SC un d Angscht vorem Abstieg

SC Freiburg – nie d selb Mannschaft. Jetz isch si doch do, die Angscht. D Angscht vorem Abstieg. Schulterzucke, uffänanderpressti Lippe, Kopfschüttle un Ratlosigkeit in de Vip-Lounge. „Da hilft nur noch positive-thinking!“, päpert ä Gscheitli in d Rundi, aber nit eini un nit einer nimmt Notiz devun. Alli schwiige, als wär’s schu passiert, was si befürchte. „Des war erschtklassig zweitklassig“, spottet einer, wo fassungslos im schu fascht leere Stadion noch uff de Zuschauertribüni huckt un sich d Auge riibt, als wott r russkriege, ob er bloß träumt het, oder ob er wirkli im SC-Stadion isch. „Kumm“, sagt ä Fan-Kumpel, packt ne an de Schultere un zieht ne hoch. „Loss uns abhaue, Trübsal blose bringt nix! Mir sin no nit abg’schtiege, de Streich bringt des widder hii.“ – „Ja genau, hii, des isches richtige Wort, i glaub nämlig, de SC isch hii. Die sin eifach überfordert. S isch halt au granatemäßig bleed, wenn d beschte Spieler anderschtwo na abhaue, d bessere in de Mannschaft verletzt sin un anderi nit in Form. Des isch jo nie d selb Mannschaft. Aber wa willsch mache!“ Dennoo schlurpfe si abgschlafft ussem Stadion nuss, als hätt’ nit de SC kickt gege Paderborn, sondern sie. Uff em Weg in d Mega-Chaos-City überholt si einer, demm wo s pressiert. „Gege Hamburg 2:0, gege Bayern 1:0 un gege Hannover au, ihr were sähne. Wenn s anderscht rum kunnt, no sähner au ebbis, aber halt ebbis anders. Kumme guet heim!“, sagt r un seckelt wittersch.
6.5.2015, Stefan Pflaum, Wunderfitz

Dieser Beitrag wurde unter SCFreiburg, Sportlern, Sportvereine abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort