Fahrgastbeirat

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Blick nach Westen zum Bahnhof Himmelreich der Hoellentalbahn am 30.4.2008

 

 

 

Höllentalbahn Gleisbauzug am 28.9.2012 in der frühen Morgensonne

 

Breisgau-S-Bahn: Fahrgastentschädigung kommt
MINISTERIUM FÜR VERKEHR STELLTE ECKPUNKTE FÜR EINMALIGE ERSTATTUNG VOR
10. Februar 2020 Dreisamtal
Kirchzarten (cw.) Hoffnung für Dauerkarteninhaber des regionalen Schienenverkehrs von Baden-Württemberg, denn geplant ist eine Wiedergutmachung für besonders gravierende Beeinträchtigungen des vergangenen halben Jahres. Hierzu stellte Winfried Hermann, Minister für Verkehr in Baden-Württemberg, am 05. Februar 2020 Eckpunkte für eine einmalige Erstattung vor, die den Gegenwert einer Monatskarte bzw. Abo-Rate umfasst. Anspruchsberechtigt werden Pendlerinnen und Pendler mit entsprechenden Dauerkarten sein, die über den gesamten Zeitraum von Juni 2019 bis Januar 2020 auf Strecken mit erheblichen Verspätungen und Zugausfällen unterwegs waren. Das Ministerium erarbeitet derzeit nach objektiven Kriterien, die u. a. Pünktlichkeit und Zugausfallquoten umfassen, eine Aufstellung der betroffenen Strecken. Das Land strebt eine einfache und unbürokratische Abwicklung der Entschädigungen an. Gemeinsam mit den Eisenbahnunternehmen wird ein Verfahren entwickelt, das bis Ende Juni 2020 präsentiert werden soll. Eine gemeinsame Finanzierung wird derzeit verhandelt. Da der elektrifizierte Betrieb auf der der Breisgau S-Bahn weitestgehend erst im Dezember 2019 aufgenommen wurde, ist fraglich, ob Fahrgäste aus dem Dreisamtal mit Dauerkarten von der Fahrgastentschädigung profitieren werden, da diese nicht über den gesamten Zeitraum, also von Juni 2019 bis Januar 2020, unter Zugausfällen und Verspätungen leiden mussten. Genaueres dazu wird man spätestens Ende Juni 2020 erfahren.
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Zukünftig Bonus-Malus-Regelung für Pünktlichkeit
Für die Zukunft soll zusätzlich eine Bonus-Malus-Regelung für Pünktlichkeit erarbeitet werden, danach würden gute Leistungen vom Land finanziell belohnt werden. Für besonders schlechte Leistungen müssten Eisenbahnverkehrsunternehmen Vertragsstrafen in Form von Entschädigungszahlungen an Fahrgäste leisten. Nun kann man nur hoffen, dass diese Regelung den stark angeschlagenen Ruf der Breisgau S-Bahn wieder retten kann. Doch jetzt warten wir erstmal ab, was das neue Fahrplankonzept ab dem 17. Februar 2020 bringen wird.
Patrick Rapp, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, äußert sich zu Aussagen des Ministeriums
Patrick Rapp geht es darum, vom Ministerium für Verkehr in Baden-Württemberg zu erfahren, wie die Probleme rund um die Breisgau-S-Bahn schnellstmöglich beseitigt werden können. Das Fahrplankonzept konnte bisher nicht umgesetzt werden, obwohl alle Größen (Zahlen, Daten, Fakten) von vornherein bekannt waren. Das Ministerium verweist auf die zumeist eingleisige Infrastruktur sowie auf die fehlende Routine des Fahrerpersonals, weshalb es bei den Kuppel- und Flügelvorgängen, also dem Trennen und Verbinden zweier Züge, zu lange dauere. Laut Ministerium soll durch ein reduziertes Betriebskonzept, bei dem weniger Kuppel- und Flügelvorgänge vorgesehen sind, der Betrieb stabilisiert werden. Doch Patrick Rapp sagt klar, dass dies nur eine Übergangslösung sein kann, denn Ziel muss es sein, dass das ursprünglich geplante Konzept auch umgesetzt wird. Die Stauerscheinungen beim Ein- und Aussteigen kommen nach Aussage des Ministeriums zustande, weil die neuen Züge länger sind als die Doppelstockwagen und die Fahrgäste bevorzugt nur die Türen in Bahnhofsnähe nutzen und nicht in den hinteren Bereichen. Patrick Rapp, der inzwischen Gegenteiliges von Fahrgästen gehört hat, geht hier vielmehr von einer erheblichen Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis aus.
Die Fahrgastentschädigung hält der Landtagsabgeordnete zwar für eine schöne Geste, doch den Betroffenen hilft es wenig, denn entscheidend ist nur eins: Die Menschen wollen und müssen zuverlässig und pünktlich zu ihrer Arbeit und zur Schule kommen oder ihre Anschlussverbindung erreichen. Patrick Rapp sieht das Verkehrsministerium und den Minister als Hausspitze in der Pflicht, Planungen einzuhalten, Mängel zu beseitigen und insgesamt einen reibungslosen Regionalverkehr zu gewährleisten.
19.2.2020, Der Dreisamtäler, Seite 2, http://www.dreisamtaeler.de

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Fahrgastbeirat Ost – Besprechnung mit DB-Regio nach Unmut zu S1
Freiburg (dt.) Der Fahrgastbeirat Ost hat in den letzten Wochen zahlreiche E-Mails von Fahrgästen der Höllentalbahn und Breisgau S-Bahn (die neue S1) erhalten, die ihren Unmut über die aktuelle Situation geäußert haben. Der Fahrgastbeirat hat die DB-Regio um Stellungnahme gebeten. Hierzu hat der Verkehrsmanager der DB-Regio Dirk Andres in einer kürzlich stattgefundenen Sitzung die aktuellen Probleme erörtert und Lösungskonzepte vor gestellt. Dabei erklärte er, dass die DB-Regio ständig am Lösungskonzept arbeite, der neue Fahrplan aber nicht vor dem 17. 2. in Kraft treten könne. Dies hat mit der engen Verzahnung des ÖPNV Bus und Bahn zu tun. Des Weiteren müssten die Einsatzpläne für Personal und Fahrzeuge neu konzipiert werden.
Es wurden auch die Beschwerden von Fahrgästen bezüglich der kurzfristigen Änderung der Bahnsteige und das laute Piepsen angesprochen. Der Fahrgastbeirat Dreisamtal-Hochschwarzwald fordert eine Verbesserung und Stabilisierung des aktuellen Fahrplans, Verbesserung der Kommunikation mit den Fahrgästen, also zeitnahe und vor allem stabile und verlässliche Informationen, online, am Bahnsteig und im Zug. Kritisch äußert sich der Fahrgastbeirat Ost, dass einige Baumaßnahmen etwa für die Ertüchtigung der Stellwerkstechnik Titisee nicht während der Umbauphase erfolgen konnten. Fahrgäste können sich bezüglich Anfragen und Beschwerden an den Fahrgastbeirat DreisamtalHochschwarzwald wenden. Des Weiteren möchte der Fahrgastbeirat Dreisamtal-Hochschwarzwald künftig noch stärker mit lokalen Verantwortlichen von Verwaltung und Politik ins Gespräch kommen, um den ÖPNV-Ost attraktiver und nachhaltiger zu gestalten.
21.1.2020, Dreisamtäler
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rvf – Fahrgastbeirat Dreisamtal – Hochschwarzwald

Wesentliche Zielsetzung des Fahrgastbeirates ist die Vertretung der Interessen der unterschiedlichen Fahrgastgruppen, im RVF-Gebiet Dreisamtal-Hochschwarzwald. Der Fahrgastbeirat bündelt eingereichte Verbesserungsvorschläge seiner Mitglieder und von Fahrgästen, berät sie und leitet sie an die zuständigen Stellen weiter.
Der 16köpfige Fahrgastbeirat ist ein unabhängiges Bindeglied zwischen den Fahrgästen und dem RVF sowie den darin vertretenen Verkehrsunternehmen. Er ist kein Organ des RVF und nicht an ein Gesellschaftsorgan gebunden. Er wird in seiner Arbeit vom RVF unterstützt.

c/o DB Regio , Deutsche Bahn Gruppe , Bismarckallee 7a , 79098 Freiburg (Brsg.)
ost@rvf-fahrgastbeirat.de
http://www.rvf-fahrgastbeirat.de/ost/

Fahrgastbeirat-Sprecher Dreisamtal-Hochschwarzwald:
Herr Wolfgang Kamke, Keltenring 197, 79199 Kirchzarten, Tel 07661-23 38, kamke@physik.uni-freiburg.de
Frau Gerlinde Kurzbach, Im Etter 1, 79117 Freiburg-Ebnet, gerlinde_kurzbach@hotmail.de
Es gibt fuenf Fahrgastbeiraete im RVF. Vier regionenbezogene Fahrgastbeiraete (Freiburg, RVF-Sued,
RVF-Nord und Dreisamtal-Hochschwarzwald) sowie einen verbunduebergreifenden, der sich aus Mitgliedern der regionalen Beiraete sowie aus Mitgliedern von Verbaenden zusammensetzt. Die -prototypische – Satzung der Ostler steht im Internet unter http://www.rvf-fahrgastbeirat.de/ost/richtlinien.html
Wichtig ist, dass alle Beiraete nur Empfehlungen aussprechen koennen bzw. beratend taetig sind. Sie dienen vor allem als Ansprechstellen und sie haben natuerlich auch eigene Ideen und Ziele.
Michael Stumpf, 26.10.2002,  stumpf@psychologie.uni-freiburg.de

 

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