Regionale Produkte Kirchzarten

Veranstaltung „Regionale Produkte – regionale Sparkasse“ bietet viele Infos: Am Donnerstag, dem 10.9.2015 stehen in Kirchzarten von 14:30 Uhr bis 17 Uhr regionale Produkte von Bauernhöfen im Mittelpunkt. Uwe Miedtke vom Markenhof in Burg am Wald kommt mit Apfelsaft, Dorothea Mayer vom Jungbauernhof in Dietenbach bringt Frisch-Käse mit und Rainer Bank vom Kirchzartener Thaddäushof bietet frisches Obst und Gemüse an.

Alljährlich stellt die Sparkasse Hochschwarzwald in ihrer Kirchzartener Filiale ihren Bezug zur Region in den Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung. Ihren Anspruch „Wir sind regional“ will sie damit besonders unterstreichen. Am Donnerstag, dem 10. September 2015 stehen von 14:30 Uhr bis 17 Uhr regionale Produkte im Mittelpunkt. Uwe Miedtke vom Markenhof in Burg am Wald kommt mit Apfelsaft, Dorothea Mayer vom Jungbauernhof in Dietenbach bringt Frisch-Käse mit und Rainer Bank vom Kirchzartener Thaddäushof bietet frisches Obst und Gemüse an. Selbstverständlich stehen die heimatverbundenen Anbieter für Informationen über ihre Höfe und Produktionsstätten zur Verfügung. Um 16 Uhr umrahmt die Trachtengruppe Kirchzarten mit einer kleinen Tanzaufführung und Kuhglockenspiel die Veranstaltung musikalisch.

Die Sparkasse Hochschwarzwald möchte mit ihrer Regionalitäts-Veranstaltung auch zum Nachdenken anregen. Warum sollte man bei Direktvermarktern einkaufen? Dafür gäbe es viele gute Gründe und Argumente. Eines ist der Umweltschutz. Müssen es wirklich immer Äpfel aus Südamerika, Trauben aus Indien, Lammfleisch aus Neuseeland sein? All dies sei ein ökologischer Irrsinn. Der Transport dieser Waren belaste die Umwelt in einer nicht vertretbaren Weise. Je kürzer der Transportweg der Ware ist, desto umweltschonender ist das Produkt. Und auch Qualität und Kontrolle sprechen für den Direkteinkauf vor Ort. „Obst aus dem Supermarkt, abgepacktes Fleisch aus der Tiefkühltruhe, anonymes Essen. Wissen Sie wirklich, was Sie essen?“, fragen die Sparkassen-Experten. Beim Kauf bei einem Direktvermarkter könne man direkt sehen, wo das Essen herkomme.

Zum Argument, der Preis beim Direktvermarkter sei zu hoch, meint die Sparkasse: „Klar ist, dass Produkte, die nicht aus industrieller Massenfertigung stammen, immer einen höheren Preis haben. Aber Qualität hat eben seinen Preis. Und überraschenderweise ist dieser bei Direktvermarktern oft auch nicht höher als vergleichbare Angebote aus einem qualitativ guten Supermarkt.“ Sinnvoll sei beim Einkaufen eine gute Mischung der Erzeugerquellen. Das beim Direktvermarkter ausgegebene Geld, die Wertschöpfung, bleibe in der Region: „Das ist regionale Wirtschaftsförderung!

Diese drei Betriebe präsentieren sich am 10. September in der Sparkasse:
Der Thaddäushof vertritt den Slogan: „Ernten was wir sähen.“ Im Hofladen, der drei Vormittage und einen Nachmittag in der Woche geöffnet hat, stehen verschiedenste Produkte vom Hof zum Kauf, z.B. frisches Bauernbrot, Bioland-Eier, Obst und Gemüse je nach Saison. „Unser Getreide und Gemüse wird ohne Gentechnik von uns angebaut und auch die Wiesen, auf denen unsere Kühe von März bis November grasen, sind gentechnikfrei“, ist Rainer Bank froh. Die frische Bio-Weidemilch ist im Hofladen an einer „Milchtankstelle rund um die Uhr zu bekommen. Wer die tägliche Arbeit auf dem Hof einmal kennenlernen möchte, kann einen Termin zur Hofbesichtigung vereinbaren.

Auch der Jungbauernhof in Dietenbach betreibt einen Selbstbedienungs-Hofladen. Hier können die Kunden ihre Biomilch direkt vom Hof kaufen, gerne im eigenen Behälter. Außerdem bietet Dorothea Mayer noch Frischkäse, Naturjoghurt, eigene Wurstwaren und Bio-Apfelsaft von Äpfeln aus den Streuobstbeständen sowie verschiedene Obstbrände an.

Uwe Mietke vom Markenhof in Burg am Wald weiß über den Obstbau im Jahr 2015 berichten: „Nach einem sehr milden Winter hatten wir ein durchaus normales Frühjahr. Ab Mitte Juni war es bis heute außergewöhnlich heiß und trocken. Bei einigen Apfelsorten führte die hohe Sonneneinstrahlung zum Teil zu Sonnenbrand an den Früchten. Im Juli und August wurden unsere Obstbäume mit Tröpfchenbewässerung sparsam mit Wasser versorgt. Dies war sehr kostspielig, aber nur so konnten wir den Obstertrag sichern. Deshalb können wir jetzt wohlschmeckende Mirabellen, Zwetschgen, Williamsbirnen und Frühäpfel ernten. Die vielen Sonnenstunden führten dabei zu einem hervorragenden Geschmack der Früchte.“

3.9.2015, Gerhard Lück, www.dreisamtaeler.de 

Dieser Beitrag wurde unter Bauernhof, Genossenschaften, Markt abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort