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Dreisam-Fahrradweg zwischen Freiburg und Ebnet am 4.11.2010 – Blick zur Kartaus

 

 

Radler sind in 57% Unfallverursacher
In 57 Prozent der Fälle war im Jahr 2016 der Radfahrer der Haupt-Unfallverursacher. 102 Beteiligte erlitten Verletzungen, im Jahr zuvor waren es 60 gewesen. 27 Radfahrer wurden so schwer verletzt, dass ein stationärer Krankenhausaufenthalt nötig war. ….
Alles vom 13.4.2017 auf
http://www.badische-zeitung.de/mehr-als-die-haelfte-der-radunfaelle-in-loerrach-wird-von-radlern-verursacht

Kennzeichnungs- und Versicherungspflicht für Radler halte ich schon seit Langem für dringend geboten. Beides nicht ans Fahrzeug gebunden, sondern an die Person: Wer aufs Fahrrad steigt, muss ein gut lesbares Nummernleibchen tragen, und mit diesem Kleidungsstück ist die Haftpflichtversicherung verbunden.
Aniela Schneider, BO
Auch für Radfahrer gilt die StVO und der Bußgeldkatalog. Wenn ein Radfahrer bei Rot über eine Ampel fährt, kann er seinen Autoführerschein für 4 Wochen abgeben. Habe dies selbst schon in Freiburg beobchtet und danach auch mit den Polizeibeamten gesprochen. Aber ich stimme Ihnen vollkommen zu – Kennzeichnungs- und Versicherungspflicht wären absolut notwendig
14.4.2017, Rainer Degel, BO

 

Chaotische Radfahrer wie in keiner anderen europäischen Stadt
Letzte Woche kam ich mit dem Auto aus Luxemburg nach Freiburg. Schon bei früheren Besuchen waren mir die zahlreichen Radfahrer aufgefallen, ein zunächst positiver Eindruck.  Dieses Mal musste ich allerdings auch öfter in der Dunkelheit fahren und war entsetzt. Viele – nicht nur einzelne – Radfahrer fahren ohne Licht. Zum Teil haben sie gar keines, oder es ist ausgeschaltet, warum auch immer. Die Krönung war eine junge Mutter mit Kleinkind auf dem Gepäckträger, die trotz Dunkelheit unbeleuchtet fuhr, absolut verantwortungslos. Aber auch rote Ampeln werden von einigen Fahrradfahrern anscheinend als Empfehlung interpretiert, anders ist deren Missachtung wohl nicht zu erklären.  Autofahrer sind in Freiburg aufs Höchste gefordert, da man ständig mit rücksichtslos fahrenden Radlern rechnen muss. Passiert aber etwas, dann ist zunächst der Autofahrer unter Generalverdacht. Woran liegt dieser chaotische Zustand, den ich bisher in keiner europäischen Stadt so ausgeprägt angetroffen habe? Am Grün dominierten Gemeinderat, wie mir von Einheimischen zugeflüstert wurde? Heilige Kühe, die nicht geschlachtet werden dürfen? Hier müsste deutlich strenger kontrolliert und gegebenenfalls geahndet werden; reine Appelle sind fruchtlos. Sonst überträgt sich der gesetz- und regellose Zustand bald auch auf andere Verkehrsteilnehmer. Besucher von Freiburg, ob Geschäftsleute oder Touristen, würden sich freuen, irgendwann eine fahrradreiche Stadt vorzufinden, deren radelnde Bewohner sich weitgehend regelgerecht verhalten, und den nötigen Respekt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern zeigen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
27.10.2014, Joachim Hoeke, Niederanven, Luxemburg

 

Radfahrerinnen stoßen zusammen – Unfallflucht
Direkt vor dem Freiburger Hauptbahnhof stießen am Montag, gegen 15.45 Uhr, zwei Radfahrerinnen zusammen, wobei eine von ihnen leicht verletzt wurde. Die andere beging Unfallflucht. Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 40-Jährige mit ihrem Fahrrad korrekt auf dem westlichen Radweg der Bismarckallee in Richtung Süden. In einer Verschwenkung nach dem Haupteingang zum Hauptbahnhof kam ihr eine andere Radfahrerin entgegen. Es kam zum Zusammenstoß und die 40-Jährige stürzte und wurde dabei verletzt. Nach einem kurzen Wortwechsel entfernte sich die andere Radfahrerin mit ihrem Rad, ohne sich um die Verletzte zu kümmern. Die Polizei sucht unter Tel. 0761/882-4371 Zeugen.
9.10.2013

 

 

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