Juden-instrumentalisieren

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Blick von St.Peter im Hochschwarzwald (18 Grad) auf Freiburg im dichten Nebel (9 Grad) am 22.10.2019

Blick von St.Peter im Hochschwarzwald (18 Grad) auf Freiburg im dichten Nebel (9 Grad) am 22.10.2019

 

Instrumentalisiert man Juden
zum Zweck der deutschen 
Selbsterhöhung, Großmannssucht und Hyper-Moral?

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Nazis – Angebot und Nachfrage: CDU Linksruck,  AFD
Lange Zeit war in Deutschland die Nachfrage nach Nazis erheblich größer als das Angebot. Erst nachdem die Unionsparteien ihr Naziproblem an die AfD outgesourced hatten, ist die etwas unterkomplexe Welt der selbsternannten Nazijäger wieder im Lot. Angebot und Nachfrage halten sich spätestens seit 2015 die Waage. Am Ende ist das die entscheidende tektonische Verschiebung im politischen Betrieb, die man durchaus als Spaltung des Landes ansehen kann:
Die CDU/CSU, die bis dahin von scharf links immer unter Nazi-Generalverdacht stand, konnte ihren braunen Peter an die AfD weiterreichen und sich selbst reinwaschen. Das Kalkül, dann auch mit linken und ganz linken Parteien koalieren zu können, dürfte das Ende der Union als Volkspartei einläuten. Viel entscheidender aber ist, dass Angela Merkels Politikstil aus Bräsigkeit, Faulheit und Feigheit dem medialen links-progressiven Zeitgeist nie etwas entgegensetzen konnte und wollte.
Die Unionsparteien waren bis 2015 der Schutzwall, damit der halbwegs vernünftige und pragmatische Teil der Bundesbürger nicht den Nazijägern zum Fraß vorgeworfen werden konnte. Die Anstrengungen, den Schutzwall aufrechtzuerhalten, hätten eine Schärfe und Klarheit gegen den linken Zeitgeist erfordert, die, seit „no borders, no nations“ neue deutsche Staatsräson geworden war, schlicht nicht mehr erwartet werden konnte. Die AfD war und ist für die Union der Glücksfall, um von ihrer Politik des größtmöglichen Schadens für das Land abzulenken. Der SPD kann man nur raten, die CDU ganz schnell ganz weit rechts zu überholen, um halbwegs wieder Wählerstimmen an sich binden zu können. Aber das ist ein anderes Thema.
Es war ja abzusehen, dass, wenn die CDU die Bindung an das rechtskonservative Milieu aufgibt, der Schutzwall brechen und sich die Schmutzlawine der progressiven Linken über alles ergießen würde, was nicht in die moralisch hochtrabende Selbstverleugnung mit einstimmen würde. Langsam zeigt sich aber auch, dass eben der Schutzwall vor den selbsternannten Nazijägern derselbe war, der auch die feuchten Träume der progressiven Linken vom Umbau des Systems, von der Überwindung des Kapitalismus und von der Zerstörung der Nationalstaaten ausgetrocknet hatte. Diesen Schutzwall erst preisgegeben und dann mit Klima- und Nazi-Notstandsverordnungen selbst restlos abgetragen zu haben, nur um von eigenen Fehlern abzulenken, wird das große Vermächtnis der Merkel-Zeit sein. Und da die Bundeskanzlerin ja gerne von sich selbst behauptet, die Dinge vom Ende her zu denken, darf man durchaus unterstellen, dass dieses Vermächtnis genau so gewollt war.
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Von Johannes Gross stammt der treffende Satz: „Je länger das Dritte Reich tot ist, umso stärker wird der Widerstand gegen Hitler und die Seinen.“ Man könnte auch sagen: Je fester die Deutschen daran glauben, in sich selbst das Dritte Reich endlich und endgültig überwunden zu haben, desto großkotziger wird ihre Moral. Auch deswegen ist das Zentrum für politische Schönheit wie ein Markenzeichen von Merkel-Deutschland. Es wächst zusammen, was zusammen gehört.
9.12.2019, Markus Vahlefeld,
https://www.achgut.com/artikel/nazis_angebot_und_nachfrage

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Das und noch viel mehr behandelt Markus Vahlefeld in seinem neuen Buch:
Macht Hoch die Tür –
Das System Merkel und die Spaltung Deutschlands,

Oktober 2018,
erhältlich hier: www.markus-vahlefeld.de
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Einige Kommentare:

Diese akademischen Pfeifen fühlen sich so überlegen
und merken nicht einmal (oder vielleicht doch?), wie faschistisch und totalitär sie selbst sind, nämlich genau das, wogegen zu sein sie vorgeben. Eine gute psychologische Analyse zu diesem eigentlich paranoiden Verhalten haben Sie da abgeliefert, Herr Vahlefeld. Leider kann man diesen Fehlgeleiteten, von Kind auf Traumatisierten nicht alleine einen Vorwurf machen: Medien, Politik, Kirchen, Juristen und „breite Bündnisse“ aus toleranz-, weltoffenheits- und buntbesoffenen Pseudodemokraten fördern und verstärken diese Gemütskrankheit, anstatt gegen sie mit Heiltherapien vorzugehen und diese Menschen dann wieder sukzessive in die Demokratie und Meinungsfreiheit zu resozialisieren. Aber bei solchen Gestalten, und davon gibt es jede Menge, ist Hopfen und Malz verloren.
9.12.2019, A.L., AO
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… der nächste deutsche Totalitarismus
Düstere Zukunftsaussichten, der nächste deutsche Totalitarismus wird immer wahrscheinlicher. Wenn nicht Antinazi, dann zur Klimarettung. Wahrlich ein Menetekel. Ich hätte das nie erwartet.
9.12.2019, D.K.

Erschüttert hat mich die Gutgläubige Naivität und Anbiederei des Zentralrates der deutschen Juden,
der dem ZPS lediglich vorwarf, das Ganze sei aus religiöser Sicht “problematisch” und ihm empfahl, „beim Abbau der ‚Widerstandssäule‘ den Rat eines Rabbiners hinzuzuziehen“. Auf diese Weise könne man wenigstens noch „einen möglichst respektvollen und halachisch richtigen Umgang mit der Asche“ gewährleisten. Ist in diesem kaputten Land für die gesellschaftlichen und religiösen Eliten jeder bekloppte Linksradikale ein eigentlich Guter, dem man mit ein paar Empfehlungen helfen kann, seinen Scheiß wenigsten etwas ziviler durchzuziehen?
9.12.2019, K.R., AO
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Die wahren Hassprediger, Antisemiten und Demokratiefeinde sitzen links
1. Ein Treppenwitz ist ein Witz, der einem beim Gehen, also auf der Treppe einfällt, mithin: zu spät, um damit in Gesellschaft geistreich zu glänzen. Ein Treppenwitz ist also die verpasste Gelegenheit, einen Witz anzubringen.
2. Daher ist es keineswegs ein “Treppenwitz der deutschen Geschichte”, das abermals Juden instrumentalisiert werden zum Zwecke der deutschen Selbstüberhöhung.
3. Vielmehr ist das kein Witz, sondern eine Emanation des Schwachsinns, die selbst mit Hegelscher “Ironie der Geschichte” nicht mehr hinreichend beschrieben ist.
4. Schaut man sich die Ursache dieser Emanation an, muss man m. M. n. nicht so tief graben, wie Sie es tun, Herr Vahlefeld. Meines Erachtens handelt es sich um eine ganz normale Abwehr- und Selbstschutzreaktion. Wer möchte schon zu einer Nation gehören, die solche Schuld auf sich geladen hat?

Schwache Charaktere kommen damit einfach nicht zurecht. Kommt dann noch eine große Portion Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit und Narzissmus dazu, führt das zwangsläufig zu derartigen Emanationen. Bei Maas ist das kaum anders. Allerdings ist die Frechheit und Instinktlosigkeit dieser Verrückten und Kunstverbrecher schon ein bisher nicht dagewesener Höhepunkt. Kein Mensch bei Verstand war bislang auf die Idee gekommen, die Asche der ermordeten Juden auszugraben, sie in eine beleuchtete “Stele” zu füllen und öffentlich zur Schau zu stellen oder gar Knochenteile für 50€ das Stück zu verhökern. Eine größere Verhöhnung der Opfer ist kaum noch denkbar.
Der Rubikon ist überschritten. Jetzt dürfte jedem Klardenkenden in diesem Land bewusst sein, wo der Feind der Menschlichkeit, wo die wahren Hassprediger, Antisemiten und Demokratiefeinde sitzen: links nämlich. Und wer das nicht sieht, ist blind oder mindestens ebenso verblödet
9.12.2019, A.R., AO
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… ich bin verwirrt
Das Menetekel einerseits und die DDR-Diktatur nonchalant weglassen, könnte das unter die Rubrik “Rechtsruck” fallen? Wer oder was treibt uns denn in diesen hinein, diesen Rechtsruck – falls es einer ist. War es nun richtige Asche oder bloß so? Ist es ein Linksruck? Ist’s nur der Wahn, und hat jedoch Methode? Welche Methode? Wer oder was ist oder sind der/die Zeremonienmeister? Gebe zu, bin verwirrt, alles schwankt ins Ungewisse, Nebel steigen in die Höh’, schwarzvertiefte Finsternisse widerspiegelnd ruht der See. Den Teufel spürt das Völkchen nie, selbst wenn er es am Kragen hätte. Usw.
9.12.2019, G.G.
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Schuld an eine abstrakte Gruppe auslagern – an die Nazis
Die Botschaft des gemeinen Antifaschisten lautet : „Damals, das waren die Nazis!“ Falsch, Antifaschist! Damals, das war deine Oma, dein Opa, deine Urgroßmutter, dein Urgroßvater, das waren deine Leute, deine Vorfahren, das waren die Deutschen. Diese Wahrheit erträgt der gemeine Antifaschist nicht.
Er möchte unbewusst das Problem, die Schuld, die Verantwortung auslagern. Er möchte sie delegieren. An wen? Genau, an „die Nazis“. An eine abstrakte Gruppe. An Leute, die man aus Filmen kennt. An teuflisch Böse. Aber so kommst du nicht davon, Antifaschist. Deine Oma war es, Antifaschist. Dein Opa war es, du Geschichtsleugner. Du Verdränger. Du Nicht-Wahrhaben-Wollender. Du willst es dir leicht machen.
Am liebsten würdest du die AfD an den Pranger stellen. Sozusagen als rechtmäßige Nachfolgepartei der NSDAP. Ihnen willst du es nun zeigen. An ihnen willst du dich rächen für deine empfundene Schmach. Und dich und deine Oma damit reinwachsen. „Nein, meine Oma war das nicht, das war die AfD“. Du Realitätsverweigerer. Es WAR deine Oma. Nicht die AfD. Und indem du die AfD bekämpfst, wird deine Oma nicht befreit von Schuld und damit auch du nicht, du Komiker.
Akzeptiere, bekenne, nimm es an, anstatt zu leugnen. Denn das würde dir guttun. Dann brauchtest du niemanden mehr ersatzweise zu bekämpfen. Dann findest du Frieden. Dann weichst du nicht mehr aus. Dann nennst du dich nicht mehr politisch schön. Denn schön bist du nicht. Du bist hässlich. Dein Opa war hässlich. Dein Uropa war hässlich. Deine Familie war hässlich. Mach Schluss mit der Selbstlüge. Sieh der Realität ins Auge, du Memme. Versuche niemandem mehr irgendetwas zu beweisen. Wir glauben es dir ohnehin nicht. Dein Opa war ohne Mut, bringe du zumindest jetzt den Mut zur Ehrlichkeit auf.
9.12.2019, W.A.
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