SC-Profi Makiadi im Kiga

Die Freude war natürlich groß im Kindergarten St. Barbara in Littenweiler, als der SC Spieler Cedrick Makiadi zu Besuch war. „Unsere ‚Rote Gruppe’ ist schon seit jeher richtig fußballverrückt“ erzählt Kinder­gartenleiterin Beate Klaus. „Und seit der EM zieht sich das Thema Fußball wie ein roter Faden durch unsere Arbeit“. „Und wenn man das Glück hat, einen Erstligisten ‚vor der Haustüre’ zu haben, besucht man mit den Kindergartenkindern natürlich auch einmal eine Trainingseinheit des SC Freiburg“, so Erzieherin Tina Danner. „Dort kamen wir auch mit den Verantwortlichen in Kontakt und nachdem wir mit den Kindern einen Einladungsbrief geschrieben hatten, wurde uns ein Spielerbesuch angeboten“. Am Donnerstag vorvergangener Woche war es dann soweit und Cedrick Makiadi, der selbst mit seiner Familie in Littenweiler wohnt, stand vor der Tür. Begeistert empfingen ihn die Kleinen, die teilweise stilecht mit SC Trikots, Fußballschuhen und selbst Stutzen und Knieschonern bekleidet waren. Auch das SC Maskottchen „Füchsle“ war dabei und verteilte eifrig Autogrammkarten und kleine Geschenke. In einer Fragerunde durften die Kindergartenkinder den SC-Profi interviewen und Tom wollte wissen, wie man denn diese tollen Tricks hinbekommt. „Üben, üben, immer viel üben“ erklärte Makiadi und erzählte aus seinem Fußballerleben und dem Trainingsalltag. Charlotte überreichte ihm eine selbst gezeichnete Flagge des Kongo, denn die Kinder wussten, dass dies das Heimatland des SC-Profis ist. Als Nele fragte, ob er denn auch im Ballett sein, antwortete Makiadi lachend „Ich selbst habe es noch nicht probiert, aber meine kleine Tochter hat Ballettunterricht“. Anschließend erhielten alle Kinder eine Autogrammkarte und zahlreiche SC-Trikots und Mützen mussten unterschrieben werden. Nachdem Makiadi den Kindern aus dem Buch „Conny spielt Fußball“ vorgelesen hatte, ging es mit begeistertem Jubel raus auf die Kindergartenwiese zum gemeinsamen Fußballspielen. Zwei Mannschaften zu bilden gelang dem Sportclubspieler jedoch nicht, da natürlich alle mit ihm in einer Mannschaft spielen wollten und so jagen alle gemeinsam einer Kugel hinterher, womit der Ausdruck „Spiel auf ein Tor“ eine völlig neue Bedeutung bekam. Alle hatten dennoch mächtig viel Spaß und als sich Cedrick Makiadi nach einigen gemeinsamen La-Ola-Wellen und unter kräftigem Applaus verabschiedete, sagte Tom zum Abschied „Ich weiß’ warum du jetzt gehen muss, du musst ja wieder üben“.
22.11.2012, Gisela Heizler-Ries, www.dreisamtaeler.de

 

Mit einer La Ola Welle und lautem Jubel bedankten sich die Kindergartenkinder bei SC Profi Cedrick Makiadi für seinen Besuch.     Foto: Gisela Heizler-Ries

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