Weihnachten

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Tele-Blick von Erlenbacher Hütte nach Westen auf Hofsgrund und Schauinsland (Turm rechts) am 29.12.2007

 

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(1) Steinwasen 3.11.2015                       (2) Volle Kirche am 24.12.2015               (3) Weihnachtsgebäck 7.12.2016

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(4) Gebäck mit Schokolade

(1) Der 2015 größte Weihnachtsbaum wird in Frankfurt aufgestellt. er wurde in Oberried-Steinwasen gefällt und steht am 3.11.2015 zum Abtransport bereit. 30 m lang?
Mehr auch auf http://www.badische-zeitung.de/xxl-fichte-aus-oberried-verliert-spitze-in-frankfurt

“Meine Forschungen haben ergeben,
dass hinter all der Welt,
mit der wir uns befassen.
ein großer Orchesterdirigent sein muss,
der alles lenkt und der unser Gutes will.”
Albert Einstein

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Ich will mein Weihnachten zurück
Ganz ähnlich verhält es sich mit den Weihnachtsmarktbesuchen. Ich bin kein gläubiger Mensch, aber ich liebe Weihnachten. Ich mag das Besinnliche genauso wie den Shoppingstress. Die Kälte draußen und den Glühwein in der Hand. Ich liebe es, weihnachtlich zu dekorieren, und wenn man mich lassen würde, würde ich das ganze Haus in Lichterketten hüllen und oben auf’s Dach noch einen kitschigen Weihnachtsmann mit Rentierschlitten setzen…..

Aber es ist nicht alles wie immer und das hier ist weder „das beste Deutschland aller Zeiten“, noch ein Land, „in dem wir gut gerne leben.“ Es ist ein wahr gewordener Alptraum, bei dem man sich plötzlich wünscht, man könne nur noch einmal unbeschwert und ohne Terrorangst auf einem Dixi-Klo im Schlamm auf einem Festival sitzen. Nur noch einmal ein Konzert wie in 2005 besuchen, als man Plätze noch nach der Sicht auf die Bühne auswählte und nicht nach Nähe zum Notausgang. Eine Zeit ohne Betonpoller. Ob mit Geschenkpapier oder ohne. Nur noch einmal auf einem Weihnachtsmarkt seinen Glühwein ohne Sperren und schwerbewaffnete Polizisten trinken. Ohne Angst vor sich in die Luft sprengenden oder LKW-fahrenden islamischen Terroristen. Die Wahrheit ist: Wir können uns noch so oft einreden, dass wir uns unsere Art zu leben nicht nehmen lassen. Uns damit beruhigen, dass es statistisch gesehen wahrscheinlicher ist, an einer Grippe zu sterben als bei einem Terroranschlag und es uns selbst sowieso nicht treffen wird. Es ändert nichts daran, dass die Angst Einzug in unsere Gedanken gehalten hat, und dass wir schon längst dabei sind, unsere Freiheit, unsere Art zu leben, aufzugeben. Dass die inneren die äußeren Grenzen längst ersetzt haben. ….
Alles von Anabel Schunke vom 3.12.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/ich_will_mein_weihnachten_zurueck
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Auch Kopftücher sucht man vergebens
Liebe Frau Schunke, Sie haben, wie schon oft, ins Schwarze getroffen. Daß es noch anders geht, konnte ich vor etwa zwei Wochen mit dem folgenden Text auf Facebook posten: “Gestern in einer bulgarischen Kreisstadt, ca. 55.000 Einwohner. Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen locken die Menschen ins Freie. Sie bevölkern die Straßencafés, die Grünanlagen, die Fußgängerzone. Man trifft Frauen in allen Variationen an (Alter, Kleidung), vollkommen unbelästigt. Allerdings vermißt man das aufdringliche Bunt der schwarzen oder grauen Stoffgefängnisse, dieser untrüglichen Kennzeichen des unaufhaltsam vordringenden Feminismus innerhalb der Religion des Friedens und der Freiheit.
Auch Kopftücher sucht man vergebens, diese starken Symbole weiblicher Unabhängigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung. Größere oder kleinere Gruppen junger, südländisch aussehender Männer, die frauenbereichernd, ladengeschäfteentreichernd, randalierend, polizeiauftrabhaltend oder gar betend die Innenstadt multikulturell beleben – das wär’ was. Leider Fehlanzeige, noch nichtmal die gibt es. Also die totale Langeweile, nix los, könnte man sagen. Oder so idyllisch, wie es noch vor kurzem auch in deutschen Städten zuging. Es soll Leute geben, die schon länger dort leben und die sich an solche Zustände erinnern, an die Zeit vor dem Großen Sprung in das weltoffene Multikultihaifischbecken, an die Zeit vor der Migratorischen Kulturrevolution, an die Zeit, bevor die Segnungen der Religion des Friedens und der Freiheit das dunkle Europa mit ihrem strahlenden Licht erhellten.” Mit freundlichen Grüßen
3.12.2017, Michael Brender, AO
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80% der Wähler wollen das so
Es ist wohl so. Das was Thilo Sarrazin in einem seiner Bestseller in einem anderen Zusammenhang befürchtete: Deutschland ist nur noch eine sentimentale Erinnerung. Bald nur noch eine geographische Ortsangabe. Für erschreckend viele Bereiche trifft dies bereits zu. Die härteste Prüfung ist allerdings das Wahlergebnis. Fast 80% tolerieren ein Weiter so.
2.12.2017, Frank Tischer, AO
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Verlust der eigenen Freiheit 
Ein sehr guter Beitrag, wie auch die vorigen. Freiheit wurde erkämpft, man muss sie verteidigen. Die meisten Westeuropäer glauben aber, dass Freiheit und Frieden ihr Geburtsrecht sei. Es ist wie mit dem Strom aus der Steckdose und der Milch aus dem Kühlregal. Und warum braucht es in Polen keine Betonpoller auf Weihnachtsmärkten? Die Menschen bekommen das, was sie gewählt haben. Ganz einfach.
….
“Eine unerträgliche Bigotterie, die dem Bessermenschen nicht einmal auffällt. Die es ihm ermöglicht, dich für die beschriebenen Ängste und Gedanken zu belächeln, als irrationalen Wutbürger zu diffamieren, während er am Ende des Tages genauso wie du, wie die Menschen bei der Massenpanik in Turin nach dem Champions-League-Finale () oder in London am Oxford Circus um sein Leben rennen würde, wenn es irgendwo knallt oder jemand „Allahu Akbar“ ruft. Diese Leute sind genauso Teil des Problems wie wir, die wir uns Stück für Stück nehmen lassen, was Deutschland einmal ausgemacht hat.
Die den Verlust der eigenen Freiheit einfach so über sich ergehen lassen, weil es anscheinend für viele immer noch erträglicher ist, vom LKW auf dem Weihnachtsmarkt überfahren zu werden, als einen Zusammenhang zwischen offenen Grenzen und Betonpollern in Geschenkpapier zu ziehen. Bis zum nächsten Anschlag. Bis irgendwann niemand mehr vor die Haustür geht.” ….damit ist alles gesagt, Danke Anabel….
2.12.2017, Madeleine Köning, AO

 

 

 

Weihnachtslieder singen – aber Angst vor der Weihnachtspredigt
Ich möchte Sie liebe Leser ermuntern, doch in den Kommentaren zu erzählen, wie Sie Weihnachten feiern. Die Christen, die Atheisten, die Agnostiker, die Muslime, die Buddhisten und was sonst noch kreucht und fleucht. Erzählen Sie auch, was Sie davon halten, das christliche Weihnachten mit ihrer Symbolik für alle zugänglich zu machen und sich von ihr berühren zu lassen?
Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart
wie uns die Alten sungen: Aus Jesse kam die Art.
Und hat ein Blümlein bracht
Mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.
O du fröhliche, o du selige – gnadenbringende Weihnachtszeit!
… Alles vom 24.12.2016 von Klaus-Jürgen Gadamer bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/frohe-weihnacht/
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Angst vor der Weihnachtspredigt, nicht vor Weihnachtsliedern
Ich gehöre schon lange keiner Konfession mehr an und dennoch besuchte ich bislang an beinahe jedem Heilig Abend die Weihnachtsmesse, nicht zuletzt aus Freude am Singen der Weihnachtslieder. Heute werde ich keine Weihnachtsmesse besuchen: ich fürchte mich vor der Predigt, ich fürchte mich vor Worten der Heuchelei und ich fürchte mich davor, es könnten Ekel und Abscheu in mir aufsteigen. Die Tochter ist (zusammen mit ihrem Freund) aus dem Ausland nach Hause gekommen. Wir haben einen Weihnachtsbaum geschmückt, Geschenke hübsch verpackt darunter gelegt und mein Mann wird das Christmas-Dinner zubereiten. Und sicher werden wir auch das eine oder andere Weihnachtslied singen.
24.12.2016, Banareanz, TO

Kinder brauchen Weihnachtslieder
Ich bin aus meiner Kirche ausgetreten. Ich habe es nicht mehr ausgehalten seit sie anscheinend nur noch ein LGTB-Queer- Lobbyverein für Gendergestörte ist (nix gegen Homo-Pfarrer!), die Kinderehe preist, und ihre Bischhöfe sich vor dem konservativen Islam in den Staub werfen. evangelisch.de? Nee! Gleichwohl werde ich weiterhin als aufrechte Christin durchs Leben gehen. Ich bin meiner Kirche einfach vom Anhänger gefallen, als sie sich zu sehr in die rotgrüne Linkskurve legte. Ich werde Kirchen besuchen und Lichter anzünden und mit meinem Gott reden und über seine Kirche weinen. Und ich werde mit Kindern Weihnachtslieder singen.
Es hat mich sehr berührt, wie wichtig meiner Enkelin das Krippenspiel im Kindergarten war, wie sie inbrünstig und mit großer Freude die Lieder mitgesungen hat. Alle Kinder waren mit Begeisterung dabei und hatten alle Rollen im Wechsel geübt. Auch zu Hause wird musiziert in verschiedenen Sprachen. Schon von Kindheit an war Heiligabend für mich der wichtigste Tag im Jahr. Ich bin in einem westfälischen Landgasthof aufgewachsen, und Heiligabend war der einzige Tag im Jahr, an dem geschlossen war und nicht gearbeitet wurde und alle unterm Weihnachtsbaum zusammen kamen, mit Würstchen und Kartoffelsalat, eben, damit man nicht arbeiten mußte, und natürlich wurden auch die alten Lieder gesungen. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als friedvolle Weihnachten und Besinnung auf das Wesentliche im Leben und das wünsche ich auch Ihnen, Herr Gadamer und allen Tichy-Lesern. Weihnachten ist das warme Licht in dunkler, kalter Zeit, es ist Liebe, Hoffnung und Frieden, und das ist eigentlich multikulturell. Und so sehen das auch viele Nichtchristen oder die anderen Glaubens sind, hier bei uns am friedlichen Bodensee und wünschten mir heute ganz selbstverständlich: FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!
24.12.2016, Frau Hellweg, TO
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Mein lieblings Weihnachtsgedicht (Rainer Maria Rilke, 1875-1926):
Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird.
Sie lauscht hinaus. Den weissen Wegen
Streckt sie die Zweige hin bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Frohe Weihnachten euch allen.
24.12.2016, Amelie Gnom, TO
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Weihnachtslieder – aber ohne politische Kirchen-Predigten
Ganz im Sinne ihres Textes:

Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins weite Feld,
Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!
Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff
(1788 – 1857), deutscher Dichter, Novellist und Drama
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Bei uns beginnt Weihnachten bei Anbruch der Dämmung an Heiligabend mit einem Spaziergang durch unseren Ort und die angrenzende Felder bis hinunter zur Elbe (wir wohnen in der Nähe von Hamburg). Das Gedicht aus der Epoche der Romantik ist mein Lieblingsgedicht seit Kindertagen. Es beschreibt für mich treffend den besinnlichen Zauber der deutschen Weihnacht. Es wird an den Weihnachtsfeiertagen viel mit der Familie gekocht, gegessen, geschenkt und gelacht. Ganz normale deutsche Weihnachten eben. Früher gingen wir Heiligabend vor der Bescherung auch in die Kirche, seit einigen Jahren aber nicht mehr weil die Predigten immer politischer wurden und ich es nicht mag wenn mir gesagt wird wie ich zu denken habe. Als evangelischer Christ brauche ich keine Kirche und keinen Gottesdienst.
Gott ist mir beim Wandern in der Natur viel näher.
24.12.2016, Duke,TO
Weihnacht braucht Tradition, Lieder und Wärme
Was wir lange Zeit verdrängen konnten durch das Wirtschaftswunder: Dieser Nation wurde durch die Hitlerzeit die Seele ausgerissen. Danach waren alle Deutschen nur noch Internationalisten, Europäer und höchstens Sachse oder Badener. Im Rückzug auf die Region, auf den Volksstamm, konnten so bei einigen die alten Traditionen überleben. Noch weit besser in katholischen Landen als in evangelischen. Die evangelischen Lande haben ihre Seele gleich zweifach verloren, durch die Reformation und manche noch durch den Kommunismus. Wen wundert es da, dass es keine Traditionen mehr gibt?
Besuchen Sie zu Weihnachten einmal einen normalen evangelischen Gottesdienst, zum Beispiel in Hamburg oder auch im Rheinland: Etwas Gefühlsärmeres, Formelhafteres, Gottesferneres, aber oft Politisiertes, müssen Sie lange suchen. Kein Wunder, dass zwei Drittel der Hamburger keiner Kirche mehr angehören. Das berührt selbst einen Atheisten. Denn, selbst wenn man nicht an einen Schöpfergott glaubt, Traditionen und Lieder halten die Seele eines Volkes zusammen.
Wir feiern Weihnachten nach der Tradition unserer badisch/elsässischen Heimat: Am Vormittag des Heiligen Abend wird gemeinsam der Tannenbaum mit dem alten Familienschmuck geschmückt. Nach einem ausgiebigen Familienkaffee besuchen wir die Gräber unserer Verstorbenen und zünden ein Lichtlein an. Dann gibt es das traditionelle Esssen, meistens Fisch. Danach ist Bescherung mit dem Singen deutscher Weihnachtslieder. Immer am Schluss “Stille Nacht”. Ich habe eine Zeitlang in New York gelebt und selbst dort haben wir so gefeiert. Am meisten gefallen hat das meinem Freund David Sch., einem amerikanischen Juden mit deutschen Wurzeln. Er sagte: Yes, soo geeht Deutsche Weihnacht. And tomorrow we go to the Schwitz. Jüdisch-Englisch für Sauna.
24.12.2016, Dieter Zorn, TO

 

Was ist bloss aus Weihnachten geworden?
Es ist ein Paradoxon. Weihnachten ist komplett säkularisiert, doch das Fest der Geburt Christi wird in einer Üppigkeit und Buntheit zelebriert wie nie zuvor, als sei alles Wohlergehen der Gesellschaft damit verbunden. Mit Ergänzung des Attributs “wirtschaftlich” mag das vermutlich auch seine Berechtigung haben. Darüber täuschen dann auch nicht die am Heiligabend immer noch prall gefüllten Kirchen hinweg; schon am ersten Feiertag ist der Besuch der Gottesdienste weit zurückhaltender…..
Alles von Alexander Dick vom 24.12.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kultur-sonstige/was-ist-bloss-aus-weihnachten-geworden–97717962.html
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Gönnt den Kindern doch den Zauber der Weihnachtsgeschichte, den Weihnachtsbaum (auch wenn heidnischen Ursprungs), die Engelchen und das Christkind. Es ist ein Teil des Kind-Seins an Märchen zu glauben, eine magische Vorstellungswelt zu haben. Und auch als Erwachsene leuchten meine Augen noch, wenn mir der Baum besonders gut gelungen ist und mit vielen Lichtern erstrahlt. 
Wer Weihnachten zum Konsumrausch missbraucht , ist selbst schuld. Für mich ist es eine Zeit des Jahres über Liebe nachzudenken und alle meine Lieben um mich zu versammeln.
Gerade in der heutigen Zeit, würde es den westlichen Gesellschaften gut tun, sich christlicher Werte zu besinnen und auch auf diesen zu bestehen. Ein Jahresendfest in einer Schule, in die auch muslimische Kinder gehen, halte ich für einen Witz. Viel sinnvoller wäre es, einander die jeder Kultur/Religion eigenen Bräuche zu erklären und gemeinsam mit der jeweils anderen Tradition zu feiern.
26.12.2014, Maria Traxler

 

17500 Pegida-Demonstranten singen Weihnachtslieder

Die Welt: Was löst es in Ihnen aus, wenn ein rechter Mob – wie jetzt in Dresden – Weihnachtslieder singt?
Volker Kauder (CDU): Jeder hat das Recht, Weihnachtslieder zu singen. Und ich wehre mich dagegen, dass die Demonstranten pauschal als rechter Mob bezeichnet werden. Das geht nicht. Ich rate dringend dazu, die Menschen nach ihren Taten zu beurteilen. Ich hoffe, dass sie beim Singen der Weihnachtslieder gespürt haben, was der richtige Weg ist.

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister nennt das Weihnachtsliedersingen auf einer Demonstration wie Pegida “zutiefst geschmacklos”.

“Eine Kirche, die meint, den Menschen vorschreiben zu können, wann und wo sie Weihnachtslieder singen, hat sich zu sehr von den Gläubigen entfernt und ist arrogant”. 23.12.2014, D. Baumann

Die Menschen nehmen ihre Liedtexte aus den Taschen. Der Chor beginnt zu singen, nicht jeder kennt den Text. “Alle Jahre wieder.” Die erste Strophe, das reicht. Eine paar Frauen halten Kerzen in ihren Händen. Dann “Stille Nacht” und “O du fröhliche”. Es ist eine Weihnachtsfeier der eigentümlichen Art.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/anti-islam-demo-pegida-demonstranten-singen-stille-nacht-in-dresden-a-1010039.html
 

 

Bedenkt
Bedenkt, dass jetzt um diese Zeit
Der Mond die Stadt erreicht –
Für eine kleine Ewigkeit
Sein Milchgebiss uns zeigt!

Bedenkt, dass hinter ihm ein Himmel ist
Den man nicht definieren kann –
Vielleicht kommt jetzt um diese Zeit
Ein Mensch dort oben an!

Und umgekehrt wird jetzt vielleicht
Ein Träumer in die Welt gesetzt
Und manche Mutter hat erfahren
Dass ihre Kinder nicht die besten waren!

Bedenkt auch, dass ihr Wasser habt und Brot
Dass Unglück auf der Straße droht
Für die, die weder Tisch noch Stühle haben
Und mit der Not die Tugend auch begraben!

Bedenkt, dass mancher sich betrinkt
Weil ihm das Leben nicht gelingt
Dass mancher lacht, weil er nicht weinen kann –
Dem einen sieht man’s an, dem andern nicht!

Bedenkt, wie schnell man oft ein Urteil spricht
Und dass gefoltert wird, das sollt ihr auch bedenken!
Gewiss ein heißes Eisen, ich wollte niemand kränken –
Doch werden Bajonette jetzt gezählt und wenn eins fehlt
Es könnte einen Menschen retten
Der jetzt um diese Zeit in eurer Mitte sitzt
Von Gleichgesinnten noch geschützt!

Wenn ihr dies alles wollt bedenken
Dann will ich gern den Hut, den ich nicht habe, schwenken!
Die Frage ist, soll’n wir sie lieben, diese Welt –
Soll’n wir sie lieben?
Ich möchte sagen: Wir woll’n es üben!

Gedicht von Hans Dieter Hüsch .    

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Advent 2014

1. Man sagt, es werde weltweit wieder kälter!
In unseren Breiten ist dies nicht der Fall:
alljährlich kommen doch die Störche bälder!
Noch im November grünen Wald und Felder;
noch wechseln Föhn und Regen überall.

2. Das laue Wetter hält die Stimmung offen –
man ahnt ja nicht, dass demnächst schon Advent.
man spürt noch nichts von weihnachtlichem Hoffen .
Doch das das Jahr so alt (!), macht uns betroffen
und droht, dass man Silvester glatt verpennt!

3. Nicht nur das Jahr ist wieder alt geworden:
auch an uns Alten nagt der Zahn der Zeit!
Man spürt es täglich an so manchen Orten,
An Muskeln und Gelenken aller Sorten
und wird mitunter seines Leidens leid!

4. Ist auch den Schmerzen nicht mehr zu entrinnen,
bleibt doch als Trost, daß da im Kopf noch Licht!
Wir sind gottlob noch bei und nicht von Sinnen!
Lässt sich damit auch nicht mehr viel beginnen,
es hilft und tröstet, spendet Zuversicht!

5. Auch muß die gute Kunde von den Kindern
und noch von deren Kindern obendrein,
die Stimmung heben und die Nöte lindern,
jedwedes Trübsalblasen glatt verhindern
und Grund zu tiefer Dankbarkeit uns sein!

6. Dankbar zu sein für ein so langes Leben.
Erfüllt mit Demut – und sie stimmt uns mild:
Was unerreichbar nicht mehr zu erstreben,
gelassen dem gefügten sich ergeben,
ist für uns Alte ein recht wehrhaft Schild.

7. Indessen ist gewiß nicht zu bestreiten,
dass vieler Freunde Heimgang uns betrübt.
Gewiss: er tot ist ist befreit vom Leiden,
doch jemals Abschiedstrauer zu vermeiden
fällt dann doch schwer – uns bleibt stets “ungeübt”.

8. Und in der Welt wird Wahnsinn jetzt zur Mode!
Man glaubt bei Mord und Totschlag sich im Recht.
Das Schlimmste ist: der Wahnsinn hat Methode!
Ein Glaubenskrieg! und abertausend Tote.
Was ist der Mensch? Was nur macht ihn so schlecht?

9. Wer zählt die Orte, da die Flammen lohen?
Wo ist die Kraft zu lindern all die Not?
Wo immer Gotteskrieger uns bedrohen
und Irrgeleitete total verrohen,
gerät die Menschenwürde aus dem Lot.

10. Wir müssen uns zum Christentum bekennen!
Es ist des Abendlandes Schild und Wehr!
Wenn allenthalben wilde Feuer brennen,
sind Ross und Reiter mannhaft zu benennen,
sonst stirbt das Abendland, und mit ihm mehr.

11. Wir dürfen in Advents- und Weihnachtstagen
trotzt allem froh und voller Hoffnung sein.
Und: Hoffnung trägt! Hilft, dass wir nicht verzagen,
voll Mut die Zuversicht im Antlitz tragen
und damit auch der Liebe hellen Schein!
17.12.2014

 

 

Landratsamt verbietet Weihnachtsbäume in Schulen
Erst sollte St.
Martin laufen. Schusters Rappen statt Schwarzwälder Fuchs hieß es in diesem Jahr bei vielen Laternenumzügen in Südbaden. Die Pferde wurden als zu großes Sicherheitsrisiko angesehen. Laternen waren indes noch erlaubt, trotz potenzieller Brandgefahr. Diese Gefahr ist es aber, die den Kreis Breisgau-Hochschwarzwald jetzt dazu veranlasst hat, Christbäume aus Schulgebäuden komplett zu verbannen. ….
Alles vom 25.11.2014 bitte lesen auf http://www.badische-zeitung.de/wie-weit-geht-das-weihnachtsbaumverbot-in-schulen

Alles verbieten
Nun ja, bei meinem 8 Jährigen gibt es keine Weihnachtsfeier, keine Weihnachtslieder, keinen Weihnachtsschmuck. Das liegt nicht an Muslimischen Mitschülern, die können das auch nicht ganz begreifen. Also treffen wir uns zu einer Jahresabschußfeier, wir dürfen Süssigkeiten mitbringen es wurde aber gebeten das sie keinen Bezug zu Weihnachten haben sollten.  Sankt Martin gab es auch nicht, sondern einen Sonne Mond und Sterne Umzug. O.K. ich bin kein Kirchgänger, nicht einmal wirklich gläubig – und wenn man einfach vergessen hätte einen Baum aufzustellen, ich hätte es wahrscheinlich nicht einmal bemerkt. Aber dieses auf alles und jeden Rücksicht nehmen und dabei jegliche eigene Tradition zu verleumden, macht mich wütend. 25.11.2014, Michael Kähny Maulburg Bei denen brennt wohl der Baum! Als nächstes werden dann noch die Christbäume im Wald verboten…
25.11.2014, Marc Willi

Weihnachtsgruß
„Wie wäre es Gott, wenn ich dieses Jahr in meinem Herzen einen Baum schmücke nicht mit Kerzen, sondern mit all den Namen meiner Freunde. Freunde, die nah sind und in der Ferne. Die ich jeden Tag sehe und die ich nur selten treffe. An die ich mich immer erinnere und die ich manchmal vergesse. Die dauerhaften und die gelegentlichen. Die der schweren Stunden und der glücklichen. Die mir vertraut sind und die ich nur vom Sehen kenne. Meine bescheidenen Freunde und wichtigen. Die Namen aller, die meinen Weg kreuzen. Einen Baum mit tiefen Wurzeln der Freundschaft, damit ich ihre Namen nie aus meinem Herzen verliere.“
23.12.2012 .

Wie Ochs und Esel an die Krippe kamen
Als Josef mit Maria auf dem Weg nach Bethlehem war, rief ein Engel die Tiere heimlich zusammen, um einige auszuwählen, der Heiligen Familie im Stall zu helfen. Als erster meldete sich natürlich der Löwe: “Nur ein König ist würdig, dem Herrn der Welt zu dienen,” brüllte er. “Ich werde jeden zerreißen, der dem King zu nahe kommt!” “Du bist mir zu grimmig,” sagte der Engel. Darauf schlich sich der Fuchs näher. Mit unschuldiger Miene meinte er: “Ich werde sie gut versorgen. Für das Gotteskind besorge ich den süßesten Honig, und für die Wöchnerin stehle ich jeden Morgen ein Huhn!” “Du bist mir zu verschlagen,” sagte der Engel. Da stelzte der Pfau heran. Rauschend entfaltete er sein Rat und glänzte in seinem Gefieder. “Ich will den armseligen Schafstall köstlicher schmücken, als Salomon seinen Tempel!” “Du bist mir zu eitel,” sagte der Engel. Es kamen noch viele und priesen ihre Künste an. Vergeblich. Zuletzt blickte der strenge Engel noch einmal suchend um sich und sah Ochs und Esel draußen auf dem Feld den Bauern dienen. Der Engel rief auch sie heran: “Was habt ihr anzubieten?” “Nichts,” sagte der Esel und klappte traurig seine Ohren herunter, “wir haben nichts gelernt außer Demut und Geduld. Denn alles andere hat uns immer noch mehr Prügel eingebracht!” Und der Ochse warf schüchtern ein: “Aber vielleicht könnten wir dann und wann mit unseren Schwänzen die Fliegen verscheuchen!” Da sagte der Engel: “Euch nehme ich – ihr seid die Richtigen!”
20.12.2012

BZ-Aktion Weihnachtswunsch – Spendenkonten
Bad Krozingen Sparkasse Staufen-Breisach (BLZ 68 05 23 28), Nummer: 9 42 20 07; Volksbank Staufen (BLZ 68 09 23 00), Nummer: 19 94 00; Volksbank Breisgau Süd (BLZ 68 06 15 05), Nummer: 30 37 59 04
Kreis Emmendingen Volksbank Breisgau Nord (BLZ 68 09 20 00), Nummer: 55 50 02; Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (BLZ 68 05 01 01), Nummer: 20 04 01 12
Freiburg Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau (BLZ 68 05 01 01), Nummer: 2 39 95 06, Stichwort: “Aktion Weihnachtswunsch”
Lahr Sparkasse Offenburg/Ortenau (BLZ 66 45 00 50), Nummer: 76 00 05 55; Volksbank Lahr (BLZ 68 29 00 00), Nummer: 1 22 22 01
Bad Säckingen Sparkasse Hochrhein (BLZ 68 45 22 90), Nummer: 26 01 19 99; Volksbank Hochrhein (BLZ 68 49 22 00) Kontonummer: 2 09 97 13; Volksbank Rhein-Wehra (BLZ 68 49 00 00), Kontonummer: 413208
Lörrach Sparkasse Lörrach-Rheinfelden (BLZ 683 500 48), Nummer: 1 00 88 20; Volksbank Dreiländereck (BLZ 68 39 00 00), Nummer: 31 31, Stichwort “Hilfe zum Helfen”
Müllheim Sparkasse Markgräflerland (BLZ 68 35 18 65), Nummer: 8 02 44 40; Volksbank Müllheim (BLZ 68 09 19 00), Nummer: 144 100, Stichwort “Freude am Helfen”.
Titisee-Neustadt Sparkasse Hochschwarzwald (BLZ 68 05 10 04), Nummer: 4 01 00 88; Volksbank (BLZ 68 09 00 00), Nummer: 1 09 81 05 Sachspenden nehmen alle karitativen Organisationen in der Region entgegen. http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/aktion-weihnachtswunsch-hilfe-fuer-menschen-in-der-region–65990593.html (25.11.2012)

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