Kirchentag

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Buchenbach bei Freiburg im Schwarzwald im März 2019 - Kreuzberg

Buchenbach bei Freiburg im Schwarzwald im März 2019 – Kreuzberg

 

Die demokratie-zerstörende Schlusspredigt des Kirchentags in Dortmund
Pfarrerin Dr. Sandra Bils hat bei der Schlusspredigt am ev. Kirchentag im Dortmunder Iduna-Park das Ende der Demokratie eingeläutet.
Ein Mensch ist selbstbewusst fest davon überzeugt, politisch die richtige Meinung zu haben. Doch o Schreck! Der Nachbar hat eine andere Meinung und ist genauso selbstbewusst von seiner Meinung überzeugt. Und genau da beginnt Demokratie. Man schlägt sich nicht die Birne ein oder grenzt den anderen nicht aus. Sondern man trägt seine unterschiedlichen Meinungen ohne Gewalt im Gespräch und Streit miteinander aus. Natürlich auf Augenhöhe. Denn in einer Demokratie geht es von Mensch zu Mensch ganz menschlich-allzumenschlich zu. Genau dieses demokratische Gespräch auf Augenhöhe verlässt die Pfarrerin Dr. Sandra Bils bei der Schlusspredigt am ev. Kirchentag im Dortmunder Iduna-Park. Sie redet in politischen Dingen nicht mehr als Mensch, weil sie genau weiß, wo Gott in der Politik ist. Ich zitiere:
„Wir sehen, wo Gott in der Welt wirkt
– durch die Leute von Sea-Watch, SOS-Mediteranee und Sea-Eye,
durch Greta Thunberg und die Schülerinnen und Schüler,
durch so viele andere –
und dabei machen wir mit …
Behaltet euer Vertrauen, seid unerschrocken,
zeigt gemeinsam euren Glaubensmut.
Wir haben Gott an unserer Seite.“
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Tja, damit hat sie das Ende der Demokratie eingeläutet. Wenn einer genau weiß, wo Gott in der Politik wirkt, dann braucht man keine Demokratie mehr. Dann braucht man auch kein Misstrauen und keine Kritik mehr. Dann braucht man nur noch (blindes) „Vertrauen“ – das Motto-Stichwort am Kirchentag.
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Die Auflösung der Demokratie im Schafspelz!
Und Menschen, die es tatsächlich wagen, anderer Meinung zu sein, die sind dann natürlich ganz eindeutig gegen Gott. Und wer gegen den eindeutigen Willen Gottes wirkt, der ist leider nun mal eindeutig ein Ketzer.
Wer bei den Leuten von Sea-Watch die leise Anfrage stellt, ob diese sich nicht als Puzzleteil einer Schlepper-Mafia missbrauchen lassen, der ist eindeutig ein Ketzer.
Wer die Welt nicht so anschaut wie Greta Thunberg und angesichts des Klimawandels nüchtern bleibt, der ist eindeutig ein Ketzer.
Und wer meint, dass wir kluge Schüler brauchen, die die Schulpflicht fröhlich nutzen sollten, um mit Klugheit den Problemen dieser Welt begegnen zu können, die sind nach Frau Dr. Sandra Bils gegen das Wirken Gottes. Ketzer halt!
Dabei sollte eine ev. Kirche, die durch den Ketzer Martin Luther gegründet wurde, doch vorsichtig sein, Ketzerhüte zu verteilen.
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Vielleicht sollte Frau Dr. Bils ihren Satz vom Anfang der Predigt ernster nehmen. Ich zitiere: „Das sind wir: Gottes geliebte Gurkentruppe.“
Die Kirche als Gurkentruppe, die in politischen Dingen durchaus Fehleinschätzungen unterliegen kann.
So wie die evangelische Gurkentruppe 1914, die auch genau zu wissen meinte, wo Gott wirkt: Nämlich in den dt. Waffen, die die ev. Pfarrer fleißig gesegnet hatten.
Oder so wie die evangelische Gurkentruppe 1933, die deutschchristlich auch genau zu wissen meinten, wo Gott wirkt: Nämlich in der nationalsozialistischen Erhebung.
Inhaltlich natürlich krass entgegengesetzt zu Frau Doktor, aber formal theologisch fatalerweise auf der gleichen Ebene: Mit der Berufung auf Gott verlässt man den menschlich-allzumenschlichen demokratischen Diskurs.
Vielleicht sollte die ev. Gurkentruppe endlich mal aus ihrer Geschichte lernen, und nicht noch einmal in politischen Dingen den Satz schwingen: „Wir haben Gott an unserer Seite.“
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Das „Immanuel“ (= „Gott mit uns“) gilt für den Messias – und eben nicht für die politischen Ansichten von Frau Dr. Bils.
Meine eigene politische Ansicht und auch die aller anderen ev. Pfarrer sind menschlich-allzumenschlich. Wie die politischen Ansichten der AfD oder der SPD oder der Grünen. Alles Gurkentruppen, die darum das demokratische Gespräch brauchen. Die offene Diskussion der Sachargumente.
Wer diese offene Diskussion mit dem Verweis auf Gottes eindeutiges Wirken in der Politik untergräbt, der ist ein Totengräber der Demokratie. Auch wenn er sich als nettes und liebliches Schäfchen auf dem Kirchentag präsentiert und dort in seiner Filterblase viel Applaus bekommt.
24.6.2019, Pfarrer Achijah Zorn
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… Alles vom 24.6.2019 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/die-demokratie-zerstoerende-schlusspredigt-des-kirchentags/
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Teile der Predigt finden Sie auch auf:

http://www.michael-klonovsky.de

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Naivität
Ulf Poschardt, der Chefredakteur von Welt online meinte zum Kirchentag: “Ein Weltbild, das vor Naivität trieft“. Recht hat er. Hinzufügen möchte ich: zum größten Teil dieser Naivität, die immer mehr um sich greift, haben wir die seit 2015 laufende Masseneinwanderung zu verdanken.
24.6.2019, F-X, TO
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Zweimaliger Totengräber
„Wer diese offene Diskussion mit dem Verweis auf Gottes eindeutiges Wirken in der Politik untergräbt, der ist ein Totengräber der Demokratie.“ Und nicht nur das, er ist auch der Totengräber einer funktionierenden christlichen Gemeinschaft, was man an der Schwindsucht der Staatskirche feststellen kann. Um an diverse Sprüche über den BER anzuknüpfen:
Gott?
„Wir können nicht mal Ökumene und behaupten Gott an unserer Seite zu wissen“. Dass ich nicht lache.
24.6.2019, J.K.
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Laizismus
Ich schreibe seit mehreren Jahren gebetsmühlenartig, dass der Säkularismus und Laizismus in Deutschland gestärkt werden muß, neben einer Rückbesinnung auf die Werte der Europäischen Aufklärung. Ich habe dies immer mit Blick auf den wachsenden Einfluss des politischen Islam getan, aber die organisierten Christen sind mittlerweile ebenso besoffen und durchgeknallt und wollen das Rad der Geschichte um 500 Jahre zurückdrehen.
24.6.019, LJ, TO
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Dazu ein paar kurze Zitate aus der Bibel:
Das erste Gebot
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Nicht wahr Herr Leyendecker, Herr Bedford-Strohm, Herr Marx, Herr Franciscus? Nicht Allah ist euer Gott, nicht der Klimagott und auch nicht die in Deutschland herrschende Regierung.
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Das zweite Gebot
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Also haltet euch aus den weltlichen Angelegenheiten heraus. Gottes Reich ist nicht von dieser Welt!
Das fünfte Gebot
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Du sollst nicht töten.
Mit eurer uneingeschränkten Unterstützung illegaler Migration seid ihr mitschuldig an jedem Toten, der wegen eurer Verheißung in ein Boot steigt und dann im Mittelmeer ertrinkt und an jeder von diesen Migranten hier in Deutschland vergewaltigten und ermordeten Frau!
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Das siebte Gebot
Du sollst nicht stehlen.
Oder beraubt ihr die Steuerzahler nicht um deren sauer verdientes Geld, wenn ihr die grenzenlose Migration unterstützt und die finanziellen Folgen anderen aufbürdet?
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Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Deshalb sollte ihr aufhören, die einzige Oppositionspartei in Deutschland zu verleumden, zu diffamieren und auszugrenzen. Aber ihr hört nicht auf!
Das neunte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Das aber tut ihr, wenn ihr Millionen Migranten hier nach Deutschland holt und die Schlepperorganisationen unterstützt. Denn die Wohnungsnot in den Städten kommt genau da her!
Das zehnte Gebot
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.
Auch dieses Gebot brecht ihr, indem ihr von uns Bürgern verlangt, unbegrenzt Menschen zu unterstützen, die selber keinen Finger krumm machen, um sich selber zu ernähren, oder die zu dumm dazu sind, sich dafür aber wie die … vermehren! Die Folge davon ist, dass die Herrschenden genau das tun, was das 10. Gebot untersagt. Und ihr wisst es genau, aber tut es trotzdem!
Fazit, Ihr brecht 7 von 10 Geboten mit eurem Handeln und ihr nennt euch noch christlich? Schande über euch, **
24.6.2019, G.M., TO
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Ach Herr Pfarrer Zorn,
sehen Sie das Ganze doch nicht so verbissen! Diese Leyendecker Gaukler Truppe entblödet sich doch gerade selber, wobei ich das „Entblöden“ ganz wortwörtlich nehme, eine Abnahme der Blödheit, so Gott will!
Zu Gurkentruppe fällt mir ein guter Witz ein: Was ist eine Gurke mit Kopftuch? Eine Gürkin!
24..019, RHU
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… solcher Wahnsinn in unserem Hippie-Staat tonangebend
Diese Frau Dr. Bils hat unfreiwillig die Katze aus dem Sack gelassen. Sie und Ihresgleichen sind deshalb Argumenten gegenüber so wenig aufgeschlossen und singen bisweilen die nackte Realität – sich an den Händen fassend – mit einem lauten LaLaLa nieder, weil sie Gottes Willen kennen und zum Beispiel wissen, dass jener keine AfD auf dem Kirchentag sehen möchte. Das sieht diese selbstgefällige Gesellschaft so klar und eindeutig wie ihre vom Himmel entsandte Säulenheilige Greta Thunberg laut Aussagen ihrer Operndiva-Mutter mit bloßem Auge CO2 in der Luft erkennt. Hiiiiiilfe, diese Kirchentags-Beseelten machen mir Angst!
Ist das einfach kollektives Irresein oder blanke Ideologie oder eine Mischung aus beidem? Schlimm nur, dass solcher Wahnsinn in unserem Hippie-Staat tonangebend ist, in dem eine Parteivorsitzende der CDU offenbar auch von Gott geflüstert bekommen hat, dass AfDler in Wahrheit finstere Mordgesellen sind. Ich habe keine Lust mehr, finde aber nicht den Ausgang aus dieser riesigen Freiluft-Psychiatrie namens Deutschland.
24.6.2019, A.D.
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Ich habe für einen kranken Kollegen eine Woche in Dortmund in einem Luxushotel NACHTS gearbeitet, für den Kirchentag, direkt nebenan, viele „Promis“ + GEZ TV und Radio – Mein Arbeitskollege dort macht den Nachtjob in ganz NRW , wenig freie Tage, sehr fleissig und kann auch Buchhaltung, der war einer der 1 % Syrer von 2015, die bleiben können und wirklich bereichern können, Schwester = kein Kopftuch, liberal.. Da sagt er mir nachts „Merkel hätte niemals unkontrolliert ALLE reinlassen dürfen, viele Jihadisten, diese werden erst für seine Familie zur Gefahr, für Deutsche später“ – Schlauer Bursche – Mit EKD Leuten habe ich auch gequatscht, deren Tenor „2015 war humanitäre Pflicht“ – Der Syrer meinte die sind total naiv … da hat er auch recht
24.6.2019, STE
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With god on our side
Das Dilemma des Kirchentages wunderbar auf den Punkt gebracht. Und das sogar von einem Pfarrer. Natürlich bei Tichys, wo sonst. Unsere Ansichten, unsere Leute wurden vom Kirchentag verbannt, wir sind Ketzer, gottlose. Und die Gutmenschen, die Gott auf ihrer Seite haben können sich nicht irren. Wir haben das alles schon mal gehabt, dieses Muster ist nicht neu. Mich erinnert das an ein uraltes Lied von Bob Dylan aus dem Jahr 1963, dass ich neulich bei einem Freund gehört hab: „With god on our side“. Dylan beschreibt darin verschieden Gräueltaten der Geschichte, die Täter einte, dass sie sich alle darauf beriefen, Gott auf ihrer Seite zu haben. Wer Gott auf seiner Seite hat muss nicht diskutieren, muss sich andere Meinungen nicht anhören. Zorn hat recht, hier wird die Demokratie gerade im Namen des Guten zerstört. Wann werden die Scheiterhaufen für uns wieder brennen?With god on your side… https://www.youtube.com/watch?v=5y2FuDY6Q4M
24.6.2019, S.J.
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„Alles Gurkentruppen, die darum das demokratische Gespräch brauchen. Die offene Diskussion der Sachargumente.“ Wie will man mit jemanden offen diskutieren, dem Fakten egal sind, weil sein Glaube ihm diese verbietet? Und ganz ehrlich: Steht die Kirche nicht aus der Natur der Sache (Glaubensverein) historisch gesehen für Ausgrenzung und Missionierung, statt Demokratie auf Augenhöhe?
24.6.2019, STE
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Nichts gegen Pfarrer Achijah Zorn,
der hier gegen Pfarrerin Sandra Bils tapfer die Fahne der Aufklärung hochhält. Aber das muß auch gesagt werden: Bils‘ Rede ist nichts Neues. Sie steht in einer Tradition. Denn spätestens seit den 70ern war der Kirchentag ein Festival für Befreiungstheologen und linke Weltverbesserer aller Art. Man ergriff guten Gewissens Partei und war im Namen Jesu radikal politisch. Im Namen Jesu wurde für das Recht auf Abtreibung gestritten. Im Namen Jesu wurde gegen die Stationierung von Pershing 2 und Cruise Missiles demonstriert. Im Namen Jesu wurden Spendenaufrufe gestartet: „Waffen für El Salvador“. Alles auf dem Kirchentag. Ein wenig verpeilt waren diese Veranstaltungen schon immer, mindestens seit ich politisch denken kann.
24.6.2019, TAV
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„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ (H. Heine)
Die eigentliche, fast ohnmächtig machende Tragik ist die, dass das, was diesen sog. „Kirchentag“ auszeichnet, ja mittlerweile auch die Verhaltensweisen des gesellschaftlichen Querschnitt Deutschlands 2019 bestimmt. Schamlos opportun, autosuggestiv und, sorry einfach irgendwo strunzdumm. Abermals die perfekte Mischung der Marke „Made in Germany”, um letzeres wieder in den totalen Untergang II zu führen.
Sein Wegbereiter, der geistig-metaphysische Untergang (Verlust des philosophisch-theologischen Unterbaus), wurde gerade durch die „GEISTLICHE“ Kaste des Landes eifrig (MIT)eingeleitet bzw. wird weiter schamlos-opportun betrieben. Explizit die deutschen Kirchen müssen ja fast hoffen und beten, dass es nie wieder eine Umkehr zu Vernunft, Augenmaß und damit der von Christus stets angemahnten „Scheidung der Geister“ kommt. In einer etwaigen Aufarbeitung würde deren aktuelle Rolle sich nahtlos in den unrühmlichen Teil der Kirchengeschichte einfügen.
„Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ (H. Heine)
24.6.2019, ST.R., TO

Finanzierung der Kirche
Es wäre ein Trugschluss zu denken, Kirchen finanzierten sich aus der abgezogenen Kirchensteuer. Über Bischofsgehälter hinaus fließt inzwischen mehr als eine halbe Milliarde Euro aus Steuerzahlergeld jährlich an diese Institutionen:

https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/verfassungswidrige-kirchensubventionen-auf-rekordniveau
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https://www.deutschlandfunk.de/keine-steuergelder-fuer-bischoefe.694.de.html?dram:article_id=265704
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https://stop-kirchensubventionen.de/soziale_luege/ https://gbs-koblenz.de/staatsvertraege
24.6.2019, KAS

Hat Gott andere Vorstellungen von seiner Kirche?
“Wir sehen, wo Gott in der Welt wirkt – …. Wir haben Gott an unserer Seite.“
Nun sagt, die Statistik etwas anderes – Von 1990 bis 2017 sank der Anteil an der Bevölkerung um rd. 10% oder 8 Millionen Mitglieder und ihr habt nur noch rd. 21 Millionen .
Wo soll da Gott noch mit euch sein? Gott wirkt da wohl etwas kontraproduktiv zur evangelischen Blase – Frage, hat Gott andere Vorstellungen von seiner Kirche?
24.6.2019, EDU

Wir leben in einem immer weiter ausgebauten, totalitären Staat
Lieber Pfarrer Achijah Zorn. Alles richtig, was Sie schreiben, aber alles schon seit langem bekannt und von vielen, die überhaupt noch etwas mit Christentum am Hut haben, ebenso lange auch beklagt. Erinnert sei hier nur an die Mahnungen und Bücher des TV-Moderators Peter Hahne (Studium der Theologie, Germanistik, Philosophie), der von 1992 bis 2009 Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland war, des höchsten Leitungsgremiums der EKD. Heute, nur 10 Jahre nach seiner aktiven Zeit in der EKD, würde Peter Hahne von der Leitung des Evangelischen Kirchentages in Dortmund mit Sicherheit das Christsein aberkannt be-kommen, weil Peter Hahne partout nicht die rot-grünen Verdummungsparolen des Kirchenta-ges mittragen würde. Peter Hahne hat zum Beispiel schon in seinem 2018 erschienenen Buch „Schluss mit euren ewigen Mogelpackungen! Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen“ über evangelische Kir-chentage geschrieben:
„Evangelische Kirchentage waren ja immer schon nichts anderes als ein mit Liedern umrahm-ter rot-grüner Parteitag.“
– oder etwas später im Buch, in Bezug auf die intellektuellen und menschlichen „Qualitäten“ des Spitzenpersonals der EKD, so wie sich diese „Qualitäten“ beim Kirchentag 2017 in Berlin (Barack Obama war damals eingeladen) gezeigt haben:
„Fassungslos schauen Kollegen, die längst aus der Kirche ausgetreten (…) sind, auf dieses Spektakel, das oft pure Realsatire ist. Die Naivität der politischen Debatten wurde nur noch durch die Anbetung Obamas übertroffen, der es – wie von mir öffentlich prophezeit – fertig-brachte, alles andere zur Nebensächlichkeit und den Wittenberger Abschlussgottesdienst zu einer besuchsmäßigen Pleite werden zu lassen. Wer Obama UND DEN AN IHN RANWANZEN-DEN EKD-CHEF BEDFFORD-STROHM ERLEBT HAT, konnte ja auch getrost nach Hause fahren: »Wo ich doch schon mal neben Ihnen sitze …« – worauf Mitdiskutantin Merkel konterte: »Ich dachte, ich sitze gerade neben Herrn Obama …« Oder, wieder etwas später im Buch, zum Schulterschluss zwischen evangelischem Kirchentag und der linken Politszene, die Forderung von Grünen und Linken, Kreuze an öffentlichen Gebäuden zu verbieten:
„Grüne und Linke, die sich doch so gern auf dem Kirchentag tummeln und von demselben hofiert werden, legten gleich mal nach: » Auf das wiedererbaute Berliner Stadtschloss gehört kein Kreuz. « Obwohl es beschlossene Sache ist, da es nach historischem Vorbild neu aufge-baut wird, und da gibt’s nun mal das Kuppelkreuz. Der Krach ums Kreuz eskalierte weltweit. Und da erklärt doch tatsächlich einer, der sich »Kulturbeauftragter des Rates der EKD« nennt, im Tagesspiegel: »Die evangelische Kirche vertritt in dieser Debatte keine eigenen Interessen.«
Oder auch das ebenfalls 2018 erschienene Buch von Klaus-Rüdiger Mai „Geht der Kirche der Glaube aus?“, in dem der ebenfalls als Tichy-Autor bekannte Dr.phil. (Germanistik, Ge-schichte, Philosophie) zur Situation der evangelischen Kirche und zur politischen Perversion der evangelischen Kirchentage schreibt:
Beachtet man die Aufforderung von vielen in der EKD, dass die Zukunft des Christentums politisch zu sein hätte, „kann man sich schon fragen, ob es nicht mindestens den Kirchentagen inzwischen weniger um Glauben als vielmehr um sogenannte »Zivilreligion« geht. (…) Ver-gessen scheint Jesu Ablehnung, sich politisch instrumentalisieren zu lassen. Sein Wort »Mein Reich ist nicht von dieser Welt« gilt viel zu vielen – in ursprünglich kommunistischer Inter-pretationsmanier – als lebensfeindliche Vertröstung denn als Hoffnung spendender Trost, der Handeln im christlichen Sinn erst ermöglicht.“
Und etwas später im Buch zum „Ranwanzen“ der EKD-Funktionäre an das neue, Globalis-mus-Establishment: „Wenn Kirchenfunktionäre gedankenlos die neusten Wortschöpfungen der Politikwissen-schaft aufgreifen und sich parteipolitisch vereinnahmen lassen oder selbst parteipolitisch agie-ren wollen im Sinne dieses Establishments, dann wird sich auch in der Kirche diese »Kon-fliktlinie« auftun. Kirchenfunktionäre würden mit ihrem Beitritt zu diesem (…) Establishment praktisch dementieren, was sie sozial fordern.
Insofern fragt es sich, ob die Idee, Barack Obama auf den Kirchentag 2017 einzuladen und schöne Bilder mit ihm und Frau Merkel zu produzieren, die beste war. Denn welches Signal wird damit ausgesendet? Die Kirche Hand in Hand mit dem rot-grünen Establishment? In diesen Zusammenhang gehört auch, dass Barack Obamas soziales Engagement oft weit über-höht wird. Richtig ist, dass er (…) ein Mann des neuen Establishments ist. So erinnert Wolf-gang Streeck daran, dass unter Barack Obama die »Durchdringung der Regierungsapparate durch frühere und zukünftige Goldman-Sachs-Manager« nach der Finanzkrise 2008 »in Anerkennung ihres unentbehrlichen Expertenwissens« weiterging, als wäre nichts geschehen.“
Klaus-Rüdiger Mai erwähnt auch folgende, entlarvende Szene, wie abgehoben und weltfremd dieses globalistische Establishment inzwischen ist: „Wie weit sich das Establishment von der Wirklichkeit entfernt hat, bringt das Erlebnis eines Journalisten auf den Punkt: Als der Journalist »einen Sozialdemokraten aus dem Berliner Po-litikbetrieb über die massive Unzufriedenheit mit seiner Partei gerade bei den Stammwählern hinwies, wurde er richtig sauer: »Wir machen so geile Politik, den Leuten geht es so gut wie nie, aber sie sind zu blöd, um das zu verstehen«
Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen verläuft sich im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vollständig in der politischen Topographie und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, wenn er sagt: »Das Ziel der CDU kann nicht sein, alles, auch programmatisch, zu sammeln, das rechts von der politischen Linken ist«.69 Rechts von der politischen Linken ist aber die Mitte. Will die CDU also alles sammeln, was politische Linke ist? Will sie selbst politische Linke werden? Gleichzeitig spielt er das christliche Menschenbild gegen das Konservative aus, das seiner Ansicht nach nicht zur CDU gehört. Diese Aussage löste heftigen Protest der Werteunion aus. All das belegt, wie dem Establishment die Maßstäbe verlorengehen.“
Sie sehen, lieber Pfarrer Zorn, warnende Stimmen gibt es genug und sie gibt es schon seit langem. Geändert haben all diese Stimmen nichts. Einerseits natürlich deshalb, weil die meis-ten Deutschen keine Ahnung haben von all diesen Informationen, wie man sie in den Büchern von Peter Hahne oder Klaus-Rüdiger Mai usw.usw. findet.
Und die Bürger dürfen natürlich auch keine Ahnung haben oder diese durch einen „unglückli-chen Zufall“ bekommen. Genau dazu dienen die von den Berliner Machthabern installierten Zensurgesetze in Deutschland.
Und andererseits, weil der totalitäre Unterdrückungsapparat, der von den Machthabern in Berlin immer umfangreicher ausgebaut wird, den Bürgern immer mehr ihre grundgesetzlich garantierten Rechte aberkennt, siehe die mit Sicherheit mit der Parteiführung (im Sinne eines Versuchsballons) abgesprochenen totalitären Forderungen eines ehemaligen CDU General-sekretärs Peter Taube.
Fazit: Wir leben in einem immer weiter ausgebauten, totalitären Staat. Und die linksideologischen Wahnideen der Machthaber dieses dritten totalitären Staates auf deutschem Boden wer-den uns, die Bürger, in den Abgrund treiben.
24.6.2019, O.S.
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… kann nur zum Misanthrop werden
Ich habe eher den Eindruck, dass diese „Gurkentruppe“ nicht Gott an ihrer Seite hat, sondern wohl eher den Teufel. Mal abgesehen davon, dass es beide nicht gibt und Religionen von Menschen erfunden wurden um unerklärliche Dinge imaginären, höheren Wesen zuzuschreiben, die die Geschicke der Welt lenken, ist diese „Gurkentruppe“ völlig verblendet und realitätsfern. Das wäre ja noch nicht mal das schlimmste, aber diese „Gurkentruppe“, besser ihre Anführer wie Bedford- Strohm oder Karl Marx von der anderen „rechten Gurkentruppe“, sind brandgefährlich. Sie sind dabei unsere Gesellschaft zu ruinieren und unser Land zu zerstören. Gott sei Dank, treten immer mehr aus diesen beiden „Gurkentruppen“ aus und die Kirchen werden von Tag zu Tag leerer. Wer diesen Leuten zu hört und versteht, auf welchem Höllentrip diese Leute sind, der kann nur zum Misanthrop werden.
24.6.2019, GG

 

 

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Lieber Hans: “Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt”
Offener Brief von Erich Wiedemann an Hans Leyendecker, Leiter des Ev. Kirchentags in Dortmund
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Lieber Hans,
jetzt, wo Du ein big shot bist, musst Du es Dir gefallen lassen, ständig öffentlich zitiert zu werden. Und schon geht’s los. Die Gesellschaft, so sollst Du gesagt haben, sei in einer Vertrauenskrise. Die Glaubwürdigkeit sei allgemein gesunken, das Bekenntnis zur Demokratie nehme ab.
Ich sage nur: So what. Auf irdische Instanzen vertraue ich sowieso nicht. Der Staat, in dem wir leben, ist nach dem Misstrauensprinzip aufgebaut. Polizei, Justiz, Steuerfahndung, U-Bahn-Kontrolleure, alle gibt es nur, weil er und seine nachgeordneten Instanzen den Bürgern nicht trauen. Ich traue dem Staat umgekehrt auch nicht. Deshalb bekenne ich mich zur Demokratie. Denn: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Demokratie ist die Staatsform, in der die Macht und die Regierung vom Volk ausgehen. Und zwar von dem ganzen Volk. Teile desselben von der Mitbestimmung auszuschließen, ist nicht gestattet.
Womit wir beim zweiten Leyendecker-Zitat wären. Ich fand es in Berichten über den 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund, als dessen Präsident Du dieses Jahr figurierst.

Christliche Grundwerte gegen das Gedankengut der AfD
Du hast für das Ereignis einen Bannstrahl gegen die Nationalen gerichtet. EKD-Präsident Heinrich Bedford-Strohm schob eine Erklärung nach. Christliche Grundwerte, so sagte er, seien unvereinbar mit dem Gedankengut der AfD.
Soll künftig jeder Partei ein passendes Maß an Meinungsfreiheit zugeteilt werden? Also so eine Art classified freedom of speech? Die Grünen dürfen alles sagen, die Outcasts zur Rechten gar nichts? Nein, Demokratie geht anders.
Bei der letzten Bundestagswahl 2017 wurde die AfD von etwa sechs Millionen Deutschen gewählt. Sechs Millionen Schmuddelkinder? Und der Kirchentag propagiert als eines seiner Ziele den Kampf gegen Diskriminierung. Wie geht das mit dem Boykott der AfD zusammen?
Mit dem Gedankengut der Linkspartei sind die christlichen Werte offenbar nicht unvereinbar. Die Erben der SED durften auf dem Kirchentag mitmischen und für die Gleichberechtigung von christlichen Theologen und muslimischen Imamen im deutschen Bildungsbetrieb Reklame machen.
Die AfD-Prinzipalen behaupten, die christlichen Kirchen stünden wieder mal auf Seiten der Mächtigen. Mir fallen Argumente dafür und andere dagegen ein. Was, wenn nicht ein „politischer Kirchentag“, wie Du ihn nennst, wäre eher geeignet, diesen Vorwurf zu klären?

Henrik Svensmark gegen Greta Thunberg
Strittig ist auch die von der AfD so genannte „Klimahysterie“. Die meisten Wissenschaftler halten die globale Erwärmung und deren „menschengemachten“ Ursachen für erwiesen. Aber naturwissenschaftliche Wahrheiten werden nicht per Akklamation entschieden. Das Thema, so meint der dänische Forscher Henrik Svensmark, sei völlig politisiert. Es bestehe kein Interesse mehr an neuen Erkenntnissen. „Man hat sich auf eine Theorie geeinigt und fertig.“ Und Professor Svensmark kann das bestimmt besser beurteilen als Greta Thunberg.
„Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt“, sprach der französische Meisterdenker Jean Giraudoux. Svensmarks Landsmann Professor Bjørn Lomborg hat in seinem Buch „Apokalypse No!“ die Menschheit zu mehr Gelassenheit in Sachen Umwelt ermahnt: „Der Welt geht es besser, als die Politiker denken, aber noch nicht wirklich gut. Wir sollten nicht so viel Spaß am Untergang haben.“ So sehe ich das auch.
Der Biologe Paul Ehrlich von der kalifornischen Stanford University sagte letztes Jahr, der Untergang der menschlichen Zivilisation in den kommenden Jahrzehnten sei „nahezu gewiss.“ Doch solche Prognosen haben frühere Generationen von Wissenschaftlern auch über die Niederlande verbreitet. Heute liegen 40 Prozent von deren Landfläche und fast die ganze Hauptstadt Amsterdam unterhalb des Meeresspiegels und saufen trotzdem nicht ab. Warum? Weil die Holländer ein fleißiges und gescheites Volk sind. Ihr Credo: Wer nich will diken, der mot wiken. Und deichen können andere auch.

Die Zeit gegen den deutschen Wald
Noch ein nicht mehr aktuelles Beispiel für zeitgeistnahe Aufgeregtheiten: Wie schrieb seinerzeit die „Zeit“ über das sogenannte Waldsterben? Wer dessen Ausmaß ignoriere, sei ein Ignorant. Ein paar Jahre später war dann alles in Butter. Das Waldsterben starb einen stillen Tod. Heute ist der deutsche Wald gesünder als jemals in seiner Geschichte.
Dem Deutschlandfunk hast Du vor einigen Wochen gestanden, Du seiest über die Jahre ein Anderer geworden. Das muss erlaubt sein. Und wer sich die Dramaturgie des populistischen Kirchentags in meiner Ruhrpottheimat zu Gemüte führt, wird das gern glauben. Über zwanzig Jahre Dienst bei der stramm linken „Süddeutschen Zeitung“ scheinen mir deutliche Spuren in Deinem Gemüt hinterlassen zu haben.
Kaum zu glauben, dass wir zwei auch was gemeinsam haben. Aber wir waren beide mal Kanoniere an Rudolf Augsteins „Sturmgeschütz der Demokratie“, wie er den „Spiegel“ nannte. Du fünfzehn und ich fast dreißig Jahre lang. Und wir haben gegenüber im „Kornhauskeller“ den einen oder anderen frohen Humpen miteinander geleert. Wir haben beide auch zusammen mit Kollegen ein Buch gemacht. Wobei ich mich erinnere, dass Du mit meinem Beitrag überhaupt nicht einverstanden warst. Das Buch ist trotzdem ungekürzt erschienen. Denn damals warst Du noch tolerant.

Frösche gegen den Sumpf
Du warst fraglos das investigative Alphatier im Hause. Du hast mit Deinem Aufklärungsjournalismus nicht wenig zum Gelingen unserer Demokratie beigetragen. Umso mehr wundere ich mich darüber, dass ein so gestandener Muckracker wie Du auf seine alten Tage der Versuchung der Intoleranz nachgibt.
Du sagtest, in Deutschland gebe es Unterstützung für Leute, die die Demokratie abschaffen wollten. Das wird wohl so sein. Es gibt immer Frösche, denen es auf dem Trockenen besser gefällt als im Sumpf. Nur, im AfD-Programm steht nichts dergleichen.
Dass von der AfD eine gesellschaftliche Spaltung droht, wie Du meinst, kann ich nicht als Nachteil empfinden. Es gehört zu einer pluralistischen Gesellschaft, dass sie denkartig gespalten ist. Das sagt ja schon der Name. Nur in Diktaturen denken und reden und wählen alle dasselbe. Verstehe mich richtig, ich bin kein AfD-Versteher. Und solange sie sich nicht von den Rabatzniki in ihren Reihen trennt, für die die christlichen Werte nicht die höchsten in ihrer Werteordnung sind. werde ich sie auch nicht wählen. Dies Gelübde gilt aber nicht für alle Zeiten.
Abgrenzungsbeflissenheit ist natürlich Dein gutes Recht. Ich drücke auch den Aus-Knopf an der Glotze, wenn Fliegenschiss-Gauland auf dem Bildschirm erscheint (oder Trittin oder Wagenknecht). Aber vielleicht denkst Du mal darüber nach, ob ein Kirchenmann sich nicht auch von einem Mann wie dem evangelischen SPD-Flegel Johannes Kahrs aus Hamburg abgrenzen sollte, der der AfD-Fraktion im Bundestag zurief, Hass mache hässlich. Und sie sollten doch mal in den Spiegel schauen. Kahrs sitzt konfessionell in demselben Boot wie Du und ich.

Kein Platz für Unfug
Du sagst über den Kirchentag mit besserwisserischem Hochmut: „Soll bei so einem Ereignis ein Vertreter der AfD eingeladen werden, um zu erklären, dass das, was wir an Zerstörung gerade erleben, nicht menschengemacht sei? Das ist doch Unfug.“ Und: „Wer nichts zu sagen hat und nicht zu einem Diskurs wirklich beitragen kann, bekommt keinen Platz auf einem Podium.“ Aber den linken Promis Katja Kipping und Bodo Ramelow bereitet Ihr die Bühne, von der herab sie ihr Publikum mit ihren Weltbeglückungstiraden indoktrinieren können.
Exbischöfin Margot Käßmann war natürlich auch dabei. Sie haute mit einem fetzigen Trump-Bashing tüchtig auf die Pauke. Man wusste danach ganz genau, wo der Feind steht. Und Talktante Dunja Hayali, die schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten ist, durfte Bibelarbeit machen. Ich gestatte mir, das so zu empfinden, wie wenn der Wolf als Referent zum Veganerkongress geladen wird. Nein, für mich war das ein Griff ins Klo. Und ich hätte gern gewusst, wann Frau Hayali zum letzten Mal eine Bibel angepackt hat.
Auch Kevin Kühnert war zur Stelle. Er ist wie Dunja Hayali auch nicht in der Kirche. Der Streit, den er anfangen wollte, kam aber nicht richtig in die Puschen. Denn Kevin war sich mit der Dame von der grünen Heinrich-Böll-Stiftung, mit der er einen strittigen Dialog führen sollte, im Wesentlichen einig. Für ihn war das sowieso ein Laientreffen. Vielleicht fühlte er sich im „Union Gewerbehof“, wo früher Stahl gegossen wurde, fremd unter all den Amateuren.

Prantl für Widerständigkeit
Ein Kompliment bleibt Dir bei allen Miserabilien nicht erspart. Auf dem Dortmunder Großevent hast Du wirklich was auf die Beine gestellt. Der Auftrieb an Würdenträgern war beachtlich. Sogar Kanzlerin Überalldabei war da, um sich einen runterzumerkeln. Und die vier noch lebenden Bundespräsidenten. Chapeau. Dein moralinschwangerer Ex-Co-Chef Heribert Prantl, der gottlob mit Wirkung vom 1. März seinen Redigiergriffel bei der „Süddeutschen“ hingelegt hatte, räsonierte kämpferisch über „Widerständigkeit“.
Exbundespräsident Joachim Gauck teilt Deine Phobien offenbar nicht, wackerer Hans. Er sagte letzte Woche in einem Interview mit dem „Spiegel“, es gebe auch bei der AfD Menschen, mit denen es zu reden lohne. Er persönlich halte die Partei zwar für verzichtbar. Weil sie aber da sei, müsse man mit ihr streiten. Schade, dass so ein prima Präsident aus Schloss Bellevue ausziehen musste, um einem Sonntagsredner Platz zu machen.
Der einzige Teilnehmer, der an der Linkslastigkeit der Veranstaltung Anstoß nahm, war Stefan Ruppert, Protestant und kirchenpolitischer Sprecher der FDP. Er bemängelte vor allem die politische Einseitigkeit, wie er anmerkte. Die Liberalen seien zwar nicht wie die AfD von den Podien ausgeladen worden. Viele liberale Christen fühlten sich aber ausgegrenzt.

Bedford-Strohm gegen Ketzerei
Bischof Bedford-Strohm hat die evangelischen Christen dazu aufgefordert, Ramelow von den Linken bei der Aufarbeitung des DDR-Erbes eine Chance zu geben. Wie wäre es, wenn er den Rechten auch ihre Chance gäbe? Stattdessen erklärte er, wenn jemand sage, er sei „zuerst Deutscher und dann Christ, dann ist das Ketzerei“. Und aus der Geschichte der Inquisition weiß man, wie so was endet.
Für konservative evangelische Christen wie mich stellt sich die Frage, ob sie den roten Muff ihrer Kirche weiter stumm ertragen sollen. Ich bin evangelischer Christ und will es auch bleiben. Aber es gibt legitime Alternativen, wie Du weißt. Du warst ja selbst früher Katholik.
Der galoppierende Linkstrend in der protestantischen Kirche bleibt gewiss nicht ohne Folgen. Letzte Woche erschien die Studie der Universität Freiburg, in der die Halbierung der Kirchensteuerzahlerbestände bis zum Jahr 2060 vorausgesagt wurde. Auf dem Dortmunder Kirchentag habe ich keine Indizien dafür entdecken können, dass die EKD daraus Konsequenzen ziehen will.
PS: Wenn Du mich einer Antwort würdigen willst, werde ich Broder bitten, sie auf der „Achse“ zu veröffentlichen.
23.6.2019, Erich Wiedemann,
https://www.achgut.com/artikel/man_erkennt_den_irrtum_daran_dass_alle_welt_ihn_teilt
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Kirchen haben bereits verloren
Prof. HEINSOHN beschreibt das Schicksal der christlichen Kirchen, das unser aller Schicksal ist. Der Islam hat in Europa bereits gewonnen. Und dem gegenüber sind LEYENDECKER, BEDFORD und andere nur lächerliche Figuren. Wenn der Staat nicht wäre, also jede Art Steuerzahler, müssten die ihre Kirchen bereits an den Halbmond vermieten oder verkaufen. Es ist keine Art Strategie zu sehen, um das zu verhindern. Mir ist völlig unklar, was ein solcher Kirchentag bewirken soll. Er findet wohl statt, weil Ende Juni ein Etat bereit steht, der aufgebraucht werden muss. Und, weil sich Wahlkämpfer eine Öffentlichkeit beschaffen wollen. Wenn Friedr. MERZ davon spricht, dass die Schützer des Staates zur AFD “abdriften” würden, sagt das über dieses Land und seine Zukunft mehr, als die Kirchen- fürsten und ihre Event-Manager sagen könnten.
23.6.2019, A.D., AO
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Kirchentag als Gutmenschenselbstvergewisserung
Dieser Protestantentreff war wohl nichts weiter als ein Mainstreamabklatsch, eine Gutmenschenselbstvergewisserung und eine Etabliertenheerschau. Und natürlich ist die AfD an ihrem Programm und an ihren Beschlüssen zu messen und nicht an Einzelmeinungen. Siehe da, wie kompromisslos christlich ist sie doch im Bezug auf Ehe, Familie und Lebenschutz. Im Übrigen sind Parteiausschlussverfahren nicht zufällig schwierig. Vielleicht mal kurz darüber nachdenken, warum das so ist. Die AfD ist ja auch gar nicht der Skandal, auch nicht irgendein ständig beschworener rechtsextreme Popanz. Die wirklichen Skandale heissen z.B. Merkel, Rechtsbrüche, Asylmissbrauch, Staatsversagen, Seenotschlepperei, Schulverblödung, Klimaspinner und Oppositionsverhetzung.
23.6.2019, S.L
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Ähnlichkeit mit den Vorgängen der frühen Dreissigerjahre
Ja, Herr Wiedemann, vieles ist nachvollziehbar, was Sie schreiben und ich bin in vielem bei Ihnen. Doch wozu die Abgrenzung von und die Diskreditierung der AfD? Das hat doch mit Ihren Argumenten überhaupt nichts zu tun, bzw. es ist völlig einerlei. Sie sagen es ja selbst, zu einer Demokratie gehört das ganze Volk, auch die sechs oder vielleicht bald zehn Millionnen AfD-Wähler. Und wer nicht begreift, dass man Teile eines Volkes nicht einfach aussperren kann, der hat – mit Verlaub – keine Ahnung von Demokratie. Immer in solchen Zusammenhängen muss ich feststellen, dass weite Teile des deutschen Volkes – vor allem die Eliten – die Demokratie gar nie wollten und auch nie wollen, sie wurde ihnen in Form einer parlamentarischen Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg, den sie vom Zaun gerissen haben, aufgezwungen. Die Deutschen haben die Demokratie nicht erkämpft, betrachten sie weiterhin unbewusst als Fremdkörper, sie haben ein verkrampftes Verhältnis zu ihr, der autoritäre Charakter sitzt zu tief. Was heute in diesem Land abläuft, hat eine erschreckende Ähnlichkeit mit den Vorgängen der frühen Dreissigerjahre, nur sitzen die Faschisten nicht da, wo die Gutmenschenmehrheit sie noch immer zu orten meint. Wenn die Menschen dieses Landes nicht ganz schnell lernen, wie ein demokratischer Diskurs funktioniert, ein Ausbalancieren von Meinungen, Suchprozesse, die zu kompromissbereiten Lösungen führen, die sachbezogen eine Gesellschaft dazu befähigen, ihre Probleme anzugehen und auch Minderheiten einzubeziehen, werden sie wieder und wieder in Pogromen landen und sich Jahre später die Augen reiben und möglichst unschuldig tun und fragen, wie das alles geschehen konnte.
23.6.2019, J.C.
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Warum wird die AfD so vehement bekämpft?
Die Antwort ist relativ simpel: Weil ‘man’ (das Großkapital, die supranationalen Organisationen wie Weltbank, UN, UNESCO, EU etc.) entschieden hat, die Nationalstaaten abzuschaffen, die AfD aber dediziert dagegen ist. Mit der Abschaffung der Nationalstaaten einher geht die Massenmigration nach Europa, z.T. Nordamerika, z.T. Australien. Letztere sind weniger betroffen, weil, mit der Ausnahme von Kanada, Staatsführer diese Massenmigration in die USA und nach Australien verhindern. Die Massenmigration nach Europa wiederum hat das Ziel, die Völker des Kontinents aufzuspalten, die Homogenität zu zerstören, denn erst nach dieser Zerstörung kann eine zentralistische Einheit entstehen, die Vereinigten Staaten von Europa. Alle Parteien, die gegen diese Superstaat sind – egal, ob in Italien, Ungarn, Großbritannien, Deutschland, Benelux oder Nordeuropa -, werden bis aufs Blut bekämpft. Gleiches gilt für Regierungen, die diesen Superstaat ablehnen: Ungarn, Slowakei, Tschechien, Polen. Wer sich von den Laienschauspielern der deutschen ‘Regierung’ in die Irre führen lässt, der ist deshalb auch selbst schuld. Man muss sehr genau aufpassen, wenn diese ‘Regierung’ wieder ihren Orwellschen Neusprech bzw. das Kaderwelsch absondert. Aber es ist durchaus möglich, das verbrecherische Spektakel zu durchschauen und gleichzeitig aufrecht zu bleiben.
23.6.2019, S.G.
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… wieder mal: Die Hetzer und Spalter
Kirchentagschef Leyendecker fordert: “Haltung zeigen! Sich den Hetzern und Spaltern entgegenstellen!” /// Es graust mich bei solchen Worten. Dieser Wahnsinn macht mir angst. /// Wir hatten einst – nicht zuletzt dank Hannah Ahrend – einen antitotalitären Konsens in diesem Lande, in Deutschland, genauer: in Westdeutschland. Der scheint vergessen, verloren, verachtet. /// Im Dritten Reich war bei den Mächtigen der Begriff des “Schädlings” oder “Volksschädlings” beliebt. Im Honeckerstaat nannte man die Auszugrenzenden “feindlich-negative Elemente”, “Diversanten” oder “Mietlinge des Monopolkapitals”. All das sind Wortschablonen, sind Killerworte, geprägt und gebraucht um Menschen erst zu stigmatisieren und dann zu vernichten. Deutschland 2019 also: “die Hetzer und die Spalter”! Und jeder weiß, wer gemeint ist. Und jeder spürt die Drohung hinter diesen Worten. “Haltung zeigen?” Klar doch, allerdings nur die eine, die staatsoffizielle. “Haltungsfeinde sind zu eliminieren!”, hätte der alliebende Erich Mielke vermutlich befohlen. /// Der “evangelische” Kirchentag hat sich zum Inbegriff des Dünkels und der Unbarmherzigkeit entwickelt. Doch das hat er mit der evangelischen und der katholischen Kirche gemein, wie auch mit dem Machtkartell unserer Partei- und Staatsführung. /// Ich schäme mich, noch Mitglied der evangelischen Kirche zu sein.
23.6.2019, P.TH,AO
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Der rote Muff der evangelischen Kirche
ein schönes Bild für eine böse Realität. Während sich auf den Kirchenbänken eher der Otto Normalprotestant breitmacht (er hat dazu i.d. Regel jede Menge Platz), tummelt sich auf den Kirchentagen ein buntes Völkchen, das ansonsten nicht in den Kirchenbänken zu finden ist, um dort einen rotgrünen Parteitag zu veranstalten. Dies alles auf Kosten der Reputation dieser Kirche und ihrer Steuerzahler. Dabei ist insbesondere der erste Punkt von Bedeutung. Es wird in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt, dies sei der deutsche Protestantismus. Eine Ansammlung von Verrückten, Ökosektierern und zeitgeistigen Mösenmalern (Entschuldigung, aber mir fällt beim besten Willen kein Euphemismus für diesen Vorgang ein). Diese Kirche ist progressiv, jedenfalls ist es die Austrittswelle, unter der sie seit Jahren leidet. Die ostentative Angrenzung der AFD soll wohl davon ablenken, daß sich diese Kirche nicht nur bei der o.g. künstlerischen Betätigung, mit Wucht an den Zeitgeist heranschmeißt. nicht anders, als es den “Deutschen Christen” zu Beginn der 30-iger Jahre mit beachtlichem Erfolg gelungen ist. Der Zeitgeist, so mag man sagen, war da ein anderer. Aber das ist das Wesen des Zeitgeistes jeweils ein anderer zu sein. Ach ja, es sollte auf dem Kirchentag auch um einen gehen, der von sich sagt “Ich bin, der ich bin” (2. Mose 3). Naja, der muß halt mit der Zeit gehen. Die zahlreichen Kirchenleerer der ev. Kirche werden es schaffen.
23.6.2019, H.W.
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Sehr geehrter Herr Wiedemann, zunächst möchte ich Sie herzlich beglückwünschen zu Ihrem amüsant formulierten Brief an ‘Hans’. Ganz offensichtlich handelt es sich bei der Veranstaltung ‘Kirchentag’ um die demonstrative Parteinahme der evangelischen Kirche für die vom Altparteiensystem propagierte links-grüne ökoterroristische Gutmenschpolitik. Die kirchlichen Weihen benutzt der linke Propagandaapparat gerne zur Selbstdarstellung, und so entspricht die Gästeliste dieses Kirchentages dem Anwesenheitsprotokoll des Politbüros der einstigen SED. Über Unsinn, Widersprüchlichkeiten und Scheinheiligkeit dieser Politik muß längst nicht mehr debattiert werden. Der Grün-Linke scheut aus verständlichen Gründen die offene Diskussion mit dem politischen Gegner und grenzt ihn deshalb als ‘Unmensch’ einfach gesellschaftlich aus. Aber w a r u m lieber ‘Hans’? Ist es die Gier nach Macht und Einfluß, die Eitelkeit, die nach gesellschaftlicher Anerkennung verlangt, die nackte Selbstgerechtigkeit? Ist es die Hybris des Profilneurotikers, die Sucht eines Getriebenen nach Selbstbestätigung, der sich im Besitz des einzig richtigen Wertekodex wähnt? Die tragenden Ideologen des Kirchentags sind, wie überall auf dieser Welt, wo nur eine Meinung gestattet wird, einfach nur Wegbereiter eines intoleranten Faschismus, Feinde der Freiheit, eine Gefahr für die Demokratie. Lieber ein Kühnert-bis zum 9.Monat-Abtreiberling beim Kirchentag, lieber Hans, als ein AFDler? Das soll im Sinne Jesu Christi sein? Da muß Strohmi unser christliches Symbol mal wieder ganz schnell verschwinden lassen, sonst springt Jesus vom Kreuz. Hahlee -luja sog i!
23.6.2019, S.SCH,AO
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Wetten, dass Hans nicht antwortet?
Sie sind nämlich jetzt nazi, und Achgut ist sowieso nazi, und mit Nazis spricht man nicht. Warum? Weil sie nazi sind. So einfach ist die Welt. Da kann auch der Wendehals Gauck auf seine alten Tage nichts mehr ausrichten. Zudem der ja jetzt auch nazi ist. Altbunsenbrenner Wulff hat zum Glück das Ex-Amt gerettet, so von wegen “Glücksfall”. Er meint damit bekanntlich die fachkräftigen Neubürger in ihren neu gebauten Neubautgebieten, ein wahrer Glücksfall für die Asylindustrie. Was erlaubt sich dieser Gauck? Nach ihm wird bestimmt später keine Straße benannt. Die werden Kahane-Weg, Mielke-Allee und Kässmann-Chaussee heißen. Und Wulff-Kuhle. (Falls nicht alles nach Merkel benannt wird)
23.6.2019, P.S., AO
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Diese intolerante Kirche, die bei Wilhelm 2 und Hitler schön mitgemacht hatte,
faselt heute was von Toleranz und lädt deshalb die größte Oppositionspartei aus! So geht orwellscher Neusprech und Opportunismus heute. Adolf und Wilhelm wären stolz. Dennoch, den genutzten Messwein hätte ich auch gerne. Scheint ja echt zu wirken. Prost!
23.6.2019, CH.N.
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… chinesischer Parteitag
Jetzt lese ich gerade auf der WD(D)R-Seite. Er(Leyendecker) hätte sich jedoch mehr Kontroverse gewünscht. Zitat:“Der Kirchentag braucht auch harte Debatten.Es muss sichtbar sein,wo die Unterschiede sind,ohne das man sich wie bei früheren Kirchentagen gegenseitig anfeindet.” Ui,ist ihm plötzlich aufgefallen,dass es doch kein Kirchentag war, sondern ein chinesischer Parteitag. Spätestens zum Ökumenischen Kirchentag 2021 wird wohl der erste Scheiterhaufen seit über 200 Jahren wieder in Deutschland brennen, damit die Wähler ein paar Wochen später das Kreuz bei der Bundestagswahl richtig setzen. Einen Vorgeschmack dessen wird es demnächst geben. Inquisition und Kreuzritter werden in Horden Richtung Sachsen unterwegs sein.
23.6.2019, M.B.
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““Verstehe mich richtig, ich bin kein AfD-Versteher. ….” Dass dies erstens als Exkulpation und zweitens als Pflichttext verstanden wird, zeigt mehr als der Rest des Textes wohin die deutsche Reise geht.” Genau so ist es. Ich habe 55 Jahre gebraucht zu verstehen, wie es zum Tausendjährigen Reich kommen konnte. Seit 2015 weiß ich es. Wieder geht alles von vorne los, wieder wird zunächst ein Feind, ein “Volksschädling” medial aufgebaut, wieder wird zuerst mundtot gemacht, und – nicht mehr weit – in realiter. Die neue SAntifa ist auf dem “besten” Weg. Und weil noch nicht genug, küsst man auch noch dem Islam die Füsse. Dumm, dümmer, Deutschland. Wenn ich könnte, würde ich auswandern.
23.6.2019, H.F.
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„Mein Reich ist nicht von dieser Welt“,
erklärte Jesus dem politischen Machthaber Pilatus auf dessen Frage, ob Jesus ein König sei (Lukas 18,33ff.) Pilatus meinte seine Frage rein politisch, da sein Denken als römischer Statthalter keine andere Kategorie zuließ. Genauso beschränkt auf politische Kategorien ist die Denke auf diesem Kirchentag. Der steht mit seiner politischen Ausrichtung ziemlich sicher unter dem Urteil des Herrn: Thema verfehlt! Und dabei ist es völlig wurscht, Herr Wiedemann, ob ein „linker“ Leyendecker oder ein „rechter“ Wiedemann den Laden führt. Insofern geht auch Ihr, für politisch konservativ Denkende durchaus erfreulicher Beitrag, am Thema vorbei. Das Thema der Kirche ist nämlich nicht Politik, sondern ausschließlich die Beantwortung der Frage: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott? In das Reich, dass Jesus meinte, kommt man nicht hinein, indem man die richtige politische Einstellung hat, sondern indem man eine Beziehung zum Herrn dieses Reiches aufweisen kann. Bei der Einlasskontrolle wird nicht gefragt, ob man die richtige Partei gewählt, oder sich für ein gesundes Klima auf diesem Planeten eingesetzt hat. Es geht dann nur noch um die Frage, ob in unserer Seele ein gesundes Klima herrscht. Wer bis dahin sein ganz persönliches Schuldproblem nicht gelöst hat, wird sich in Ewigkeiten die Haare raufen, dass er hier das Thema verfehlt hat.
23.6.2019, M.F.
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Vulven Beschnittener malen?
Was MICH beeindruckt hätte, wäre das Malen von Frauen gewesen, denen die Vulva “beschnitten” worden ist. Auch und gerade die von kleinen Mädchen. DAS wäre doch lehrreich gewesen, oder? Sicher hätte man eine “Wüstenblume” gefunden, die das berichten könnte. Oder ein Thema, dem sich Unicef ständig widmen muss: Kinderehen. Das sind viele hundert Millionen, hauptsächlich Mädchen, die Kerle sind zumeist schon erwachsen. Hauptkulturen: Moslem und Hindu, weniger die Euros, Japaner etc., gucksdu unter den Stichworten “unicef, prangert Kinderehen” an im ww-net, ganz rezent. Merkwürdig, dass das nur so einen Perv… wie mich interessieren täte, wo sind die Frauenrechtlerinnen, die Beschützer*Innen der Kindheit, die Wahrer der Grundrechte auch für muslimische Mädchen hier, bei uns, in Deutschland? Artikel 1 und 2 GG, körperliche Unversehrtheit, Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Ach, ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt – und wenn die erste Begeisterung vorüber ist, dann ist er wie der missratene Sohn, den der Vater aus dem Hause weist und er zählt seine verbliebenen Pfennige. Werden eigentlich auch missratene Töchter aus dem Hause gewiesen, wenn sie sich nicht misshandeln lassen wollen? Brauchen sie dann Polizeischutz? Interessante Details bei “sabatina-ev.de”, die website von Sabatina James, konvertierte Pakistanerin, Polizeischutz, gucksdu auch bei youtube. Und viele Andere mehr, die auch sehr mutig sind, Frau Balci (“Jungfrauenwahn”, mit A. Mansour), Laila Mirzo, Bassam Tibi, Hamed natürlich usw. Die alle haben dem Kirchentag sehr gefehlt. Gruß an Hans Leyendecker, den auch ich mal sehr geschätzt habe, als man die SZ noch lesen konnte.
23.6.2019, G.G.AO
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Ich bin Atheist und nicht so bewandert, was Kirchentage so leisten und bewirken sollen. Ich habe mal das Programm des diesjährigen Kirchentages überflogen und frage mich danach, was die umfassende Präsentation der ohnehin ständig (über)präsenten politischen und medialen Prominenz mit der Kirche und dem Glauben an Jesus Christus zu tun haben sollen? Früher bin ich mit gläubigen Mitmenschen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis gern mal zu Weihnachten in die Kirche gegangen, habe mir auch die Krippenspiele der Jungen Gemeinde angesehen, war bei der Konfirmation eines Verwandten dabei. Seit ich befürchten muss, auch in einer Kirche vorwiegend politisch-ideologischer Propaganda über „die Flüchtlinge“ und „das Klima“ ausgesetzt zu werden, verzichte ich darauf. Was aber können Christen tun, die sich in dieser „Amtskirche“ nicht mehr zu Hause fühlen, aber ihren christlichen Glauben leben und auch feiern wollen? Private Bibelstunden? Hauskirchen? Selbst Funktionäre der AfD raten ihren christlichen Mitgliedern ja vom Kirchenaustritt ab, obwohl die Kirchen ihrerseits Mitgliedern und Wählern der AfD Zugang zu Ämtern in den Gemeinden verweigern wollen. Christliche Nächstenliebe?
23.6.2019, H.K.
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Eigentlich guter Text, aber warum auch hier Hetze gegen die AfD. Doch eher Anbiederung an den Mainstream? Übrigens höre ich sehr gern Gauland im Bundestag reden, der hat tatsächlich etwas zu sagen im Gegensatz zu den Rednern der Kartellparteien.
23.6.2019, K.B.
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Kardinal Clemens August von Galen
Lieber Hr. Wiedemann, wir befinden uns auf dem Weg ins IV. Reich. Denken Sie an die Rolle der beiden großen christlichen Kirchen unter den Nazis: Apeasement und Anpassung, begründet mit dem Pseudoargument des Überlebens. Ich habe im schönen westfälischen Münster einen großen Teil meines Studiums absolviert (damals konnte man noch ohne Verlust von Studienzeiten mittels Tauschbörsen und des DAAD sein Studium in der Regelstudienzeit absolvieren). Hier lernte ich die liebenswerte sprichwörtliche Dickköpfigkeit der Westfalen kennen, deren bekanntester Sohn der Stadt Kardinal Clemens August von Galen war, ein Urgestein des katholischen Klerus, ein entschiedener Gegner der Nazionalsozialisten und des um sich greifenden “Mainstreams” der Akteure und Mitläufer dieser Zeit. Würde man ihn heute noch zu einem christlichen Event einladen, diesen widerspenstigen erzkonservativen Mann? Ich glaube nicht. Er paßt genauso wenig in das schöne harmonische Bild der “progressiven Multikultichristen” wie ein Luther. Reformation bedeutet Umgestaltung, auch gegen den Widerstand der Etablierten. Erneut erscheint es mir, als befänden wir uns in einer reformatorischen Auseinandersetzung um die Werte unserer Gesellschaft. Diese Auseinandersetzung wird genauso erbittert geführt wie vor 500 Jahren. Luther und von Galen haben sich getraut, Mißstände beim Wort zu nennen. Dieses wird auch von der großen Mehrheit der AfD-Wähler gefordert, immerhin ca 6 Millionen. Die heutige Zeit des permanenten Informationsflusses via Internet schließt eine Deutungshoheit per se aus. Diskurs muß allen Argumenten einen Raum bieten. Die aktuelle moralinsaure Verengung des Sagbaren muß aufhören, um Lösungsansätze für die Zukunft zu liefern. Die derzeitige Diskussionskultur ist eingeschlossen in Resonanzkammern Gleichgesinnter. Es wird nicht mehr miteinander gestritten, sondern nur noch übereinander. Das muß aufhören.
23.6.2019, M.L.
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Sind alle Völker und Nationen dieser Welt Nazi – weil Patrioten/Grenzen?
Wie nur kann die AfD – mit rechtstaatlich patriotischem Anspruch nur irgendwie in Zusammenhang mit DEM NATIONALSOZIALISMUS gebracht werden? Sind alle Völker und Nationen dieser Welt Nazi – weil Patrioten/Grenzen? Was fabulieren “diese” Demokraten bösartig Ihre mangelndes Geschichtsbewußtsein und fehlende Empathie mit den Opfern der NS Zeit hinaus, indem sie nun das Böse auf heutige Mitbürger projezieren? Israel/Russland vergessen? Den Supergau, das ein Auschwitzüberlebender über 80 jähriger Mann in Tel Aviv sitzend/lesend mit einer Axt erschlagen wird….nie gehört? Im Namen der WAHRHEIT? Shame on you….
23.6.2019, A.S.
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[Zitat] Ich drücke auch den Aus-Knopf an der Glotze, wenn Fliegenschiss-Gauland auf dem Bildschirm erscheint (oder Trittin oder Wagenknecht). [/Zitatende] Und genau mit dieser Intoleranz fängt es an, die Diktatur. Genau damit verhindert man einen notwendigen Diskurs und lebt nur in seiner Blase. Gut, Religion eben. Opium für’s Volk.
23.6.2019, W.E.
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Kirche ist kaputt und endgültig im grenzdebilen angekommen. Erst hat Kirche den Artikel weggeschmissen, dann die Seelsorge, jetzt die Vernunft. Was bleibt ist ein alle paar Jahre inszenierter reichsparteitag der politischen Korrektheit. Selbst wenn ich ein gruenlinker wäre, würde mich das Spektakel nur anwidern. Was hat Religion mit weltlichen Problemen zu schaffen? Jeder bestelle sein eigenes Feld. Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Eine kluge Idee, die dem Christentum es ermöglichte, zur Staatsreligion zu werden und 2 Jahrtausende zu ueberleben. Jetzt wird es von irren in ein paar Jahrzehnten zerstört.
23.6.2019, A.R.
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Es ist nichts neues, dass die Kirchen sich unverhohlen auf die Seite der Herrschenden stellen. “Halt du sie arm, ich halt sie dumm” . Ob ihre Oberen wie vor 90 Jahren den rechten Arm heben oder wie heute mit dem Finger auf angeblich Unchristliche zeigen, die dahinter stehende Haltung ist die gleiche: man biedert sich an, damit einem nicht die Pfründe verloren gehen. Und ohne die gäbe es kein christliches Geschwurbel. Da nimmt man, was kommt. Ob Christ, Jude oder Teufelsanbeter, ja selbst von Atheisten und – Grundgütiger! – sogar AfD Leuten greift man reichlich ab, denn jeder, der Steuern zahlt, darf Woelki und Co die seidenen Socken bezahlen. Nix Kirchensteuer. Die gibt es noch als Bonus. Ich finde es gut, dass die Amtschristen und ihre willigen Helfer so schamlos und offen heucheln. Denn immer mehr Menschen merken das und treten aus. Mögen die organisierten Christendarsteller den von ihnen hofierten Parteien auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit folgen. Amen
23.6.2019, B.A.W.
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30 Jahre Demokratie – 30 Jahre Abgrenzung statt Dialog
Was haben die Deutschen mit ihrer neu-erlangten Demokratie in den letzten 30 Jahren angefangen? Der Zustand der deutschen Demokratie ist ein Schatten ihrer selbst. Statt einer Antwort wäre ein Streitgespräch schön. Aber wir leben in Zeiten der Ausgrenzung und nicht des Dialogs.
23.6.2019, K.M.
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Wer im Namen Jesu Mitmenschen ausgrenzt, ist unchristlich. Dies lehrt die Bibel in Lk 19, 1-10: Die Begegnung von Jesus mit dem Zöllner Zachäus.
23.6.2019, B.M.
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Erstens scheint der Demokratiebegriff der evangelischen Kirche sich dem der Mainstream-Journalisten eins zu eins zu decken – es ist derselbe wie der in der DDR. Zweitens ist der Erhalt der Kirche oder des Christentums in Deutschland offensichtlich gar kein Ziel mehr von (der Mehrheit der) deutschen Christen. Deshalb wird es schon lange vor 2060 vorbei sein mit dem Christentum. Historisch gesehen fragt man sich , wie sich die Kirche(n) in so vielen Situationen so falsch verhalten konnte. Heute erlebt man das Versagen live mit.
23.6.2019, P.ST, AO
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“Kampf gegen Diskriminierung” ist doch ein schlechter Witz, wenn man die Prxis anschaut: Jeder, der nicht die staatlich verordnete Meinung hat, wird ausgegrenzt und schlechtgeredet. Am meisten von denen, die stets “gegen Diskriminierung” sind! Ein Paradoxon. Aber es ist immer einfacher, mit der Masse zu blöken, statt sich mal eigene, eventuell abweichende, Gedanken zu machen und dazu zu stehen. In D inzwischen ein No-Go!
23.6.2019, R.H.
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Wieder einmal ein Artikel, der Richtiges anspricht, zugleich aber verrät, dass der Autor -vorsichtig formuliert- unpolitisch schreibt, vielleicht auch nicht Alles begreift. Parteien wie die AfD oder andere im europäischen Ausland oder auch Trump fallen nicht vom Himmel, um weiter religiös zu schwurbeln. Es sind quasi logische und zwingende Reaktionen auf westliche Dekadenzentwicklungen in Politik und Gesellschaft.Politisch betrachtet sind sie die einzige !!! Chance, die allgemeine Bewegung nach Linksaußen und zur sozialistischen Volksrepublik zu verhindern. Nebenbei ist auch diesem Autor entgangen, dass Merkel und co. die Demokratie ( essentiell sind Gewaltenteilung/ Gewaltenkontrolle, Macht auf Zeit, Meinungsfreiheit, um nur einige zu nennen ) de facto bereits weitgehend abgeschafft haben. Wir leben bereits in antifaktischen ( ideologischen ) und postdemokratischen Zeiten, die fassadenhaft als pseudodemokratisch daherkommen. Und natürlich sind Leyendecker und co. Handlanger, Helfershelfer und Steigbügelhalter der Mächtigen, indem sie unter dem moralin/pseudoreligiösen Deckmäntelchen unter Nutzung neurotischer Probleme der Gäste Gehirnwäsche betreiben. Da muss man nicht derart schonend und fast nachsichtig mit dem ehemaligen angeblich verirrten Kollegen umgehen, denn das Problem ist gravierend genug. Welche individuellen Psychoprobleme die älteren Herren sonst noch haben, wenn sie Vulven malen lassen, kann man nur vermuten. Wer immer nich nicht erkennt, dass die Gefahr für Land und Leute, für den „ normalen“ Bürger, von Merkel und co., d.h. von links, kommt, und mitnichten von der AfD hat nichts begriffen. Er wird es aber bald leibhaftig erfahren. Zumindest wenn er noch jung genug ist.
23.6.2019, R.N.
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“Der Lustmord an Andersgläubigen”
gehört seit jeher zur deutschen DNA, schrieb der große Dieter Hildebrandt. Menschen wie Leyendecker, Prantl, Reschke & Co sind dafür gegenwärtig die besten Beispiele. Wohin das führen kann, lässt sich an der Persönlichkeitsentwicklung von Maximilien de Robespierre studieren.
23.6.2019, S.L.
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Die klammheimliche Sehnsucht, die lästigen Diskurse der demokratischen Willensbildung abzuschaffen, sind ja nicht neu. Nicht nur Robert Habeck, sondern auch andere sog. “große Europäer” wollen endlich ungestört vom Mitspracherecht des Pöbels den großen Wurf wagen. In seinem Essay „Der europäische Landbote“, der 2012 erschien, schreibt [Robert] Menasse: Um den Nationalstaat zu überwinden, „muss man sich mit dem Gedanken anfreunden, die Demokratie erst einmal zu vergessen, ihre Institutionen abzuschaffen, soweit sie nationale Institutionen sind, und dieses Modell einer Demokratie, das uns so heilig und wertvoll erscheint, weil es uns vertraut ist, dem Untergang zu weihen. Wir müssen stoßen, was ohnehin fallen wird, wenn das europäische Projekt gelingt. Wir müssen dieses letzte Tabu der aufgeklärten Gesellschaften brechen: dass unsere Demokratie ein heiliges Gut ist.“ Das Verhalten auf dem Kirchentag ist nur eine weitere Facette davon …
23.6.2019, M.H.
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Sehr guter Artikel und Kommentar. Darf ich mir erlauben, eine kleine, aus meiner Sicht aber wichtige Korrektur anzubringen? Sie schreiben: “Die meisten Wissenschaftler halten die globale Erwärmung und deren „menschengemachten“ Ursachen für erwiesen. ” Es mag zwar sein, dass durch das Trommelfeuer der Medien der Eindruck erweckt wird, es sei so, aber um etwas realtätsnäher zu formulieren, schlage ich vor, den Begriff “die meisten” durch “manche” zu ersetzen, oder, wenn das Wort “meisten” stehenbleiben soll, es durch den Begriff “forschungsgeldabhängigen” zu ergänzen. Auch die stets zitierten 97%, die sich einig sind, dass der Klimawandel menschengemacht ist, sind Humbug.
Schon Einstein sagte, dass ein Gegenbeispiel reichen würde, eine Theorie zu widerlegen, und gegen den menschengemachten Klimawandel gibt es zig Gegenbeispiele. Ansonsten könnte man auch sagen: Leute, fresst Pferdeäppel, Milliarden Fliegen können sich nicht irren, denn die verstehen was von Pferdeäppeln. Und dann gibt es wenigsten 31.000 Wissenschaftler, die bereits vor Jahren ein Gegenmanifest unterschrieben haben, in dem sie nicht den Klimawandel aber dessen Ursache als menschengemacht negieren (Oregon-Petition). Das hat nach neuesten Erkenntnissen (und älteren auch schon) sehr fundierte Grundlagen. Das politische Thema Klimawandel hat auf einem Kirchentag auch nichts zu suchen. Es sei denn, es soll als Glaubensfrage in die Köpfe gehämmert werden!
23.6.2019, J.TH
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Gott soll ja kurzzeitig auf dem Evangelischen Kirchentag gesehen, aber von Bedford Strohm, Göring Eckardt und Co am Betreten der Bühne gehindert worden sein, mit den Worten „er sei in seiner Form als Gottvater, Sohn und Heiliger Geist einfach nicht mehr tragbar. Gott soll nach dem Willen des Festtagskomitees zukünftig durch ein anderes Dreigestirn ersetzt werden, eine Frau, einen Mann und eine Person unbestimmten Geschlechtes. Dieses Trio soll von einem Findungskomitee bestimmt werden, das auch schon die SPD-Spitze bei ihrer Kandidatensuche unterstützt hat. Bis zur endgültigen Wahl soll ein Interimstrio von über den Wolken aus regieren, Annalena, Robert, die dritte Person wird noch gesucht, vielleicht macht’s ja Gesine Schwan, oder Heribert Prantl? Übrigens die früheren Verkünder des richtigen Glaubens, die Apostel, werden zukünftig durch Chefredakteure der Öffentlich-Rechtlichen ersetzt.
23,6,2019, K.W.,
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“Demütigen Hochmut einer Protestantin”
nannte es Petra Kipphoff von der ZEIT und charakterisierte so den politisierten Protestantismus recht treffend: “Zu der Barmherzigkeit, die Angela Merkel mit dem demütigen Hochmut einer Protestantin ihrem Volk verordnet hat…” (DIE ZEIT Nr. 45/2016, Was ist heute christlich?). Zur selben Frage der Ökonom Hans-Werner Sinn: “Tue Gutes – aber überlege erst, wie das, was du zu tun beabsichtigst, tatsächlich wirkt, damit die gute Absicht keine bösen Konsequenzen hat.” Eine Mahnung an gutmeinende Protestanten-Repräsentanten und alle, die die Zerstörung der gesellschaftlichen Ordnung durch christliche Barmherzigkeit gerechtfertigt sehen und sich dafür jede Kritik verbieten wollen.
23.6.2019, G.K.
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Ein EKD-Ratsvorsitzender, der beim Besuch des Tempelbergs auf Aufforderung sein Kreuz und damit seinen Glauben ablegt. Eine ehemalige EKD-Ratsvorsitzende, die betrunken am Steuer ihres Dienstwagens, eines VW Phaeton von der Polizei gestoppt wird (Doktorarbeit : “Armut und Reichtum als Anfrage an die Einheit der Kirche”) und die dann mit 60 frühpensioniert wird (mit Abschlägen). Ein Kirchentag der Politik mit dem Auftritt der Kanzlerin, die für eine politische Lösung von Krisen wirbt, die Klimaneutralität Deutschlands bis 2050 verkündet und die die “Bereitschaft zur Veränderung zum Guten” einfordert. Man erkläre mir was das alles mit Glauben, Berufung, Mut und Vorbild zu tun hat.
23.6.2019, F.V.
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Sehr guter, glasklarer Artikel, der leider zu Hänschen und seinen Schäfchen nicht mehr durchdringt. Ich möchte dem Ev. Kirchentag in Dortmund zurufen: Ausgrenzung von Menschen und Fakten, parlamentarisch und demokratisch legitimiert, untergräbt die Demokratie mehr als alles andere. Unfundierter Moralismus treibt die Gesellschaft in der Bürgerkrieg. Das Fatale ist: je mehr Identätäslinke ihr fehlendes Wissen erkennen, je härter und unversöhnlicher behandeln sie die andere Seite. Hilfreich wäre hier ein Blick in die eigene Vergangenheit. Ich wünschte, Herr Leyendecker würde in dem Buch von Henrik Eberle, Briefe an Hitler, Kapitel 41 nochmal nachhören. Dort schreibt die Spitze der Ev. Kirche an Adolf Hitler.
23.6.2019, F.H.

 

 

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Martin Renner: Die ungehaltene Rede zum ev. Kirchentag in Dortmund
Die AfD wurde zum ev. Kirchentag in Dortmund am 20.-23.6.2019 nicht eingeladen. Hier die Rede, die Martin Renner vorbereitet hatte. 

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir alle hier heute Zusammengekommenen sind Zaungäste. Zaungäste des Evangelischen Kirchentags in Dortmund. Man hat uns nicht eingeladen. Politiker der „Alternative für Deutschland“ werden auf den evangelischen Kirchentagen nicht geduldet – auch dann nicht, wenn sie aktive Christen sind. Politiker anderer – vornehmlich linker Gesinnung – sind hingegen herzlich willkommen.
Sie dominieren die großen politischen Podiumsdiskussionen des Kirchentags. Auch dann, wenn sie nicht-aktive Christen oder gar aktive Nicht-Christen sind. Ferda Ataman z.B., eine Muslim-Aktivistin im Journalistengewand, deren niederträchtiger Kommentar – wer Heimat sage, wolle Blut und Boden, sei also verkappter Nazi – selbst Innenminister Seehofer bewogen hatte, dem 10. Integrationsgipfel der Bundesregierung fernzubleiben, ist als Ehrengast auf dem Podium der Hauptveranstaltung des Kirchentags: „Dazugehören, aber wozu?“
Damit soll die deutsche Gesellschaft gemeint sein – oder sollte man besser sagen: die Gesellschaft auf dem Boden des früheren Deutschlands? Denn darum geht es bei dieser Hauptveranstaltung. Ich vermute wahrscheinlich nichts Falsches, wenn ich sage: Der Satz, „der Islam gehört zu Deutschland“ wird von etlichen Aktivisten und vielleicht sogar Kirchenoberen enthusiastisch begrüßt und unterstützt.

AfD-Politiker dagegen gehören nach dem Verständnis der evangelischen Kirchenleitungen nicht dazu. Sie dürfen auf dem Kirchentag nicht mitdiskutieren über die Gesellschaft ihres eigenen Landes. Auf dem Podium sitzen neben Aktivistin Ataman und dem Soziologen El-Mafaalani – der übrigens die homogene Gesellschaft als „Irrweg“ betrachtet, wobei er Konflikte in einer multikulturellen Gesellschaft für normal und unvermeidlich, ja geradezu als Ausweis ihres Gelingens ansieht – zwei Abgeordnete von SPD und CDU: Dr. Karamba Diaby und Thomas de Maiziere – der merkelgetreue Grenzöffner.
Wieder würde ich wohl nicht falsch vermuten, dass die Kirchenleitungen einem fiktiven Satz wie etwa: „Die AfD gehört zu Deutschland“ auf das entschiedenste widersprechen würden. Darauf könnten sie sich wohl schnell mit ihren muslimischen Verhandlungspartnern verständigen, mit denen sie aushandeln wollen, wie die Gesellschaft des früheren Deutschlands in der näheren und ferneren Zukunft aussehen soll.
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Sie, verehrte Zuhörerinnen und Zuhörer hier und heute, soweit Sie eventuell Mitglieder der AfD und auch aktive Christen sind, sind jedenfalls in der evangelischen Kirche nicht mehr erwünscht: Vor den Gemeinderatswahlen in der Berlin-Brandenburgischen Landeskirche wurden die Gemeinden vom Landesbischof aufgefordert, Gemeinderatskandidaturen von AfD-Mitgliedern zu denunzieren und nach Möglichkeit zu verhindern. Soweit sind wir inzwischen in der evangelischen Kirche und in Deutschland! Wir sind also Zaungäste. Sie und ich.
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Wir dürfen nicht nur nicht mitdiskutieren auf dem Kirchentag zur Frage des Dazugehörens in Deutschland – wir sollen eigentlich selbst gar nicht mehr dazugehören! Machen wir uns also nichts vor: Es geht auch auf diesem Kirchentag in Wahrheit um Ausgrenzung! Um Ausgrenzung nicht nur des sogenannten Rechtspopulismus, sondern auch um Ausgrenzung aller der hier schon länger Lebenden, die nicht der „Willkommenskultur“ bedingungslos nachfolgen.
Meine Damen und Herren Zuhörer, mit der Ausgrenzung fängt es an. Mit der Diffamierung geht es weiter. Von der Diffamierung ist es dann nur noch ein kleiner Schritt zur Entrechtung. Darum müssen wir so sensibel sein und aufpassen, wie es in diesem Land weitergeht. Darum müssen wir Veranstaltungen wie diesen evangelischen Kirchentag so genau beobachten. Wir müssen auf die Zwischentöne achten. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist ebenso die Kirchentags-Veranstaltung mit Söder, Kretschmann und anderen mit dem Titel: „Was ist noch konservativ? Was ist schon rechtspopulistisch?“
Da wird nicht nur über uns gesprochen. Da wird von anderen definiert, was Sie und ich und alle, die sich nicht ins erlaubte Meinungsspektrum einpassen, sagen, meinen, publizieren und denken dürfen!
Ich verstehe mich in meinem ganzen Wesen als Konservativer: Ich will das schöne Deutschland, seine bis vor kurzem noch weitgehend homogene und gerade deshalb so tolerante und freie Gesellschaft bewahren. Ich will unsere Demokratie vor denen bewahren, die das Wort missbrauchen, indem sie die Meinungsfreiheit immer weiter einschränken, die den Rechtsbruch sanktionieren, sofern er von der richtigen linken Gesinnung getragen wird, und die die demokratischen Rechte des deutschen Volkes und seines Parlaments Stück für Stück beschneiden, um einer übermächtigen EU-Kratie eine zunehmend totale Herrschaft zu ermöglichen. Darf ich noch selbst definieren, was konservativ ist, wenn ich in der AfD bin? Auf dem evangelischen Kirchentag darf ich nicht mitdiskutieren. Und – Ich soll es auch gesellschaftlich nicht mehr dürfen.
Damit, liebe Zuhörer, bin ich beim Motto des diesjährigen Kirchentags angekommen: „Was für ein Vertrauen“. Der Satz stammt aus dem 2. Buch Könige des Alten Testaments, Vers 18-19. Darin wird das Gottvertrauen des Königs Hiskia und der Juden im belagerten Jerusalem gepriesen, die trotz der Übermacht der sie belagernden Assyrer und trotz der verlockenden Versprechungen ihrer Feinde standhaft blieben und auf die Hilfe des Herrn hofften.
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Was für ein Vertrauen? Was für ein Vertrauen, frage ich, haben eigentlich diejenigen in die Stärke ihrer eigenen Argumente, die nicht mit uns reden, sondern nur unter ihresgleichen über uns herziehen wollen? Ihr Kleinmut, ihre Angst vor der offenen Diskussion mit uns offenbart die ganze Schwäche, ja die Halt- und Ruchlosigkeit ihrer sogenannten Argumentationen!
Es preisen sich nun ausgerechnet solche ob ihres Gottvertrauens, die die Kreuzablegung ihres obersten Bischofs beim Besuch des Felsendoms in Jerusalem kritiklos hingenommen haben! Diese Kreuzablegung durch den Herrn Bischof Bedfort-Strohm und ebenso durch Kardinal Reinhard Marx, dem höchsten Repräsentanten der katholischen Kirche in Deutschland, war für mich das wahre Menetekel unserer Zeit. Menetekel – nur zur Erinnerung – war die biblische Flammenschrift an der Wand, die dem prahlerischen König verkündete: “Du bist gewogen und für zu leicht befunden“. Ja, was für ein Vertrauen können wir denn noch in solche Vertreter unserer Kirchen setzen? Diese Frage stellen sich die Organisatoren des diesjährigen Kirchentags so wenig wie die schweigenden Laien und Kleriker der katholischen Kirche.
Dabei ist es doch eine berechtigte Frage: Was für ein Gottvertrauen haben denn unsere Amtskirchen überhaupt noch? Ich will diese Frage jedoch nicht vertiefen.

Mir ist es um die Politik zu tun. Darum konzentriere ich mich auf die politische Dimension des Kirchentags. Diese steht – wie bereits erwähnt – ja auch im Zentrum des Evangelischen Kirchentags. Und das nicht erst seit heute. Die evangelische Amtskirche heute will nicht nur Politik machen. Lange hat sie sich dem links-grünen Zeitgeist angebiedert, um noch gehört und gemocht zu werden. Inzwischen aber ersetzt sie die christliche Botschaft durch die politischen Botschaften der links-grünen Ersatzreligionen. Lesen Sie dazu nur das kleine Büchlein des Journalisten und studierten protestantischen Theologen Peter Hahne: „Schluss mit euren ewigen Mogelpackungen“. Und dort insbesondere das kleine Kapitel über die protestantischen Theologie-Studenten, die bekannten, nicht an die Auferstehung Jesu glauben zu wollen. Sie können dort auch – höchst amüsant dazu – nachlesen, wie die Genderideologie propagiert und klimareligiöse Botschaften zunehmend die Verkündigung bestimmen.
Schon seit Jahren habe ich beobachtet, wie die allfällige, höchst irdische Forderung nach „Gerechtigkeit auf Erden“ die sozialistische Botschaft immer mehr zur eigentlichen Heilserwartung auch der Kirchen erhebt. Aktuell dazu passt die diesjährige Kirchentagsveranstaltung hier in Dortmund: „Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich“, zu der – wie treffend – eine Politikerin der Linken auf dem Podium referiert. Die katholische Kirche übrigens ist für mein Gefühl mit dem neuen Papst Franziskus nunmehr in derselben Richtung unterwegs. Ein verhängnisvoller Weg!
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Doch zurück zur Politik: Der Kirchentag will auch Politik machen, wie gesagt. Ich will aber präzise bleiben: Die Kirchentagsregie! Die meine ich, wenn ich hier von Kirchentag spreche. Ich möchte hier ausdrücklich nicht alle Kirchentagsbesucher in einen Topf werfen. Beileibe nicht! Ich meine diejenigen in den Organisationskomitees, die das Programm des Kirchentags machen, die Themen und die Podien bestimmen. Man will nun wohl das Vertrauen in die Institutionen der Gesellschaft und die Alt-Parteien bezeugen. So stellt sich mir das dar.

Und daher stelle ich hier meine zentrale Frage zum Kirchentagsmotto: Was für ein Vertrauen können wir denn noch in die Institutionen unserer Gesellschaft setzen? In eine Gesellschaft, die mit Vorsatz gespalten wird, und zwar durch eben jene Institutionen, die anschließend heuchlerisch diese Spaltung beklagen. Es sind doch Institutionen wie die evangelischen Amtskirchen, die sich dem Kampf nicht nur gegen die AfD, sondern auch gegen ihre Wähler verschrieben haben. Die diesen Kampf inzwischen gegen Personen führen und nicht mehr nur allein gegen vermeintlich falsche Ansichten. Wer ausgrenzt und diffamiert, will sein Gegenüber, seinen Gegner ja nicht mehr überzeugen. Er will ihn ausschalten!
Dieser Kampf gegen inzwischen weite Teile unseres Volkes, meine Damen und Herren, wird von ganz oben angeführt: Die Anregungen, ja teilweise sogar Direktiven und vor allem das Geld dafür kommen von den Institutionen des Staates selbst. Sie ahnen gar nicht, wie viele Hetzschriften – gespickt mit Verleumdungen – wie viele Veranstaltungen und Aktionen öffentlich gefördert werden! Mit Ihrem Steuergeld!
Zur Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien in diesem Kulturkampf möchte gleich noch zurückkommen. Diejenige, die der neue Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz hier übernommen hat, ist eine ganz besonders unrühmliche. Hier hat mit der Ablösung Hans-Georg Maaßens ein weiteres Einreißen der Hemmschwellen stattgefunden: Die offene Instrumentalisierung einer staatlichen Institution, die in einer rechtlichen Grauzone arbeiten darf, für die Zwecke der parteipolitischen Machtabsicherung! Das hat eine ganz neue Qualität, deren Gefährlichkeit wir nur erahnen können: Indem die AfD – deren Programm man überhaupt keine Ansätze für Radikalität oder gar Extremismus unterstellen kann – als Ganzes stigmatisiert wird – Stichwort „Prüffall“, den es im Verfassungsschutz-Gesetz gar nicht gibt – werden tausende, zehntausende unbescholtener Bürger und Millionen Wähler dazu in die Ecke des Extremismus gerückt. Mit Vorsatz und in politischer Absicht!
Was für ein Vertrauen – das frage ich Sie – kann und darf man einem solchen Verfassungsschutz-Präsidenten denn entgegenbringen? Ist im Zeitalter generalstabsmäßig geplanter und in geheimdienstlicher Manier gestellter Fallen für missliebige Politiker ein Vertrauen in derartig geführte Geheimdienste angebracht? Ich will hier natürlich dem Bundesamt für Verfassungsschutz nichts unterstellen, aber mein Vertrauen in dieses Amt ist seit der Installation des neuen Präsidenten nachhaltig untergraben.
Der verdeckte und der offene Einsatz von Steuergeld zur politischen und kulturellen Bekämpfung der AfD und zur Diskreditierung ihrer Vertreter und Unterstützer – darauf muss ich hier anlässlich des evangelischen Kirchentags noch einmal zurückkomme. Dieser Kirchentag, auf dem den Politikern von CDU bis hin zur Linken viele Podien für öffentlichkeitswirksame Auftritte geboten werden, AfD-Vertretern hingegen das Mitdiskutieren verwehrt wird, dieser Kirchentag wird mit öffentlichem Steuergeld gefördert.
Und das nicht zu knapp: 5,2 Mio Euro kommen vom Land NRW, 2,7 Mio plus 720.000 Euro Sachleistungen von der Stadt Dortmund, und noch einmal 700.000 Euro aus Bundesmitteln. Steuergeld für eine eben auch hochpolitische Veranstaltung, bei der ein politischer Mitbewerber und Konkurrent, der – von Millionen Bürgern gewählt – im Bundestag vertreten ist, ausgeschlossen ist! Das ist eben auch politische Werbung mit Hilfe staatlicher Mittel! Ist das legitim? Ist das erlaubt?
Natürlich ist es das nicht! Es ist weder statthaft, noch durch irgendetwas legitimiert! Es ist Willkür. Auch hier werden Grenzen überschritten. Grenzen, die Recht und Anstand setzen. Was für ein Vertrauen – frage ich erneut – darf einem Staat entgegengebracht werden, der zum willkürlich gehandhabten Instrument seiner ihn beherrschenden Parteienkonstellation geworden ist?
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„Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann anderes als eine große Räuberbande“ – diesen Satz des Heiligen Augustinus zitierte Papst Benedikt XVI. 2011 in seiner großen Rede vor dem Deutschen Bundestag. Nach nunmehr zwei Jahren als Abgeordneter in diesem Deutschen Bundestag habe ich den Eindruck, dass das, was vor acht Jahren als Warnung gedacht war, fast unmerklich, aber Schritt für Schritt zu einer Zustandsbeschreibung zu werden droht.
Was für ein Vertrauen! Liebe Zuhörer, ich möchte abschließend noch kurz zwei Aspekte dieses Themas streifen: Das erste betrifft die Medien. Und das zweite den von oben betriebenen Umbau dieser unserer Gesellschaft.
Den Medien käme in einem Staat, der zum politischen Instrument einer parteilichen Willkür wird, eine eminent wichtige Funktion zu! Doch anstatt hier aufzudecken und aufzuklären, machen sich unsere Mainstreammedien selbst zu Werkzeugen der Regierungspropaganda. „Haltungsjournalisten“ wollen uns im Sinne der Regierungsziele „erziehen“. Es wird uns von ihnen ein Weltbild aufgezwungen, das nicht mehr hinterfragt werden darf. Wer zweifelt, wird zum Leugner. Aber um den Zweifel zu unterdrücken, muss die komplexe und widersprüchliche Welt der Wirklichkeit auf das normativ Gewünschte reduziert werden.
Mit der Ausblendung von Wirklichkeit beginnt, was über die Beschönigung und Glättung in die Manipulation führt. Erziehung ist ja immer schon Manipulation. Wer erwachsene, mündige Bürger „erziehen“ will – auf ein politisches Ziel hin trimmen – der will, muss und wird manipulieren.
Darum ist es so gefährlich für die Demokratie, wenn die Medien sich das politische Ziel einer Regierung zu Eigen machen. Wir könnten hier allerdings zu Recht fragen, ob sich nicht umgekehrt bei uns eine Regierung die Ziele einer polit-medialen Elite von Haltungsjournalisten zu Eigen macht? Dafür spräche einiges. Im Ergebnis aber läuft beides auf das Gleiche hinaus: Die Demokratie ist gefährdet, wenn die politische Macht und die Medien den Souverän, das Volk, manipulieren wollen! Wir stehen dann mit einem Bein schon in einem neuen Totalitarismus!
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Davor, liebe Zuhörer, möchte ich warnen! Was für ein Vertrauen verdient ein System, das sich Schritt für Schritt vom Recht und von der Gewaltenteilung verabschiedet und mit der medialen Manipulation in eine totalitäre Richtung zu kippen droht? Wenn sich Regierung und Mainstreammedien dem Kampf gegen „Fake-News“ so ausgiebig widmen. Er richtet sich gegen die Gegenöffentlichkeit aus dem Internet. Denn diese Gegenöffentlichkeit ist den wirklichen und eigentlichen Wahrheitsmanipulatoren des Mainstreams ein „Dorn im Auge“. Dieser Kampf gegen die Gegenöffentlichkeit des Internets offenbart im Übrigen einmal mehr das wahre Vertrauen des herrschenden polit-medialen Komplexes in die Überzeugungskraft der eigenen Argumente.
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Auch dieser Kirchentag diskutiert in einer seiner politischen Großveranstaltungen über „Journalismus in Zeiten von Fake, Lüge und Gereiztheit“. Auf dem Podium kein kritischer Blogger, aber Herr Mascolo, der seinen Aufstieg beim Claas-Relotius-Medium „Der Spiegel“ nahm, und ausgerechnet Frau Ministerin Giffey. Ihre dünne „Dissertation“ ist in den Verdacht geraten, weitgehend plagiiert zu sein. Es läuft – immerhin – ein Überprüfungsverfahren wegen „Fake“!
Zum Umbau der Gesellschaft sei hier nur so viel angemerkt: Er ist das eigentliche Ziel geworden, dem sich unser aktuell herrschende polit-mediale Komplex verschrieben hat. Die Nationen sollen abgeschafft werden, weil sie hinderlich sind mit ihren demokratischen Mitbestimmungs- und Mitentscheidungsrechten.
Die vielleicht globale, mindestens aber europaweite multikulturelle Gesellschaft ist das Traumbild der Naiven und der Böswilligen. Die letzteren sehen in ihr – soweit sie damit nicht nur ihren spezifisch deutschen nationalen Selbsthass ausleben – die bestens manipulierbare, weil fragmentierte formlose Gesellschaft der Konsumenten oder Klienten. Sie wissen oder ahnen, was mit dieser Gesellschaft auf uns zukommt und wollen sie, um in ihr oder mit ihr offene oder versteckte Macht ausüben zu können.
„Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“ Dieses Zitat stammt von Daniel Cohn-Bendit. Es sollte damit über jeden Zweifel erhaben sein.
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Damit komme ich zu den Naiven, die sich ja so gerne auf evangelischen Kirchentagen versammeln: Dort verhandeln sie mit denen, die eine solche multikulturelle Gesellschaft ausnutzen wollen, um alles andere als tolerante Werte in dieses Land einführen zu können. Was für ein Vertrauen haben diese Naiven! Sie wähnen sich belagert und hoffen auf ein Wunder. Dabei sind sie es, die ihre Feinde bereits in die Mauern eingelassen haben. Die mit ihnen diskutieren und paktieren. Die ihren Verlockungen bereitwillig folgen. Diese naiven Träumer, die die wahren Feinde der offenen Gesellschaft, der Freiheit des Denkens und Lebens nicht wahrnehmen wollen und stattdessen ihre Verteidiger bekämpfen.
Darum aber, liebe Freunde, müssen wir aufklären! Wir müssen den Naiven wie auch den Böswilligen entgegentreten! Wir dürfen uns nicht mit der Rolle von Zaungästen zufrieden geben. Wir müssen mitdiskutieren und unsere Teilnahme am demokratischen Diskurs erstreiten!
Dazu möchte ich ermutigen! Sie alle ermutigen, meine Damen und Herren! Vielleicht ist es ja ein Zeichen der Ermutigung für uns, dass diejenigen, die das Motto „Was für ein Vertrauen“ für diesen evangelischen Kirchentag in Dortmund gewählt haben – und ein Ausrufezeichen an die Stelle setzen, wo ein Fragezeichen hingehört – offenbar eine Durchhalteparole gesucht haben!
Denn auch sie können angesichts der beängstigenden und nicht zu leugnenden Realitäten in unserer gegenwärtigen Gesellschaft den aufkommenden Zweifel am Grundvertrauen nicht mehr länger unterdrücken!
(Ende der Zaungast-Rede)
20.6.2019, Martin Renner

Die Kirche ist linksextrem unterwandert?
Der Kirchentag bietet jenen politischen Kräften eine aktivistische (Vulvamalen) Plattform die sich die Agenda der Entartung, Dekadenz und Entsittlichung fördernden Zerstörung der Gesellschaft zum politischen Programm gemacht haben. Angesichts der für den Kirchentag vorgesehenen oben veröffentlichten Rede des AfD Abgeordneten Renner hieße das “Die Perlen vor die Säue zu werfen”(Zitat)!” ….
Intellektuelle und charakterliche Unterlegenheit ist auch ein Aspekt der bei Machtmenschen zu immer mehr Gewalt, verbaler und körperlicher Art führt. Die politische Macht befindet sich in Deutschland in den Händen dieserart konstituierter Menschen. Die Altparteien sind gesinnungslos, vielfach ungebildet und dekadent geworden, ihre Parteisoldaten kämpfen angesichts neu aufkommender politischer Kräfte, die ihnen in den Werthaltungen und Bildung überlegen sind, immer rücksichtsloser um die Macht und Pfründe. Dazu ist die linksextreme institutionelle Unterwanderungspolitik hoch erfolgreich, es sind davon, wie man sieht sogar die Kirchen betroffen. In der Geschichte haben die damals uneingeschränkt Mächtigen mit der Erfindung des Buchdrucks ihre Definitionsmajorität trotz absoluter Macht und Ketzerverbrennungen verloren, das aufkommen des Internet müßte damit verglichen, eine atomare Bedrohung für die heutigen Mächtigen darstellen! Daher alle Kraft in die Aufklärungsarbeit und Unterstützung der alternativen Medien und Parteien!
21.6.2019, D.M., PPO
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Tja, wir leben halt in einem Land, in dem “Vulva malen” als fruchtbar wahrgenommen wird. Kein Wunder, dass die demographische Entwicklung so ist, wie sie ist! Kein Wunder auch, dass der Islam zu einem entkernten und sinnentleerten Christentum in Deutschland gehört. Mit irgendetwas muss man halt den Hohlraum füllen. Da drängt sich die Lehre des Kriegstreibers, Mörders und Kinderschänders Mohammed als deutsche Alternative zu Christus doch regelrecht auf: Das Blut und die Tränen der Opfer des Islams als Lebenselexier der christlichen Blase… Wenn ich es recht bedenke, wäre das sogar ein guter Titel für ein ökumenisches Aktionskunst-Projekt!
21.6.2019, M.v.L.
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Leyendecker ruft ganz offen zur Ausgrenzung auf. Er, der als ehemaliger Mitarbeiter der “Süddeutschen” sehr weit politisch links steht. Die Verfassung beider Kirchen erweckt den Eindruck, dass sie zunehmend von den Linken gekapert sind. Es gibt sehr viele Christen, die sich in diesen Kirchen nicht mehr zu hause fühlen. Wie kann es sein, dass vermeintliche oder teilweise tatsächliche “Rechte” – rechts im politischen Sinne meint Bürgerliche (!) – ausgeschlossen werden, Linksradikale aber ganz offen auftreten? Wie konnte es soweit kommen, dass sich auf diesem Kirchentag Linke und ich wage zu schreiben Atheisten mit so widerlichen “Workshops”, wie “Vulven malen” breitmachen. Gesellschaftliche Spaltung überwindet man nicht durch Ausgrenzung. Miteinander reden, Diskurs, sind dazu notwendig. Die von links unterwanderten Kirchen entscheiden sich für das Aufbauen einer “Einheitsfront”.
21-6-2019 J.P.

Kirchentag: Das Gute malt Vulven und schließt die Augen
So mahnt und warnt nun Hans Leyendecker, der Präsident des evangelischen Kirchentags, die AfD müsse ausgegrenzt werden, denn sie radikalisiere sich immer weiter. Und nicht etwa sein Kirchentag selbst, der nun vielfältig wie ein Neuköllner Straßenfestival auftrumpft:
Die protestantischen Schäfchen dürfen dort nicht nur an einer Freitagspredigt (DITIB-Moschee) teilnehmen, sondern dem ebenso christlichen Bedürfnis des Vulven-Malens nachgehen. Anders als christlich-konservative Kritiker finde ich das sehr löblich. Nur würde ich aus „sexual-emanzipatorischer“ Perspektive noch einen Kurs namens „Wer vögeln will, muss freundlich sein!“ für den pubertären Nachwuchs befürworten.
… Alles von felix Perrefort vom 21.6.2019 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/Kirchentag_das_gute_malt_vulven_und_schliesst_die_augen
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Und die Genitalverstümmelungen?
Als von Göttern und Religionen nicht kontaminierter Mensch habe ich zu Vulva und Penis ein ganz entspanntes Verhältnis. Nicht so entspannt sehe ich allerdings die Tatsache, dass im Namen des Islam ungezählte Mädchen und Frauen genital beschnitten werden. Wobei “beschnitten” ein Euphemismus ist, im Verhältnis zu dem, was den Frauen angetan wird. Würde man die Ergebnisse dieser barbarischen Verstümmelung malerisch darstellen und diese Bilder öffentlich zeigen, verbunden mit Informationen zu den islamischen Hintergründen, hätte Vulvamalen einen Sinn. So aber ist diese Veranstaltung nur ein weiteres Beispiel für die Verblödung einer längst überflüssigen Institution.
2.6.2019, A.W.B., AO
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Die Ausgrenzung der AfD ist bei diesem rot-grünen Polit-Zirkus mit kirchlichem Mäntelchen keine Überraschung. Viele evangelische AfD-Aktivisten werden sich ausgegrenzt fühlen wie einst die Mitarbeiter von Atomkraftwerken in Zeiten, als EKD-Pfarrer im Talar bei Anti-Atomkraft-Demos mitmarschiert sind. Talare sind eigentlich exklusiv für geistliche Dienste vorgesehen, also für Gottesdienste und Beerdigungen. Die Distanzierung der Kirchentags-Führer von der AfD ist nicht das Problem. Andersherum wird ein Schuh daraus.
Der Kirchentag ist Bühne für alle möglichen Politiker und steht damit für die protestantische Verbindung von Thron und Altar, die zusammen mit der notorischen “politischen Korrektheit” in protestantischen Kreisen für die Anbiederung der Evangelischen an die Ideologie der Nationalsozialisten verantwortlich ist. Damals wurden Judenchristen ausgegrenzt, heute rechts von den Grünen stehende AfD-ler. Ausgrenzung gab es beim Kirchentag bereits gegen Abtreibungsgegner und Menschenrechtler, die auf die Verfolgung der Christen in der kommunistischen Welt hingewiesen haben. Dafür sind Linksextreme sehr willkommen. Kein Wunder, dass die Austrittszahlen so hoch sind. Theologisch sollte man von Kirchentags-Führerinnen nichts erwarten. Die Grüne Göring war Führerin des Kirchentages. Und ihre Partei wollte den Donnerstag zum nationalen Veggie-Tag machen. Der Schmalspurtheologin Göring war offensichtlich nicht bekannt, dass die traditionellen Tage des Fleischverzichtes Mittwoch und Freitag sind, in orthodoxen Klöstern auch der Montag, aber eben nicht der Donnerstag. Vor den Grünen hat schon die NSdAP die kirchlichen Fastentermine ignoriert und den Eintopfsonntag eingeführt.
21.6.209, D.O.
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Ich dachte ja eigentlich, mir sei so ziemlich nichts menschliche fremd, daher verschlägt es mir selten die Sprache, aber Ihr Beitrag hat es tatsächlich geschafft. Ich kann nicht glauben, was ich da lese! Es scheint mittlerweile jedes Mittel recht, um sich irgendwie dem “Zeit-UN-geist” anzubiedern und so zu hoffen, sich noch irgendwelche Anhänger zu verschaffen! Es ist einfach nur noch geschmacklos!
21.6.2019, E.A.
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Was sagen denn die Moslems zum Vulvenmalen? Und wie recht sie dann haben, mit ihrer Verachtung für uns…
Nur noch entsetzlich peinlich… Für gewisse ‘Christen’ heißt Christ-Sein heute anscheinend das Kreuz ablegen. Sei’s vor dem Mufti auf dem Tempelberg, sei’s vor der Obrigkeit hierzulande, sei’s vor dem Zeitgeist.
21.6.2019, ST.H.
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Ja, man hört es aus allen Ecken: Das dringlichste Problem der Deutschen ist nicht die Flüchtlingsfrage, der Klimawandel oder die Energiewende, sondern die Forderung an VHS und kirchliche Bildungseinrichtungen, verstärkt Vulva-Malkurse auf den Stundenplan zu setzen. Scherz beiseite, wer sich den Veranstaltungsplan des Kirchentages anschaut, kann eigentlich gar nicht anders, als sich am nächsten Tag aufs Bürgermeisteramt zu begeben und seinen Austritt aus der evangelischen Kirche, die inzwischen zu einem Grünen-Wahlverein verkommen ist, zu erklären. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Jesus das auch so handhaben würde.
21.6.2019, W.G.
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Wird der Glaube mir zur Qual, ich ganz schnell ‘ne Vulva mal.
Wenn’s dann wieder scheen is, mal ich noch ein Penis. Für mich sind die Grünen und die Kirche im Sachen Ferkeleien in den Wettbewerb getreten. Mich würde nicht wundern,wenn es beim nächsten Grünenparteitag heisst:“Luft beim Sex anhalten-für ein besseres Klima”. Beim nächsten Kirchentag vermute ich folgendes Thema:“Sex mit Tieren-Pro und Contra. Und noch ein Vorschlag an alle Kirchentagsgänger. Es wird wieder mal Zeit Matthäus 5.44 durchlesen.
21.6.2019, M.B.
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Am vergangenen Mittwoch hat sich Bedford-Strohm im zweiten deutschen Lückenfernsehen (Heute) über die vielen Austritte der vergangenen Jahre geäußert: “Wir haben in den vergangenen vier (!) Jahren 8 Millionen Austritte gehabt, aber da können wir mit leben.” Wer so über die Menschen denkt, deren “Hirte” er eigentlich sein sollte, hat’s nicht besser verdient. Dabei müßte die Kirche eigentlich ganz leise sein. Was die im “dritten Reich”, wie es immer so schön heißt, getan haben, ist viel zu schnell in Vergessenheit geraten. Man denke nur an die Tötungen von behinderten Menschen in in Bethel. Beim Ausgrenzen der Afd geht’s nur darum, deren vielleicht auch berechtigte Argumente einfach nicht hören zu müssen, auszublenden, z.B. der neue Judenhass in Deutschland oder die Christenverfolgung überall auf dem Globus. Die ev. Kirche gibt sich bewußt politisch (grün-links). Grün ist nun nicht nur als liturgische Farbe zu sehen. Man demonstriert nun ganz offen den Schulterschluss zwischen Grünen,Linken,SPD und der durchgemerkelten CDU, denn da gibt es ja auch ganz viele Überschneidungspunkte, sogar mit dem Islam. (Dialoge Zukunft – Vision 2050, einfach grausam!) Neben Vulven-Zeichnen gibt’s dann wahrscheinlich in Zukunft auch noch praktische Tipps im Umgang mit Kindersex…? (Achtung Zynismus) Sorry, nicht mehr meine Kirche.
21.6.2019, C.D.
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“…., sondern dem ebenso christlichen Bedürfnis des Vulven-Malens nachgehen. Anders als christlich-konservative Kritiker finde ich das sehr löblich.” Ich stehe jetzt auf dem Schlauch, das Malen von WEIBLICHEN GESCHLECHTSTEILEN ist also ein CHRISTLICHES BEDÜRFNIS ?? Eigentlich verständlich, nach den viele MIßBRÄUCHEN an KINDERN durch viele “Kirchendiener”. Herr Leyendecker ist ein alter weißer Mann, ERGÖTZT er sich dann an diesen BILDERN ?? So als eine ART VIAGRA ??
WO bleiben eigentlich bei diesem Thema die empörten ME TOO Kämpferinnnen? Ich bin absolut nicht verklemmt aber das ist nicht nur eine UNGLAUBLICHE DISKRIMINIERUNG von FRAUEN, es ist für mich eine RIESENGROßE SAUEREI; pfui Teufel. Die Kirche scheint sich wirklich für NICHTS zu schade zu sein !! Der AfD wird eine “entgrenzte ” Sprache vorgeworfen, was für eine Heichelei, für mich ist dieses Malen eine “ENTGRENZTE SEXUALITÄT und eine ERNIEDRIGUNG ALLER FRAUEN. Ich muß kotzen !! Herr Rochow, TREFFER ! ” Allerdings, wenn ich nachdenke, sind weibliche Geschlechtteile auch noch im Alter attraktiv, während WAHRSCHEINLICH bei einigen alten Männern das Gemächte hängt und sich dadurch absolut nicht zum Malen eignet. Ich hätte darum absolut nicht das “CHRISTLICHE BEDÜRFNIS” so einen Hänger zu malen !! (Ich wußte bis eben gar nicht, daß ich so ordinär sein kann, fühlt sich für mich richtig gut an )
21.6.2019, K.K.
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Die evangelische Kirche grenzt also aus
Passt das zu dem Jesus-Wort : „Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken“? Und krank sind sie doch offensichtlich mindestens, in den Augen der Kirche. Diese „Naziversteher“, so „stockkonservativ“ wie sie sind, nicht wahr? Und mit diesen „Kranken“ wollt ihr nicht einmal reden, geschweige denn, sie heilen? Ihr seid mir schöne Christen. Ihr wollt die Irrtümer der Kirche während der Nazizeit nicht wiederholen? Ihr seid lustig dabei, genau dieses zu tun. Ihr verschmelzt mal wiedergibt mit der Obrigkeit, ihr Ja-Sager. Ihr macht die Feinde der Obrigkeit zu euren Feinden. Ihr tretet nach bei denen, die schon längst ausgegrenzt sind, bei denen, die schon längst öffentlich beschimpft und angefeindet werden. Denen man böse Absichten unterstellt, die man aus der Gemeinschaft ausschließt, die man nicht für würdig hält, neben einem selber Platz zu nehmen, neben den Guten, den Reinen, den „Gottgefälligen“. Ihr Heuchler. Ihr sagt : Danke Gott, dass ich nicht so bin wie dieser dort. Und ihr maßt euch an, in Jesu Sinne zu sprechen? In seinem Sinne zu agieren? Zieht euren Balken aus eurem Auge. Oder geht doch Vulven malen.
21.6.2019, W.A., AO

Vielen Dank für diesen Bericht, Herr Perrefort! Was sich in der EKD abspielt, kann ich als Christin [nach EKD-Definition also „rrechts“/AfD-verdächtig] nur als unerträglich bezeichnen. In ihrer Grundordnung (GO-EKD) ist die Aufgabe der EKD definiert; der Einleitungssatz lautet: «Grundlage der Evangelischen Kirche in Deutschland ist das Evangelium von Jesus Christus, wie es uns in der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments gegeben ist.»
// Das aber haben die allermeisten Verantwortlichen (Ratsvorsitzender, Bischöfe, Kirchentagspräsidium) seit langem völlig aus dem Sinn verloren. Die Kirchentage sind nichts anderes als grün-rote Jubel-Partei-Veranstaltungen und Volksbelustigungen; in diesem Jahr mit Schwerpunkt Sex und Genderquatsch.
// Man umwirbt den Islam, obwohl Religionsvermischung Gott laut Bibel ein Greuel ist.
// Die AfD wird ausdrücklich „nicht eingeladen“. Damit brüstet man sich. Und hat völlig vergessen, dass Jesus Christus – von dessen Kirche sie auf Steuerzahlerkosten prächtig leben – ALLE / JEDEN eingeladen hat. Ja, er hätte sogar Herrn Leyendecker eingeladen und ganz freundlich mit ihm gesprochen.
// Mich ekelt diese grün-rot-ideologisierte Organisation im Grunde nur noch an. Dennoch bleibe ich Mitglied, weil es
a) auch sog. bekennende Christen [die von den echten Nazis seinerzeit ins KZ geschickt wurden] in ihren Pastorenreihen gibt und ich
b) nur so das Recht zur Kritik behalte. Selbstredend bleiben meine Protestbriefe entweder unbeantwortet oder man mutet mir ein Puzzle aus Textbausteinen zu, die ich trotz größter Anstrengung nicht zu einem sinnvollen Bild zusammensetzen kann.
21.6.2019, I.G.G.
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Herr Perrefort, es ist unglaublich was hier so abläuft. Habe von einigen Tagen eine E-Mail an die EKD geschickt, mit folgendem Inhalt: *
**Sehr geehrte Damen und Herren! Was meinen Sie mit Ihrem Motto „Was für ein Vertrauen“? Ja Vertrauen habe ich und zwar zu Gott aber nicht in diesen Verein Kirche. Dieser Verein Kirche ist einer der größten Spalter dieses Landes. Statt, wie Jesus, alle Menschen anzunehmen, grenzen sie aus. Sie verhalten sich erhaben und arrogant allen Menschen gegenüber, die anders und selbstständig denken und sich nicht dem Mainstream unterordnen wollen. Sie sind kein Hort des Glaubens mehr, sondern ein politischer Verein. Als die Herren Bedford-Strohm und Marx dann noch in vorauseilendem Gehorsam in Jerusalem ihre Kreuze abgelegt haben, war für mich das Maß voll und ich bin aus diesem „ungläubigen Verein“ ausgetreten. Mein Vertrauen in Gott aber ist erhalten geblieben. Ich denke, er wird schon alles richten.***

Die Kirche hat nichts aus der Vergangenheit gelernt, sie hat sich unter der NSDAP den Mächtigen angedient. Heute hat sie sich dem Islam unterworfen. Mit allen daraus entstehenden Konsequenzen.
21.6.2019, C.G.
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Staatl. Finanzierung der ev. Kirche mehr
Die AFD wird von den Kirchen wohl vor allem deshalb so heftig kritisiert, weil das die Partei ist, welche die staatliche Finanzierung der Kirchen einmal kritisch unter die Lupe nehmen würde. Wenn diese Leute ihr Gehalt nicht mehr vom Staat beziehen würden, sondern von ihrer Gemeinde, dann müßten sie ja anfangen, sich einmal um die Belange der Menschen zu kümmern und dann würde ihnen vielleicht dämmern, daß Seelsorge auch etwas mit dem konkreten Gegenüber zu tun hat und nicht mit links-grünen Sottisen getan ist.
21.6.2019, A.M.

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