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Blick von der Eichhalde in Herdern nach Süden über das Freiburger Muenster zum SChoenberg am 26.2.2006

Ich habe weltweit noch kein schöneres Bauwerk entdecken können als das Freiburger Münster.
Als Entschuldigung zu dieser Äußerung alias Statement: Vielleicht liegt’s daran, daß ich hier in Freiburg, als die Stadt 1944 äußerst brutal bombardiert worden ist, geboren bin? Ekkehard Kaier, 25.6.2006

Freiburger Münster – Bürgerstiftung – Münsterbauverein

Um 1200 ist mit dem Bau des Freiburger Münsters begonnen worden. 1320 konnte der Hauptturm vollendet werden, im Jahr 1354 folgte die Grundsteinlegung für den Chorneubau. Im Jahr 1510 konnten die Gewölbe geschlossen werden. 1513 wurde der Chor geweiht. Der Münsterturm ist 116 m hoch und wird auch “der schönste Turm der Christenheit” genannt. 333 Stufen führen nach oben.
Das Freiburger Münster befindet sich auch heute noch im Besitz der mittelalterlichen Bürgerstiftung „Fabrica Eclesie“. Die Bauunterhaltung tragen je zu einem Drittel das Land und die Kirche, jeweils ein Sechstel steuern die Stadt Freiburg und der Münsterbauverein bei. Der Verein hat derzeit rund 5000 Mitglieder.

Die Freiburger Münsterbauhütte ist die Steinmetzwerkstatt, die für Erhaltung und Sanierung des Steinbauwerks des Münsters verantwortlich ist: Die Münsterbauhütte beschäftigt derzeit 17 Steinmetze, Bildhauer und Steinrestauratoren, inklusive zweier Lehrlinge

freiburger-muenster.info mit Kinder-Extra jetzt online >Freiburger-muenster2 (12.9.2007)

 

 

                          
(1) Münster und Bollenhut                       (2) Münsterturm                                (3) Kerzen im Münster am 3.10.2013

muenster-gotik140117                  muenster-altewache140927
(4) Münster-Gotik 19.1.2014             (5) Alte Wache 27.9.2014

(1) Münster-Haupteingang am 22.7.2012 – Eichmasse im Sandstein – Bollenhut
(2) Blick nach Norden zum Münsterturm am 22.7.2012

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Münsterglücksmomente – von Peter Kalchthaler

“Als Bäckersohn habe ich natürlich gleich schon zwei eher ,geerdete’ Bezugspunkte zum Freiburger Münster. Die Brotmaße vorne am Portal, die zeigen, wie in schlechteren Zeiten auch mal kleine Brötchen gebacken werden mussten. Und das Bäckerfenster mit dieser liebenswerten Darstellung der Geburtsszene, mit Josef, der dem Ochs eins auf die Nase gibt, als der sich Jesus Windel schnappt. Im Übrigen nutze ich immer den kurzen Weg zum queren – vom Südportal zum Nordportal, vom Museum zum Markt. Da halte ich auch fast jedes Mal inne und nehme diesen Raum wahr. Anders und noch stärker wirkt dieser Raum, wenn er sich zum Gottesdienst füllt. Dann sind Klang und Licht und die vielen Menschen Teil eines Eindrucks, den man eigentlich selbst erleben muss. Als Freiburger wächst man damit praktisch auf – und ich hab’ obendrein das Glück, in Beruf und Ehrenamt mit dem Münster zu tun zu haben. Ein unauslöschlicher Glücksmoment ist für mich, dass ich im Zuge der Einrüstung für die Sanierung des Münsterturms tatsächlich ganz oben an der Kreuzblume stehen durfte. Seit der Fertigstellung des Turms im 15. Jahrhundert gab’s das genau zweimal, dass Menschen da einfach auf einem Gerüst hoch hinauf gelangen konnten. Bei der ersten Einrüstung in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts – und während der aktuellen Sanierung. Inzwischen ist das Gerüst ja schon wieder weit unter die Kreuzblume zurückgebaut – und die Chance wird sich nicht so bald wieder ergeben, dass man da hochkommt. Dass ich mich als Kunsthistoriker eines Tages auf die Architekturgeschichte spezialisiert habe, hat übrigens ganz viel mit dem Münster zu tun. Was man am Freiburger Münster lernt, kann man überall anwenden.”
6.2.2014, Peter Kalchthaler, Kunsthistoriker

“Eines der sieben Weltwunder – der Blick aufs Freiburger Münster im Wandel der Zeiten” heißt der Samstags-Uni-Vortrag von Peter Kalchthaler am Samstag, 8. Februar, um 11 Uhr im Audimax im KG II der Universität. Eintritt frei.

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