Islamkonferenz

Home >Religion >Islam >Islam-Konferenz

Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates und Ahmad Mansour (rechts) auf der 4. Islam-Konferenz am 28.11.2018

Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates und Ahmad Mansour (rechts) auf der 4. Islam-Konferenz am 28.11.2018

Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates und Ahmad Mansour (v. l. n. r.) auf der Deutschen Islam Konferenz, insgesamt werden sie von 15 Leibwächtern beschützt, drei davon stehen direkt hinter ihnen

 

 

Islamverbände ohne irgendein Zeichen von Dankbarkeit
Berufsempörte sind empört, weil es bei Islam-Konferenz auch Essen für Ungläubige gab. Wissen Sie, was mir fehlt? DANKBARKEIT dafür, dass der EIGENTLICH religionsferne Staat EINER Religion so entgegenkommt. Wo ist die Konferenz für Buddhisten oder Bahai’i?

Wie aber reagieren die Eingeladenen (der Islamkonferenz)? Hören wir ein peinliches Berührtsein darüber, dass der Staat sich in die Angelegenheiten einer Religion einmischen muss? Hören wir den Willen, seine Probleme dann doch selbst in den Griff zu bekommen? Hören wir ernste Versuche, sein eigenes Denken an die Neuzeit anzupassen? Hören wir, zum Kuckuck nochmal, Dankbarkeit, dass mit dem Geld mehrheitlich »Ungläubiger« eine Veranstaltung für die Religion einer Minderheit bezahlt und organisiert wird, dass Ressourcen dafür verbrannt werden, statt diese Zeit und Aufmerksamkeit für Zukunftsfragen wie Digitalisierung, Mobilität und Forschung zu investieren?
.
Auf dem Buffet, hören wir, wagte der Staat frecherweise, neben dem Fleisch nach religiösen Regeln auch Essen für die »Ungläubigen« anzubieten, die ja ebenfalls anwesend waren (siehe z.B. bild.de, 1.12.2018) – und darüber empörten sich die Empörungs-Profis! – Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime fordert (»ich fordere«) eine »Nachschulung« der Behördenvertreter (@aimanMazyek, 1.12.2018). Tuncay Özdamar vom WDR sieht mangelnden »Respekt« vor Muslimen (@TuncayOezdamar, 29.11.2018). (Mancher Deutscher wird aus seiner Erfahrung heraus nervös, wenn Menschen mit Hintergrund in robusteren Kulturen für sich »Respekt« fordern – in jenen Kulturen gilt womöglich nicht, dass Respekt sich verdient wird, sondern eher dass er via Machtbeweis oder gar Gewalt erzwungen wird.)
Und, kein Empörungszug wäre vollständig, wenn nicht der Grüne Volker Beck aufspränge, um im blanken Vorhandensein nicht-muslimischen Essens einen Mangel an erkannter »Vielfalt« zu sehen (@volkerbeck, 29.11.2018) – immerhin eine sehr ehrliche Definition davon, was die Bullshit-Vokabel »Vielfalt« tatsächlich bedeutet.
.
Wissen Sie, was mir in der Debatte fehlt? Dankbarkeit! Wo bleibt die Dankbarkeit? Ein christlich geprägter Staat verbiegt sich rückwärts, um Gläubigen zu begegnen, die in allen anderen »Ungläubige« sehen. Während man sich in klügeren Teilen der Welt mit Zukunftstechnologien, Bildung und gesellschaftlicher Stabilität beschäftigt, beschäftigt sich Deutschland allen Ernstes mit Religionen und Glaubenssätzen, als hätte es die Aufklärung nie gegeben – und statt Dankbarkeit kommt zurück: Beschwerden, Forderungen und sogar Diffamierungen.
Das Problem mangelnder Dankbarkeit ist größer als »nur« die Abwesenheit von Anstand und »Respekt« seitens derer, die Respekt selbst am lautesten einfordern. Das Problem ist leider größer: undankbare Menschen werden immer, immer unzufrieden bleiben.
…. Alles vom 2.12.2018 von Dushan Wegner bitte lesen auf
https://dushanwegner.com/islamkonferenz-ohne-dankbarkeit/?mc_cid=be33fa5b06&mc_eid=ec2998b02e

.
Blutwurst ist ein deutsches Kulturgut
Auf der Islam-Konferenz wurden am 29.11.2018 zu Mittag 14 verschiedene Essen angeboten (bezahlt vom Innenminister Seehofer) – darunter auch leckere Menüs halal, vegetarisch, vegan, … Dennoch hörte man viele Klagen, da Blutwurst an der Theke sichtbar wurde.
. “Was wir brauchen, ist eine Debatte, wie man fundamentalistische Strukturen möglichst effizient zurückdrängt. Was wir bekommen, ist eine Debatte, ob man in Anwesenheit von Muslimen #Blutwurst essen darf”,
.
twitterte die Berliner Frauenrechtlerin Seyran Ates, die an der 4. Deutschen Islam-Konferenz vergangenen Donnerstag teilnahm. Ein anderer Twitterer schrieb:
.
“Große Aufregung über Speck und Blutwurst bei der #Islamkonferenz – wäre schön, wenn sich die Islam-Verbände mal ähnlich über Ehrenmorde, Unterdrückung von Frauen, islamischen Antisemitismus etc aufregen würden.”

Ein Trost: Zum Glück war Ex-Bundeskanzler Kohl nicht anwesend, denn er hätte bestimmt seinen so geliebten Pfälzer Saumagen  angeboten.
3.12.2018

 

4. Deutsche Islam-Konferenz – Islam-Kritiker fürchten um ihr Leben
Gleich in den ersten Reihen saßen gestern drei Islam-Kritiker, die rund um die Uhr Polizeischutz brauchen und um ihr Leben fürchten müssen: Rechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates (55, zwei Leibwächter im direkten Umfeld), der deutsch-israelische Extremismus-Experte Ahmad Mansour (42, zwei Leibwächter direkt neben sich) und der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abel-Samad (46, auch zwei Leibwächter neben sich). Weitere Personenschützer sichern den Raum, die Türen. Selbst auf dem Weg zur Toilette werden die Islam-Kritiker begleitet. Ates wendet sich an Seehofer, spricht für alle drei: „Wir sind nur hier, weil uns 15 LKA-Beamte beschützen.“
.
– Seit 2006 lebt Ates unter Polizeischutz, ihre Adresse gibt sie nicht preis. Nach Erscheinen ihres Buches „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ erhielt sie 2009 viele Morddrohungen. Seitdem sie in Berlin die erste liberale Moschee eröffnet hat, in der auch Imaminnen predigen und Homosexuelle beten dürfen, ist sie Freiwild für Islamisten. …
.
– Der Politologe Hamed Abdel-Samad lebt seit fünf Jahren unter Polizeischutz. Nach der Veröffentlichung seines Buches „Mohamed – Eine Abrechnung“, Doemer Verlag) riefen deutsche Dschihadisten aus Syrien heraus zu seiner Ermordung auf.
..
– Der Extremismus-Experte Ahmad Mansour („Klartext zur Integration“, Fischer Verlag) kann sich ebenfalls nur mit Polizeischutz vor die Tür trauen. Mansour: „Selbst als Moslem werde ich attackiert, nur weil ich einzelne Aspekte des Islam kritisiere.“ Seinen Wohnort hält er geheim, auch die Namen seiner Familienangehörigen gibt er nicht preis. Vielen Islam-Verbänden wirft er vor, ihn nicht zu unterstützen, sondern „an der Diffamierung“ kritischer Muslime mitzuwirken.
…. Alles vom 28.11.2018 bitte lesen auf
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/islam-konferenz-islam-kritiker-fuerchten-um-ihr-leben-58709286.bild.html
Bild

Hinterlasse eine Antwort