Antisemitismus

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Blühende Hamamelis am 7. Januar 2014 in Freiburg bei frühlingshaften 16 Grad PLUS

Blühende Hamamelis am 7. Januar 2014 in Freiburg bei frühlingshaften 16 Grad PLUS

 

 

Über 40 Definitionen von Antisemitismus

Der Soziologe und Völkermordforscher Gunnar Heinsohn (Die zornigen Söhne – Youth Bulges – Demografie) hat über 40 Definitionen von Antisemitismus unterschieden.

Henryk M. Broder geht bei einer Diskussion in Freiburg auf den Antisemitismus (AS) ein und bezieht sich dabei auf sein 1986 geschriebenes Buch “Der ewige Antisemit”: Analog zur Pornografie-Definition “Ich kann Pornografie nicht definieren, aber ich kann sie sehen” sagt Broder “Ich kann AS nicht definieren, aber ich kann ihn hören und lesen.”
Die für Broder praktikabelste Definition jedoch ist folgende: “Wer für Juden andere (sprich strengere) Maßstäbe ansetzt als für andere Völker dieser Welt, der ist ein Antisemit.”

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Mit muslimischen Migranten kommt Antisemitismus nach deutschland wie 1933
Laut einer Umfrage lehnen 89% der Araber den IS im Allgemeinen ab – nur knapp gefolgt von 85% der Befragten, die sich gegen eine Anerkennung Israels aussprechen. ….
Man kann den Deutschen vieles vorwerfen. Aber verglichen mit den islamisch geprägten Gesellschaften, aus denen nahezu alle Flüchtlinge kommen, haben sie ihre Flaschengeister mittlerweile relativ gut im Griff. Das nennt man Zivilisation. Im Vergleich dazu befinden sich manche Migranten-Milieus in Sachen Antisemitismus dort, wo die Deutschen 1933 waren. Und in puncto Frauenrechte müsste man eigentlich vielerorts bei null anfangen. Was schwierig wird, da es in der islamischen Welt keinen Immanuel Kant, und dementsprechend auch keine Suffragetten gibt, die nicht umgehend inhaftiert würden. Dafür aber ein Patriarchat, das im Zuge seiner Beseitigung auf beträchtliche Privilegien verzichten müsste. …..
Alles von Jennifer Nathalie Pyka vom 19.1.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/migranten_milieus_sind_in_sachen_antisemitismus_dort_wo_die_deutschen_1933

Was wird aus dem Judenhass der syrischen Flüchtlinge?
Die Menschen, die aus Syrien kommen, entstammen einer Kultur, die antisemitisch und undemokratisch ist. Was wird aus der Last dieser Vergangenheit? Wie werden sich die Menschen hier entwickeln? …..
Es ist eine bittere Ironie der Geschichte, dass Amerikas (und Deutschlands) Versagen angesichts des Mordens in Syrien zur Migration der Syrer in ein Land geführt hat, das seinerseits immer noch von seiner Rolle beim Mord an den Juden Europas heimgesucht wird. Deutschland nimmt Opfer des Assad-Regimes und des IS auf, die beide liebend gern den jüdischen Staat Israel zerstören würden, wenn sie nur könnten. ….
Alles vom 14.12.2015 von Jeffrey C. Herf, jahrgang 1947 geboren, Professor für moderne europäische Geschichte an der University of Maryland bitte lesen auf
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article149944120/Was-wird-aus-dem-Judenhass-der-Fluechtlinge.html
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Antisemitismus muß überall ausgemerzt werden, auch bei Flüchtlingen
Antisemitismus muß in allen Parteien ausgemerzt werden, in CDU, SPD, LINKE, GRUENE wie FDP – alle hatten schon ihre “Fälle”. Derzeit werden vor allem bei der AfD antisemitische Auswüchse kritisiert – gut so. Erstaunlich aber ist, dass die antisemitische Einstellung der seit September 2015 in Massen zu uns kommenden Syrer und sonstigen Araber ignoriert wird.
21.10.2015

 

 Was denkt Europa über seine Roma, Muslime und Juden?

Bei der Ablehnung von Roma ermittelt PEW im Mai 2014 unter sieben europäischen Nationen folgende Rangordnung: (1) Italien (85 %); (2) Frankreich (66%); (3) Griechenland (53%); (4) UK (50%); (5) Polen (49%); (6) Deutschland (42%); (7) Spanien (41%).
Bei der Ablehnung von Muslimen führt wiederum Italien (63%). Es folgen auf den Plätzen (2) Griechenland (53%); (3) Polen (50%); (4) Spanien (46%); (5) Deutschland (33%); (6) Frankreich (27%); (7) UK (26%).

Bei der Ablehnung von Juden fällt die Reihenfolge deutlich anders aus: (1) Griechenland (47%); (2) Polen (26%); (3) Italien (24%); (4) Spanien (18%); (5) Frankreich (10%); (6) UK (7%); (7) Deutschland (5%),

Griechen, die am meisten Solidarhilfe beziehen, erweisen sich als die härtesten Antisemiten. Deutschland, das ihnen am meisten gibt, tut das am allerwenigsten aus antisemitischer Kumpanei. …
Alles von Gunnar Heinsohn vom 7.1.2015 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/was_denkt_europa_ueber_seine_roma_muslime_und_juden

Griechenland ist dreimal vorne. Deutschland ganz hinten.

 

 

Gegenüber dem islamische Antisemitismus wird mangels Zivilcourage geschwiegen
In Steinen wird mit 70 Jahren Verspätung Zivilcourage gespielt, wie überall in Deutschland. Wenn dann auf Demos Moslems “Juden ins Gas” rufen (http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/19856 ), wird betreten geschwiegen oder ohne die muslimischen Täter zu nennen allgemein über immer noch vorhandenen Antisemitismus in Deutschland schwadroniert und auf die Rechtsextremen verwiesen, denen die Islamisten längst den Rang abgelaufen haben.
29.3.2015, Klaus Grueninger

NS-Geschichte in Steinen – Die allgegenwärtige Vergangenheit
Die NS-Geschichte hat in Steinen Spuren hinterlassen: Historischer Rundgang mit Lokalhistoriker Hansjörg Noe.  …..
Alles vom 28.3.015 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/die-allgegenwaertige-vergangenheit
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Islamischer Antisemitismus
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Aiman Mazyek, hat Verständnis für die Ängste der Juden in Deutschland geäußert. „Diese Ängste sind berechtigt“, sagte Mazyek dieser Zeitung am Donnerstag.  Vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen Juden hatte zuvor der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, vor dem Tragen einer Kippa in überwiegend muslimisch bewohnten Stadtvierteln gewarnt. ….
Alles vom 27.2.2015 bitte lesen auf
http://www.berliner-zeitung.de/politik/antisemitismus-zentralrat-der-muslime-aeussert-verstaendnis-fuer-juedische-aengste,10808018,29984516.html

Endlich: Gericht schafft den Antisemitismus ab
In Wuppertal haben im vergangenen Sommer mehrere Palästinenser einen Brandanschlag auf eine Synagoge verübt. Das Gericht entschied nun über die Höhe der Strafen und überraschte dabei mit der Erkenntnis, dass es in dieser Tat keinen Antisemitismus sehen kann. Die Begründung: Die Männer wollten mit diesem Angriff auf den Gaza-Konflikt hinweisen. Sie machen also alle Juden auf der Welt für das verantwortlich, was ihnen am Vorgehen Israels stört. Für sie sind Synagogen so etwas wie Auslandsvertretungen des jüdischen Staates.
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Dem Gericht fällt schlicht nicht auf, dass dieses Motiv Antisemitismus in Reinform ist. Offenbar sind Angriffe auf jüdische Gotteshäuser für manche deutschen Richter nur eine etwas wüstere Israelkritik, die sich im Ton vergreift. Klartext mit dem Molotowcocktail. Aber kein Antisemitismus, nirgendwo. Glückliches Wuppertal. ….
Alles von Gideon Böss vom  14.2.2015 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/endlich_gericht_schafft_den_antisemitismus_ab

 

Linker und rechter Antisemitismus auf Demonstrationen zum Israel-Gaza-Krieg
Auf den zahlreichen Anti-Israel-Demonstrationen zum Gaza-Krieg Juli/August 2014 marschieren linke Materialisten und rechte Islamisten, um gemeinsam antisemitische Parolen zu verbreiten. Antisemitismus von links und rechts. Diese neue Nahost-Solidarität ist erstaunlich, denn die islamistische “Weltanschauung ist eine vollständige Negation des Historischen Materialismus, das macht das Bündnis paradox” (Volker Weiss: Ein fatales Bündnis – Welche Wurzeln hat der aktuelle Antisemitismus?”, DIE Zeit vom 7.8.2014, S. 44). Dabei scheinen Marxisten-Leninisten in der Minderheit zu sein – zu oft wird auf den Demonstrationen in Deutschland der Evergreen von der “Internationalen Solidarität” mit “Allahu Akbar” niedergeschrien. Mehr noch, der linke Evergreen verstummt zunehmend.
7.8.2014

 

 

Antisemitismus am Beispiel des Flüchtlingslagers Holot/Negev in Israel

Über 53000 Flüchtlinge aus Afrika sind in Tel Aviv und Umgebung (Haifa, Nazareth, …) untergekommen. Auch in Holot im Negev hat Israel ein Flüchtlingslager eingerichtet. Anfang 2014 gab es Demonstrationen von Afrikanern in Tel Aviv. Ein großer Teil der Afrikaner ist vor der Militärdiktatur in Eritrea und dem Bürgerkrieg im Sudan geflohen, in beiden Ländern wird gefoltert.
Wenn nun in Foren, Blogs und Leserbriefen ein gewaltiges Israel-Bashing einsetzt, dann ist dies nach der o.a. Definition “Wer für Juden andere (sprich strengere) Maßstäbe ansetzt als für andere Völker dieser Welt, der ist ein Antisemit.” ein klares Zeichen von Antisemitismus: Einerseits wird in Israel nicht gefoltert noch liegen Menschenrechtsverletzungen gegenüber den Afrikanern vor. Andererseits jedoch protestiert und demonstriert niemand gegen die Staatsfolter in Eritrea und Sudan.
Dazu drei Statements:

Israel schiebt afrikanische Flüchtlinge in die Wüste ab
Mitten in der israelischen Wüste Negev erstrecken sich lange Reihen flacher Baracken: Holot gilt als Endstation der Afrikaner vor ihrer Abschiebung. Wer hier landet, kommt kaum mehr weg. ….
Alles vom 17-1-2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/israel-schiebt-afrikanische-fluechtlinge-in-die-wueste-ab

Vergleich Tel Aviv – Stuttgart
Wieder mal ein Artikel mit einer reißerischen Überschrift. Israel ist ein ziemlich kleines Land, um so viele Flüchtlinge, zudem noch in der Küstenstadt Tel Aviv, aufzunehmen. Vergleichbar etwa, wenn in Stuttgart innerhalb von ein paar Jahren 50.000 Afrikaner leben wollten, und wir würden sie dann irgendwo auf der Schwäbischen Alb in Camps unterbringen.
18.1.2014, Marianne Schulz

Es gibt kein Menschenrecht auf Freizügigkeit
Was in Israel passiert, ist kein Problem mit den Menschenrechten. Es gibt kein Menschenrecht auf Freizügigkeit. Kein Mensch hat Anspruch sich in einem Land frei bewegen zu können. Auch in Deutschland steht dieses Recht nur den deutschen Staatsbürgern zu, sowie über die EU-Verträge den Bürgern anderer EU-Staaten. Daher ist es völlig legitim, dass Asylbewerbern der Aufenthaltsort vorgeschrieben wird, und sie in ihrer Bewegungsfreiheit auf einen Landkreis beschränkt sind. Nichts anderes gilt für die lebenslange Unterbringung in Lagern wie Holot. Solange sich die Flüchtlinge in einem gewissen Umfeld ungehindert bewegen können, ist das mit den Menschenrechten völlig unproblematisch vereinbar. Nicht vereinbar mit den Menschenrechten ist nur die Folte,r welche in Eritrea Fahnenflüchtige zu erwarten haben. Leider ist Eritrea schrecklich uninteressant, und taugt weder links noch rechts als Feindbild. Daher kann man dort ziemlich ungestört von empörten Aufschreien im BZ-Forum Menschen schinden. ….
Hätten wir beide tatsächlich eine Verantwortung für die Lage der Menschenrechte in aller Welt, dann müsste ich Sie fragen, warum Sie die Menschenrechtssituation bei den Immigranten in Holot thematisieren, während Sie über die im Artikel angesprochene Tatsache, dass Fahnenflüchtlinge in Eritrea gefoltert werden, mit vollkommener Gleichgültigkeit hinweg gehen.
18.1.2014, Rainer Brombach

 

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