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Blumenwiese am 29.6.2012

 

“Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz” (Joachim Gauck, 27.1.2015)
“Die Sicherheit von Israel ist deutsche Staatsräson” (Angela Merkel, 2000)

 

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(1) 22.10.1940 – Mahnmal Blaue Brücke – Heinr.-v.Stephan-Strasse am 17.1.2014

 

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Europas Juden werden von Muslimen bedrängt
Wir haben eine immer grösser werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert. Ich sehe noch keine Gefahr, dass die Islamisten in Europa die Macht übernehmen. Was mir aber Sorge macht, sind die Sicherheitsapparate, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. Die werden mit dem Problem weder präventiv noch reaktiv fertig. …
Ich sehe drei Ursachen.
Erstens: Als die Migranten kamen, schlug ihnen Desinteresse entgegen. Sie wurden oft wie Ware behandelt.
Zweitens: Mit den Menschen wurden auch deren nationale und regionale Konflikte importiert. Drittens: Teile der Mehrheitsgesellschaft haben sich mit antijüdischen und antizionistischen Extremisten aus Arabien identifiziert, vor allem Linke. …
Heute kommen vermehrt Araber.
Und von denen bringen viele eine militant antizionistische Ideologie mit.

… Alles vom 27.2.2018 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-michael-wolffsohn-sieht-in-einer-radikalisierten-muslimischen-minderheit-den-grund-fuer-wachsenden-antisemitismus-ld.1359869
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Michael Wolffsohn, 70, war Professor für neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Mit seinen Büchern (zuletzt die Familiengeschichte «Deutschjüdische Glückskinder») und Artikeln setzt sich der in Tel Aviv geborene Kaufmannssohn seit Jahrzehnten für die Aussöhnung von Deutschen und Juden ein.

 
Entweder Islam-Einwanderung oder jüdisches Leben
Indem man einen gemeinsamen Opferstatus von Juden und Muslimen suggeriert, verleiht man dem eigenen Weltbild eine Unantastbarkeit, die es unmöglich macht, Probleme zu benennen und Lösungen anzugehen, was im Endresultat dazu führt, dass sich der muslimische Antisemitismus weiterhin nahezu ungestört in Deutschland ausbreiten kann. Vertreter der jüdischen Community, wie prominente Holocaust-Überlebende und der Zentralrat der Juden, werden damit unbewusst zu Unterstützern ihrer eigenen Feinde.

Die Frage ist, wann wir den Mut finden, diesen Fehler in der öffentlichen Debatte anzusprechen. Nicht mehr davor zurückschrecken, auch Muslime in die Verantwortung zu nehmen und uns bewusst zu machen, dass wir nur eines sein können:
– entweder ein Land, das unbegrenzt muslimische Einwanderer aufnimmt und damit seine „antirassistische Katharsis“
weiter vorantreibt
– oder ein Land, in dem jüdische Mitbürger ebenso wie wir, „gut und gerne leben“.

Langfristig wird sich bei diesem Ausmaß der Ignoranz gegenüber dem migrantischen Judenhass und der unbegrenzten Aufnahme von muslimischen Einwanderern der Antisemitismus nicht mehr als deutsches Problem zwangskollektivieren lassen. Die Leute haben Augen im Kopf, und sie merken, wenn die Realität auf der Straße zu sehr von dem abweicht, was sie im Fernsehen gesagt bekommen. Schon 2014 in Essen waren es Muslime, die „Heil Hitler“ bei einem antisemitischen Protest riefen, und nicht Deutsche.

Ich jedenfalls bin nicht mehr bereit, mich in moralische Geiselhaft zusammen mit Menschen nehmen zu lassen, die sonst auch zumeist nichts mit uns zu tun haben wollen. Ich bin nicht bereit, zu warten, bis „jüdisches Leben“ in Deutschland wieder unmöglich wird.
…. Alles von Anabel Schunke vom 30.1.2018 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/gegenwartsbewaeltigung_durch_realitaetsverweigerung

 

 

 

Liberaler Gescher in Freiburg
Die Liberale Jüdische Gemeinde Chawurah Gescher in Freiburg bietet unter anderem Lese- und Filmkreise zu jüdischen Themen und einen Chor mit hebräischem Liedrepertoire. Kontakt: kultur@gescher-freiburg.de.

Regelmäßige Seminare, Konzerte, Veranstaltungen und Gottesdienste können nach Voranmeldung auch von Gästen besucht werden, wie am 9. Dezember, um 18.30 Uhr die Kabbalat Schabbat, und das Chanukka-Fest am 25. Dezember. Mehr Infos und Kontakt: http://www.gescher-freiburg.de
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Diane Tiferet – Heitere Rabbinerin
Etwa 70 Gemeindemitglieder zählt die liberale jüdische Gemeinde Chawurah Gescher in Freiburg. Die angehende Rabbinerin Diane Tiferet Lakein betreut seit fast vier Jahren diese rührige Gemeinde seelsorgerisch und begleitet sie in religiösen Dingen. Bis sie im Januar 2017 als Rabbinerin ordiniert wird, tut sie all dieses unter den Fittichen einer versierten Mentorin: Elisa Klapheck, Professorin und Rabbinerin einer jüdischen Gemeinde in Frankfurt. …
Alles vom 19.11.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/heitere-rabbinerin–130027274.html

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Freiburg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Tel 0761/2856675.

Woche der Brüderlichkeit 3.3.-11.3.2008 in Freiburg >Juden1 (1.3.2008)

 

Jüdische Stimme – Evelyn Hecht-Galinski

Evelyn Hecht-Galinski, geboren 1949 in Berlin, ist Tochter des ersten Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski (1912— 1992). Sie lebt mit ihrem Ehemann in Malsburg -Marzell.
Evelyn Hecht-Galinski, Hürrnenweg 28, 79429 Malsburg-Marzell

Frau Hecht-Galinski ist Mitglied bei www.juedische-stimme.de
http://www.sprachkasse.de/blog/2006/09/05/wer-ist-evelyn-hecht-galinski/

Sollen diesmal die Moscheen brennen? >Moscheen1 (5.11.2008)
Jüdische Stimme – Gegengewicht zum Zentralrat der Juden >Juden1 (14.11.2007)
Wo soll bei Evelyn Hecht-Galinski denn der Hass stecken? >Juden (13.9.2007)
Eine Million israelische Streubomben liegen noch im Libanon >Jerusalem/Jerusalem3 (21.7.07)

 

 

Freiburg – Jüdische Gemeinde

Jüdische Gemeinde Freiburg
www.jg-fr.de

Geschichte:
1230 erste dokumentierte Erwähnung von Juden in Freiburg
1300 (ca.) erstes jüdisches Gotteshaus in der Wasserstraße (älteste Synagoge)
1349 Pogrom und Verbrennung von Juden – als “Pestverursacher” denunziert
1424 Vertreibung der Juden aus Freiburg
1520 Juden dürfen nur in Begleitung des Stadtknechts die Stadt betreten
1808 großherzogliche Erlasse zur Gleichstellung der Juden ohne Wirkung
1846 Laut Volkszählung sind in Freiburg 20 Juden erfasst
1849 Advokat Naphtali Näf wird erster jüdischer Gemeindebürger (1850 aus dem Gemeindebuch gestrichen)
1865 Gründung der ersten Israelitischen Gemeinde in Freiburg (Betstube im Hinterhaus der Schusterstraße 27)
1870 Einweihung der Synagoge am Werderring
1925 etwa 1400 Jüdinnen und Juden leben in Freiburg
1938 am 10. November brennen andere Deutsche die Synagoge nieder, in den folgenden Jahren werden Freiburgs Juden in die Konzentrationslager Gurs und Theresienstadt abtransportiert, die meisten werden dort ermordet.
1945 Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Freiburg, Hansjakobstraße 8
1953 Einweihung des Betsaals in der Holbeinstraße 25
1987 Einweihung der Synagoge an der Engelstraße
1991 die Gemeinde wächst – auch dank der vielen Emigranten aus Osteuropa auf etwa 750 Mitglieder an
1998 gründet sich die “Chawura Gescher” als liberale jüdische Gruppe mit etwa 80 Mitgliedern

 

Die Vergangenheit vergeht nicht, sie mahnt weiter

Und die Zeitzeugen sterben aus. Doch die Vergangenheit vergeht nicht, so sehr manche sich ein weniger schwieriges Vaterland wünschen. Sie mahnt weiter, gerade in diesen Tagen, in denen sich die Jahrestage ballen: die Kapitulation der Weimarer Demokratie, zwölf Jahre und eine Ewigkeit des Grauens (Bundestagspräsident Lammert) später, die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, zwei Jahre zuvor, die Schlacht um Stalingrad und die Hinrichtung von Mitgliedern der Widerstandsgruppe “Weiße Rose”
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Kompletten Leitartikel “Erinnern, um immun zu bleiben”  von Thomas Hauser vom 31-1-2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/gedenken-an-den-naziterror-erinnern-um-immun-zu-bleiben

 

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