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Blick nach Westen über die Blaue Brücke (Wiwili-Brücke) zu FR-Stühlinger am 6.11.2012

 

 

Entchristlichung Europas – Kirchen raus aus der Schmollecke
Die Entchristlichung Europas schreitet voran. Wollen die Kirchen das stoppen, müssen sie aufhören zu jammern ….
Die Kirchen müssen raus aus der Schmollecke! Sie sollten auf die Kirchenmitgliedszahlen pfeifen und selbstbewusst erklären: Das Christentum gehört zur Freiheits- und Aufklärungstradition Europas. Seine Modernität ist keine Schwäche, sondern macht es pluralitäts- und demokratiefähig. Gerade hier, im skeptischen Europa, in den Kirchen Hans Küngs und Eugen Drewermanns, Karl Barths und Rudolf Bultmanns, kann man lernen, wie Frieden der Religionen geht. Wie man zusammenleben kann, obwohl man nicht dasselbe glaubt. Die schrillen, populären Christengemeinden Afrikas, Asiens oder Amerikas wissen das eben nicht besser. Da ist das “Abendland” immer noch Avantgarde. ….
Alles zu “Wer vermisst Gott?” von Evelyn Finger vom 23.5.2016 bitte lesen auf http://www.zeit.de/2016/23/katholikentag-sachsen-pegida-kirche-glaube-religion

 

Muslime dransalieren Christen in Flüchtlingsheimen
Mehrere Menschenrechtsorganisationen (darunter “Open Doors”) haben anhaltende Gewalt gegen Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in deutschen Flüchtlingsunterkünften beklagt. Markus Rode von „Open Doors“, einem internationalen Hilfswerk für verfolgte Christen, sprach am Montag bei der Vorstellung einer Erhebung von einem Klima der „Angst und Panik“. … Der evangelische Berliner Pfarrer Gottfried Martens, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, äußerte sich „fassungslos, dass man weiter am Paradigma des Einzelfalles festhält“. Nach Einschätzung von Volker Baumann von der Aktion für verfolgte Christen und Notleidende (AVC) werden in Deutschland bis zu 40.000 Flüchtlinge aufgrund ihrer religiösen Überzeugung drangsaliert. Der syrische Flüchtling Fadi S. äußerte sich bei der Pressekonferenz „schockiert“, dass er vor muslimischen Fundamentalisten geflohen sei und nun im Flüchtlingsheim wieder auf sie treffe. … Alles vom 9.5.2016 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/christliche-fluechtlinge-bis-zu-40-000-nicht-muslime-im-fluechtlingsheim-drangsaliert-14223089.html
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Größe Gottes (Islam) versus Größe des einzelnen Menschen (Christentum)
„Der Mohammedaner hasst und verbannt alles Konkrete; Gott ist der absolut Eine, wogegen der Mensch keinen Zweck, keine Partikularität, keine Eigentümlichkeit für sich behält. […] daher ist die mohammedanische Religion wesentlich fanatisch. (G. F. W. Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Religion). Wie Hegel hier darlegt, ist das problematische am Islam vorrangig nicht die offensichtlich zur Gewalt aufrufenden Suren, sondern gerade das Schöne und Friedliche. Denn die All-Einheit Gottes ist einerseits für den Gläubigen etwas sehr Schönes und erhabenes, eine Quelle innerer, fast meditativer, Ruhe – aber eben auch die Basis für ein Welt- und Menschenbild bei dem der Mensch in der absoluten Größe Gottes aufgeht. Wer sich auf dieses Menschenbild einlässt, verliert das Gefühl für den Eigenwert des Menschen, seine Freiheit Eigenverantwortlichkeit. Wenn, auf dieser Basis, ein vermeintlich göttlich legitimierter Tötungsbefehl dazukommt, dann ist die gefährliche Mischung komplett.
22.4.2016, Donald Pelayo, CO
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Eigenwert und -verantwortlichkeit des Menschen
Vielen Dank, lieber Herr Pelayo, daß Sie die Ansicht Hegels zum Islam hier zitiert haben. Daraus geht hervor, wie stark der Unterschied zum Christentum ist, worauf ich ja auch immer hinweise. Während alle Gläubigen im Islam wie Staubkörner in der absoluten Größe Gottes aufgehen, steht im Christentum der e i n z e l n e Mensch p e r s ö n l i c h seinem Gott gegenüber: wie ein Kind seinem Vater. N ä h e und verzeihende L i e b e Gottes zum individuellen Menschen bilden das Zentrum des christlichen Glaubens, nicht Gottes Herrschaftsanspruch über die Welt.
Mir ist schleierhaft, wie die offiziellen Vertreter des Christentums (Bischöfe) sich mit muslimischen Imamen derart gemein machen (geradezu anbiedern) können, wie sie es – ob evangelisch oder katholisch – immer öfter tun.
23.4.2016, Christa Wallau

 

Christen sind die am schlimmsten verfolgte Gruppe auf der Welt
Dabei werden derzeit weltweit unfassbare 100 Millionen Christen von akuter Verfolgung bedroht. Christen sind die am schlimmsten verfolgte Gruppe auf der Welt überhaupt. Der Ex-Beauftragte für Religionsfreiheit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Massimo Introvigne, geht davon aus, dass weltweit alle fünf Minuten ein Christ wegen seines Glaubens stirbt. Das systematische Massenmorden an Christen durch den IS ist ein offensichtlicher Genozid. Genauso stuft es nun auch das US-Außenministeriums ein. Es gehe um die systematische Auslöschung des Christentums. Die Verwendung des Begriffes „Genozid“, der im internationalen Recht eine präzise juristische Bedeutung hat, sollte Europa wach rütteln. Die gefolterten und geschundenen, die hingerichteten und vergewaltigten, die massenermordeten Christen sind ein Fanal unserer Zeit. Bei diesem Völkermord einfach wegsehen wäre nicht bloß eine Bankrotterklärung Europas vor der eigenen Moral und Geschichte. Es wäre auch ein Stück Kapitulation. …. Alles vom 4.4.2016 bitte lesen auf

http://www.achgut.com/artikel/christenverfolgung_ist_voelkermord

 

Ist Deutschland ein Land von Protestanten und Katholiken?
Nach einer Studie der EKD (33% konfessionslos, 30% katholisch, 29% evangelisch, 5% Muslime, 1,9% andere Kirchen) ist Deutschland ein sehr christliches Land.
Nach einer Umfrage von Allensbach bezeichnen sich 57% der Bevölkerung als “nichtreligiös” (bei Katholiken sind es 64%, bei Protestanten 53%). Diese Studie zeigt also genau das Gegenteil von der erstgenannten Studie.

Eine interessante Statistik von der Evangelischen Kirche selbst, belegt, wie gering die Beteiligung an den Gottesdiensten ist. An Gottesdiensten nehmen durchschnittlich nur rund 3,6% der Mitglieder teil, am niedrigsten ist der Gottesdienstbesuch in Norddeutschland, wo nur 2,2% der Mitglieder an Gottesdiensten teilnehmen. Ähnlich sieht es bei der Katholischen Kirche aus, dort besuchen von 24,5 Millionen Mitgliedern gerade einmal 3,0 Millionen regelmäßig die Gottesdienste, das sind immerhin 12,25%. Oder anders ausgedrückt: Rund 3,7% der Bevölkerung besucht katholische Gottesdienste und rund 1% der Bevölkerung evangelische Gottesdienste. Das ist wenig. Man muss also Annehmen, dass ein Großteil der Bevölkerung wenn überhaupt, dann nur zu besonderen Veranstaltungen wie Konfirmationen, zu Ostern oder Weihnachten in die Kirche geht.

Beide Kirchen nehmen für sich in Anspruch, dass sie 59% der Bevölkerung vertreten, obwohl es insgesamt nur 4,9% wirklich aktive Gläubige gibt, die den Sonntagsgottesdienst besuchen. Der Rest ist einfach so Mitglied – warum auch immer. Aber aus welchem Grunde ist man Kirchenmitglied, wenn man sich nicht mit der Institution identifiziert? Das ist im Prinzip so, als wäre man ADAC-Mitglied ohne ein Auto zu haben.
Es lässt sich also feststellen, dass die Rolle der Kirchen in unserer Gesellschaft oftmals übertrieben wird. Gläubig aktive Kirchenmitglieder sind eher die Ausnahme als die Regel, man könnte fast von einer Randerscheinung sprechen.

Atheismus bezeichnet den fehlenden Glauben an Gott und Agnostizismus den Mangel an Wissen, ob es Gott gibt. Die meisten Atheisten werden auch Agnostiker sein, denn die Existenz Gottes lässt sich weder beweisen noch widerlegen. Eigentlich sind alle Menschen, gläubig oder nicht, Agnostiker, da niemand sicher wissen kann, dass es Gott gibt. Wie Thomas von Aquin, der große Zweifler. Also könnte man auch sagen “Deutschland – ein Land von Agnostikern”?
24.3.2015

 

Kultur-Christentum und Kultur-Islam
So, wie es ein Kultur-Christentum gab, gab es auch einen Kultur-Islam. Der Vorsatz „Kultur“- heißt in knapper Form, dass die Angehörigen einer Religion sich mit dieser über verschiedene soziale und kulturelle Aspekte verbunden fühlen, ohne für sich daraus gleichzeitig den Anspruch abzuleiten, diese Religion auch praktizieren zu müssen. Daran hat sich bis heute, wenn man auf die Muslime in Deutschland insgesamt schaut, nicht viel verändert: Um die 20 Prozent von ihnen nehmen an den wöchentlichen Freitagsgebeten teil. Der Anteil der Katholiken, die die Sonntagsmesse besuchen, liegt mit 15 Prozent mit einem gewissen Abstand darunter.
Alles vom 1.12.2014 von Alexander Görlach bitte lesen auf
http://www.theeuropean.de/alexander-goerlach/9284-tuerkei-die-saat-des-rechten-islamisten-erdogan

 

Texte mit Worten als Handgepäck – wenn ich selbst keine Worte finde

Auswendiglernen ist uncool.
Dennoch ist es gut, im Leben die Worte anderer als kleines Handgepäck dabei zu haben. Diese Worte helfen mir, wenn ich selbst sprachlos bin und keine Worte finde. Als Vorschlag fünf grundlegendenTexte für den Hausgebrauch:

Vater unser – das Gebet Jesu in der Bergpredigt (Matthäus 6,9-13):
Vater unser im Himmel!
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf der Erde.
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Jesus stellte zwei Gebote aus der Tora zusammen zum Doppelgebet der Liebe (Markus 12,30-31):
Do sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben von ganzem Herzen.
Und Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Verse aus Psalm 23:
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser.
Er erquickt meine Seele …
und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück.

Der Reformator Martin Luther über die Freiheit eines Christenmenschen:
Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge
und niemand untertan.
Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge
und jedermann untertan.

Der Theologe Dietrich Bonnhoeffer – wenige Monate vor seiner Hinrichtung:
Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

.. und wenn Worte versagen, dann können auch Lieder helfen.
Für traurige Augenblicke etwa “Befiehl du deine Wege”
Und für freudige Momente “geh aus, mein Herz”

 

Christenverfolgung geht uns nichts an
Der Wunsch, der am Ende des Kalten Krieges vorgetragen wurde, dass wir nun in ein ideologiefreies Zeitalter gehen würden, war nicht mehr als ein frommer. Die Bequemlichkeit des Westens ist daher im Moment seine größte Schwäche. Wir halten uns für die Auffinder der universellen Werte wie Glaubens- und Meinungsfreiheit, aber wenn es darum geht, sie zu verteidigen, sind wir sehr selektiv. Das werfen uns viele Menschen vor, nicht nur in der sogenannten islamischen Welt, auch aus Russland ist zu vernehmen, dass man die Doppelstandards, die der Westen setzt, verstörend findet. Wir verteidigen weiter und unbeeindruckt unseren Besitzstand, die anderen sind uns egal. Die Apathie, mit der wir den Nachrichten der Christenverfolgung in der arabischen Welt begegnen, ist ein unzweideutiger Beleg dafür, dass wir selbst als Nächste untergehen: der Westen mit all seiner schalen Selbstgerechtigkeit.
Alles vom 10.8.2014 von Alexander Görlach bitte lesen auf
http://www.theeuropean.de/alexander-goerlach/8814-christenverfolgung-der-selbstgefaellige-westen

 

Christen im Irak

Christenverfolgung von drei Seiten
Nach Aussage des Chaldäisch Katholischen Erzbischofs Dr. Louis Sako von Kirkuk erfahren die Christen im Irak Anfeindungen und Verfolgungen von drei Seiten:
– Von islamischen Fundamentalisten (Gottesstaat)
– Von Terroristen, Al Khaida bzw. der Mafia (Auslöschung des Westens)
– Von politischen Gruppierungen (Macht, regionaler Einfluß)

Christen im Irak – Angst
Vor hundert Jahren war jeder vierte Iraker Christ. Heute in Zeiten von Terror und Verfolgung lebt ein großer Teil der irakischen Christen im Exil. Viele haben Zuflucht in der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak gesucht. Eine Schar Unerschrockener bleibt.
Abt Gabriele betreut vertriebene Christen im Nordirak. Joseph Yunis ist einer von ihnen. Er flüchtete mit seiner Familie aus Mosul, nachdem ihn islamistische Terroristen entführt und gegen 20.000 Dollar Lösegeld wieder freigelassen hatten. “So etwas hat es im Irak nie gegeben. Das fing erst nach der US-Besetzung 2003 an”, sagt sein Sohn Eder.
Erzbischof Sako harrt aus im heiß umkämpften Kirkuk. In seiner Residenz – bewacht, wie eine Festung – bringt er politische und religiöse Führer an einen Tisch und setzt sich für Versöhnung ein: “Wir sollten mutig sein und bleiben. Auch, wenn wir unser Leben aufgeben – als Märtyrer.”
Carmen Eckhardt drehte die Reportage in der Ninive-Ebene, in Kirkuk und im autonomen Kurdistan. Sie begegnet irakischen Christen zwischen Angst, verzweifeltem Mut und Hoffnung auf Sicherheit und Frieden.
Sendung “Christen im Irak – Angst”, 10.11.2012, www.phoenix.de

Christen im Nordirak und Turabdin – Seite von Horst Oberkampf
„Solidaritätsgruppe Turabdin/Nordirak“
Evang. Kreditgenossenschaft, Konto Nr.: 101010107 ( BLZ 520 604 10 )
Stichworte:  Solidaritätsgruppe – Nordirak – Turabdin – Solarheizung
http://nordirak-turabdin.de/

Christen in der irakischen Verfassung nicht erwähnt
Die neue irakische „Verfassung zeige, welche Stellung den Christen im neuen Irak zugewiesen“ werden sollte, so Prof. Suermann. Die Präambel des Verfassungsentwurfes zählt die Errungenschaften der „Söhne Mesopotamiens“ auf und erwähnt auch die Leiden in der neueren Zeit, doch „weder die christliche Religion noch die ethnische Gruppe der Assyro-Chaldäer werden dort ausdrücklich erwähnt“, unterstrich Prof. Suermann. Auf besondere Artikel eingehend sagte er, dass Artikel 1 die Republik Irak als unabhängige, souveräne Nation und als demokratisch, föderal und repräsentativ deklariert. Artikel 2 nennt den Islam als offizielle Staatsreligion und die Grundquelle der Gesetzgebung. … Alles vom Juni 2012 bitte lesen auf
http://nordirak-turabdin.de/2012/08/07/zur-lage-der-christen-im-nahen-osten-augsburg-juni-2012/

 

 

 

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