Rotes Kreuz – Roter Halbmond

Gastarbeiter werden älter. Sie haben gearbeitet, Steuern bezahlt und nun Ansprüche auf Betreuung und Pflege. Mangelnde Sprachkenntnisse wie auch die andere kulturellen Gepflogenheiten fordern das Pflegepersonal. Da müssen sich die Wohlfahrtsverbände (christlich orientierte Wohlfahrtsverbände wie Diakonie und Caritas; säkulare Wohlfahrtsverbände wie Rotes Kreuz, Arbeiterwohlfahrt und andere Paritätische Verbände) neu orientieren. Denn Selbsthilfe ist bei den 5 Mio Muslimen in Deutschland kaum verbreitet. In dieser Situation dürfen nicht die reaktionären Islamverbände wie ZMD und Ditib zum Zuge kommen.
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Roter Halbmond statt rotes Kreuz – nein
Mimoun Azizi empfiehlt den deutschen Wohlfahrtsverbänden, sich ihre Ansprechpartner bei Muslim-Organisationen genauer anzuschauen – und lieber selbst aktiv zu werden. Eine abgeschottete, kultur- und integrationsfeindliche Parallelgesellschaft ist bereits im Entstehen begriffen….
Alle deutschen Wohlfahrtsverbände stehen für die Achtung der Menschenwürde, für Gleichheit der Geschlechter und für sozialen Frieden. Umso wichtiger ist es, dass diese Verbände, die eine große Verantwortung in der deutschen Gesellschaft tragen, sich die Frage gefallen lassen müssen, ob die Partner aus den Verbänden und aus den verbandsnahen Strukturen als Partner in Frage kommen und auf diese zurück gegriffen werden darf, wenn sie doch offensichtlich ganz andere Werte vertreten, die den eigenen Leitbildern diametral gegenüber stehen. Um es polemisch zu formulieren: Wir dürfen das Rote Kreuz nicht zu Gunsten eines Roten Halbmonds aufgeben, auch nicht streckenweise. Das Nichtwissen ist keine Entschuldigung. Daher mache ich den deutschen Wohlfahrtsverbänden den Vorwurf, dass sie aus falsch verstandener Toleranz der Idee wohlwollend gegenüberstehen, dass muslimische Verbände einen eigenen Wohlfahrtsverband gründen wollen. Mit Besorgnis nehme ich zur Kenntnis, dass die deutschen Wohlfahrtsverbände, zum Teil aus Unkenntnis zum Teil aus Opportunismus heraus, die eigenen Leitbilder verraten. Denn zum einen sind sie in der Pflicht zu überprüfen, mit wem sie kooperieren und sie sind auch in der Pflicht kritisch zu hinterfragen, ob solche muslimischen Verbände wie der Zentralrat der Muslime oder der DITIB wirklich als Träger eines islamischen Wohlfahrtsverbandes aufgrund ihrer Ideologien, ihrer Zusammensetzungen und ihrer Weltanschauung überhaupt geeignet sind, solch einen Wohlfahrtsverband zu gründen…
Alles vom Mimoun Azizi vom 9.7.2016 bitte lesen auf
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/roter-halbmond-statt-rotes-kreuz/

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