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Sojafeld im Dreisamtal zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten am 31.8.2016

Sojafeld im Dreisamtal zwischen Freiburg-Ebnet und Zarten am 31.8.2016

 

 

Dr. Abdel-Hakim Ourghi, Leiter des Fachbereichs Islamische Religionslehre an der PH Freiburg.

 

Menschen wie Ourghi brauchen wir
Zur richtigen Einordnung: Laut BZ vom 24.3.2015 wurde das Islamische Zentrum mit Sitz in der Hugstetterstrasse in Freiburg seinerzeit vom Landesverfassungsschutz aufgrund des Bezugs zur Milli-Görus-Bewegung beobachtet. Das legt nahe, dass dort ein sehr konservativer, rückwärtsgewandter Islam beheimatet ist. Herr Ourghi spricht mit seinen 40 Thesen nur aus, was in einer freien und offenen Gesellschaft wie Deutschland , isbesondere aber in einer sehr liberalen Stadt wie Freiburg längst Mehrheitsmeinung ist.
Die islamische Religion braucht umwälzende Veränderungen, wie sich der christliche Glaube im Laufe seiner Geschichte schon durchlaufen hat. Die Schlagwörter sind Reformation und Aufklärung. Eine Gesellschaft wie die in Deutschland braucht Menschen wie Herrn Ourghi mit eigenständigem Ich, die eigenständig denken und handeln. Das als Beleidigung des Islam zu diffamieren, zeigt die religiös fundamentalistische Denkweise des Islamischen Zentrums.
22.10.2017, Ralf Pfirrmann, Freiburg, www.der-sonntag.de

 

Freiburger Deklaration säkularer Muslime
Gemeinsame Erklärung säkularer Muslime in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Freiburger Deklaration) …..
Wir stehen für ein humanistisches, modernes und aufgeklärtes Islamverständnis im zeitgemäßen Kontext und verstehen uns selbst als säkulare Musliminnen und Muslime. Unserem Koranverständnis nach beruht der Glaube auf der ganz persönlichen und individuellen Beziehung des Einzelnen zu Gott. Der Glaube stellt eine Quelle dar für Spiritualität, Resilienz und innere Stärke.
http://freiburger-deklaration.info/
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Nicht unterschrieben haben Mouhanad Khorchide Leiter des Zentrums für Islamische Theologie in Münster, sowie der Liberal Islamische Bund (LIB) um die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor.
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Plädoyer für eine Reform des Islam
Die “Deklaration säkularer Muslime” fordert eine Islamreform. Initiator ist Abdel-Hakim Ourghi von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Doch es gibt auch Widerstand. ….
Unterschrieben haben neben Ourghi auch die Islamkritikerinnen Necla Kelek und Seyran Ates aus Deutschland sowie die Bundestagsabgeordnete Lale Akgün (SPD). Doch auch Abgeordnete, Psychologen, Terrorexperten und Soziologen aus der Schweiz und Österreich stehen auf der Liste. Insgesamt 15 Namen sind es. Laut Ourghi planen die Unterzeichner einen Rat zu gründen, der staatliche Stellen etwa bei der Einrichtung von islamischem Religionsunterricht unterstützen könnte. Damit wollen die säkularen Muslime auch den Einfluss konservativer muslimischer Verbände in den Gremien zurückdrängen. Ourghi wirft solchen Verbänden vor, sie würden mit ihrer konservativen Auslegung der Religion die Radikalisierung junger Muslime fördern.
…. Alles vom 22.92016 auf
http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/plaedoyer-fuer-eine-reform-des-islams–127472120.html

Reform des Islam?
Wenn es in 57 Ländern die den Islam mehr oder weniger als Staatsreligion und Politik und Justiz dominierenden Haupteinflussfaktor haben und in Deutschland und 27 anderen europäischen Ländern nach 40 Jahren islamischer Immigration nicht gelungen ist, “den Islam” innerhalb von 1500 Jahren auch nur ansatzweise zu reformieren, und eines der wenigen vorübergehend säkularisierten islamischen Länder, die Türkei, die Uhr in dieser Hinsicht gerade zurückdreht, scheint die lobenswerte Initiative Herrn Ourghis ein sehr schwieriges Unterfangen zu sein. Ich wünsche ihm dennoch viel Erfolg und alles erdenklich Gute bei seiner Initiative!
22.9.2016, Hans Heidenreich, BO

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