Juden

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Blumenwiese am 29.6.2012

 

“Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz” (Joachim Gauck, 27.1.2015)
“Die Sicherheit von Israel ist deutsche Staatsräson” (Angela Merkel, 2000)

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Judensau zu Wittenberg: Aus den Augen, aus dem Sinn
Von Michal Kornblum.
Das umstrittene Relief „Judensau“ an der Stadtkirche zu Wittenberg, in der der Reformator Martin Luther predigte und in der die erste deutschsprachige Messe abgehalten wurde, ist seit Längerem Gegenstand mehrerer Gerichtsprozesse. Denn die mittelalterliche Abbildung zeigt Juden, die an den Zitzen eines Schweins saugen sowie einen Rabbiner, der sich mit dem Hinterteil der Sau beschäftigt. Deswegen wird seit Jahren diskutiert, debattiert und prozessiert, ob die Figur abgenommen werden soll. Dass dieses Relief ein Glanzstück deutscher antisemitischer Darstellungen ist, ist unzweifelhaft, doch bekommt die Sau aus dem 14. oder 15. Jahrhundert jetzt eine unglaubliche mediale Aufmerksamkeit.
https://www.mdr.de/kultur/themen/michael-wolffsohn-zum-streit-ums-judensau-relief-100.html
Denn pünktlich zum Reformationstag gab Dr. Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung, bekannt, dass das Relief „Judensau“ an der Stadtkirche zu Wittenberg in ein Museum gehöre.

Eine tatsächliche Entfernung der „Judensau“ wäre nur ein billiges Alibi im Kampf gegen Judenhass. Sie würde nur der Beruhigung des Gewissens dienen in bezug auf ein Phänomen, das viele Namen trägt – von christlichem Antijudaismus über den Antisemitismus der Nazis bis hin zum modernem Antizionismus – mit dem alleinigen Zweck, sich selbst als absolute Gutmenschen feiern zu können.
… Alles vom 3.11.2019 von Michal Kornblum bitte lesen auf
http://apollo-news.net/die-judensau-muss-weg/
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Dieser Beitrag erschien neben dem Schüler- und Jugend-Blog Apollo-news auch auf
https://www.achgut.com/artikel/aus_den_augen_aus_dem_sinn

Michal Kornblum, 22, ist aus Lübeck und Studentin.
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Einige Kommentare:
Diskussion zu Juden wie zu Muslimen
Martin Luthers Einstellung zu den Juden darf offen diskutiert werden und das ist auch gut. Aber versuchen sie, die Einstellung Mohammeds zu bestimmten Themen zu diskutieren oder gar zu kritisieren, sind sie sofort ein Nazi und Rassist. Und das Schönste dabei ist: es sind in sehr oft Protestanten, welche diese Einstellung haben. Warum dann nicht gleich konvertieren, wenn man schon tagtäglich den Kotau gegenüber dem Islam praktiziert?!
3.11.2019, R.J.
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Der Luther, mit dem ich erzogen wurde (“mein Luther”), war kein Antisemit.
Er war ein Streiter gegen kirchlichen Missbrauch. Der Antisemitismus des historischen Luther ist mir überhaupt erst als Erwachsene bekannt geworden; er ist für mich (und Millionen andere) völlig irrelevant. Wer dieses Bild abhängen will, kann oder will den Unterschied zwischen dem historischen und dem jetzt gelehrten Luthertum nicht erkennen; er ist damit Fundamentalist. Wir dürfen es nicht erlauben, das deutsche Fundamentalisten bestimmen, was richtig und was falsch ist. Der islamische Fundamentalismus ist schon schlimm genug.
3.11.2091 , M.S., AO

Es ist die mittelalterliche Verunglimpfung der Juden, die Allgemeingut im Christentum war,
da Jesus ja von den Juden gekreuzigt wurde. Dass Jesus selbst Gott um die Verzeihung dieser Tat gebeten hat, ist nie gewürdigt worden. Inwieweit der Werdegang des jüdischen Volkes mit dem Kreuzestod Jesu zu tun hat, weiß ich nicht. Auf jeden Fall sollten gerade die Christen darauf achten, dass ihnen eine antisemitische Haltung nicht zusteht. Das sollte man nicht in symbolischen und scheinheiligen Gesten äußern, sondern sich tatkräftig und überzeugend gegen den Antisemitismus zur Wehr setzen. Leider klaffen in diesem Land hohl klingende Beteuerungen und wirkliches Handeln weit auseinander.
3.11.2019, S.K.
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Sehr geehrte Frau Kornblum.
Mit ihrem Beitrag sprechen Sie mir, und sicher auch vielen anderen Lesern, aus der Seele. Das mittelalterliche Christentum war antisemitisch geprägt. Da gibt es nichts zu beschönigen. Die Kirche sollte dazu auch stehen. Die Vertuschungsversuche der heutigen Kirchenoberen sind nicht zu übersehen und manifestieren sich in Anbiederung an andere “Weltreligionen”. Das soll Vergessen suggerieren. Wenn ein Kardinal sich dahingehend äußert, er könne mit dem Begriff des “christlich-jüdischen Abendlandes” nichts anfangen, will man wohl auch von der Vergangenheit des christlich jüdischen Abendlandes nichts mehr wissen.
3.11.2019, HP.K.’ .
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Derartige Gerichtsprozesse stellen doch Geschichtsbereinigungsprozesse dar!
Es gibt aber nichts zu bereinigen. Eines Tages werden die Deutschen keine Regierungsbeauftragten der Länder und des Bundes mehr brauchen, die mit einem seltsamen Eifer den Alltag von Antisemitismus “befreien”. Die mittelalterlichen “Judensäue” – der Dom zu Magdeburg bspw. wartet ebenfalls mit einem Exemplar auf! – sind historische Belege dafür, welches Problem die christlichen Religionen mit anderen Religionen hatten. Wir sind doch auf einem guten Wege. Denkmalsstürmerei stellt einen grundfalschen Umgang mit Geschichte dar. Man kann ein heute zu hinterfragendes Kunstwerk auch zu einem überdimensionierten Stolperstein umzudeuten; das wäre eine angemessene Art des geschichtlichen Gedenkens.
3.11.2019, A.R.
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Judensau zerstören – Buddha-Statuen zerstören?
Man kann nicht solche Bildnisse abhängen wollen und die Gleichwertigkeit aller Kulturen proklamieren und sich darüber aufregen, dass die Taliban Buddha-Statuen zerstören. Wer dieses Bildnis abhängt, hat kein Argument mehr dagegen, wenn der Islam christliche Kirchen entweiht oder zerstört.
3.11.2019, M.S.
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Wünschenswert wäre,
.wenn die Beziehung zum Judentum nicht einzig von der Frage nach Antisemitismus beherrscht würde. Judentum und Christentum haben eine gemeinsame Wurzel. Das Christentum ist ohne das Judentum gar nicht denkbar. Ohne Judentum gäbe es kein Christentum. Darauf gilt es, sich zu besinnen. Es geht nicht einzig um das Aufsuchen der antijüdischen Elemente im Christentum. Sicher gab es diese und es ist wichtig, darüber zu reden. Doch wir müssen über diese rein defensive Diskussion hinauskommen. Das Christentum als antijüdisch auszulegen, war ein Anliegen einer bestimmten Gruppe innerhalb der Kirche. Diese Gruppe soll nicht unser Maßstab sein. Es gilt, die Untrennbarkeit von Judentum und Christentum herauszuarbeiten. Juden und Christen sind eins und wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen. Denn bei allem Gegenteiligem handelte es sich um Abwege, um Lüge, um Irrtum. Dabei spielten materielle Interessen eine Rolle. In Spanien würden die Juden von den Christen des Landes verwiesen, ihr Eigentum wurde konfisziert. In Deutschland ging man einige hundert Jahre später noch einen fürchterlichen Schritt weiter. Daran muss man sich erinnern. Doch nur in dieser negativ besetzten Erinnerung verhaftet zu bleiben, löst kein aktuelles Problem. Die Christen haben größtenteils den Bezug zur ihrer Religion verloren. Doch lohnt es sich zu erfahren und zu verstehen, dass Christentum und Judentum sich in keiner Weise widersprechen. Es gilt, das Thema neu zu besetzten. Weg von Gefühlsduseligkeit und Heuchelei. Hin zu echtem Interesse. Dazu müssen wir uns auch mit den Ursprüngen beschäftigen. Nicht nur auf die Tagespolitik schauen. Wir müssen neugierig aufeinander sein, nicht schuldbeladen und von schlechtem Gewissen geplagt. Treffen wir uns doch am Strand von Tel Aviv. Oder am Wannsee. Egal, Hauptsache wir lachen und reden miteinander. Das ist besser als bei Gedenkreden betroffen drein zu schauen und auswendig gelernte Phrasen kundzutun. Jesus war zuvorderst Jude.
3.11.2019, W.A.
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Leider hat der marxistische, politkorreke Bildersturm in unserem Land an Tiefe und Breite zugenommen. Kinderbücher werden umgeschrieben, Feministen haben die Hand an die Bibel gelegt. Straßennamen werden umbenannt. Geschichte geklittert. Das Kaiserreich nunmehr ein Hort des Bösen, der Kaiser ein Tyrann über einen Unrechtsstaat. Kommunistische Verbrechen, wie Maos Kulturrevolution oder die zig Millionen Toten im sowjetrussischen Terrorstaat verschwiegen. Bücher von mißliebigen Autoren im Handel boykottiert, sie selbst mit Haß und unhaltbaren Unterstellungen überzogen. Wie schön, dass junge Frauen wie Sie mit offenen Augen durch die Welt gehen und nicht wie viele Ihrer Altersgenossen hinter “gepushten” Vorbildern herhüpfen. Der Autorin und der Leserschaft einen schönen Sonntag.
3.11.2019, A.ST,.
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Alles nur Heuchelei von Gutmenschen. Man brüstet sich, dem Antisemitismus ganz entschieden entgegenzutreten und holt dann hundertausende der schlimmsten Feinde der Juden ins Land, wie es Karl Lagerfeld jüngst zutreffend gesagt hat. Chaim Noll

hat es mit seinem Artikel bereits auf den Punkt gebracht. Die Augenwischerei nimmt in diesem Land immer groteskere Züge an.
3.11.2019, A.M.
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Wir übertreffen uns derzeit im Verurteilen der falschen Haltung und des falschen Wortes.
Sätze werden gelöscht und Menschen werden denunziert für das Verwenden von verbotenen Wörtern, egal was sie damit sagen wollten, und die politisch korrekte Klasse steigt willig auf dieses Spiel ein. Der Vorwurf letztlich: die Verletzung einen Sprachtabus. – Gleichzeitig spielen wir veritable Verletzungen und Verbrechen systematisch herunter als Beziehungstaten, Persönlichkeitsstörungen, Alkoholexzesse oder kulturelle Missverständnisse, und oft bezeichnen die Täter ihre Opfer zur Rechtfertigung noch nachträglich als Huren und Schlampen. – Es ist billig, den Menschen im Mittelalter Rassismus vorzuwerfen und zugleich die Augen zu verschließen vor den importierten Rassisten heute. Aber egal, nun sind sie halt da. Die Nomenklatura scheint zu glauben, zu Rassismus fähig sei ohnehin nur der Weiße Mann und ohne ihn wäre die Welt ein Ponyhof. Aber das ist ja zum Glück nicht rassistisch…
3.11.2019, W.K., AO

Ich glaube, ein Jude sieht das ganz anders:
Da zuzeln Juden an den Zitzen einer Sau herum, womöglich bis sie leer ist. Frage: Wer ist die Sau? Als es noch alles gut war, zu Zeiten Abrahams und Jakobs, da war die Welt islamisch, sonst nichts. Dann kamen die Juden und haben das denen versaut – was sagen eigentlich die Ismaeliten des Aga Khan dazu? Ganz schlimm: Die Juden haben dann zu allem Überfluss noch einen Ableger in die Welt gesetzt, der den von ihnen prophezeiten Messias schon hat. Ganz im Gegensatz zu den Moslems und den Juden selbst, die warten beide noch: Die Moslems, auf dass er “die Gerechtigkeit wieder herstelle”, also die Abrahams und Jakobs, klar, die Juden weiß ich nicht. Denn angenommen, der Messias checkt demnächst im “King David” zu Jerusaleim, der Stadt des Friedens ein, was dann? Ende des Judentums, mission accomplished? Deshalb sind wohl alle Messiasse auch nach Jesus Nazarenus gescheitert, bis auf den heutigen Tag. Eigentlich müssten Juden und Moslems selig vereint sein im vergeblichen Hoffen. Also wer ist die Sau? Die Juden können es nicht sein, denn sie zuzeln ja an der Sau, also wer isses nu’? Der teutsche Volkskörper? Also die Deutschensau? Die ausgesaugt wird, die ärmste? Das andere Bild erinnert mich an jene Zeit, als ich noch ein Bergbauernbub war; da sagten die Alten lachend: “Wenn der Bauer die Bäurin knallt, dann lässt das alle Schweine kalt”.
3.11.2019, Dr. G.H.

 

Moskau für Juden sicherer als Brüssel oder Paris oder Berlin
„Ich saß gestern abend bei einem Abendessen (…) hier in Brüssel und neben mir saß die Budget-Ministerin Belgiens, und die fragte mich: Kann man sicher mit einer Kippa in der Straße gehen in Moskau? Da habe ich ihr gesagt, das ist sicherer als in Brüssel oder in Paris.“
Pinchas Goldschmidt, Chef der Konferenz der Europäischen Rabbiner,
im Deutschlandfunk am 13. Mai 2019

freiburg1gurs140117            freiburg2gurs140117
(1) 22.10.1940 – Mahnmal Blaue Brücke – Heinr.-v.Stephan-Strasse am 17.1.2014

 

Finkielkraut: Juden wandern aus wegen linkem und islamischem Antisemitismus
Am vergangenen Wochenende wurde der jüdische Philosoph Alain Finkielkraut auf einer Gelbwesten-Demo in Paris als “dreckiger Zionist” beschimpft. Ein Gespräch mit dem französischen Intellektuellen über die Macht der neuen (linken und muslimischen) Antisemiten in Europa
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“Trotzdem sind die Juden in Frankreich und anderswo in Europa heute in einer heiklen Lage. Der franz. Premierminister spricht bereits von einer “inneren Aliia” , einer inneren Rückkehr nach Israel. Vielerorts ziehen Juden heute um, weil sie es in Vierteln mit starker islamischer Bevölkerung nicht mehr aushalten. Das war bisher unvorstellbar. Aber nochmal: Das zeugt nicht von einer Rückkehr des klassischen (rechten) Antisemismus. Die Gefahr liegt heute in einem Schulterschluß zwischen den Nachkommen der Migranten und intellektuellen (linken) Kreisen.”
…. Komplettes Interview mit Alain Finkielkraut vom 21.2.2019 bitte lesen in:
DIE ZEIT, 9/2019, Seite 37, oder auf
https://www.zeit.de/2019/09/alain-finkielkraut-philosoph-judenfeindlichkeit-gelbwesten-antisemitismus
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Alain Finkielkraut wurde 1949 als Sohn polnischer Flüchtlinge in Paris geboren. Seine Großeltern wurden in Ausschwitz ermordet, sein Vater überlebte das Todeslager. Als Student gehörte er zur linken 68-er Bewegung, später wurde er mit Büchern wie “Die Niederlage des Denkens” zu einem weltweit gehörten Kritiker des westlichen Kulturrelativismus.

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Europas Juden werden von Muslimen bedrängt
Wir haben eine immer grösser werdende muslimische Minderheit, die sich radikalisiert. Ich sehe noch keine Gefahr, dass die Islamisten in Europa die Macht übernehmen. Was mir aber Sorge macht, sind die Sicherheitsapparate, sowohl in Frankreich als auch in Deutschland. Die werden mit dem Problem weder präventiv noch reaktiv fertig. …
Ich sehe drei Ursachen.
Erstens: Als die Migranten kamen, schlug ihnen Desinteresse entgegen. Sie wurden oft wie Ware behandelt.
Zweitens: Mit den Menschen wurden auch deren nationale und regionale Konflikte importiert. Drittens: Teile der Mehrheitsgesellschaft haben sich mit antijüdischen und antizionistischen Extremisten aus Arabien identifiziert, vor allem Linke. …
Heute kommen vermehrt Araber.
Und von denen bringen viele eine militant antizionistische Ideologie mit.

… Alles vom 27.2.2018 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/der-historiker-michael-wolffsohn-sieht-in-einer-radikalisierten-muslimischen-minderheit-den-grund-fuer-wachsenden-antisemitismus-ld.1359869
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Michael Wolffsohn, 70, war Professor für neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Mit seinen Büchern (zuletzt die Familiengeschichte «Deutschjüdische Glückskinder») und Artikeln setzt sich der in Tel Aviv geborene Kaufmannssohn seit Jahrzehnten für die Aussöhnung von Deutschen und Juden ein.
Entweder Islam-Einwanderung oder jüdisches Leben
Indem man einen gemeinsamen Opferstatus von Juden und Muslimen suggeriert, verleiht man dem eigenen Weltbild eine Unantastbarkeit, die es unmöglich macht, Probleme zu benennen und Lösungen anzugehen, was im Endresultat dazu führt, dass sich der muslimische Antisemitismus weiterhin nahezu ungestört in Deutschland ausbreiten kann. Vertreter der jüdischen Community, wie prominente Holocaust-Überlebende und der Zentralrat der Juden, werden damit unbewusst zu Unterstützern ihrer eigenen Feinde.

Die Frage ist, wann wir den Mut finden, diesen Fehler in der öffentlichen Debatte anzusprechen. Nicht mehr davor zurückschrecken, auch Muslime in die Verantwortung zu nehmen und uns bewusst zu machen, dass wir nur eines sein können:
– entweder ein Land, das unbegrenzt muslimische Einwanderer aufnimmt und damit seine „antirassistische Katharsis“
weiter vorantreibt
– oder ein Land, in dem jüdische Mitbürger ebenso wie wir, „gut und gerne leben“.

Langfristig wird sich bei diesem Ausmaß der Ignoranz gegenüber dem migrantischen Judenhass und der unbegrenzten Aufnahme von muslimischen Einwanderern der Antisemitismus nicht mehr als deutsches Problem zwangskollektivieren lassen. Die Leute haben Augen im Kopf, und sie merken, wenn die Realität auf der Straße zu sehr von dem abweicht, was sie im Fernsehen gesagt bekommen. Schon 2014 in Essen waren es Muslime, die „Heil Hitler“ bei einem antisemitischen Protest riefen, und nicht Deutsche.

Ich jedenfalls bin nicht mehr bereit, mich in moralische Geiselhaft zusammen mit Menschen nehmen zu lassen, die sonst auch zumeist nichts mit uns zu tun haben wollen. Ich bin nicht bereit, zu warten, bis „jüdisches Leben“ in Deutschland wieder unmöglich wird.
…. Alles von Anabel Schunke vom 30.1.2018 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/gegenwartsbewaeltigung_durch_realitaetsverweigerung

 

 

 

Liberaler Gescher in Freiburg
Die Liberale Jüdische Gemeinde Chawurah Gescher in Freiburg bietet unter anderem Lese- und Filmkreise zu jüdischen Themen und einen Chor mit hebräischem Liedrepertoire. Kontakt: kultur@gescher-freiburg.de.

Regelmäßige Seminare, Konzerte, Veranstaltungen und Gottesdienste können nach Voranmeldung auch von Gästen besucht werden, wie am 9. Dezember, um 18.30 Uhr die Kabbalat Schabbat, und das Chanukka-Fest am 25. Dezember. Mehr Infos und Kontakt: http://www.gescher-freiburg.de
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Diane Tiferet – Heitere Rabbinerin
Etwa 70 Gemeindemitglieder zählt die liberale jüdische Gemeinde Chawurah Gescher in Freiburg. Die angehende Rabbinerin Diane Tiferet Lakein betreut seit fast vier Jahren diese rührige Gemeinde seelsorgerisch und begleitet sie in religiösen Dingen. Bis sie im Januar 2017 als Rabbinerin ordiniert wird, tut sie all dieses unter den Fittichen einer versierten Mentorin: Elisa Klapheck, Professorin und Rabbinerin einer jüdischen Gemeinde in Frankfurt. …
Alles vom 19.11.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/heitere-rabbinerin–130027274.html

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Freiburg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Tel 0761/2856675.

Woche der Brüderlichkeit 3.3.-11.3.2008 in Freiburg >Juden1 (1.3.2008)

 

Jüdische Stimme – Evelyn Hecht-Galinski

Evelyn Hecht-Galinski, geboren 1949 in Berlin, ist Tochter des ersten Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski (1912— 1992). Sie lebt mit ihrem Ehemann in Malsburg -Marzell.
Evelyn Hecht-Galinski, Hürrnenweg 28, 79429 Malsburg-Marzell

Frau Hecht-Galinski ist Mitglied bei www.juedische-stimme.de
http://www.sprachkasse.de/blog/2006/09/05/wer-ist-evelyn-hecht-galinski/

Sollen diesmal die Moscheen brennen? >Moscheen1 (5.11.2008)
Jüdische Stimme – Gegengewicht zum Zentralrat der Juden >Juden1 (14.11.2007)
Wo soll bei Evelyn Hecht-Galinski denn der Hass stecken? >Juden (13.9.2007)
Eine Million israelische Streubomben liegen noch im Libanon >Jerusalem/Jerusalem3 (21.7.07)

 

 

Freiburg – Jüdische Gemeinde

Jüdische Gemeinde Freiburg
www.jg-fr.de

Geschichte:
1230 erste dokumentierte Erwähnung von Juden in Freiburg
1300 (ca.) erstes jüdisches Gotteshaus in der Wasserstraße (älteste Synagoge)
1349 Pogrom und Verbrennung von Juden – als “Pestverursacher” denunziert
1424 Vertreibung der Juden aus Freiburg
1520 Juden dürfen nur in Begleitung des Stadtknechts die Stadt betreten
1808 großherzogliche Erlasse zur Gleichstellung der Juden ohne Wirkung
1846 Laut Volkszählung sind in Freiburg 20 Juden erfasst
1849 Advokat Naphtali Näf wird erster jüdischer Gemeindebürger (1850 aus dem Gemeindebuch gestrichen)
1865 Gründung der ersten Israelitischen Gemeinde in Freiburg (Betstube im Hinterhaus der Schusterstraße 27)
1870 Einweihung der Synagoge am Werderring
1925 etwa 1400 Jüdinnen und Juden leben in Freiburg
1938 am 10. November brennen andere Deutsche die Synagoge nieder, in den folgenden Jahren werden Freiburgs Juden in die Konzentrationslager Gurs und Theresienstadt abtransportiert, die meisten werden dort ermordet.
1945 Neugründung der Jüdischen Gemeinde in Freiburg, Hansjakobstraße 8
1953 Einweihung des Betsaals in der Holbeinstraße 25
1987 Einweihung der Synagoge an der Engelstraße
1991 die Gemeinde wächst – auch dank der vielen Emigranten aus Osteuropa auf etwa 750 Mitglieder an
1998 gründet sich die “Chawura Gescher” als liberale jüdische Gruppe mit etwa 80 Mitgliedern

 

Die Vergangenheit vergeht nicht, sie mahnt weiter

Und die Zeitzeugen sterben aus. Doch die Vergangenheit vergeht nicht, so sehr manche sich ein weniger schwieriges Vaterland wünschen. Sie mahnt weiter, gerade in diesen Tagen, in denen sich die Jahrestage ballen: die Kapitulation der Weimarer Demokratie, zwölf Jahre und eine Ewigkeit des Grauens (Bundestagspräsident Lammert) später, die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, zwei Jahre zuvor, die Schlacht um Stalingrad und die Hinrichtung von Mitgliedern der Widerstandsgruppe “Weiße Rose”
…..
Kompletten Leitartikel “Erinnern, um immun zu bleiben”  von Thomas Hauser vom 31-1-2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/meinung/kommentare/gedenken-an-den-naziterror-erinnern-um-immun-zu-bleiben

 

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