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Blick übers Meer auf La Gomera am 5.12.2015

Blick übers Meer auf La Gomera am 5.12.2015

 

Islamismus als Jungmännerbewegung

Samuel Huntington oder Gunnar Heinsohn beschriebene Dynamik der demografischen Entwicklung, in der Forschung Youth Bulge genannt, also der exorbitante Überschuss an jungen Männern in den muslimischen Ländern. Insofern könnte man den Islamismus, auch das eine Analogie zu den links- und rechtsfaschistischen Bewegungen Europas der 30er Jahre, als eine „Jungmännerbewegung“ begreifen.… Alles vom 20.4.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/der_islamismus_als_empoerungsparadigma
IS und Political Correctness
Aus politischer Korrektheit haben die Politiker sich bewusst dem Islam gegenüber blind gestellt. Sie haben sich geweigert, sich über seine wahre Natur zu informieren. Sie weigern sich, anzuerkennen, dass alles im Koran drin steckt: die Erlaubnis, Juden und Christen zu töten (Sure 9:29), Nichtmuslime zu terrorisieren (8,12), junge Mädchen zu vergewaltigen (65: 4), Menschen für Sex zu versklaven (4:3), über seine wahren Ziele zu lügen (3:54), und der Befehl, gegen die Ungläubigen Krieg zu führen (9,123) sowie die ganze Welt Allah zu unterwerfen (9,33).
22.3.2016, Geert Wilders
Geert Wilders ist Mitglied des niederländischen Parlaments und Präsident der Partei der Freiheit (PVV).
 

Muslime müssen sich zum IS erklären
Die Journalistin Düzen Tekkal ist Jesidin und fordert eine Wertedebatte übers Deutschsein. … Wenn der IS den Islam in Verruf bringt, müssten auch die hier lebenden Muslime dazu Stellung beziehen. Wer sagt: “Das hat mit mir doch nichts zu tun”, dem sage ich: So wie Deutsche sich bis heute für den Holocaust erklären müssen und wollen, hast du dich als Muslim zum IS zu erklären.
……
Wir werden zwar in vielerlei Hinsicht mit dem Judentum verglichen. Aber wir haben keine Thora, keine heilige Schrift. Deswegen ist die Region mit ihren heiligen Stätten für unsere Religion so wichtig, und deswegen wird das, was der IS macht, wenn er unsere Frauen vergewaltigt und unsere heiligen Stätten zerstört, auch als Völkermord bezeichnet. Die Situation ist dramatisch. Das jesidische Volk hat keine Lebensperspektive. Es geht nicht nur um den Wiederaufbau der Stadt Sindschar (Singal), es geht um den Wiederaufbau von traumatisierten, depressiven und wütenden Menschen. Um eine Aussöhnung von Jesiden und Muslimen. Dafür müssen die Menschen, die Terrorakte begangen haben, auch gestellt werden …..
Alles von Düzen Tekkal vom 21.3.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article153527211/Deutsche-die-vor-Bussen-groelen-sind-nicht-integriert.html
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Düzen Tekkal: Deutschland ist bedroht.
Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen.
Berlin Verlag. 320 S., 16,99 €.

Jesiden sollten Deutsche nicht belehren
Frau Tekkal berichtet uns hier, dass das aktuelle das 72. Massaker von Muslimen an den Jesiden ist. Bei der ca. tausendjährigen Geschichte der Jesiden also durchschnittlich alle 14 Jahre eins. Frau Tekkal weiß also genau aus der Geschichte ihres Volkes, “wie gefährlich es ist, Menschen auf ihre Religion zu reduzieren.” Gleichzeitig befürwortet sie den Umgang der Regierung Merkel mit der Flüchtlingsproblematik, obwohl dadurch gerade zigtausende Menschen nach D kommen, die freiwillig sich selbst und andere auf die Religionszugehörigkeit zum Islam reduzieren.
Zudem bevorzugt gerade die aktuelle Politik Migranten mit einigermaßem stabilem wirtschaftlichen und gesellschaftlichem Hintergrund, da diese viel eher den teuren/schwierigen Weg nach Europa schaffen. Die wirklich Elenden und Verfolgten z.B. aus dem Kalifat, Südsudan, Burundi, …. schaffen es meist gar nicht so weit.
Dass Frau Tekkal trotz ihrer emanzipierten Ansichten, die Aussage “Frauen, die gegen ihren Willen vergewaltigt worden sind, bleiben trotzdem Jesidinnen.” als positives Signal empfindet, lässt micht schaudern. “GEGEN ihren Willen vergewaltigt”?
Als “immer schon Deutscher” benötige ich keine Belehrungen von Frau Tekkal. Sie sollte ihre Aufgabe darin sehen, ihren Landsleuten die Kultur dieses Landes zu vermitteln und deren Integration einzufordern.
21.3.2016, D.Times

Schuld ist immer etwas Persönliches, Individuelles
Wenn Sie (Düzen Tekkal) einem ganzen Volk eine pauschale Schuld andichten wollen, dann betreiben Sie genau die Art von Verallgemeinerung, die zu den meisten historischen Gruppendiskriminierungen und Völkermorden geführt hat! Um diese Art des Denkens zur Veranschaulichung noch einmal weiterzuspinnen:
Ist jemand, der einen ausländischen Elternteil hat, Ihrer Meinung nach nur halb so schuldig wie jemand, der zwei deutsche Eltern hat?
Ist jemand, der selbst im Konzentrationslager gesessen hat, z. B. weil er Kommunist war, weniger schuldig als jemand, der das nicht war?
Und ist ein eingebürgerter Ausländer ohne deutsche Vorfahren oder ein Auslandsdeutscher z. B. aus Namibia, der mit dem Dritten Reich nichts zu tun hat, weniger schuldig als ein “Deutsch-Deutscher”? Diese Art zu denken hat einen Namen: Rassismus!
21.3.2016, U.B.

Wenn Personen, die ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen (z.B. Demo gegen weitere Zuwanderung) in Deutschland nicht integriert sein sollen, so vermute ich, hat hier jemand die Grenzen des Grundgesetzes nicht verstanden. Entgegen der Meinung vieler Kommentatoren und Politiker toleriert das Grundgesetz auch unbeliebte, radikale und Minderheitenmeinungen und schützt deren Äußerung. Nur weil jemand eine Meinung vertritt, die einem nicht passt oder der Mehrheitsmeinung widerspricht, kann derjenige in einer pluralistischen Gesellschaft nicht als nicht integriert bezeichnet werden. Das ist der Sinn von Meinungsfreiheit.
Auch der Hinweis Personen dürften nicht auf ihre Religion reduziert werden, wird angesichts des Interviews mit Düzen Tekkal zur Makulatur, stellt sie doch durchgehend ihre Sicht der Dinge als Jesidin dar und stellt damit ihre Religion klar in Vordergrund vor allem anderen. Und ebenso werden Asylbewerber, die in ihrem Verhalten und ihren Ansprüchen klar durch ihre Religion und Kultur geprägt sind, eher als Muslime wahrgenommen.
Ein Teil dieser Sichtweise der Jesiden ist die Forderung nach einer autonomen Selbstverwaltung der Jesiden. So positiv dies für diese Volksgruppe wäre, so würde die konsequente Fortsetzung dieser Logik im gesamten Nahen und Mittleren Osten doch zu einer Kleinstaaterei und Balkanisierung der Verhältnisse führen, die Dutzende in sich nicht überlebensfähige Verwaltungsgebiete hervorbringen könnte.
21.3.2016

Wir schaffen das nicht
Aus meinen persönlichen Erfahrungen mit muslimischen Mitmenschen in Beruf wie im Privaten bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich diese Zuwanderung nicht möchte. Ich empfinde sie gar als negativ. Erst recht möchte ich keine arabischen Muslime, gleich ob Sunnite oder Schiite. Wobei ich dann letztere Gruppe noch eindeutig bevorzuge. Sicher alles pauschalisiert – es sind schlichtweg meine persönlichen Erfahrungen. Ich gehe sogar soweit, dass hier wirklich jeder willkommen ist, nur nicht Menschen mit islamischen Glauben. Und genau diese Diskussion müssten wir hier eigentlich schon lange führen. Es gibt nur ein “wir schaffen das” oder “wir schaffen das nicht”. Die Mehrheit will es gar nicht schaffen. Der Bürger wird nur nicht mehr gefragt.
21.3.2016, Pavel Hristov
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Religion ist Privatsache
Permanent wird die religiöse Orientierung quasi als Hauptmerkmal der Menschen herangezogen. Ich finde das extrem rückständig. Glaube ist lediglich eine Kopfsache. Für mich als Atheisten gibt es grundsätzlich keinen Unterschied zwischen den Menschen. Genauso, wie ich als Moslem geboren sein könnte, könnte auch ein Osama bin Laden Atheist sein, je nach dem, wo aufgewachsen. Es ist lächerlich und absolut nicht passend im 21. Jahrhundert und mit solchen Flüchtlingsproblemen auf der Religion herumzureiten. Jedem, der in dieses Land einwandert, sollte klar sein, dass Religion zweitrangig ist nach den gesellschaftlichen Normen und Gesetzen.
21.3.2016, Realist

Deutscher in Anatolien?
Interessant ist, daß die Interviewte
(a) der Schicksal der Jesiden mit dem Juden vergleicht und
(b) das historische Gewissen Deutschlands erwähnt. Diese vollkommen neue Argumentationsweise stellt den Autochthonen in die Schämecke, stellt ihn still und öffnet sein Portemonnaie. Zum Glück erkennt niemand die Perfidie dieser Rhetorik. Sollte der vermeintliche Zahlmichel da eines Tages hintersteigen, wird das mit der weltoffenbunten Integration nicht einfacher. Übrigens: Als Deutscher in Anatolien bleibt man zeitlebens Deutscher. Da ist auch noch sehr viel zu leisten bis zur vollkommen gelungenen Integration, die böse Zungen auch schon Assimilation geißeln. Ich glaube, dieses Bonmot stammt von Herrn Erdogan.
21.3.2016, Berthold

 

 

 

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IS exportiert weniger Terror zu uns als umgekehrt
Der IS rekrutiert geschätzt 31 000 Ausländer aus 86 Staaten, über 5000 davon sind in Europa geboren und aufgewachsen. Das heißt, wir exportieren mehr Terror, als wir importieren. Viele Islamisten kehren radikalisiert zurück. Auch tun wir zu wenig, die Finanzierung des IS zu unterbinden. Dafür müssten wir uns mit Mächten anlegen, mit denen wir gute Geschäfte machen. ….
Alles von Thomas Hauser vom 31.12.2015 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/wird-krieg-wieder-mittel-zum-zweck

Deutsche Flüchtlings- wie Europapolitik: Radikal, also undemokratisch
Und nochmals wird uns ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn die fehlende Identifizierung mit unseren westlichen Gesellschaften und damit die mangelnde Überzeugungskraft von Demokratie und Freiheit für die Radikalisierung herhalten muss. Wer zu Extremismus neigt, ist das Gegenteil eines guten Demokraten. Demokratie und Freiheit leben von Kompromissen und gemäßigten Entscheidungen. Alles andere schränkt die Rechte einzelner zu sehr ein, oder findet keine Mehrheiten. Ein Radikaler ist aber von seinen eigenen Ideen dermaßen überzeugt, dass er zum Kompromiss unfähig ist. Das sieht man nicht nur bei Terroristen, sondern auch bei allen anderen Problemen, die in dem Kommentar angesprochen werden. So ist die Flüchtlingspolitik die Abwesenheit von Maß und Mitte, und damit Radikalismus pur.
Auch die gescheiterte Europapolitik hat mit der radikalen Idee der Vereinigten Staaten von Europa zu tun, die auch Hauser über den Umweg Kant beschwört. Beide Probleme sind verursacht von wem wohl? Von uns Deutschen. Denn wir sind in unserem Wesen kein Volk des Ausgleichs und der Realitätsliebe. Wir sind Romantiker, Idealisten oder Tagträumer, die ihre eigenen Ideen über alles andere stellen. Wir sind die gleichen Radikalen wie diese Terroristen. Wir unterscheiden uns von ihnen durch andere Ideen und dadurch, dass wir sie derzeit nicht so gewalttätig durchzusetzen versuchen. Das war schon anders.
Freiheit und Demokratie ist uns wesensfremd. Deshalb haben wir immer besondere Mühe, wenn wir anderen Freiheit gewähren und ihre demokratischen Rechte achten sollen. Am deutschen Wesen soll noch immer die Welt genesen.
Halten wir daher das richtige Maß, bei Flüchtlingen, europäischer Einigung und auch beim Krieg. Dann werden wir feststellen, dass man Wohltäter auch sein kann, wenn man nicht die ganze Welt aufnimmt, dass Europa auch funktioniert, wenn die Nationalstaaten den Kern ihrer Souveränität wie Grenzen, Einwanderung oder Finanzen weiterhin selbst bestimmen dürfen und dass Krieg in seltenen Fällen notwendig ist, um Gruppierungen auszulöschen, die sich jedem Kompromiss verschließen. Meistens ist das aber nicht der Fall.
1.1.2016, Ranier Brombach

 

Wenn viele Islamisten aus dem Krieg radikalisiert zurückkehren, waren sie dann etwa nicht radikal, als sie in den Krieg zogen? Ist diese Aussage nicht ein wenig überzeugender Versuch, uns eine Mitschuld an diesen Terroristen unterzuschieben, die wir in Wahrheit gar nicht haben. Übrigens auch dann nicht, wenn wir den IS deshalb bombardieren, weil er nämlich so radikal und zu Kompromissen unfähig ist. Krieg ist die ultimative Unfähigkeit zum Kompromiss.

 

IS – die vierte Vertreibung der Christen aus Nahost
Im 21. Jahrhundert sind von der einst christlichen Prägung Syriens, des Irak, der Türkei und des Libanon teils nur noch verschwindende Minderheiten übrig; über die historische Mitverantwortung daran wird der Westen noch lange nachzudenken haben. Vor allem die Kolonialmächte Großbritannien und Frankreich, die nach dem Ersten Weltkrieg den Nahen Osten unter sich aufteilten, haben dabei keineswegs glücklich agiert. Sunnitische Terroristen des Islamischen Staates (IS) reiten derzeit die vierte – und vielleicht tödliche – Attacke gegen die Christen des Nahen Ostens. Saudi-Arabien, einer der Hauptsponsoren des Islamismus, leitet seit Dienstag gar eine internationale muslimische Allianz gegen den IS. Der Bock als Gärtner – in historischer Perspektive eine interessante Variante des Vierten Kreuzzugs. …. Alles vom 17.12.2015 bitte lesen auf
http://www.welt.de/geschichte/article150064938/Vier-Mal-wurden-die-Christen-aus-Nahost-vertrieben.html

 

Deutschlands Luftkrieg gegen den IS in Syrien – der falsche Krieg
“Den islamistischen Terror besiegen, das kann der Weste nicht in Syrien oder im Irak. Im gegenteil, bisher galt die umgekehrte Logik: je stärker der Westen militärisch intervenierte,desto mehr breitete sich der Terror aus, desto brutler und radkalEr wurde er. der Terror verschwand nicht, nachdem die Taliban in Afghanistan gestürzt waren, und er wird nicht verschwinden, wenn der Krieg in Syrien beendet ist.
Wir müssen ihn bei uns bekämpfen, in den Banlieues, in Paris, Hamburg, Dinslaken, Molenbeek – mit der Härte des Gesetzes und mit Integration” …..
Alles von Christiane Hoffmann zu “Der falsche Krieg – Deutschland läßt sich aus falsch verstandener Solidarität in den Kampf um Syrien hineinziehen” vom 5.12.2015 lesen in DER SPIEGEL, 50/2015, Seite 6

 

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