Safer Internet Day Elterntelefon

Familienalltag ist Medienalltag und das Internet stellt insbesondere Eltern vor Herausforderungen. Zum weltweiten Aktionstag „Safer Internet Day“ am Dienstag, 5.2.2013r, laden der Deutsche Kinderschutzbund Freiburg e.V. und Nummer gegen Kummer e.V. Eltern, Großeltern und andere mit Erziehung betraute Personen ein, das anonyme und kostenlose Elterntelefon zwischen 17.00 und 19.00 Uhr zu nutzen. Unter der Rufnummer 0800 – 111 0 550 erreichen sie geschulte Beraterinnen und Berater, die ein offenes Ohr haben für alle Fragen, die Erziehende im Zusammenhang mit ihren Kindern haben.
Das mobile Internet mit seinen guten und schlechten Seiten beeinflusst inzwischen alle Lebensbereiche. Das führt oft zu Streit zwischen Eltern und Kindern. Väter und Mütter machen sich oft Sorgen um die „richtige“ Nutzung des Internets bei ihren Kindern Wenn Eltern selber die bei Kindern beliebten Internetangebote nicht gut oder gar nicht kennen, ist es schwierig, Verantwortung auch im Netz für ihre Kinder zu  übernehmen und Medienkompetenz zu fördern. Manche Kinder laden illegal Musik herunter, spielen oder chatten zu viel, sind „öffentlich ganz privat“ und machen sich damit angreifbar für Mobbing-Attacken und auffindbar für Unbekannte im Netz. In der Telefonberatung kann es zum Beispiel darum gehen, wie Eltern im Gespräch bleiben mit ihrem Kind und sich die Internetangebote zeigen lassen können, auch wenn es mitten in der Pubertät steckt und das Internet als „eigenen Raum“ und „zur Abgrenzung“ nutzt. Montags bis freitags von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17.00 bis 19.00 Uhr steht Eltern das Beraterteam des Deutschen Kinderschutzbundes in Freiburg mit Rat und Hilfe zur Seite. Sie suchen gemeinsam mit den Anrufenden nach Möglichkeiten, wie sie Probleme lösen können oder aus einer scheinbar ausweglosen Situation herauskommen. Die geschulte Beraterinnen und Berater unterstützen anonym und vertraulich auch bei der Suche nach Adressen und Telefonnummern von Beratungsstellen, wenn direkte, persönliche Unterstützung vor Ort benötigt wird.
31.1.2013, Gisela Heizler-Ries, www.dreisamtaeler.de

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