Krippen

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Weihnachtskrippe in St. Peter im Hochschwarzwald am 23.12.2012

 

Blick nach Südwesten über den Küchlehof ins Geroldstal am 21.11.2012 - Nebel zieht von der Immi rüber

Krippen-Museum von Rudolf Nobs in Kirchzarten

Rudolf Nobs öffnet sein privates Krippen-Museum für alle Interessierten. Rudolf Nobs hat eine ganz besondere Verbindung zum Weihnachtsfest: er ist am 24. Dezember geboren. Sein Vater hatte die Weihnachtskrippe der Familie selbst gebaut und schon seit seiner Kindheit war Rudols Nobs von Krippen fasziniert und begann, selbst welche zu bauen und auf Weihnachtsmärkten zu verkaufen. Vor 12 Jahren auf einem elsässischen Weihnachtsmarkt sorgte eine kleine Krippe, die in einer kleinen Truhe mit Spieluhr versteckt war dafür, dass er eine neue Leidenschaft entdeckte:  Er begann, Krippen aus anderen Ländern zu sammeln. Bis heute sind über 200 Krippen zusammengekommen in allen Größen, Formen und Materialien und vor allem aus aller Herren Länder. Es gibt Krippen aus Tansania, Kenia, Kuba, Peru, Mexiko, Indien, Sri Lanja, Irland, Polen, der Schweiz und vielen anderen Ländern, aber natürlich auch aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Die kleinste Krippe ist so winzig, dass man sie durch ein Vergrößerungsglas anschauen muss. Besonders außergewöhnlich ist eine karibische Krippe, die mit ihren winzig kleinen Figuren in einer Kokosnuss Platz hat. Auch die Materialien sind vielfältig. Rudolf Nobs besitzt Krippen aus Holz, Papier, Wachs, Terracotta, Gips, Porzellan und sogar Figuren aus Bananenblättern gefertigt sind dabei. Die älteste Krippe ist eine Holzkrippe aus der Schweiz, die wahrscheinlich aus dem Jahr 1900 stammt.

  Rudolf Nobs vor einem kleinen Teil seiner großen Krippensammlung

Rudolf Nobs findet seine Krippen hautsächlich auf Flohmärkten, teilweise aber auch im Internet. Manches wurde ihm von Bekannten und Freunden von Auslandsreisen mitgebracht, denn jeder weiß, dass er Krippen sammelt. Trotz der enormen Anzahl ist die Sammlung noch nicht komplett. „Da fehlt noch Viel“ meint Rudolf Nobs augenzwinkernd. „Ich habe Krippen aus der ganzen Welt und ausgerechnet aus europäischen Ländern ist noch nicht so viel hier…“
Die Krippen haben ein eigenes Zimmer im Keller von Rudolf Nobs’ Haus – das Krippenzimmer. Hier hat jede einzelne ihren Platz in einem der vielen Regale samt der genauen Herkunfts- und Altersbezeichnung. Rudolf Nobs und seine Frau Edeltraud nennen diesen Raum liebevoll das „Museum“. Zu Recht, denn man kann eine ganze Weile dort verbringen und Fragen stellen und vor allem Staunen, ohne dass es je langweilig wird. Die Nobs öffnen ihr privates Krippen-Museum das ganze Jahr hindurch für alle, die vorher telefonisch anfragen unter 07661-1559.

21.12.2012, Anja Scheiner, www.dreisamtaeler.de

 

 

 

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