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Erstes Spargelessen am 21.4.2017

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  • Hamed Abdel-Samad als Agnostiker: Ist Religion Privatsache? (10.6.2017)

 

Hamed Abdel-Samad als Agnostiker: Ist Religion Privatsache?
Der ohne Manuskript frei gehaltene Vortrag von Hamed Abdel-Samad für den Humanistischen Salon in einer katholischen Akademie am 14. Mai dauert fast eine Stunde. Ihm zuzuhören und zuzusehen ist ebenso aufschlussreich in der Sache wie beeindruckend in der Form. Hamed Abdel-Samad erklärt, warum Religion strikt privat sein muss und was passiert, ja passieren muss, wenn sie mehr wird als Privatsache.

Hier geht es zum Video >>

Alles von Hamed Abdel-Samad vom 10.6.2017 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/hamed-abdel-samad-zum-thema-ist-religion-privatsache/

 

Hamed Abdel -Samad sollte im Bundestag reden
Hamed Abdel -Samad hält diese Rede vor einem kleinen, überschaubaren Publikum. Er sollte diese aufrüttelnde Rede einmal im Bundestag halten, der Papst durfte dort ja auch schon reden.
Sein entscheidender Satz für mich:
Europa wäre nicht Europa geworden ohne Religionskritik und Aufklärung.

Dieses Europa wird jedoch gerade in Berlin verraten und verkauft und keiner will es merken.
10.6.2017, Illusionslos, TO

 

 

Hamed Abdel-Samad – Ein Plädoyer für den Agnostizismus

Agnostizismus kommt in der Diskussion leider nicht vor und wird fälschlicher Weise sehr oft unter dem Begriff “Atheismus” subsumiert.  Auch Jesus hat in der Bergpredigt wohl mit “Heiden” unterschiedslos Andersgläubige, Atheisten und Agnostiker bezeichnet bzw. diffamiert.).
Grundsätzlich müssen hier 4 Gruppen unterschieden werden:

1. Religiöse Menschen / Mitglieder einer Religionsgemeinschaft:
Hier gibt es die unterschiedlichsten Religionen und unzählige (aktuell mindestens 2000) Religionsgemeinschaften. Diverse dieser Religionen haben sich im Laufe der Zeit wieder aufgelöst (keiner glaubt heute mehr an Zeus und die griechischen Götter)

2. Religiöse Menschen / ohne Mitgliedschaft
Glaube an eine „höhere Macht“ bzw. „höhere Kraft“

3. Atheisten
„Es gibt keinen Gott / Götter“

4. Agnostiker
„Ob es Götter gibt oder nicht kann ich nicht wissen“

Plausibilität:
Wenn die Wahrheit unteilbar ist, so konkurrieren momentan also 2000 Religionen, die sich untereinander widersprechen, um die Wahrheit.
Es gibt hier also logisch nur die Möglichkeit, dass keine der Religionen recht hat oder eine der 2.000 Religionen richtig liegt.
Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass der Islam oder das Christentum die „richtige“ Religion darstellt, ist also verschwindend gering.
Auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Atheisten recht haben ist keinesfalls höher einzuschätzen

Religionen – ewige Wahrheiten und ein allwissender Religionsstifter:
Ein Kardinalfehler aller Religionen ist, dass sie sich auf einen allwissenden Religionsgründer und „ewige Wahrheiten“ berufen.
In einer nicht starren, sondern evolutionären Welt kann es aber keine „ewigen Wahrheiten“ geben.
Die „ewige Wahrheit“ „wachset und mehret Euch“ hatte vor 2.000 Jahren ihre Berechtigung. Heute, im Angesicht einer Bevölkerungsexplosion, ist diese “ewige Wahrheit” verheerend.

Transzendenz:
Hauptmerkmal der Religionen sind Aussagen zur Transzendenz, also zu den „ersten und letzten Dingen“ und zu dem „wo komme ich her – wo gehe ich hin“.
Auch hier haben die Religionen heute wenig zu bieten, außer man glaubt z.B. daran, dass im Himmel 72 Jungfrauen auf einen warten.

Werte / Gebote:
Ein weiteres Merkmal der Religionen sind Regeln, die den Zusammenhalt menschlicher Gemeinschaften ermöglichen sollen.
Diese Regeln (10 Gebote) hatten früher sicher ihre Berechtigung, sind heute aber wesentlich besser und genauer durch unsere weltlichen Gesetze, die auf den Menschenrechten und Humanismus basieren, geregelt.
Beispielsweise ist das Gebot „du sollst nicht töten“ durch unsere Gesetze wesentlich besser geregelt, da hier zwischen Mord, Totschlag, Totschlag im Affekt, Körperverletzung mit Todesfolge unterschieden wird.

Moral:
Keine der genannten Gruppen hat per se einen Anspruch auf moralische Höherwertigkeit.
Agnostiker und Atheisten sind keinesfalls moralisch minderwertiger. Sie werden nicht deshalb zum Massenmörder, nur weil Sie sich nicht auf die 10 Gebote Moses, die Bibel oder den Koran berufen.

Fazit:
Religionsanhänger und Atheisten sind sich durchaus ähnlich, da sich beide anmaßen, über die potentiellen Götter etwas zu wissen.
Dem gegenüber ist der Agnostizismus die bescheidendste und toleranteste Form im Umgang mit potentiellen Göttern.
10.6.2017, ZurückZurVernunft, TO

 

Abdel-Samad als Integrationsminister!
So jemand wie Abdel-Samad bräuchten wir als Integrationsminister in Deutschland. Keine Frau Özogus, die keine spezifisch deutsche Kultur mehr zu erkennen vermag und Ausländern, die nicht aus der EU kommen, das Wahlrecht in Deutschland geben möchte (Türkei z.B.)
Statt zu erkennen, welche Gefahr für unser friedliches Zusammenleben
vom politischen Islam ausgeht, befasst sich die Politik mit der nationalsozialistischen Geschichte Deutschlands und vermutet allerorts deutsche Gefährder.
Ob es Merkel ist, die in Afrika von der Schuld der Deutschen redet oder Katrin Göring-Eckardt und andere, die alle auf einen Auge blind sind.
Ob Gysi (mit den Deutschen sterben die Nazis aus!) oder Käßmann (wer deutsche Vorfahren hat, ist ein Nazi!), die Politik ist antideutsch und man tut alles dafür, auch in den Leitmedien, dass sich diese Einstellung als neue Ideologie festigt. Dem Salafismus, der, laut Abdel-Samad, in Deutschland praktiziert wird, steht man allerdings ratlos gegenüber.
10.6.2017, Bernd , TO

 

 

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