Jerusalem

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Blick vom Oelberg nach Norden auf Jerusalem am 26.10.2013

 

In der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem

Einer der obersten sunnitischen Imame, Scheich Muhammad Ayed in der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem, September 2015:
„Sie [die Europäer] haben ihre Fruchtbarkeit verloren, deswegen verlangen sie nach unserer.
Wir werden mit ihnen [ihren Frauen] Kinder zeugen, weil wir ihre Länder erobern werden.“
5.10.2015, http://www.politikversagen.net/nie-gefragt-ob-wir-einwanderungsland-werden-wollen

 

Freiwiliger Ökumenischer Friedensdienst

Die Arbeitsstelle Frieden im Evangelischen Kinder- und Jugendwerk Baden bietet rund 30 Plätze für einen Freiwilligendienst in Italien, Israel, Argentinien, Uruguay, Nicaragua und Costa Rica….
In Jerusalem bieten wir in Kooperation mit der dortigen deutschen evangelischen Gemeinde vier Plätze mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, im Behindertendorf Kfar Tikva im Norden Israels mitzuarbeiten.
http://freiwillige-vor.org/einsatzland/israel.2
www.freiwillige-vor.de

 

Schmidt-Schule für palästinensische Mädchen in Jerusalem

Die 1886 von dem deutschen Pater Wilhelm Schmidt für “arabische Mädchen” gegründete Schule gegenüber dem Damaskustor bündelt drei starke konstitutive Elemente  – das Katholische,  das Deutsche und das Palästinensische –  zu einer besonderen Einheit.
http://www.heilig-land-verein.de/Einrichtungen/Schmidt-Schule/Die_Schule/die_schule.html

 

 

Friedensdienst in Jerusalem

Seit 8 Monaten lebe ich jetzt schon im Heiligen Land, der kontrastreichsten und verrücktesten Stadt, die ich kenne, und schon lange höre ich nicht mehr morgens vor Sonnenaufgang den Muezzin, wundere mich nicht über Pilger, die Kreuze auf dem Rücken tragen und singend durch die Straßen laufen oder jüdisch-orthodoxe Männer, die den Kopf wegdrehen, wenn sie mir entgegenkommen und mir nur ihre Hüte und Schläfenlocken zu wenden; schon längst habe ich mich daran gewöhnt an schwer bewaffneten Soldaten vorbei zu drängeln, zehn Sprachen gleichzeitig zu hören, für die eigene Haustür anstehen zu müssen und an einem gewöhnlichen Sonntagsausflug am Checkpoint zu warten.
Mitten im lauten und orientalischen Treiben des suq (arabisch für Markt) in der Jerusalemer Altstadt arbeite und wohne ich in der dt. ev. Erlöserkirche. Die Tätigkeiten sind vielfältig,  Eigeninitiative und Selbstständigkeit sind gefragt: beim Hausmeister, im Gemeindebüro, bei Konzerten und Veranstaltungen, Mittagsandachten für Touristen, Kindergottesdiensten oder Rezeptionsdienste. Einen Tag die Woche arbeite ich im Auguste-Victoria Café auf dem Ölberg. Es baut rein auf Volontäre auf und der Gewinn wird an Projekte in Israel, Palästina und Gaza gespendet.  In Jerusalem zu leben ist eine Herausforderung und es ist schwer den Alltag zu beschreiben. Die Stadt ist sehr religiös, jüdisch, muslimisch und christlich, und ich bin immer angehalten angemessen gekleidet zu sein und mich richtig und respektvoll zu verhalten. Ich bin immer zwischen den Stühlen, da ich in Jerusalem gleichzeitig in Israel und Palästina lebe und ich bin immer politisch bewegt, da der Alltag vom Nahostkonflikt geprägt ist. Gleichzeitig bin ich immer am staunen, da sich hier so viel Unerwartetes versteckt. Wie zum Beispiel ein Freund von uns, ein ultra-orthodoxer Jude, der abends Anzug in Jeans und t-Shirt eintauscht, seine Schläfenlocken unter eine Baseballcap steckt und dann in der Weststadt durch Bars und Kneipen zieht.
Vor allem aber bin ich immer mehr begeistert und so glücklich hier! Keine einzige Sekunde meiner bisherigen Zeit habe ich es bereut, mich auf etwas ganz Neues eingelassen zu haben. Erfahrungen und Eindrücke sind unglaublich intensiv und einmalig.
Wenn ich Ihr Interesse an meiner Zeit, einem Freiwilligendienst oder an Israel und Palästina selbst geweckt habe, schreiben Sie mir an julialudwig12@gmail.com oder lesen Sie meine ausführlicheren Berichte im Internet auf www.freiwillige-vor.org. Ich freue mich immer über Mails aus der Heimat!
13.6.2013, Julia Ludwig, Gemeindebrief  der Ev. Auferstehungsgemeinde FR-Littenweiler

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