Flugplatz

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Blick nach Nordwesten zu Wolfsbuck (links) und Freiburger Flugplatz am 7.5.2013

 

Flugplatz Freiburg

Der Flugplatz Freiburg ist als “Verkehrslandeplatz” zugelassen für Motorflugzeuge, Motorsegler, Hubschrauber, Segelflugzeuge, Freiballons, Fallschirmspringen und mit Einschränkungen für Ultraleichtflugzeuge. Er ist Stützpunkt des Rettungshubschraubers “Christoph 54″ der Deutschen Rettungsflugwacht.

Vom Wolfsbuck zwischen Mooswald und Flugplatz hat man einen schönen Blick nach Osten – über den Flugplatz zu Freiburg und zu den Schwarzwaldbergen.

www.flugplatz-freiburg.de
www.city-flugplatz-freiburg.de
www.airport-freiburg.de

Bernhard Schnekenburger, Kommunikator am Tower Flugplatz Freiburg
mail@befluegelt.de , www.befluegelt.de , Tel 0173/2309018
www.deutsche-experimentalflug-freiburg.de

 

                    
(1) Schafherde 1.5.2013                           (2) Blick nach Osten                                 (3) Blick nach Osten – Schafe

                  
(4) Flugplatz und Wolfsbuck                   (5) Links Stadion, rechts Flugplatz        (6) Stadiongelände

                   
(7) Blick ostwärts über Flugplatz            (8) Flugplatz-Verwaltung                          (9) Südwärts zum Mooswald

                   
(10)

                   
(13) Neue Messe und Uni rechts           (14) Nordwärts zur Neuen Messe        (15) Flugplatz

 

(9) – (14) Blick vom Dach der Neuen Universität zum Flugplatz am 7.5.2013
(15) Tele-Blick von Herdern nach Westen zum Flugplatz am 8.5.2013

 

 
Flugplatz 1995 von Bürgerentscheid oder Politikern gerettet?

Vom Bürger einst gerettet.
Dass es den Freiburger Flugplatz überhaupt noch gibt, ist Ausdruck des erklärten Bürgerwillens. 1995 stoppte ein Bürgerentscheid die Pläne, den Platz zu schließen und das Gelände zu bebauen. 71 Prozent der Freiburger forderten den Erhalt des Flugplatzes, 29 Prozent waren dagegen, bei einer Beteiligung von 38,8 Prozent der Stimmberechtigten. Die Abstimmung liegt nun zwar bereits 16 Jahre zurück, aber das Votum war eindeutig. Zum Vergleich: Es waren damals mehr Bürger in Freiburg für den Flugplatz als jetzt am vergangenen Sonntag gegen Stuttgart 21
Alles vom 29.11.2011 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/muenstereck-vom-buerger-einst-gerettet–52536794.html

Die Politiker haben den Flugplatz gerettet
Zum Kommentar “Der Flugplatz brummt – Vom Bürger einst gerettet” (BZ vom 29. November), der sich mit der Bilanz des Freiburger Flugplatzes und dem Thema Fluglärm befasste, schreibt uns ein Leser. Es waren nicht 71 Prozent der Freiburger, die 1995 im Bürgerentscheid für den Erhalt des Flugplatzes stimmten, wie Herr Röderer in der Rubrik “Münstereck” behauptete, sondern nur 71 mal 0,388 – also 27,6 Prozent der Freiburger. Es waren auch nicht, wie gleichzeitig behauptet “damals mehr Bürger in Freiburg für den Flugplatz als jetzt gegen Stuttgart 21“. Gegen Stuttgart 21 stimmten laut BZ vom 28. November 66,5 mal 0,446 – also 29,7 Prozent der Freiburger. Wenn man berücksichtigt, dass die Freiburger Bevölkerung seit 1995 um zirka 10 Prozent gewachsen ist, dann haben sogar zirka 12 Prozent mehr Freiburger gegen den Bahnhof in Stuttgart gestimmt als 1995 für den Erhalt des Flughafens in Freiburg. Da bei der Flugplatz-Abstimmung das Quorum ebenfalls nicht erreicht wurde, hatte das Ergebnis für die Entscheidung keine zwingende Bedeutung. Also haben die Politiker den Flugplatz gerettet, und nicht die Bürger.
Auch im Jahr 1988 gab es einen Bürgerentscheid – und zwar zum Bau des Konzerthauses. 55,4 Prozent der Abstimmenden (27,7 Prozent der damaligen Freiburger Bevölkerung) stimmten seinerzeit gegen das Konzerthaus. Dennoch wurde es gebaut, weil das Mindestquorum von 30 Prozent um zirka 3000 Stimmen verfehlt wurde und die Politiker entschieden – diesmal gegen die Mehrheit der Abstimmenden.
12.12.2011, Dr. Hans-Joachim Schönfeld, Freiburg

 

 

 

Hobbyflieger auf Freiburger Flugplatz stören am Wochenende

Zum Verkehrslandeplatz (“Freiburg als Ziel für fliegende Touristen”, BZ vom 5. August). Ihr Artikel zeigt deutlich, dass der Freiburger Verkehrslandeplatz noch mehr zur Spielwiese für “Hobbyflieger” wird, als er es bisher schon war. Die Lage des Verkehrslandeplatzes ist ja auch ganz toll: Man kann sogar mit dem Fahrrad, das man “umweltfreundlich” im Flugzeug mitführt, vom Flugplatz aus direkt in die Innenstadt radeln! Besonders “umweltfreundlich” ist es, wenn 21 Touristen in sieben ( ! ) Flugzeugen gemeinsam einfliegen. Nachdem die Flugplatzbefürworter mit dem Argument der “Transplantationsflüge” und einem riesigen Werbeaufwand den Ausbau des Verkehrslandeplatzes erreicht haben, wird immer deutlicher, wohin die Reise geht: Es werden immer mehr Hobbyflieger angezogen, die besonders an den Wochenenden die Ruhe der Stadtbewohner stören. Laut Fliegermagazin empfiehlt sich Freiburg als “ideales Wochenendziel” für ganz Europa. Keine Rede ist von den Menschen, die nach getaner Arbeit Anspruch auf Ruhe haben oder Kranken, die besonders ruhebedürftig sind und unter dem Fluglärm leiden. Außerdem wird auch immer klarer, dass der “Transplantationsflug” ein Vorwand war, um mehr Flugverkehr anzulocken. Lesen wir doch an anderer Stelle: “City Flugplatz Freiburg gewährt Flexibilität rund um die Uhr” (Stadtkurier, 26. Mai). Das bedeutet, dass der Verkehrslandeplatz als einziger (!) Flugplatz in Südbaden auch ohne Beschränkungen nachts angeflogen werden kann. Wer hier allerdings an den Transport von lebensrettenden Organen denkt, wird durch den Artikel eines Besseren belehrt: Was “rund um die Uhr” transportiert wird, sind Maschinenersatzteile. Dass dafür die Nachtruhe der Bürger gestört wird, spielt keine Rolle. Was soll dann das ganze Gerede von der “Green City”?
23.8.2011, Irene von Boroviczény, Renate Mai, Gertrud Räder,
Freiburger Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm

 

21-köpfige Reisgruppe aus den Niederlanden landet mit sieben Flugzeugen in Freiburg
Das “Fliegermagazin” jedenfalls empfiehlt Freiburg als ideales Wochenendziel. Die Stadt rangiert auf den Top-Plätzen mit Rothenburg ob der Tauber oder der Nordseeinsel Juist. Für viele Vereine und Veranstalter von Flugreisen für Selbstflieger im In- und Ausland sei die Stadt im Breisgau ein “Muss” im Tourenplan. Erst vor wenigen Tagen ist eine 21-köpfige Reisgruppe aus den Niederlanden auf ihrer Europatour von Lugano kommend mit sieben Flugzeugen in Freiburg gelandet.
Alles vom 5.8.2011 auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/freiburg-als-ziel-fuer-fliegende-touristen–48228326.html

 

Das Areal des Luftlandeplatzes müsste umgestaltet werden
Er ist seit Jahren ein Dauerbrenner: der Fluglärm. Unser stadtnaher Luftlandeplatz ist ja ein gern genutzter Teil der exklusiven Spaßgesellschaft der Hobbyflieger. Andere instrumentalisierte “Argumente” der Vergangenheit aus der Wirtschaft, Investoren kämen aus der Luft oder ohne den Luftlandeplatz bräche das gesundheitliche Chaos aus, sind im Kern bewusste Stimmungsmache. Am Wochenende wächst der Lärm, das ist unschön. Aber die Kritik am Fluglärm ist zweischneidig. Flugspaß macht zur Unzeit viel Krach, Urlaubsjets sind ja immer leise. Mit Blick in die Zukunft ist für Freiburg anderes wichtiger als Diskussionen um Fluglärmspaß und der K(r)ampf um und gegen Privilegien. Die Frage ist: Wo kann sich Freiburg für neue Beschäftigungen entwickeln? Die Antwort: auf dem Luftlandeplatz! Zukunft gedeiht gut im Bereich von Natur-/Ingenieurswissenschaften mit der Gründung von Firmen. Die Solarindustrie hat es in Freiburg gezeigt. Notwendig dafür sind Zentren, ortsnah für Forschung und Firmen. Diese Zukunftschance hat Freiburg wie kaum eine andere Stadt. Dazu müsste ein exklusiver Spaß hinter dem Wohl der Stadt zurücktreten, das Areal des Luftlandeplatzes umgestaltet werden. Seine Asphaltflächen würden in Gebäudeflächen für Arbeitsplätze gewandelt. Mit bepflanzten Dächern ergäbe das noch einen Zugewinn an Grün. Wenn über eine Nutzung dieser Entwicklungsfläche nachgedacht werden kann: die notwendige Suche für einen Standort des SC-Stadions sollte in die Planung mit einbezogen werden. Ort und Anbindung sind wohl geeignet. Zusätzlich wäre ein Konzept eines stadtnahen, mit öffentlichem Nahverkehr erreichbaren Naherholungsgebietes verlockend.  Vielleicht lassen sich diese drei Ideen vereinen, es wäre ein großer Wurf. Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, Altes zu hinterfragen, um Neuem den Weg frei zu machen. Ob Freiburg dazu in der Lage ist, frei in seine langfristige Zukunft zu denken, zu planen und zu handeln, ich bin gespannt. Was bieten wir den Spaßfliegern? Es gibt Bremgarten und Lahr, wenn es nur ums Fliegen geht.
30.8.2011, Harald Böttner, Freiburg

 

Mit allem hat die Fliegerei zu tun, nur nicht mit Egoismus
Seit 24 Jahren wohne ich mit meiner Familie in Flugplatznähe. Vom Fluglärm allerdings habe ich mich noch nie gestört gefühlt. Vielleicht hätte Herr Schmidt, statt die Überflüge zu zählen, lieber den Segelfliegern nachschauen sollen, die sich elegant am Rosskopf in die Höhe schrauben, oder einen Schulungsflug der Flugschule Harter bewundern sollen, wenn sich die Maschine mit atemberaubend tiefer Nase Richtung Landebahn senkt, um dann im rechten Moment “auszupendeln”. Vergnügen einer privilegierten Oberschicht? Keineswegs! Mein Sohn ist seit vielen Jahren Segelflieger. Als Schüler hat er sich seine Leidenschaft mit vielen Werkstattstunden und einem Nebenjob finanziert. Was ich noch beigesteuert habe, war weniger, als der Kampfsport meines jüngsten Sohnes kostet. Und als literarische Übersetzerin kann ich mich beileibe nicht zu den Großverdienerinnen zählen. Dafür aber hat mein Sohn generationenübergreifendes Miteinander im Verein erlebt; denn damit man in die Luft kommt, braucht es viele andere. Mit allem hat die Fliegerei zu tun, nur nicht mit Egoismus. Ganz zu schweigen von den Austauschen mit der Schweiz und Frankreich, den Jugendlagern im ganzen Dreiländereck, dem Miteinander der unterschiedlichen Vereine, die den Flugplatz nutzen. Wirklich laut ist eigentlich nur einer: Christoph, der Rettungshubschrauber. Wer in Flugplatznähe wohnt, hört ihn oft. Meine Mutter hat Starts und Landungen auf dem Landeplatz des St. Josefskrankenhauses selbst miterlebt, als sie Patientin war. Sie litt damals große Schmerzen, aber es wäre ihr nie in den Sinn gekommen, sich deswegen zu beschweren. Ich kenne niemanden, der nicht froh ist, dass es Christoph gibt. Und wer weiß, vielleicht hat ja die Pilotin, die Herrn Schmidt sicher an sein Urlaubsziel fliegt, just bei einem der Vereine auf dem Freiburger Flugplatz angefangen.
30.8.2011, Astrid Ogbeiwi, Freiburg

In der Umgebung des Freiburger Flugplatzes wird man ständig zugedröhnt
Es ist zeitweise schon sehr unerträglich, was sich da in Freiburg über unseren Köpfen abspielt. Damit meine ich die Hobbyflieger. Wie kann es möglich sein, dass einige sogenannte Gutsituierte weite Bevölkerungskreise derartig mit ihrem Fluglärm belästigen und beeinträchtigen dürfen? Ob zu Hause auf dem Balkon, im Garten oder auch beim Spazierengehen, in unserer Umgebung wird man ständig – oft ununterbrochen flächendeckend – mit dem Lärm der Knattermaschinen zugedröhnt. Während Kinder und auch die Schrebergärtnerinnen und -gärtner strenge Ruhezeiten einhalten müssen, dürfen diese Herrschaften grenzenlos lärmen – von den Abgasen, welche da auf unsere Köpfe rieseln, mal ganz abgesehen. Hauptsächlich an den Wochenenden und Feiertagen brettern diese Leute rücksichtslos und oft sogar gleich rudelweise über uns hinweg. Ich halte die Leute für sehr egoistisch und wie gesagt äußerst rücksichtslos. Wieso ist sowas erlaubt? An das Gewissen oder die Fairness dieser Leute brauche ich sicherlich nicht appellieren!
30.8.2011, Wolfgang Tischer, Freiburg

 

Krachkisten besonders an den Wochenenden: Platzrunde fliegen

Ein Leserbrief zur “Drucksache”, in der sich die städtische “Flugplatz Freiburg-Breisgau GmbH” gegen Vorwürfe der “Freiburger Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm” wehrt.
Keine  Lärmbelästigung. Die städtische “Flugplatz Freiburg-Breisgau GmbH” wehrt sich gegen Vorwürfe und Behauptungen, die die “Freiburger Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm” erhoben hatte. Der Geschäftsführer der Flugplatzgesellschaft, Gerhard Meier, weist in einer Presseerklärung darauf hin, dass für den Flugplatz Freiburg eine Nachtflugbeschränkung auf 60 Flüge pro Jahr gelte. Ausgenommen davon seien lediglich die Rettungs- und die Transplantationsflüge. Außerdem gebe es keine Beschwerden aus der Bevölkerung über Lärm, der vom Flugplatz ausgehe – mit Ausnahme solcher über kreisende Polizeihubschrauber, die jedoch immer aus dringenden Gründen in der Luft seien. Zudem findet es Gerhard Meier unpassend, die mit dem Flugzeug anreisenden Touristen als Hobbyflieger zu bezeichnen. Gäste, die mit Auto oder mit dem Zug anreisten, würden auch nicht als Hobbyauto- oder -zugfahrer betitelt.
26.9.2011 in der BZ

Herr Gerhard Meier hat unbestritten Recht, dass direkt vom Flugplatz keine Lärmbelästigung ausgehe. In dieser Aussage steckt jedoch nur die halbe Wahrheit, weil der Fluglärm hauptsächlich unter der sogenannten Platzrunde zu hören ist und von den vielen, nur einmotorigen Flugzeugen älterer Bauart ausgeht. Diese fliegen hauptsächlich an Wochenenden im ein- bis zweiminutigen Abstand entlang der Platzrunde und in geringem Abstand über unsere Häuser und Gärten. Wir wohnen zwar in einem ruhigen Wohngebiet, fühlen uns aber durch die Hobby-Flieger stark belästigt. Die Platzrunde muss von jedem Flugzeug absolviert werden, bevor es landen will. Die Platzrunde erstreckt sich über Hochdorf, Freiburg-Weingarten, den Bahnhof und den Friedhof zurück zum Flugplatz. Wir freuen uns über jeden zwar seltenen, leisen Flieger, der kaum hörbar ist – so was gibt es neuerdings auch. Die meisten der besonders an Wochenenden über uns fliegenden “Krachkisten” lassen uns in unserem Garten jedoch das eigene Wort nicht verstehen. Besonders laut ist eine alte Militärmaschine, die wohl überhaupt keinen Schalldämpfer besitzt. Die meisten der Flieger sind nach meiner Information keine Freiburger, sondern auswärtige Piloten, die ihre Lizenz erhalten wollen und deshalb einen Flieger mieten, um die vorgeschriebenen Starts und Landungen pro Jahr zu absolvieren. Oft kommt deshalb ein und derselbe Flieger in kurzen Abständen mehrmals über unser Haus geflogen, er landet nämlich nicht, sondern berührt nur den Boden und startet gleich wieder durch. So kommt es eben, dass weniger “Sportflieger” viele Menschen seit Jahrzehnten mit Lärm überziehen. Bleibt nur zu hoffen, dass die neue Landesregierung in nicht zu ferner Zukunft einmal etwas für alle Freiburger in diesem Sinne verbessert. Denn Lärm ist erwiesenermaßen gesundheitsschädlich und mindert außerdem den Wohnwert. Das Theater mit der Beißschrecke auf dem Freiburger Flugplatz, das eine Bebauung verhindern sollte, war doch nur von den Flugplatzbefürwortern seinerzeit inszeniert worden, beim Papstbesuch musste sie sich wegducken oder umziehen. Es war herrlich für uns, die Ruhe in unseren Gärten zu genießen, als wegen dem Papstbesuch die Fliegerei ganz unterblieb.
5.10.2011, Michael Konstanzer, Freiburg

 

 

Lärmende Sportflugzeuge im Luftraum über Freiburg

Es war ein “Vergnügen” besonderer Art über zwei Wochen in einem Freiburger Krankenhaus (St. Josefskrankenhaus) das Bett hüten zu müssen, vor allem bei schönem Wetter an den Wochenenden. Samstag (2. Juli) zwischen 11.45 bis 13.30 Uhr etwa alle zehn Minuten mal mehr mal weniger laut, donnerten Sportflieger durch die Luft über das Krankenhausgelände. Um schlafen zu können, musste ich das Fenster schließen. Ab 16 Uhr hoffte ich vergebens, von der Sonne wieder etwas zu haben. Der Fluglärm ging weiter bis nach 20 Uhr. Sonntag (3. Juli) ab 10.07 bis 12.02 Uhr zählte ich zwölf Überflüge. Nachmittags war es dann wesentlich ruhiger, kein Wunder, der Frauenfußball stand auf dem Programm. Am darauffolgenden Samstag (9. Juli) wurde es besonders laut und lebhaft. Von 10.07 bis 16.21 Uhr waren es über 23 Flüge. Dann kehrte wieder relative Ruhe ein, wohl wieder wegen dem Frauenfußball. Dass ich dann am darauffolgenden Sonntag (10. Juli) wieder Ruhe fand, lag daran, dass ich einen freien Tag von der Klinik hatte. Ist es erlaubt, hier öffentlich anzufragen, woher eine privilegierte Oberschicht das Recht herleitet, ihr Hobby zu Lasten von ruhebedürftigen Menschen zu pflegen? Vielen Dank jedenfalls der grün-schwarzen Stadtobrigkeit für eine so “liebenswerte” Stadt.
26.7.2011, Wolfgang Schmidt, Freiburg

 

 

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