Nazi

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Kapphof zwischen St.Peter und St.Märgen im Schwarzwald am 11.8.2016 - Blick nach Westen auf St.Peter

Kapphof zwischen St.Peter und St.Märgen im Schwarzwald am 11.8.2016 – Blick nach Westen auf St.Peter

 

 

 

Nazi = Schimpfwort der gutmenschlichen Gesinnungsethiker für alle mit anderer Meinung 

 

Boris Palmer: „Die Nazikeule zieht nicht mehr“
Als sozusagen „kosmopolitische Oberschicht“ bezeichnet Boris Palmer die Wähler der Grünen, die deshalb die Partei mit der relativ geringsten Heimatverbundenheit seien – und von denen vielen die Fähigkeit fehlten, sich in die Situation anderer hinein zu versetzen. „Wer selber einen sicheren Job hat, in einer tollen Wohnung lebt, sich alles leisten kann, für den sind Flüchtlinge keine ernsthafte Bedrohung“, so Palmer. „Wenn ich aber seit fünf Jahren auf eine bezahlbare Wohnung warte, selbst nach der Geburt von zwei Kindern immer noch mit der gleichen Zimmerzahl zurecht kommen muss; wenn ich erlebe, dass jede Transferleistung, die ich bekomme, intensiv geprüft wird und ich bei fehlendem Wohlverhalten Abzüge hinnehmen muss, wenn mein Job entweder gefährdet oder schon wegrationalisiert ist oder ich Angst habe, dass ein Flüchtling meine Arbeit für drei Euro weniger macht – dann sieht die Welt ganz anders aus.“
Dafür erwarte er Verständnis von der kosmopolitischen Elite. „Aber genau an dieser Stelle versagt sie.“ Häufig werde auf Abwertung zurückgegriffen, was aber falsch sei: „Die Nazikeule zieht nicht mehr“, weil man sie auch auf Leute anwende, die keine Nazis sind. „Dann schlägt es auf einen selber zurück.“ „Wenn man schon mit der Aussage als Nazi gilt, dass einem nicht gefällt, soviel Ausländer am Bahnhof zu haben, dann besteht scheinbar kein Unterschied mehr zu Auschwitz.“ ….
Alles vom 14.5.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/boris-palmer-die-nazikeule-zieht-nicht-mehr/

Palmer macht nur Wind in den Medien
Es liest sich ganz gut, was Herr Palmer da so zusammenschreibt, wie früher auch schon manches Mal. Konsequenzen seinerseits? Keine. Jedenfalls bisher nicht. Es fehlt deshalb so langsam an der Glaubwürdigkeit. Aber er ist ja nicht der erste in der Politik, bei dem die Glaubwürdigkeit fehlt. Er könnte sich ein Beispiel an Frau Steinbach nehmen. Dazu fehlt es aber bei ihm wohl nicht nur an der Glaubwürdigkeit, sondern auch am Format. Damit erweist er sich letztlich doch als typischer Grüner, der nur ein wenig mehr Wind in den Medien macht als seine Durchschnitts-Parteigenossen.
6.5.2018, Ernst-Friedrich Behr, TO
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Grüne als „Kosmopolitische Oberschicht“???
Entweder Kugel ich mich gleich vor lachen oder breche in Tränen aus! Daß sich dieses von Herrn Palmer als „Oberschicht“ titulierte Volk selbst so sieht, ist wohl,offensichtlich. Leute, die in einem bis ins Groteske aufgeblähten Staats-, Beamten- und Bürokratiemoloch untergeschlüpft sind und für eine Bombenbesoldung noch nie in ihrem Leben produktiv gearbeitet haben, dafür aber produktiv arbeitenden Menschen durch immer mehr und immer unsinnigere Vorschriften, Paragraphen und aregelungen das Leben schwer machen und dazu noch auf deren Kosten leben, sich „Oberschicht“ nennen, ist nur größenwahnsinnig und nur noch grotesk – aber ziemlich bezeichnend dafür, wie „Grüne“ ticken!
14.5.2018, DerDoc, TO
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Graubwürdigkeit fehlt
Es liest sich ganz gut, was Herr Palmer da so zusammenschreibt, wie früher auch schon manches Mal. Konsequenzen seinerseits? Keine. Jedenfalls bisher nicht. Es fehlt deshalb so langsam an der Glaubwürdigkeit. Aber er ist ja nicht der erste in der Politik, bei dem die Glaubwürdigkeit fehlt. Er könnte sich ein Beispiel an Frau Steinbach nehmen. Dazu fehlt es aber bei ihm wohl nicht nur an der Glaubwürdigkeit, sondern auch am Format.
Damit erweist er sich letztlich doch als typischer Grüner, der nur ein wenig mehr Wind in den Medien macht als seine Durchschnitts-Parteigenossen.
14.5.2018, ernst-Friedrich Behr, TO

 

 

Safranski warnt vor Gleichsetzungsdelirien: konservativ = rechts = rechtsextrem = Nazi
Der Schriftsteller Rüdiger Safranski hat vor einem Erstarken des politischen Islam in Europa gewarnt. „Der politische Islam ist unserer Lebensform feindlich gesinnt“, sagte Safranski dem Spiegel.
„Konservativ ist, wer die Gewaltenteilung in allen Bereichen ernst nimmt.“ Safranski hofft deshalb, „daß man nicht weiterhin den Fehler begeht, den man im Moment laufend begeht: die AfD zu einer rechtsradikalen Partei zu machen.“ …
„Ich warne vor den Gleichsetzungsdelirien: konservativ gleich rechts gleich rechtsextrem gleich Nazi. Das ist verantwortungslos. Dagegen muß unser Interesse sein, dem Konservativismus zu helfen, daß er seriös wird.“
… Alles vom 17..3.2018 bitte lesen auf
https://magazin.spiegel.de/SP/2018/12/156332597/index.html

Angst vor Islam
Angst zu haben vor etwas Fremdem, was ich nicht kenne, ist eine zutiefst normale Verhaltensweise. Erst wenn ich überzeugt davon bin, dass der Fremde in friedlicher Absicht kommt, kann ich eine Bindung zu ihm aufbauen. Bei dem Islam ist das allerdings schwer vorstellbar, da im Koran hunderte von Ausführungen sind, die die Ungläubigen verfolgen, töten… wollen. Das ist in keiner Weise friedlich. Die Ausgrenzung nehmen also diese “Gläubigen” selbst vor, so dass ich nur Menschen in Deutschland aufnehmen würde, die sich schriftlich ausdrücklich von dieser Art von Gewalt abgrenzen und nach unseren Gesetzen zu leben bereit sind. Wirklich Verfolgte werden das auch dankbar annehmen. Die anderen sind nur Import, um unser Land zu vernichten, und die will ich nicht. Ich will keine todbringende Kulturbereicherung!
18.3.2018, Marlies, JFO
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Safranski hat Mut
Lieber Herr Safranski. Ich habe einige Ihrer großen Werke gelesen und Ihre Ausführungen zu Heidegger beschäftigen mich seit vielen Jahren. Daß Sie den Mut haben, die politisch korrekten Dämlichkeiten unserer Gesellschaft anzusprechen und zu kritisieren, läßt Sie neben dem großen Denker auch als großer Charakter erscheinen. – Quo vadis Deutschland, wenn es die “alten weisen Männer” bald nicht mehr geben wird?
18.3.2018, Heinz Schäfer, JFO

Na endlich ergreifen doch immer mehr Persönlichkeiten des Geisteslebens öffentlich das Wort.
Man muss sehen, dass eine Strategie verfolgt wird, die zum Ziel hat, eine geschlossene Haltung der Bevölkerung gegen die seit Anfang des Jahrhunderts aufgebaute Gefahr des Islam und die Massenimmigration dadurch zu verhindern, dass die Bevölkerung in unterschiedliche Gruppierungen gespalten wird, die sich gegenseitig bekämpfen.
Der Philosoph Lars Grünewald bezeichnet dies als Strategie der multipolaren Konfrontation. Strategie deshalb, weil diese Dinge nicht einfach zufällig entstehen, sondern insbesondere durch die Meinungsmacht der Medien gezielt erzeugt werden. Entstandene polare Gruppen werden dann in sich wieder geteilt.
Das bedeutet, dass die Menschen immer weniger in der Lage sind zusammenzuarbeiten. Nur durch Zusammenarbeit können aber von der Bevölkerung gesellschaftliche Veränderungen und Reformen erreicht werden. Sie verschwinden daher immer mehr aus dem Bereich des Möglichen. Und das ist das Ziel. Vgl.
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2018/03/08/spaltung-der-bevoelkerung-in-sich-bekaempfende-gruppen-die-strategie-der-multipolaren-konfrontation/
17.3.2018, Gipfler, JFO

 

Macht mich das jetzt zum Nazi?
Auf Streife mit Ordnungsamt, Polizei und Zoll in Berlin-Neukölln. …. Normal seien seit zwei Jahren auch Gruppen von männlichen Flüchtlingen, die den Bahnhof zu ihrem Aufenthaltsraum gemacht hätten, mit Partygängern körperverletzenden Streit suchten und Frauen angingen. Während wir sprachen, blickten wir mit einer Art von hypnotisierter Faszination auf einen tartarisch anmutenden Mann, der in aller Seelenruhe vor drei uniformierten Polizistinnen auf den Bahnsteig urinierte. Als sie ihn ermahnten, pöbelte er sie an. Er wünsche sich, sagte der Polizist, dass Angela Merkel und „die anderen“ mit ihrem Koalitionstheater aufhörten. Er wünsche sich, dass die Kanzlerin einmal eine Nachtschicht mit ihm und seinen Kollegen verbringe, denn es sei wohl doch schwer, sich bestimmte Dinge lediglich vorzustellen. ….
Er baue ein Haus in X vor den Toren von Berlin, sagte der Beamte. Was ihm dort gefalle, sei, dass er mit allen Nachbarn Deutsch sprechen könne. Dass man sich grüße und dass es höflich und friedlich zugehe. Macht mich das jetzt zum Nazi?, fragte mein Gesprächspartner. … Alles von Susanne Gaschke vom 28.2.2018 bitte lesen auf
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article173937833/Unterwegs-mit-Polizisten-in-Berlin-Macht-mich-das-jetzt-zum-Nazi.html

 

Rechte Nazis, linke Nazis, Allahs Nazis
Wie viele Rechtsextremisten überschwemmen Deutschlands Straßen eigentlich konkret?…
Fazit: im Jahr 2016 hat es in Deutschland jeweils mehr Linksextremisten (28.500), Islamisten (24.400 + X) und sonstige zugewanderte Extremisten (30.050) gegeben, als Rechtsextremisten (23.100).
… Alles von Marisa Kurz vom 3.10.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/rechte_nais_linke_nazis_allahs_nazis_2_die_zahlen

https://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder

 

 

Konservative sind Nazis
Konservative Positionen sind in Deutschland gegenwärtig fast undenkbar. Es gibt eine flächendeckende Sozialdemokratisierung. Wer beispielsweise behauptet, der Nationalstaat sei ein Zukunftsmodell, weil es in grösseren Formaten notwendigerweise ein Demokratiedefizit gibt, wie das EU-Europa beweist, der gilt als rechts. Und rechts meint in Deutschland gegenwärtig so viel wie rechtspopulistisch, also rechtsradikal, also rechtsextrem, also Nazi, das sind die Gleichsetzungsdelirien in der deutschen Öffentlichkeit.
Oder ein anderes Beispiel. Wenn Sie sagen, dass Gesellschaften, die zu viele Fremde in kurzer Zeit aufnehmen, ihre innere Kohärenz verlieren und sich ihrer selbst entfremden, wenn Sie also diese anthropologische Binsenwahrheit sagen, dann gelten Sie als Unmensch oder Kulturrassist, wie es neuerdings heisst. ….
Alles vom 6.5.2017 von Rüdiger Safranski bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/boerne-preis-traeger-ruediger-safranski-die-angst-vor-dem-politischen-islam-ist-da-doch-singt-man-laut-im-walde-ld.1290527

 

Ursachen des AfD-Wachstums diskutieren, nicht aber den Nazismus
Ich finde es sehr gut, dass Menschen (Kommentatoren) sich über die AFD unterhalten. Ich finde es sehr gut, dass dabei auf Punkte, die man für falsch oder unwahr hält, hingewiesen wird. Das alles ist gelebte Demokratie. Ist es aber nicht so, dass wir uns dabei zu wenig mit den Fragen beschäftigen, die überhaupt zur Gründung der AFD geführt haben? (Das ist eine Frage!) Ist es nicht sinnlos, über die AFD zu diskutieren und zu versuchen sie wegzudiskutieren? Sie wird nicht wegzudiskutieren sein und im Gegenteil immer stärker werden, wenn man nicht anfängt die Probleme zu bearbeiten, die zu ihrer Gründung geführt haben und sie immer stärker machen. Nun möchte ich eine deutliche Aussage treffen. Die AFD wurde nicht gegründet und stark gemacht, um antisemitisch oder rassistisch zu sein. Das ist ein offensichtlicher Nebeneffekt auf den durchaus richtig hingewiesen wird.
Die AFD wurde als Euro und EU kritische Partei gegründet, weil die EU sich in eine völlig falsche und extrem problematische Richtung entwickelt hat und entwickelt. Auf diesen Zug sind dann Rechte aufgesprungen und es ist bisher nicht gelungen (und wird es auch in Zukunft nicht) diese Leute zum aussteigen zu bewegen. Also muss man die nicht so rechten Menschen bewegen aus diesem Zug auszusteigen. Solange man aber nur Parteien hat, die dafür sorgen, dass die EU weiter in die falsche Richtung fährt, steigen doch eher noch mehr Menschen in den AFD Zug ein und die nicht rechten steigen eben nicht aus diesem Zug aus.
AFD hin oder her, die Situation, dass Europa sich in eine problematischere Richtung bewegt, fällt uns allen sowieso auf die Füße. Das sieht man an den amerikanischen Äußerungen, dass der Euro in den nächsten 18 Monaten zusammenbricht. (Dem Brexit und vielen anderen Punkten).
Ich vertrete den Standpunkt, wer gegen die AFD ist, sollte aufhören, über Antisemitismus oder Rassismus zu lamentieren und der AFD ihre wirkliche Basis nehmen, indem wir die Probleme Europas angehen. Leider bedeutet das zu vielen Themen in Europa ein klares Nein aus Deutschland.
6.2.2017, Martin Synowzik, BO
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Linke betreiben Entnazifizierung von AfD-lern
Wozu diese (linke) narzisstische Selbstüberhöhung führt, bekam ich neulich in Berlin mit. Im Mauerpark im Bezirk Prenzlauer Berg gibt es einen Abschnitt, in dem die Mitglieder des Mauergarten-Vereins ihre Hochbeete haben. Dort, unter vielen zugezogenen Bullerbü-goes-Berlin-Familien gärtnert auch ein älterer Herr aus der DDR. Er kümmert sich um den Komposthaufen des Vereins. Schneidet Küchenabfälle klein, kauft kiloweise Würmer der Firma Superwurm, setzt sie hinein, schippt um und belüftet. Er macht Führungen für Schüler aus dem Wedding, von denen viele noch nie eine Tomate an einem Strauch gesehen haben. Vor einigen Monaten dann forderte ein anderes Vereinsmitglied per Mail den Ausschluss dieses älteren Herrn, weil er in der AfD ist. “Entnazifizierung” stand in der Betreff-Zeile. Ich habe den Mann getroffen. Er ist kein Björn Höcke. Er hat auf seinem Hochbeet auch nie eine AfD-Flagge gehisst. Er hat einfach nur Zucchini angebaut …
Verena Friederike Hasel: Ich bin nicht mehr links. Über das Abschiednehmen vom eigenen Milieu
20.4.2017, DIE ZEIT 17/2017, Seite 62
http://www.zeit.de/2017/17/politische-korrektheit-links-intoleranz-afd

Auch von mir ein Dankeschön für diesen Artikel. Ein Leben lang konnte ich in Deutschland nicht Wählen gehen. Jetzt habe ich vor mich einbürgern zu lassen. Traurige Ironie des Schicksals: Meine erste Wahl wird wohl eher konservativ ausfallen. Linksdogmatismus, die Verweigerung statt mit Parolen mit Lösungen zu überzeugen und diese ewige Moralkeule haben mich mürbe gemacht. Dieses schicke Linkssein hat auch die Medienlandschaft durchzogen, leider.
21.4.2017, Pugliese, ZO

 

bassam Tibi: Nazi-Keule und weitere Keulen im “War of Ideas”
In den USA ist in den vergangenen zehn Jahren der Begriff „war of ideas“ für solche Konflikte geprägt worden. Einer der Exponenten dieser Diskussion ist der Amerikaner Eric Patterson (besonders in seinem Buch „Debating The War Of Ideas“, zu dessen Mitautoren ich gehöre). Ich argumentiere mit ihm, dass in diesem weltanschaulichen Krieg unter anderem diese Keulen eingesetzt werden:
Der Vorwurf der Islamophobie,
des Populismus,
der Stigmatisierung,
des ethnischen „Profiling“ und nicht zuletzt
der Pauschalisierung.
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Alles von Bassam Tibi: “Humanitäre Politik ist keine Einwanderungspolitik” vom 23.10.2016 bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/Migration-humanitaere-politik-ist-keine-einwanderungspolitik
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Bassam Tibi plädiert für eine gesteuerte Einwanderung. Die Aufnahme in die Sozialsysteme muss an Bedingungen geknüpft sein, sonst ist die innere Sicherheit in Gefahr. Buch:
Bassam Tibi: Europa ohne Identität? Europäisierung oder Islamisierung,
ibidem-Verlag, 522 Seiten, Oktober 2016, 19.90 Euro.

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Kritische Bürger mit eigener Meinung wurden zu “voll Nazi”
Der Zeitgeist bemächtigte sich unter der Führung einer immer eigenmächtiger agierenden Ostfrau nun der Legislative. Es war 2014, wo ich das erste Mal im Spaß sagte: „Frau Merkel erinnert mich an Erich Honecker“. Daraus wurde bitterer Ernst. So wie das Parlament in Größe wuchs, so verlor es an Bedeutung für die Demokratie. Die konservativen Kräfte rutschten mehr und mehr nach links, bis keiner mehr die unkenntlich gewordenen Parteien CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE voneinander unterscheiden konnte. Die „Alternativlosigkeit“ wurde zur Staatsdoktrin und die Demokratie konnte einpacken. Wie in der DDR wurde das Parlament nicht mehr gefragt – oder noch unwürdiger – zum Jubelverein degradiert. Die „Eliten“ ob Politiker, Journalisten oder Wirtschaftsführer – alle waren plötzlich im Jahre 2015 einer alternativlosen Meinung. Wer einen eigenen Gedanken oder gar Bedenken äußerte, war „rechts“. Was noch vor fünf Jahren zu einer funktionierenden Demokratie gehörte, nämlich die Balance zwischen „rechts“ und „links“, war plötzlich vorbei. „Rechts“ wurde zu „voll Nazi“ und durfte ausgegrenzt, zensiert, beschimpft, zersetzt und verboten werden. ….
Alles von Manfred Haferburg vom 18.8.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/ein_auswanderer_erkennt_sein_deutschland_nicht_mehr
Gäbe es eine Brexit-Abstimmung in Deutschland, dann würden alle Brexit-Befürworter als Nazis bezeichnet. Schon deswegen ist direkte Demokratie bei der bestehenden Diskussions(un)kultur undenkbar – immer die jeweils “andere Meinung” würde die Nazi-Keule treffen.

 

Warum “Nazi” sein soll, wenn jemand die Verhältnisse in der eigenen Gesellschaft geordnet haben will, und dies der Versorgung von Fremden vorzieht, wird mir nicht klar – wahrscheinlich bin ich selber einer. Auch wenn ich frage, warum nur die eine Million an Flüchtllingen versorgt werden soll, nicht aber die hunderte Millionen, die in ähnlichen Verhältnissen (im arabischen Raum, Afrika, Afghanistan) leben müssen, und warum man daraus nicht den Schluß zieht, dass nicht Aufnahme in fernen Ländern, sondern Versorgung vor Ort (billiger und effektiver) die Wahl sein sollte.
Heinz Jaskolla, 13.8.2016

 

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