Zwischen beiden besteht eine direkte Wechselwirkung, denn die Industrialisierung und der Rückgang der Armut ermöglichte den Arbeiterfamilien, mehr Kinder „durchzukriegen“.
Und mehr Menschen hatten und haben mehr existenzielle Bedürfnisse, die durch die Wirtschaft befriedigt werden. Handwerk und Industrie wiederum erforderte und beschäftigte mehr Arbeitskräfte. Soweit zur Wechselbeziehung von Bevölkerung, Wirtschaftstätigkeit und Klima, was auch noch heute gilt.
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Zwar waren die 20 Mio. mehr Menschen nicht die direkte Ursache des CO2- und Temperaturanstiegs der Atmosphäre, sondern alles, was mit der Bevölkerungszahl einhergeht: Mehr Nahrungsmittelproduktion, mehr Energie fressende Landwirtschaft, mehr Kleidungsproduktion mittels Dampfmaschinenantrieb, mehr Häuserbau mittels Holzeinschlag und größeren Bergwerken, mehr Kohleverfeuerung in den Millionen mehr Wohnungen, mehr Handwerks- und Industrieproduktion von Konsumgütern usw. Dies alles erhöhte und erhöht den CO2- und Temperaturanstieg.
Beweisführung dieses Zusammenhangs: Mit Beginn des Ersten Weltkriegs sank die Bevölkerung kriegsbedingt um rund vier Mio. und erreichte erst 1933 wieder die 65 Mio. von 1914. Im Zweiten Weltkrieg sank die Bevölkerung trotz der Bombardierungen nicht wie im Ersten Weltkrieg und betrug 1945 immer noch rund 65 Mio. Menschen. Und siehe da: Trotz der vielen „Feuerwerke“ des Zweiten Weltkrieges verharrte auch die Durchschnittstemperatur bei etwa 8°C, weil nicht nur Hitlers Wahn am Boden lag, sondern auch die Reichswirtschaft.
Nach dem Krieg setzte das Wirtschaftswunder ein, die zweite Seite des Bevölkerungsanstiegs. Einschließlich der DDR wuchs die Bevölkerung auf rund 69 Mio. im Jahr 1950 (Flüchtlinge aus den Ostgebieten), auf über 73 Mio. 1960, auf 78 Mio. 1970 und auf fast 80 Mio. 1990. Und welch ein „Wunder“, das keines ist: Mit dem Anstieg der Bevölkerung, der Nahrungsmittelproduktion, der Handwerksbetriebe und Industrieproduktion stieg auch die Durchschnittstemperatur auf rund 8,5°C. Und mit dem Ende der DDR (und der Sowjetunion) 1989-91 ging es erst richtig los. Die Gesamtbevölkerung wuchs bis zum Jahr 2000 um weitere zwei Mio., vor allem durch die Zuwanderung aus Russland. Und mit dem Bevölkerungsanstieg und dem Nachfrageboom, dem Bauen und Produzieren was das Zeug hielt, stiegen sowohl der CO2-Ausstoß als auch die Temperatur, letztere in diesen wenigen Jahren um nochmals 1°C. Den Rest gab uns die rücksichtslose Politik Merkels. Alleine in den letzten fünf Jahren katapultierte sie die Bevölkerung um weitere zwei Mio. in die Höhe, und damit auch die Temperaturen um weitere 0,4°C. Soweit zur Klimaentwicklung und deren Hintergründe.
Refugees Welcome und Protest gegen CO” passt nicht zusammen
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Dann stehe ich auf und rufe es ihnen ins Gesicht: „Und jetzt, junge Ankläger dieses Tribunals, erhebe ich Widerklage gegen euch. Es war nicht nur die Kanzlerin, die ohne Rücksicht auf „die, die schon länger hier leben“, Millionen Menschen aus aller Welt herholte, vor allem aus der Dritten Welt. Ihr standet an den Bahnhöfen und habt sie mit refugees welcome begrüßt. Ihr seid es, die an den Freitagen, an denen ihr die Schule bestreikt, hätten lernen können, dass der ökologische Fußabdruck dieser Leute hier in Deutschland nun weit größer ist, als in ihren Herkunftsländern. Oder wollt ihr den Migranten den Wohlstand vorenthalten, den ihr und eure Eltern habt?
Ihr holt den Schadstoffausstoß, den diese Menschen in weniger dicht besiedelten Ländern der Welt verursachten, doppelt und dreifach mitten nach Europa in das dicht besiedelte Deutschland. Jeden weiteren Freitag eures Protestes sind es 4.000 mehr. Ihr lasst es zu, dass sich die Bevölkerung in Afrika und islamischen Ländern „wie die Karnickel vermehrt“ (Worte des Papstes), weil sie wegen euch auf Landnahme in anderen Kontinenten hoffen dürfen.
Ihr seid Schuld, dass ihr in Universitätsstädten keine Studentenwohnungen mehr bekommt, weil eure Gäste ja auch irgendwo wohnen müssen, und deshalb hunderttausende Wohnungen gebaut werden müssen mit allen Konsequenzen für die Umwelt. Glaubt ihr denn, dies alles ginge ohne Klimaerwärmung?
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Schuldig seid ihr, weil dafür Natur geopfert werden muss, die CO2 in Sauerstoff zurück verwandeln könnte. Ihr gönnt euch Schulausflüge sogar mit dem Flieger in andere Länder, wir früher nur 50 km weit mit dem Bus. Ihr tummelt euch bedenkenlos im Internet, egal ob euere Server heißlaufen und auch Kohlestrom brauchen. Ihr ladet euch Musik und Filme aus dem Internet runter, das mit großem Aufwand und Klimafolgen immer schneller werden muss; uns aber reicht das Internet für die Arbeit am PC. Ihr kauft Klamotten, die über 10.000 km transportiert werden und dabei entsprechend viel Energie verbrauchen und CO2 ausgestoßen wird. Ihr habt kein schlechtes Gewissen wenn ihr Hamburger esst, obwohl für die Rindfleischproduktion der vierfache Aufwand erforderlich ist als für Schweinefleisch, und entsprechend mehr CO2 anfällt. Wir aßen Schnitzel-Wecken, wenn überhaupt.
Reicht euch das vorerst, oder soll ich euer Sündenarsenal ergänzen? Nicht andere, sondern Ihr selbst seid mit schuld an der von euch beklagten Klimakatastrophe. Und jetzt geht zurück in die Schule und fragt eure „Lehrer“, warum sie euch diese Zusammenhänge nicht gelehrt haben. Dann überlegt, was ihr einmal euren eigenen Kindern sagen werdet? Vielleicht, „Wir haben zwar gewusst, dass unser Planet nicht weitere Milliarden von Menschen und Deutschland nicht weitere Millionen Migranten verträgt, aber was sollten wir denn machen. Weil es uns wegen der vielen ausfallenden Schulstunden an Bildung mangelte, fiel uns nicht viel mehr ein, als über den Unterrichtsausfall hinaus die Schule zu schwänzen.“
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15.2.2019, Albrecht Künstle, Herbolzheim
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Kommentare zu Künstle:
erwöhnung?

Sehr schön, wie Albrecht Künstle dem Pharisäernachwuchs den Spiegel vorhält! Die Entwicklung der Durchschnittstemperatur in Deutschland allerdings in Relation zu setzen mit den Ereignissen der deutschen Geschichte, fußt auf einem gravierenden Denkfehler: Das Klima ist ja tatsächlich ein globales und dazu sehr komplexes System. Das heißt, auf unsere deutschen Durchschnittstemperaturen wirken hiesige Ereignisse nur sehr indirekt ein. Wenn überhaupt! Künstle geht hier der Mär auf den Leim, dass der Klimawandel vor allem menschengemacht und von Menschen beeinflussbar ist. Mich überzeugt viel mehr, dass Klimaschwankungen auf zyklischen, kosmischen und solaren Ereignissen beruhen, denen der Planet seit seiner Entstehung unterworfen ist. …
Zu Ihrem Schlussatz: Gerade weil es sich um die verwöhntesten Lebewesen handelt, die dieser Planet in 3 Mrd. Jahren hervorgebracht hat! Die haben keine Ahnung, dass das Leben Kampf ist und dass die Freiheit nicht umsonst ist. Von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ganz zu schweigen. Ich bezweifele, dass die Schulschwänzer deren Wesen begreifen, so wie sie auch in ihrer Verwöhntheit nicht begreifen, warum es die Schulpflicht gibt.
15.2.2019, Li, PP
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Schuldige am “Klimawandel”?
Ich halte den Text für irreführend und auch ein bisschen gefährlich. Es wird davon ausgegangen, dass es Schuldige am “Klimawandel” gibt. Dabei ist es mehr als unwahrscheinlich, dass der marginale Anteil von CO2 in der Atmosphäre (4 Moleküle auf 10.000) oder der marginale Eintrag von höchstens 5% davon durch den Menschen auch nur die geringste Wirkung auf´s Klima hat.
Wichtig ist der Teil des Beitrags, der den Zusammenhang zwischen Industrialisierung, Lebensqualität und Lebenserwartung der Menschen zeigt. Grade diese privilegierte, verwöhnte und gepamperte Brut wird sich umkucken, wenn ihre Forderungen erfüllt werden. Kälte, Hunger, Krankheit, Überlebenskampf und brutale Arbeitsbedingungen weltweit werden die Folge davon sein. Und dafür wird es dann sehr konkret Schuldige geben auf die man mit dem Finger zeigen kann. Warum ausgerechnet die verwöhntestes Lebewesen, die dieser Planet in 3 Mrd. Jahren hervorgebracht hat, sich und andere in Armut und Elend stürzen wollen, ist mir allerdings ein Rätsel.
Wer sei ganzes Leben mit Empathie und Rücksicht behandelt wurde, entwickelt nicht etwa Empathie und Rücksicht für andere, sondern glaubt ständig nach Herzenslust seine Launen austoben zu können.- Sowas entfernt einen von der Realität.
15.2.2019, P.S.
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So einfach kann man Kinder manipulieren und instrumentalisieren
Mit dem Klimawandel fängt man unsere Kinder und Jugendlichen als Wahlviecher für die grünen Sozialisten ein. Dabei sollten sich die jungen Menschen lieber Sorgen um den millionenfachen Zuzug aus kulturfremden meist afrikanischen Ländern machen. Das funktioniert aber nur wenn sie auch klar denken könnten. Das Einschalten des Gehirns wird aber von den linksversifften Lehrern und Erziehern sofort im Keim erstickt. Sie werden manipuliert und mit linker Gesinnung indoktriniert. Sie merken dies aber leider nicht.
15.2.2019, A.M.
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Wie heile ich den Ökowahn meiner Kinder in nur 10 Minuten?
Ich habe es heute als „alter weißer Mann“ mit zwei Teenie-(Stief)-Töchtern nicht einfach. Andererseits – und das ist angenehm – habe ich keinen Erziehungsauftrag. Das lässt mich doch in vielen Situationen deutlich entspannter reagieren, weil ich jederzeit fliehen kann, ohne Unterhalt bezahlen zu müssen. Und vielleicht überlege ich mir das ja noch.
Da sitzen wir also am nett gedeckten Frühstückstisch, als die Älteste verkündet: „Am Freitag gehe ich übrigens zur Umweltdemo und nicht zur Schule, nur, damit Ihr Bescheid wisst.“ So. Jetzt wissen wir Bescheid. „Du willst also den Planeten retten?“, frage ich. „Ja klar. Ich bin hier ja noch länger als Du, alter Mann“, neckt sie mich. „Hmm“, stimme ich zu, „dann schau Dich hier mal auf dem Tisch um. Siehst Du, wie viel Plastik hier liegt? Vier Joghurtbecher, zwei Frischkäsepackungen, dann hier der Honig und dann haben wir die Plastikdeckel der diversen Marmeladen und Brotaufstriche noch gar nicht mitgezählt.“
… Alles von Thilo Schneider vom 11.2.2019 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/wie_heile_ich_den_oekowahn_meiner_kinder_in_nur_10_minuten
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Kommentare zu Ökowahn:
Vier Wochen lang Burka zu tragen
Gut gemacht, Herr Schneider. Ein Verwandter hat seine jugendliche Tochter kürzlich dazu verdonnert, vier Wochen lang Burka zu tragen. Er besteht darauf, dass sie selbst Erfahrungen mit Accessoires sammelt, die sie für andere Frauen befürwortet. Wir haben ihr bei Amazon das afghanische Modell rausgesucht und möchten es sogar sponsoren, aber sie weigert sich unverständlicherweise mit Händen und Füssen. Dabei ist es in Einheitsgrösse, passt also garantiert und ist jetzt im Winter vermutlich kuschelig warm. Sicher überlegt sie es sich noch, wenn sie das schicke Teil erst einmal vor Augen hat. Wir freuen uns jedenfalls alle schon auf ihren Erfahrungsbericht.
11.2.2019, M.H., AO
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eine Woche Natur pur
Man sollte den Kleinen nur mal klar machen, dass alleine die Erde, die es braucht, um das Material für ein Smartphone herauszuziehen bei weitem größer ist als jedes Klassenzimmer. Das einzige aber, was wirklich helfen würde ist einmal im Jahr eine Woche Natur pur für jeden in der Form von Zelten in der Pampa. Ohne Strom, fließend Wasser, Heizung, Elektronik und auch ohne Toilette. Das macht demütig gegenüber den Errungenschaften der Gegenwart.
11.2.2019, H.. AO
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Super. Mein Ansatz war ein anderer: Letzte Energierechnung, Diagramm mit den Arten vom Strom. Kohle- und Atomstrom sparen wir ein: Duschen, Essen zubereiten, Wohnung heizen – nur noch, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Computer und Fernseher bleiben nach Sonnenuntergang dunkel. Handy darf geladen werden, die 2% Wasserkraft und Bioenergie sollten dafür reichen. Naja, am Ende stand nicht die Reise nach London, aber irgendwie etwas intensiver nachdenken war schon mal drin.
11.2.2019, M.Sch., AO
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Es muß sich was ändern
Netzfund! Passt wie die Faust aufs Auge, Teil1: Eine Bekannte (Kollegin aus Berlin) hatte heute beim Frühstück eine Familiendiskussion mit ihren beiden Kindern. Die waren gestern schulschwänzen. Für das Klima. Abends erhielt sie von ihren Kindern auf die Frage: „Wie lange wollt Ihr das durchziehen?“ die Antwort: „Solange, bis Eure Generation unserer eine bessere Welt hinterlasst. Eine gesunde Welt. In der wir wieder leben können.“ (sinngemäß) Heute Morgen, in Absprache mit ihrem Mann, ging sie auf den gestrigen Abend ein. Sie sagte ihren Kindern, dass sie darüber nachgedacht habe. Und erkannt hat, dass sich etwas ändern muss.
– Zur Klimaverbesserung wird die Familie die beiden Diesel verkaufen. Und nur sich noch ein neues Auto zulegen.
– Fortan werden beide Kinder nur noch mit der S-Bahn oder dem Fahrrad zur Schule oder ihren Aktivitäten fahren.
– Um Strahlung zu vermeiden bzw. zu reduzieren, ist sie bereit, auf Mobiltelefone zu verzichten.
Es wird nur noch eins für die ganze Familie geben. Ohne Flatrate. Das ist gleichzeitig auch viel günstiger.
– Das Haustelefon wird, auch um „gefährliche Funkstrahlung“ zu reduzieren, wieder eine Schnur haben. Jeder bekommt eins in sein Zimmer.
– Klamotten werden, um die Ausbeutung asiatischer Hilfsarbeiter oder gar Kinder zu reduzieren und um klimaschädliche Transportwege einzudämmen, nicht mehr in den einschlägigen Hip-Läden gekauft. Sondern in Nachhaltigkeits-Stores. Davon gibt es reichlich in Berlin. Dass sie nicht immer modisch sind, wird hingenommen.
– Tiefkühlpizzen, Burger, Fast Food, Getränke in Plastikflaschen und abgepackte Lebensmittel werden reduziert bis abgeschafft. In einem Stufenplan.
– Es wird fortan mehr gekocht. Die frischen Lebensmittel dafür werden auf dem Markt gekauft. Bio muss nicht sein. Wird aber angestrebt. Preisdifferenzen zu den bisherigen Lebensmitteln werden durch gemeinsame Reduktion der Haushaltskasse bzw. der Taschengeldkonten ausgeglichen. Revolution erfordert Opfer.
11.2.2019, Th.H., AO

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